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Badezimmer planen leicht gemacht mit diesem Ratgeber

Praktische Nasszelle, traumhafte Wellness-Oase oder funktionales barrierefreies Bad: Das Badezimmer kann heute zahlreiche verschiedene Formen annehmen. Nehmen Sie sich entsprechend viel Zeit, wenn Sie Ihr neues Badezimmer planen . Entscheiden Sie zwischen verschiedenen Einrichtungsstilen wie dem klassischen Grand-Hotel-Look mit altmodischen Armaturen, freistehender Badewanne und schwarz-weißen Kacheln oder einem tropisch inspirierten Look mit hellem Naturholz, Grünpflanzen und Regenwalddusche.

Überlegen Sie, ob es statt einer regulären Badewanne eine Whirlpoolwanne sein darf, in der Sie nach einem stressigen Tag wunderbar entspannen, oder eine üppige Regenwalddusche statt eines normalen Duschkopfs. Denken Sie auch an die Zukunft, wenn Sie Ihr Badezimmer planen. Möchten Sie noch viele Jahre in Ihrem Heim verbringen, können Sie schon jetzt barrierefreie Elemente wie eine ebenerdige Dusche einbauen, die Ihnen später das Leben erleichtern.

Budgetplanung – Finanzen im Blick Badezimmer geplant Bauzeichnung – Bad planen auf dem Papier Heizungstechnik planen Wand- und Bodengestaltung Beleuchtungskonzept inszenieren Duschen, baden oder beides? Waschtisch oder Waschbecken? Die richtigen Armaturen finden Stand- oder Hänge-WC? Stauraum einplanen Das barrierefreie Badezimmer

Budgetplanung – Finanzen im Blick

Mit gründlicher Planung und Vorbereitung ersparen Sie sich viel Ärger, wenn Sie ein neues Badezimmer gestalten oder Ihr vorhandenes Badezimmer grundlegend renovieren möchten. Fangen Sie am besten mit der Theorie an, wenn Sie Ihr Badezimmer planen: Welche Arbeiten müssen durchgeführt werden, und welches Budget steht dafür zur Verfügung? Möchten Sie die Arbeiten einem Fachbetrieb überlassen, oder wollen Sie selbst Hand anlegen? Dabei sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, dass es mit dem Aufstellen einer neuen Badewanne oder einer neuen Dusche nicht getan ist. Je nach Zustand des Badezimmers sind folgende Vorarbeiten erforderlich:

  • Wasseranschlüsse
  • Stromanschlüsse
  • Heizung
  • Sanitärteile montieren oder einbauen
  • Boden fliesen
  • Wände kacheln oder verputzen
  • Leuchtmittel

Rechnen Sie für diese Vorarbeiten mit etwa 9000 bis 9500 Euro, wenn Sie Handwerker beauftragen. Dazu kommen die Kosten für die eigentliche Badezimmereinrichtung wie eine neue Badewanne, Dusche, Waschbecken, Schränke. Für ein kleines Badezimmer mit sechs Quadratmeter Fläche müssen Sie etwa 3000 bis 4500 Euro veranschlagen.

Die Bauzeichnung: Badezimmer planen auf Papier

Bauzeichnung Armatur

Keine Sorge, Sie müssen weder ein Picasso sein, noch eine Ausbildung als technischer Zeichner absolviert haben, wenn Sie Ihr Badezimmer planen. Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und zeichnen Sie den Grundriss Ihres Badezimmers. Handelt es sich um einen Neubau, bei dem die Räume ohnehin nur auf dem Papier existieren, können Sie die Raumgröße sogar noch ändern und Sie sind flexibler bei der Festlegung der Anschlüsse. Bei einem existierenden Badezimmer überlegen Sie, ob Wasser- oder Stromanschlüsse in der jetzigen Form ausreichen oder ob Sie neue Anschlüsse benötigen.

So gehen Sie bei Ihrer Bauzeichnung vor:

  • Umriss des Badezimmers mit exakten Maßen der Länge, Breite und Höhe
  • Fenster und Türen
  • vorhandene Wasser- und Stromanschlüsse
  • Verlauf der Wasser- und Stromleitungen, falls möglich – vielleicht haben Sie die Baupläne Ihres Hauses vorliegen
  • neue Sanitärteile wie Badewanne, Dusche, Waschbecken, WC
  • Möbel nach Wunsch

Sind Sie zum Beispiel unsicher, ob es eine normale Badewanne oder eine ausladende Whirlpoolwanne für zwei Personen sein soll, dann können Sie anhand der maßstabsgetreuen Zeichnung vorab sehen, ob die große Wanne überhaupt in Ihr Badezimmer passen würde.

Wie kann ich die Installationskosten gering halten?

Halten Sie die Installationskosten niedrig, indem Sie die Wasserleitungen möglichst zentral im Neubau platzieren. Das bedeutet, das Bad sollte sich oberhalb der Küche und des Gäste-WCs befinden, der Haushaltsraum mit Waschmaschine und ein Kellerraum mit Sauna wiederum direkt darunter.

Heizungstechnik planen

Wenn Sie ein neues Badezimmer planen, können Sie die Heizung von Grund auf neu gestalten. Wäre es nicht wunderbar, wenn Sie morgens mit nackten Füßen auf herrlich warme statt auf eiskalte Fliesen treten, weil Sie eine Fußbodenheizung eingebaut haben? Wenn Ihre Badetücher nach dem Bad kuschelig warm sind, weil Sie einen beheizten Handtuchwärmer installiert haben? Generell haben Sie bei der Heizung im Bad heute zwei Möglichkeiten: Wasser oder Strom.

Vorteile

Nachteile

Strom

einfache Installation: Sie montieren den Heizkörper an die Wand und verbinden ihn mit einer Steckdose

teurer als Wasser

liefert Wärme, wenn die Heizungsanlage des Hauses in der Übergangszeit noch nicht eingeschaltet ist

Wasser

günstiger im Betrieb

erwärmt sich langsamer als eine Elektroheizung

höhere Heizleistung

aufwendigere Installation; oft ist ein Heizungsfachmann erforderlich

Experten raten zu einer Kombination aus beidem: Bei einer großflächigen Fußbodenheizung und einem klassischen Flachheizkörper sollten Sie auf Wasser setzen, da dies auf Dauer enorme Kosten spart. Zusätzlich können Sie einen elegant aussehenden Heizkörper mit dünnen Röhren an die Wand montieren, der mit Strom betrieben ist. Ihn verwenden Sie, um Handtücher anzuwärmen, Kleidungsstücke zu trocknen oder die Temperatur im Bad während der Übergangszeit ab und zu etwas zu erhöhen.

Ein Neuling im Bad ist die Infrarotheizung, die sich unsichtbar als Spiegelheizung einbauen lässt. Sie strahlt angenehme Wärme aus, wenn Sie sich morgens vor dem Spiegel zurechtmachen. Sie können auch ein Infrarotpaneel an der Decke anbringen, das Sie von oben wärmt.

Was muss ich bei einer Fußbodenheizung beachten?

Nicht alle Systeme kommen für jedes Bad infrage. Ein an die Wasserleitung angeschlossenes Nasssystem wird meist in den Estrich eingelassen. Ideal für einen Neubau. Bei der Renovierung eines vorhandenen Systems wählen Sie ein Trockensystem oder ein elektrisch betriebenes System, die beide AUF dem Estrich verlegt werden. Strom ist dabei die weit kostenintensivere Variante.


Wand- und Bodengestaltung im neuen Bad

Fliesen auf dem Boden und Kacheln an den Wänden? Das ist heute kein Muss mehr, wenn Sie Ihr Badezimmer planen. Diese klassische Gestaltungsform ist jedoch nach wie vor die beliebteste Wahl, da sie viele Vorteile bietet: Fliesen und Kacheln kommen gut mit Feuchtigkeit zurecht und lassen sich leicht reinigen. Moderne Baustoffe haben es jedoch möglich gemacht, auch andere Gestaltungsformen zu nutzen. So erfreuen sich echtes Holz und holzfarbenes Laminat immer größerer Beliebtheit, da sie dem Badezimmer einen naturbelassenen Look verleihen.

Hier geht's zum Sortiment "Laminat"
Hier geht's zum Sortiment "Fliesen"

Fliesen oder Feuchtraumlaminat im Bad?

Fliesen

Laminat

vielfältige Farben und Muster möglich

natürliche Ausstrahlung

sehr pflegeleicht

spezielles Feuchtraumlaminat mit Imprägnierung oder Vinyllaminat erforderlich

wasserresistent, verträgt auch größere Wasserlachen problemlos

stehendes Wasser wie Wasserlachen, größere Wasserspritzer sind zu vermeiden, da sie das Laminat aufquellen lassen

ohne Fußbodenheizung sehr kalt

leitet Wärme der Fußbodenheizung schlechter als Fliesen, hält sie jedoch länger fest

rutschiger als Laminat

rutschfester als Fliesen

Wie erkenne ich passendes Laminat für das Badezimmer?

Achten Sie auf Produktbezeichnungen wie Aqua Floor: Dabei handelt es sich um speziell für Feuchträume präpariertes Laminat. Oder greifen Sie zu Vinyllaminat.

Kacheln, Putz oder Tapete: Die Wandgestaltung im Bad

Kacheln an den Wänden gingen früher Hand in Hand mit Fliesen auf dem Boden. Auch hier haben Sie heute mehr Gestaltungsfreiheit. Sie können Rohputz auf sich wirken lassen, warme Holzverkleidungen verwenden oder sogar tapezieren:

blaue Badezimmerwand
  • Fliesen: Der Badezimmerklassiker bietet Ihnen unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Klassisch Weiß, ganz edel in Schwarz, in zarten Pastelltönen oder als zauberhafte Mosaiksteinchen.
  • Rohputz: Verwenden Sie mineralischen Putz auf Gips-, Zement- oder Kalkbasis, der mit der Feuchtigkeit gut zurechtkommt. Sie können die verputzte Wand zusätzlich imprägnieren. Belassen Sie es bei einem schlichten Rohputz oder lassen Sie Ihrer Kreativität mit künstlerischen Putztechniken wie Wellenlinien freien Lauf.
  • Holz ist nicht so empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, wie oft angenommen wird. Es kann Wasser gut aufnehmen und abgeben und verbessert damit das Raumklima. Ganz wichtig ist nur die Wahl der richtigen Holzsorte wie zum Beispiel Buche, Fichte, Kiefer oder Nussbaum und das regelmäßige Lüften.
  • Für Tapeten gilt das Gleiche wie für Bodenlaminat: Achten Sie darauf, besonders feuchtigkeitsresistente Tapeten zu verwenden. Das können Tapeten aus Vinyl, Vlies oder Glasfaser sein.

Kombinieren Sie verschiedene Materialien, um tolle Effekte zu erzielen. Sie können zum Beispiel den Bereich um Dusche und Badewanne, wo Wasser häufig spritzt, kacheln und die anderen Wände mit Rohputz oder Holz gestalten.

Suchen Sie etwas Außergewöhnliches?

Gestalten Sie die Wand neben der Badewanne mit einer feuchtigkeitsresistenten Fototapete, die einen Palmenstrand oder einen Teich im Urwald zeigt. So wird jedes Bad zum exotischen Urlaub.

Vorwandinstallation: Was ist das?

Möchten Sie möglichst viel Arbeit mit möglichst geringem Aufwand selbst erledigen? Dann ist die Vorwandinstallation eine gute Idee. Statt Putz und Mauern aufzubrechen, um die Wasserleitungen darin zu verlegen, verlaufen diese vor der eigentlichen Wand. Sie sind hinter einem Metallständerwerk verborgen, das Sie ganz einfach selbst an die Wand und an den Boden montieren und anschließend verkleiden. Der große Vorteil: Sie sind nicht mehr auf die vorhandenen Anschlüsse angewiesen, sondern können Dusche, Wanne und Waschbecken an anderen Stellen im Badezimmer anbringen. Durch die Verkleidung entsteht außerdem eine praktische Ablagefläche von etwa zehn Zentimetern Breite. Leider hat die Sache auch einen Nachteil. Durch die Vorwandinstallation verkleinert sich die Gesamtfläche des Badezimmers entsprechend. Im großen quadratischen Badezimmer mögen die zehn Zentimeter entbehrlich sein, doch in einem schmalen Bad zählt jeder Zentimeter.

Beleuchtungskonzept im Bad

Wenn Sie Ihr Badezimmer planen, sollten Sie von Anfang an die richtige Beleuchtung im Hinterkopf behalten. Statt der klassischen Deckenleuchte und einer einzigen zusätzlichen Lampe am Spiegel können Sie heute ein Beleuchtungskonzept gestalten, das jeder Theaterbühne zur Ehre gereicht. Beispiele für die moderne Badezimmerbeleuchtung sind:

Hier geht's zum Sortiment "Wand- & Aufsatzleuchten"
  • einzelne kleine Deckenstrahler, die in die Decke eingebaut werden.
  • dimmbare Wandlichter für behagliche indirekte Beleuchtung.
  • einzelne Strahler am Spiegel für die gelungene Körperpflege.
  • Spiegel mit beleuchtetem Rahmen.
  • LED-Leuchtleisten in den Fugen der Fliesen oder im Putz für fantastische farbliche Effekte.
  • Fußbodenstrahler zur indirekten Beleuchtung.
  • in die Wand eingebaute Nischen mit indirekter Beleuchtung.

Überlegen Sie selbst, welche dieser Elemente für Sie infrage kommen. Denken Sie daran, dass Sie für alle Leuchtmittel entsprechende Kabel verlegen müssen.

Wie mache ich das Bad zum Wohlfühlerlebnis?

Badewannen können heute ebenfalls leuchten. Das Licht der Badewanne in Kombination mit einigen Kerzen sorgt für ein schummriges Halbdunkel, in dem Sie wunderbar abschalten können.

Duschen, baden oder beides?

Oft nimmt Ihnen der vorhandene Platz im Badezimmer die Entscheidung schon ab. Lange Zeit wurden Badezimmer von Architekten als spartanische Nasszellen geplant, in denen ohnehin nur Raum für eine Dusche war. Haben Sie jedoch genug Platz im Bad oder planen Sie ein ganz neues Badezimmer für den Neubau, sollten Sie auf die Badewanne nicht verzichten. Selbst wenn Sie meist nur die Dusche in Anspruch nehmen, ist allein die Option, ab und zu ein Vollbad genießen zu können, ein enormer Zugewinn an Komfort. Im kleinen Badezimmer installieren Sie am besten eine Kombination: Eine Badewanne mit Duschkopf an der Wand, sodass die Wanne gleichzeitig als Duschwanne dient.

Ist ausreichend Platz vorhanden, stellen Sie Dusche und Badewanne getrennt auf. Dies hat den Vorteil, dass zwei Personen gleichzeitig duschen und baden können. Bei den Modellen haben Sie heute eine große Auswahl:

moderne Dusche

Optionen für die Dusche:

  • Regenwalddusche zusätzlich zum normalen Duschkopf
  • in die Decke eingebaute Duschbrause
  • Duschbrause mit Beleuchtung
  • Massagedüsen und Sitzmöglichkeit
  • Walk-In-Dusche ; ebenerdig und barrierefrei
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Optionen für die Badewanne:

  • normale Badewanne
  • platzsparende Eckbadewanne
  • freistehende Badewanne mit oder ohne Füße
  • Whirlpoolwanne
  • Wanne mit Tür zum leichteren Einstieg
Hier geht's zum Sortiment "Badewannen"

Ein letztes Wort zum Wasserverbrauch: Dass ein Vollbad mehr Wasser verbraucht als eine durchschnittliche Dusche, müssen wir Ihnen nicht sagen. Laut Bundesumweltamt kostet Sie ein Vollbad in einer Wanne mit 200 Litern Fassungsvermögen etwa 3,00 bis 3,70 Euro, während Sie eine zehnminütige Dusche mit Standard-Duschkopf bereits für 1,50 bis 1,85 Euro oder mit Spar-Duschkopf für 1,00 bis 1,35 Euro genießen können.

Waschtisch oder Waschbecken?

Das früher obligatorische Waschbecken wurde in den letzten Jahren vom trendy Waschtisch abgelöst. Dabei steht das Waschbecken frei wie eine große Schüssel auf einer Ablage. Dies sieht stilvoll aus und kann in einem kleinen Badezimmer obendrein Platz sparen. Es ist eine reine Geschmacksfrage, welche Variante Sie bevorzugen. Leben Sie zu zweit oder als mehrköpfige Familie in einem Haus, sollten Sie zwei Waschbecken oder einen großen Waschtisch mit zwei Becken nebeneinander im Badezimmer anbringen. So kommt es morgens nicht so schnell zum Stau, wenn sich zwei Familienmitglieder gleichzeitig ihrer Morgentoilette widmen können.

Waschbecken Armatur Hier geht's zum Sortiment "Waschtische"
Hier geht's zum Sortiment "Waschbecken"

Die richtigen Armaturen für Ihr Badezimmer

Haben Sie überhaupt schon einmal über Armaturen nachgedacht? Diese sind das stilistische Tüpfelchen auf dem i in Ihrem Bad. In einem herrlich nostalgisch angehauchten Badezimmer im Stil alter Grand Hotels oder im romantischen Landhausstil dürfen zum Beispiel klassische Kreuzgriffe nicht fehlen. Soll es ein ultramoderner Hingucker sein, wählen Sie eine Armatur mit LED-Leuchteffekt.


Die verschiedenen Armaturentypen im Überblick:

Wasserhahn mit klassischer Mischbatterie

zwei separate Batterien für Kalt- und Warmwasser

Einhebelarmatur

Wasserfluss wird durch Anheben des Hebels aktiviert, Temperatur durch Drehen nach rechts oder links reguliert

berührungslose Armatur

Wasserfluss wird über einen elektronischen Sensor aktiviert, sobald die Hände an die Armatur gehalten werden

Heute ist die Einhebelarmatur weitgehend Standard. Sie verbraucht weniger Wasser und Energie als die klassische Mischbatterie, da Sie Ihre Idealtemperatur schneller abstimmen können. Einhebelarmaturen sind in zahlreichen Designs erhältlich und meist aus Edelstahl gefertigt.

Gibt es besonders wassersparende Armaturen?

Möchten Sie Wasser sparen, kaufen Sie eine Armatur mit integriertem Durchflussbegrenzer. Dieser mischt dem Wasser Luft bei, sodass Sie weniger Wasser verbrauchen, obwohl sich der Wasserstrahl gleich stark anfühlt.


Stand- oder Hänge-WC? Alles über die Toilette

Ein Wort zum stillen Örtchen: Hier haben Sie die Wahl zwischen regulären Stand-WCs und hängenden WCs, die an die Wand montiert werden. Eine kleine Entscheidungshilfe für die Wahl der richtigen Toilette im Bad :

Hänge-WC

Vorteile

Nachteile

erleichtert das Putzen, da Sie nicht mehr um den Fuß des WCs herumwischen müssen

entsprechend tragfähige Wand erforderlich

individuelle Montage auf Wunschhöhe möglich, sodass Sie bequem sitzen

in vorhandenen Badezimmern nicht immer möglich, da der Abfluss auf Stand-WCs ausgerichtet ist

Stand-WC

Vorteile

Nachteile

einfachere Installation, auch von Laien möglich

viel Aufwand beim Putzen

hält sehr viel Gewicht aus

Die deutschen Flachspüler waren früher in aller Welt berüchtigt. Bei ihnen fallen Ihre Hinterlassenschaften zunächst auf eine Stufe im WC, ehe sie von der Spülung in die Kanalisation befördert werden. Sie wurden heute weitgehend von den weltweit verbreiteten Tiefspülern abgelöst, bei denen die Hinterlassenschaften ins stehende Wasser im Abfluss fallen. Dies verhindert Geruchsentwicklungen und unangenehme Flecken.

WC-Sitz mit Absenkautomatik Hier geht's zum Sortiment "WCs"

Stauraum einplanen: Die Badezimmermöbel

Wenn Sie Ihr Badezimmer planen, sollten Sie zunächst an den Platzbedarf der benötigten sanitären Einrichtungen wie Dusche, Wanne, WC und Waschbecken denken. Anschließend ist es Zeit für die Planung der weiteren Einrichtung. Wie viel Stauraum Sie benötigen, hängt nicht zuletzt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Tragen Sie die gewünschten Möbel in Ihre Bauzeichnung ein, um zu sehen, wie Sie sie am besten arrangieren und wie viel Platz Ihnen dabei zur Verfügung steht.

Ein Tipp vorweg: Ist das Badezimmer eher klein, sollten Sie es nicht mit Möbeln erdrücken. Bringen Sie nur die notwendigsten Dinge direkt im Badezimmer unter und verwenden Sie für Handtücher und Badetücher einen Schrank im Flur oder im Schlafzimmer.

Der Klassiker im Badezimmer besteht aus vier Teilen:

  • Waschbeckenunterschrank
  • Spiegelschrank
  • hoher schmaler Schrank an einer Seite
  • Hängeschrank über der Toilette

Natürlich sind Sie dabei flexibel. Ist das Badezimmer groß genug, können Sie einen schicken Spiegel über die Waschbecken hängen, der nicht gleichzeitig als Schrank dienen muss. Statt eines Hängeschranks über der Toilette können Sie ein kleines dekoratives Regal anbringen oder ein Bild. Zusätzliche Kommoden bieten viel Stauraum für Handtücher, Pflegeprodukte, den Haartrockner und vieles mehr. Die obere Abstellfläche ist ideal geeignet für täglich benötigte Dinge wie Bürsten und Kosmetika.

An der Badewanne fehlt es meist an Ablageflächen. Bringen Sie ein schmales Regal oberhalb der Wanne an, auf dem Sie Pflegeprodukte wie Shampoo und Duschgel abstellen. Hier bleibt auch noch Platz für eine schöne Duftkerze für Ihr nächstes Entspannungsbad.

Sollte eine Sitzmöglichkeit ihren Platz im Bad finden?

Ein Badehocker ist ein echtes Multitalent. Sie können sich bei der Körperpflege daraufsetzen und ihn beim Bad als Beistelltisch nutzen. Wird er nicht benötigt, verzieren Sie ihn mit einer Pflanze oder einem Körbchen und stellen ihn dekorativ in eine Ecke.


Das barrierefreie Bad: Was Sie beachten sollten

Die Neugestaltung eines Badezimmers ist kostenintensiv. Wenn Sie heute Ihr neues Badezimmer planen, sollten Sie schon an morgen denken. Schließlich möchten Sie das Bad auch in zwanzig Jahren noch nutzen können, wenn Sie nicht mehr so beweglich sind wie heute. Überlegen Sie also, welche Aspekte des barrierefreien Bades für Sie sinnvoll sein könnten. Die wichtigsten Punkte:

Helles Badezimmer
  • Ebenerdige Dusche: Die größte Stolperfalle im Bad ist die Duschwanne. Wenn Sie im höheren Alter nicht mehr so gelenkig sind, fällt es schwer, in die Dusche zu steigen und vor allem aus der nassen, rutschigen Dusche herauszukommen. Bauen Sie eine ebenerdige Walk-In-Dusche ein. Diese hat außerdem den Vorteil, dass Sie mit einer Gehhilfe hineinkommen.
  • Badewannen sind heute mit einer seitlichen Tür erhältlich, sodass Sie nicht mehr über den hohen Rand steigen müssen. Der Nachteil: Sie müssen sich in die leere Wanne setzen und die Tür schließen, bevor Sie Wasser einlaufen lassen können. Eine Alternative ist der Badewannenlift, der Sie sanft in die volle Wanne sinken lässt.
  • Rollstuhlgerechte Tür: Die meisten Türen in Häusern sind zu eng für einen Rollstuhl. Achten Sie bei der Umgestaltung Ihres Bades darauf, eine rollstuhlgerechte Tür von 111 Zentimetern Breite einzubauen. Der Zugang muss stufenlos sein. Selbst wenn Sie keinen Rollstuhl benötigen, ist die breitere Tür sehr praktisch, falls Sie irgendwann einen Rollator oder eine andere Gehhilfe verwenden.
  • Höhe anpassen: Damit Waschbecken samt Armaturen und Toiletten für Rollstuhlfahrer gut erreichbar sind, müssen sie tiefer angebracht werden als gewöhnlich. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Verwendung eines Rollstuhls absehbar ist. Sie müssen sich nicht zwanzig Jahre lang tief über das Waschbecken beugen, weil Sie eventuell einmal im Rollstuhl sitzen werden.

Weitere Hilfsmittel können Sie bei Bedarf auch später einbauen, wenn das Problem akut wird. Dazu gehören zum Beispiel zusätzliche Haltegriffe an der Toilette und Badewanne, um das Aufstehen zu erleichtern.

Kann ich irgendwelche Fördermittel in Anspruch nehmen?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bezuschusst den Umbau eines barrierefreien Bades mit bis zu 4000 Euro (8 Prozent der förderfähigen Kosten). Erkundigen Sie sich nach den Bedingungen, um in den Genuss der Förderung zu kommen!