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Zitrone im eigenen Garten anbauen – mediterranes Flair und köstlich-saure Früchte

Die Zitrone ist die Frucht des Zitronenbaums, der zur Gattung der Zitruspflanzen zählt. Die Zitronen wurden vermutlich um das Jahr 1000 herum erstmals in China und im Mittelmeerraum genutzt. Nicht veredelte und selbst gezogene Bäume blühen bereits nach etwa acht bis zwölf Wochen und von da an ganzjährig. Sie tragen auch das ganze Jahr über ihre Früchte und bringen bei guter Pflege reife Zitronen hervor, die sich im Haushalt für die Zubereitung vielfältiger Speisen wie etwa Salate verwenden lassen.

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Die Zitrone im Überblick

Sorten Zagara Bianca, Lunario, Feminello, Santa Teresa, Primofiori, Verna, Lisbon, Eureka
Standort Viel direkte Sonne, geschützt; im Winter Frost vermeiden
Pflanzzeit Frühjahr
Blütezeit Ganzjährig
Pflege Regelmäßig, aber nicht zu stark gießen

Was zeichnet die Zitrone aus?

Die Zitrone benötigt zwar viel Sonne und kann damit den Gartenbesitzer in Deutschland vor gewisse Schwierigkeiten stellen. Gleichzeitig ist der Zitronenbaum aber pflegeleicht und bietet sich damit auch für Hobbygärtner an, die noch nicht über so viel Erfahrung verfügen. Wer ohnehin einen mediterranen Garten plant und zum Beispiel bereits Orangen gepflanzt hat, sollte auf die Zitrone nicht verzichten. Die Zitrusgewächse prägen den Garten mit ihrer üppigen Pflanzenpracht und verströmen intensive Aromen, denen jeder Besucher des Gartens etwas abgewinnen kann.

Welche Anforderungen stellt die Zitrone an den Boden?

Grundsätzlich bevorzugen Zitrusgewächse einen durchlässigen Boden, in dem sich ihre Wurzeln gut ausbreiten können. Gleichzeitig sollte der Boden in der Lage sein, Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg zu speichern. Das kennen die Zitronen aus ihrer subtropischen Ursprungsregion mit hohen Temperaturen und seltenen, aber kräftigen Niederschlägen. Der Boden sollte den Wurzeln ausreichenden Halt geben und genug Nährstoffe bereitstellen können. Bodenfrost verträgt die Zitrone auf keinen Fall, hier sollte sie zur Überwinterung an einen anderen Ort gebracht werden.

Zitronenblueten

Welcher Standort ist der richtige für die Zitrone?

Die Zitrone benötigt viel Sonne, um kräftig wachsen und reife Früchte hervorbringen zu können. Ein vollsonniger Standort im Garten ist also Pflicht. Achten Sie darauf, dass sich beim Verlauf der Sonne kein Schatten ergibt – die direkte Sonneneinstrahlung ist hier durchgängig gewünscht. Zudem sollte der Standort geschützt und zum Beispiel nicht zu windig sein. Einen häufigen Standortwechsel im Garten vertragen die Zitronen übrigens nicht gut. Wählen Sie lieber einen Standort mit Bedacht aus und lassen Sie den Zitronenbaum dort stehen. Der Stress könnte sonst zum Blattverlust führen.

Wie pflege ich meinen Zitronenbaum?

Der Zitronenbaum benötigt nur wenig Pflege und gedeiht auch von alleine prächtig, wenn der Standort und die Bodenverhältnisse stimmen. Das Düngen erfolgt immer gemeinsam mit dem Gießen, damit der Baum die Nährstoffe sofort aufnehmen kann. Ein Volldünger ist hier die beste Wahl. Mit dem Gießen sollten Sie es nicht übertreiben. Ab Ende August wird nicht mehr gedüngt. Sie können den Zitronenbaum zwar schneiden, das sollte jedoch nur selten und behutsam erfolgen.

Warum sind meine Zitronen noch nicht gelb?

Die Zitronen färben sich erst, wenn das kühle Wetter einsetzt. Vorher bleiben sie ebenso wie die Orangen grünlich. Das bedeutet aber nicht, dass die Früchte noch nicht reif wären. Tatsächlich können auch grüne Zitronen bereits vollreif sein.

Was gilt es bei der Überwinterung zu beachten?

Da die Zitrone mit dem Bodenfrost nicht zurechtkommt, muss der Baum ins Winterquartier. Die Frosthärte der Pflanze beträgt nur –2 °C, schnelles Handeln ist also im Winter erforderlich. Suchen Sie sich für Ihren Zitronenbaum im Winter einen hellen, unbeheizten und geschlossenen Raum aus. Das können zum Beispiel das Treppenhaus oder eine Garage sein. Sehr gut geeignet ist natürlich auch das Gartenhaus . Denken Sie aber daran, dass Sie den Standort nur einmal wechseln und den Zitronenbaum dann in seinem Winterquartier wieder in Ruhe lassen. Es gilt nach wie vor, dass Standortwechsel für diesen Baum problematisch sind.