Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Walnuss – imposanter Baum für große Gärten

Ein Walnussbaum ist im eigenen Garten ein echter Blickfang: Die stattlichen Bäume können bis zu 30 Meter hoch werden und begeistern mit einer dichten ausufernden Krone, die viel Schatten spendet. Bei richtiger Pflege und einem passenden Standort können Sie von Ihrem Walnussbaum außerdem jeden Herbst eigene Nüsse ernten.

Hier geht's zum Sortiment "Gartenschläuche"

Standort – wo gedeiht ein Walnussbaum am besten?

Walnussbäume brauchen Platz und Licht. Unterschätzen Sie das Wachstum nicht, wenn Sie Ihr zartes Bäumchen im Garten pflanzen: Bei viel Sonne und ausreichend Wasser wird sich Ihr Walnussbäumchen schnell zu einem imposanten Baum entwickeln, der viel Raum einnimmt und keine „Nachbarn“ neben sich duldet. Die Baumkrone kann bei einer 30 bis 40 Jahre alten Walnuss einen Durchmesser von 8 bis 12 Meter erreichen. Das sollten Sie beim Pflanzen unbedingt bedenken. Ideal für Walnüsse sind Südlagen, denn Frost mögen sie nicht gerne.

An den Boden stellt die Walnuss hingegen relativ geringe Ansprüche: Sie wächst eigentlich überall. Was sie allerdings gar nicht mag, sind Staunässe und schlecht belüftete Böden.

Der perfekte Standort im Überblick:

  • Viel Licht, Sonne und Wärme
  • Viel Platz
  • Eher windgeschützt
  • Feuchter, tiefgründiger Boden

Wann und wie pflanzen Sie einen Walnussbaum?

Der beste Zeitpunkt, um einen Walnussbaum zu pflanzen, ist das Frühjahr. Spätentschlossene können ihren Baum aber auch noch im Sommer oder im Frühherbst in die Erde bringen. Wichtig ist, dass die jungen Wurzeln nicht sofort Frost abbekommen. Haben Sie den passenden Standort ausgewählt, können Sie den Baum einpflanzen.

Walnüsse geerntet

Walnuss pflanzen – so geht’s

  • Heben Sie ein ausreichend großes, mindestens 50 Zentimeter tiefes Loch aus, und lockern Sie die Erde um das Loch mit einer Hacke auf.
  • Mischen Sie der Pflanzerde Kompost bei; das erleichtert dem Baum das Anwachsen und fördert sein Wachstum.
  • Setzen Sie den Baum nun gerade in das Loch und geben Sie nach und nach Erde dazu.
  • Gießen Sie zwischendurch.
  • Ist das Wurzelwerk komplett bedeckt, treten Sie die Erde fest und gießen Sie erneut.
  • Stützen Sie den jungen Baum mit einem Pfahl, damit er gerade wächst und der Wind ihm nichts anhaben kann.
  • Gießen Sie Ihren „Schützling“ in den ersten Tagen regelmäßig.

Wie pflegen Sie einen Walnussbaum?

Ist der Walnussbaum einmal angewachsen, benötigt er nur wenig Pflege. Gießen, düngen in Maßen und schneiden nach Bedarf – so lautet das Rezept.

Gießen

Vor allem junge Walnussbäume benötigen viel Wasser. Gießen Sie deshalb in den ersten zwei bis drei Jahren regelmäßig, wenn es nicht in ausreichender Menge regnen sollte. Die Erde sollte nie ganz trocken werden. Vermeiden Sie aber Staunässe um jeden Preis.

Düngen

Wenn Sie Ihrem Baum etwas Gutes tun möchten, können Sie ihn im Herbst düngen, am besten mit natürlichem Dünger. Unbedingt nötig ist dies allerdings nicht.

Walnüsse am Baum

Schnitt

Achten Sie darauf, dass die Fläche um den Walnussbaum in den ersten Jahren frei von Konkurrenten bleibt, denn diese liebt er nicht. Durch das herabfallende Laub der gerbstoffhaltigen Blätter vertreibt die Walnuss ihre Nachbarn in den darauffolgenden Jahren.

Geschnitten werden muss die Walnuss nur bei Bedarf; ihre schöne Krone bildet sich von ganz alleine. Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist zwischen Juli und September. Achten Sie auf glatte Schnittstellen, und benutzen Sie sauberes Gartenwerkzeug .

Einen übersichtlichen Pflanz- und Schnittkalender für Gartenpflanzen finden Sie übrigens auch bei hagebau.de.

Wann können Sie Ihre Walnüsse ernten?

Schon nach zwei bis drei Jahren trägt die Walnuss erste Früchte. Reif sind die großen Nüsse von Mitte September bis Ende Oktober. Ernten müssen Sie sie aber eigentlich nicht, denn reife Nüsse fallen einfach vom Baum. Alles, was Sie tun müssen, ist also, die Nüsse jeden Tag unter dem Bau einzusammeln, damit sie nicht schimmeln oder von anderen Nussliebhabern (Eichhörnchen oder Mäusen) geschnappt werden.