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Die eigene Sauna zu Hause für tägliche Wellness

Schwitzen ist gut für die Gesundheit. Saunagänge entspannen und beleben durch das Wechselspiel von intensiver Hitze und starker Abkühlung. Immer mehr Menschen gönnen sich eine eigene Sauna für zu Hause, in der sie täglich ganz ungestört saunieren können. Statt extra ins Schwimmbad oder in das Thermalbad mit Saunabereich zu fahren, sind die Wege im eigenen Haus kurz. Doch soll es eine Sauna für den Außenbereich sein oder für innen? Passt die Sauna ins Badezimmer oder ist es sinnvoller, den Keller zur Wellness-Oase auszubauen?

Warum ist die Sauna so gesund? Saunahaus oder Einbausauna? Infrarotsauna oder Sauna mit Ofen Holzofen oder Elektroofen Die Wandstärke der Sauna Saunalüftung Die perfekte Saunabeleuchtung Saunasteuerung Zubehör für die Sauna Optimale Pflege einer Sauna Richtig Saunieren: Schritt für Schritt
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Schwitzen und entspannen: Warum ist die Sauna so gesund?

Schwitzen für die Gesundheit ist eine uralte Wellnesstradition. Schon die alten Römer tummelten sich gern in Thermen, die durch ein ausgeklügeltes System beheizt wurden. Ihnen folgten unterschiedliche Entwicklungen wie das byzantinische und später das türkische Hamam-Dampfbad, die russische Banja und natürlich die finnische Sauna, die der modernen westlichen Badekultur als Vorbild und Inspiration diente.

Das Prinzip der Sauna ist einfach: Der Körper wird durch die enorm hohen Temperaturen zum starken Schwitzen angeregt. Anschließend wird er bei einer kalten Dusche abgekühlt. Das Ganze wird ein- oder zweimal wiederholt. Das Wechselspiel aus heiß und kalt regt die Durchblutung an und stärkt die Abwehrkräfte. Dazu werden mit dem Schweiß Unreinheiten aus den geöffneten Poren der Haut geschwemmt und lassen sie zarter und jünger wirken. Die Muskeln entspannen sich in der warmen Saunakabine und der Geist kommt in der halbdunklen Stille wunderbar zur Ruhe.

Wie können Sie den Effekt der Sauna mit Aufgüssen steigern?

Aufgüsse verstärken die gesundheitliche Wirkung der Sauna. Eukalyptus und Minze befreien die Atemwege, während Lavendel nach einem stressigen Tag herrlich entspannend wirkt und Zitrusdüfte depressive Verstimmungen lindern.

Saunahaus oder Einbausauna?

Wenn Sie sich zu Hause eine Sauna einrichten möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

Saunahaus
  • ein komplettes Saunahaus für den Garten
  • eine attraktive Fasssauna für den Außenbereich
  • eine Innensauna im ausgebauten Keller
  • eine Saunakabine im Badezimmer

Meist fällen schon die Gegebenheiten die Entscheidung für Sie, zum Beispiel dann, wenn im Badezimmer oder im Garten gar kein Platz für eine Sauna ist. Spielt der Platz nur eine untergeordnete Rolle, sollten Sie andere Aspekte bedenken.

Außensauna: Wie steht es um die Baugenehmigung?

Deutschland ist nicht umsonst als Land der überbordenden Bürokratie bekannt. So ist für ein freistehendes Saunahaus auf Ihrem Privatgrundstück meist eine Baugenehmigung erforderlich. Dies ist von den Bundesländern uneinheitlich geregelt. Möchten Sie einen traditionellen Holzofen verwenden, müssen Sie sich diesen außerdem als Sonderfeuerstätte genehmigen lassen. Erkundigen Sie sich beim Bauamt Ihrer Stadt und im Fall eines Holzofens bei Ihrem Bezirksschornsteinfeger nach den Vorschriften in Ihrer Region. Achten Sie auch darauf, dass Sie einen Mindestabstand von drei Metern zum Nachbargrundstück einhalten können.

Wie viel Platz erfordert eine Einbausauna, und wie muss der Raum beschaffen sein?

Möchten Sie die Sauna im Innenbereich Ihres Hauses einbauen, müssen Sie sorgfältig Maß nehmen. Kleine Saunakabinen, in denen sich zwei Personen aufrecht hinsetzen können, passen in viele Badezimmer. Möchten Sie sich entspannt hinlegen, steigt der Platzbedarf entsprechend. Beachten Sie folgende Aspekte:

  • Der Raum muss gut belüftet sein, was vor allem im Keller wichtig ist.
  • Der Abstand zwischen Sauna und Wand sollte mindestens zehn Zentimeter betragen, damit die Luft zirkulieren kann.
  • Der Boden sollte gefliest oder mit PVC ausgelegt sein.

Was ist beim Aufbau der Sauna zu beachten?

Sie haben die Wahl zwischen einer Massivholzsauna und einer Elementsauna. Die Unterschiede im Überblick:

Massivholzsauna

Elementsauna

besteht aus massiven Holzbohlen (Blockhaus)

besteht aus Fertigteilen (Elementen)

Aufbau durch Fachleute sinnvoll

einfacher Aufbau, den Sie mit etwas Geschick selbst meistern

Die dicken Holzbohlen besitzen eine bessere Wärmestrahlung

viele Varianten und Größen erhältlich

sehr robust und langlebig

heizt sich schneller auf und dämmt besser

Maßanfertigungen möglich, um zum Beispiel Dachschrägen einzubeziehen

lässt sich leicht wieder auseinandernehmen, zum Beispiel bei einem Umzug

Für die Massivholzsauna sprechen vor allem die herrlich rustikale Ausstrahlung und ihre Langlebigkeit. Sie stellt besonders für den Außenbereich eine hervorragende Wahl dar. Möchten Sie einfach nur eine kleine Sauna im Badezimmer oder Keller einrichten, erweist sich die Elementsauna als die unkompliziertere Variante.

Infrarotsauna oder Sauna mit Ofen

Auf der Suche nach einer eigenen Sauna für zu Hause stoßen Sie häufig auf sogenannte Infrarotkabinen . Diese haben zwar ihre eigenen gesundheitlichen Vorteile, doch sie sind nicht mit der Sauna und ihrer wohltuenden Schwitzwirkung zu vergleichen.

Was ist Infrarotstrahlung?

Infrarotlicht ist ein Teil des natürlichen Lichtspektrums, der jedoch vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen wird. Der Körper verspürt das Infrarotlicht nur in Form von wohltuender Wärme. Dabei ist zwischen langwelliger IR-B/IR-C-Strahlung und kurzwelliger IR-A-Strahlung zu unterscheiden. Die Ersteren berühren lediglich die Oberfläche des Körpers, Letztere dringt tief in die Haut ein.

Sind Sie unsicher, welche Variante für Sie die bessere Wahl ist? Hier finden Sie die Vorteile und Nachteile aufgelistet:

Sauna

Vorteile

Nachteile

starke Hitze ermöglicht gesundes Schwitzen

nur kurze Aufenthalte möglich

Aufgüsse möglich

keine Auswirkung auf körperliche Beschwerden

Infrarotkabine

Vorteile

Nachteile

milde Hitze wärmt und entspannt

Wärme hat keine schweißtreibende Wirkung (maximal 45 Grad Celsius)

Infrarotwärme dringt in den Körper ein, entspannt die Muskulatur und lindert Beschwerden wie Arthrose und Rheuma

keine Aufgüsse möglich

generell nur zum Sitzen geeignet, nicht zum Liegen

Wählen Sie eine Infrarotkabine, wenn Sie chronische körperliche Beschwerden mit Wärme lindern möchten und/oder einfach einen ruhigen warmen Platz zur Entspannung suchen. Möchten Sie das echte Saunaerlebnis mit Wechselspiel aus Schwitzen und Abkühlen und eventuell Aufgüssen, führt kein Weg an der richtigen Sauna vorbei.

Holzofen oder Elektroofen? Die wichtigsten Unterschiede

Ohne einen Ofen zum Aufheizen der Sauna geht es nicht. Besonders häufig kommen ungefährliche Elektroöfen zum Einsatz, die einfach nur an das heimische Stromnetz angeschlossen werden. Manche Menschen bevorzugen jedoch die unschlagbare Gemütlichkeit des klassischen Holzofens mit seinem Flammenspiel und knisternden Geräuschen. Die beiden Saunaöfen im Vergleich:

Elektroofen

Vorteile

Nachteile

keine Genehmigungspflicht, da es sich nicht um eine Feuerstelle handelt

bei leistungsstarken Öfen ist eine Starkstromleitung erforderlich

keine Brandgefahr

keine Kostenkontrolle (bis die Stromrechnung kommt …)

keine Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung

Temperaturregulierung per Thermostat; auch niedrigere Temperaturen möglich

Holzofen

Vorteile

Nachteile

romantische, rustikale Atmosphäre

genehmigungspflichtig

volle Kostenkontrolle (einmalige Bestellung von Holzscheiten)

Lagerung des Holzes erforderlich

keine Temperaturregelung per Thermostat möglich

aufwendige Reinigung durch Asche

Wie kommt es zu einer Kohlenmonoxidvergiftung?

Eine Kohlenmonoxidvergiftung kann entstehen, wenn der Holzofen schlecht gewartet oder zu groß ist und der Sauna zu viel Sauerstoff entzieht. Sichern Sie sich mit einem Kohlenmonoxidmelder ab, der rechtzeitig Alarm schlägt.

Fazit: Möchten Sie Ihre Sauna im Haus einrichten, kommt nur ein Elektroofen infrage. Im Außenbereich haben Sie die Wahl zwischen Elektro und Holz.

Worauf Sie beim Kauf des Saunaofens noch achten sollten

Das wichtigste Kriterium ist die Leistung des Saunaofens: Ist sie zu schwach, kann sich die zum Schwitzen benötigte Hitze nicht einstellen. Um die erforderliche Leistung zu berechnen, können Sie eine Formel verwenden. Die hier genannte Formel gilt für komplett isolierte Saunaräume:

(Länge × Breite × Höhe) : 1,5 = Leistung in Kilowatt

Beispiel: Ihre Saunakabine ist 2 Meter lang, 2 Meter breit und 2 Meter hoch.

2 × 2 × 2 ergibt ein Raumvolumen von 8 Kubikmetern. Dies teilen Sie durch 1,5 und erhalten die Zahl 5,3. Das bedeutet, dass Ihr Saunaofen mindestens 5 Kilowatt Leistung liefern sollte – noch besser wären 6 Kilowatt Leistung.

Ein zweites wichtiges Kriterium ist die Konstruktion des Saunaofens.

  • Wandmontage oder sicheres Aufstellen auf dem Boden?
  • Stahlkonstruktion zum Auflegen von Saunasteinen vorhanden?
  • Saunasteine im Preis eingeschlossen?
  • Starkstromanschluss erforderlich oder genügt Steckdose?
  • Regulärer Saunaofen oder Bio-Ofen mit Zusatzfunktionen?

Müssen Sie einen Starkstromanschluss verlegen, sollten Sie dies einem Fachmann überlassen. Ein kleiner Saunaofen für die Innenkabine kommt jedoch heute oft mit einem regulären 230-Volt-Anschluss aus.

Was ist ein Bio-Kombi-Saunaofen?

Als Bio-Kombi-Saunaofen werden Öfen mit zusätzlicher Dampffunktion bezeichnet. Sie können Ihre Sauna damit bei milderen Temperaturen in ein Dampfbad verwandeln und beispielsweise wohltuende Kräuterdämpfe einatmen.

Die Wandstärke der Sauna

Neben der grundsätzlichen Entscheidung zwischen Elementsauna und Massivholzsauna müssen Sie sich auch zwischen verschiedenen Wandstärken entscheiden. Je dicker die Wände, desto besser die Isolierfähigkeit und damit die Wärmedämmung. Die verschiedenen Möglichkeiten im Überblick:

  1. Massivsauna 40-mm-System: Besteht aus 40 mm dicken Massivholzplatten, die durch eine Doppelnut und ein Federsystem verbunden sind. Das Dach ist mit Mineraldämmwolle isoliert.
  2. Massivsauna 68-mm-System: Aufgebaut aus einer 42 mm dicken Dämmung im Inneren, die von 12 mm dickem Profilholz umschlossen ist. Dazu kommt eine 3 mm dicke Hartfaserplatte als Außenwand und eine 57 mm starke Decke. Dieses Modell isoliert besser, ist allerdings auch teurer in der Anschaffung.
  3. Die Fasssauna ist aufgrund ihres reizvollen Erscheinungsbildes eine beliebte Wahl für den Außenbereich. Sie ist in verschiedenen Wandstärken von 40 bis 58 mm erhältlich.
  4. Kompaktsauna Indoor: Die Elementsauna ist die praktische, unkomplizierte Wahl für den Innenbereich. Sie ist wie die Massivsauna in verschiedenen Stärken erhältlich.

Was ist eine Dampfsperre?

Wenn Sie sich mit der Konstruktion der Sauna befassen, stoßen Sie schnell auf das Wort Dampfsperre. Gemeint ist damit eine spezielle Aluminiumfolie – seltener Kupferfolie –, die zwischen Innen- und Außenwand der Sauna eingezogen wird, ohne die Innenwand zu berühren. Sie schützt die Sauna, die Dämmung und den Raum selbst vor Schimmelbildung durch die hohe Luftfeuchtigkeit, die in der Sauna entsteht. Zugleich verbessert sie die Isolation der Sauna.

Saunalüftung

Damit Sie lange Freude an Ihrer Sauna haben, ist eine gute Lüftung unverzichtbar. Feuchte schwere Luft sinkt auf den Boden. Darum sollte die Sauna im Bodenbereich über einen Abzug verfügen. Dieser ist bei einer Fertigsauna meist schon im Lieferumfang enthalten und befindet sich in der Tür oder in der Nähe des Ofens und zieht von außen frische Luft zum Erwärmen an. Mit dem Regler der Lüftung können Sie die Luftfeuchtigkeit in der Sauna nach Wunsch einstellen.

Bei einer Außensauna lässt sich zusätzlich ein Fenster einbauen, sodass Sie ab und zu gründlich durchlüften können, indem Sie Fenster und Tür vollständig öffnen.

Die perfekte Saunabeleuchtung

Sie möchten in Ihrer Sauna natürlich nicht im Dunkeln sitzen. Installieren Sie also mindestens eine Saunaleuchte in Ihrer Kabine. Diese kann an der Decke angebracht sein oder an der Wand. Wählen Sie ein dimmbares Licht, sodass Sie die Helligkeit ganz nach Wunsch regulieren können. Bei Bedarf lässt sich das Licht auch hell schalten, falls Sie zum Beispiel kleine Dinge wie Kontaktlinse oder Ring verloren haben.

Saunabeleuchtung

Dank moderner LED-Beleuchtung können Sie heutzutage wunderbare Effekte zaubern. Bringen Sie beispielsweise eine Leuchtleiste entlang der Sitzbank an, die die Kabine in warmes Licht taucht. Vielleicht möchten Sie auch unter einem funkelnden Sternenhimmel träumen?

Als sehr wohltuend hat sich die sogenannte Farblichttherapie erwiesen. Dazu bauen Sie farbige Leuchten in die Decke ein, die die Saunakabine in eine bestimmte Farbe tauchen:

  • Blau wirkt beruhigend und entspannend. Ideal, um nach einem stressigen Tag abzuschalten.
  • Rot wirkt anregend und belebend. Fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel.
  • Grün steht für Harmonie und Ausgeglichenheit. Beruhigt die Nerven, stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus.
  • Gelb hebt die Laune und mildert Ängste, Niedergeschlagenheit und depressive Verstimmungen.

Ihre Beleuchtung können Sie zusätzlich mit passender Musik untermalen. Installieren Sie dazu einen speziellen hitzeunempfindlichen Lautsprecher in der Sauna und verbinden Sie ihn per Bluetooth mit Ihrem Smartphone, dass Sie selbstverständlich nicht mit in die Sauna nehmen. Genießen Sie nun entspannende Pianoklänge, spezielle Wellnessmusik oder Naturgeräusche.

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Saunasteuerung

Die sogenannte Saunasteuerung ist ein Kontrollpanel an der Außenseite der Sauna, mit dem Sie sämtliche Einstellungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit schon vor dem Betreten der Sauna regulieren können. Wichtig: Die Saunasteuerung sollte einen Ofenfühler besitzen, der innen am Saunaofen angebracht wird. Damit erkennt die Steuerung eine Überhitzung des Ofens und schaltet ihn, wenn nötig, automatisch ab.

Wie schalte ich die Sauna aus der Ferne an?

Die moderne Saunasteuerung lässt sich per WLAN und App steuern. Kurz vor dem Verlassen Ihrer Arbeitsstelle können Sie Ihrer Sauna per App Bescheid geben, dass sie mit dem Aufheizen beginnen soll. Wenn Sie dann nach Hause kommen, können Sie sich direkt in die aufgeheizte Sauna legen.

Saunazubehör: Was gehört alles in die Sauna?

Ofen und Beleuchtung allein genügen noch nicht, um aus Ihrer Sauna einen echten Wohlfühlort zu machen. Manches Zubehör ist unverzichtbar, anderes ist eine nette Ergänzung für mehr Komfort.

Sauna Zubehör

Unverzichtbares Zubehör in der Sauna:

  • Das Thermometer ist wichtig, um die Temperatur in der Sauna im Auge zu behalten und Ihren Körper nicht zu überfordern. Verwenden Sie ein spezielles Saunathermometer, das mit den extremen Bedingungen in der Sauna zurechtkommt.
  • Das Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit in der Sauna. Dies ist wichtig für ein gesundes Raumklima. Sie erhalten auch Kombi-Geräte, die sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit anzeigen.
  • Mit einer Sanduhr messen Sie die Zeit, die Sie in der Sauna verbringen.
  • Damit Sie auf Ihrer Saunaliege bequem liegen, sollten Sie zusätzliche Kopfstützen verwenden. Stellen Sie zwei Kopfstützen nebeneinander, wenn Sie die Beine hochlegen möchten, um die Durchblutung der Venen zu fördern.
  • An der Außenwand der Sauna befestigte Haken und Ablageflächen bieten Platz für Bademäntel sowie für Brillen, Getränke und ähnliche Dinge.

Weiteres Wellnesszubehör für die Sauna:

  • Eimer und Schöpfkelle sind unverzichtbar, wenn Sie in Ihrer Sauna Aufgüsse machen möchten. Sie sind als attraktives Set aus Holz erhältlich.
  • Um den beim Aufguss erzeugten Wasserdampf besser zu verteilen, können Sie ein spezielles Aufgusstuch oder einen Aufgussfächer verwenden. Ein großes angefeuchtetes Handtuch erfüllt diese Aufgabe jedoch ebenfalls.
  • Bringen Sie im Außenbereich Ihrer Sauna ein Regal an, in das Sie verschiedene Aufgusskonzentrate stellen.
  • Saunasalz ist ideal geeignet, um Ihrer Haut ein schonendes Peeling zu gönnen.

Sie mögen herrliche Düfte, aber Aufgüsse sind Ihnen zu anstrengend?

Installieren Sie eine kleine Wasserfontäne am Saunaofen, in die Sie Ihren Lieblingsduft geben. Beim Erhitzen verdampft das Wasser und verteilt sich angenehm im Raum.

Wellness-Oase statt Sauna

Wenn Sie den Keller für Ihre Sauna umbauen, sollten Sie an die weitere Einrichtung denken: Mit einer zusätzlichen Dusche im Keller erübrigt sich zum Beispiel der Gang nach dem Saunagang zum Abkühlen ins Badezimmer. Vielleicht ist auch Platz für einen Whirlpool und für einen gemütlich gestalteten Ruheraum mit sanftem Licht zum Lesen oder Schlafen im Liegestuhl?

Optimale Pflege einer Sauna

Damit Sie lange Freude an Ihrer Sauna haben, sollten Sie dem Holz die notwendige Pflege zukommen lassen. Ganz allgemein gilt für jede Sauna:

  • Lüften Sie die Sauna nach der Benutzung.
  • Wischen Sie den Boden feucht ab.
  • Verwenden Sie spezielles Reinigungsmittel zum Abwischen der Bänke.
  • Desinfizieren Sie die Sauna ein- bis zweimal jährlich mit einem speziellen Sauna-Desinfektionsmittel.
  • Flecken am Saunaofen können Sie mit einer Bürste entfernen.
  • Bei Kalkflecken nehmen Sie etwas Essig zu Hilfe.

Des Weiteren denken Sie an einige wichtige Dinge beim Aufbau der Sauna:

Saunahaus im Freien: Behandeln Sie alle Bauteile im Außenbereich ohne Unterleger mit Bläuesperrgrund, und tragen Sie einen doppelten Schutzanstrich auf. Diese Maßnahme sollten Sie alle zwei Jahre wiederholen.

Innensauna: Hier ist keine besondere Pflege notwendig. Ab und zu können Sie der Holzaußenseite jedoch etwas Bienenwachs spendieren.

Wichtig: Tragen Sie keine Pflegeprodukte auf das Holz im Innenbereich auf. Wenn sich die Sauna aufheizt, könnten Dämpfe freigesetzt werden, die Ihrer Gesundheit schaden!

Sauna beheizen

Richtig Saunieren: Schritt für Schritt

Damit das Saunieren zu einem echten Wohlfühlerlebnis wird, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Vor allem: Planen Sie genug Zeit ein. Unter Zeitdruck wird sich kein Erholungsgefühl einstellen. Gehen Sie nicht direkt nach dem Essen mit vollem Magen in die Sauna, denn Ihr Körper muss sich erst auf die Verdauung konzentrieren. Eine ausführliche Anleitung finden Sie hier.

  • Planen Sie zwei, maximal drei Saunagänge, um den Körper nicht zu überfordern.
  • Jeder Saunagang sollte etwa acht bis fünfzehn Minuten andauern.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie einen Saunagang vorzeitig beenden müssen. Hat sich der Körper bereits aufgeheizt, aber schwitzt noch nicht, kann ein Hitzestau auftreten.
  • Kühlen Sie sich nach jedem Saunagang gründlich mit einer kalten Dusche ab. Im Winter genügt auch ein Aufenthalt im Freien.
  • Ruhen Sie zwischen den Saunagängen mindestens zehn Minuten aus.
  • Trinken Sie zwischen den Saunagängen, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen.

Vermutlich wissen Sie, welche Temperaturen in der Sauna für Sie am angenehmsten sind. Andernfalls experimentieren Sie etwas, um Ihre Lieblingstemperatur zu finden.

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Die Massivholz-Systemsaunen: 40 Millimeter und 68 Millimeter Wanddicke

Die eigene Wellnessoase in Form einer Massivholzsauna schätzen Neulinge ebenso wie erfahrene Saunagänger. Der Grund dafür ist das wohltuende Klima, das Sie mit ihr genießen können. Um Ihnen den bestmöglichen Effekt für Ihr Wohlbefinden, Ihre Erholung und Ihre Gesundheit zu bieten, werden Massivholzsaunen aus nordischer Fichte hergestellt. Das Holz ist naturbelassen, sodass beim Erhitzen der Raumtemperatur keine schädlichen Stoffe freigesetzt werden.

Die Konstruktion des 40-Millimeter-Systems

Das Herzstück der 40-Millimeter-Massivholzsaunen bildet ein einfacher Aufbau aus mehreren, vorgefertigten Elementen. Diese bestehen aus zweiteiligem 40 Millimeter starkem Massivholz. Die Stücke sind durch eine Doppelnut und ein Federsystem miteinander verbunden. Das Dach besteht aus einer Platte, die mit Mineraldämmwolle isoliert wurde und innen mit einer Verkleidung aus Softline-Profilholz ausgestattet ist. So können Sie auf eine zusätzliche Dämmung für das Dach verzichten. Sie sollten beim Aufbau lediglich darauf achten, dass Sie zu den Wänden und zur Decke des Raumes einen Abstand von mindestens 40 Zentimetern einhalten.

Die Vorteile des 68-Millimeter-Systems

Fasssauna

Die 68-Millimeter-Systemsaunen werden ebenfalls aus vorgefertigten Elementen zusammengestellt. Diese sind geringfügig anders aufgebaut als beim 40-Millimeter-System. Im Inneren der Module befindet sich eine 42 Millimeter dicke Dämmung, die von Softline-Profilholz mit einer Dicke von 12 Millimetern umschlossen wird. Die rückseitigen Wände verfügen im Inneren ebenfalls über eine Oberfläche aus Spezial-Softline-Profilholz, während die Außenwand von einer drei Millimeter dicken Hartfaserplatte gebildet wird. Dieser Aufbau sorgt für die bestmögliche Isolierung, sodass Sie die Heizenergie in Ihrer persönlichen Wellnessoase optimal nutzen können. Abgerundet werden diese Systemsaunen durch ein Deckenelement mit einer Stärke von 57 Millimetern. Dies wurde so konzipiert, dass eine einfache Montage gewährleistet ist.

Durch diese Konstruktionsweise ist neben einer hohen Formstabilität bei einem geringen Energieaufwand auch eine hohe Resistenz gegen Feuchtigkeit gewährleistet. Aus Sicherheitsgründen wird bei diesen Modellen grundsätzlich auf eine Dampfsperre verzichtet. Bitte achten Sie bei beiden Modellen unbedingt darauf, einen Mindestabstand zu den Wänden und zur Decke einzuhalten.

Die Fass-Sauna – die Lösung für den Garten

Die Fass-Sauna ist das bevorzugte Modell, wenn Sie Ihre Wellnessoase im Garten errichten möchten. Auch diese Sauna besteht aus nordischer Fichte mit einer Stärke von 42 Millimetern. Für einen sicheren Stand sorgen stabile Fundamenthölzer mit einem Durchmesser von neun Zentimetern. Die Wandelemente werden durch mehrere Spannreifen stabilisiert, so wie Sie es auch von Weinfässern kennen. Die Bohlen an Vorder- und Rückwand sind um 14 Millimeter dünner als die Seitenwände. Die bronzierte, einflügelige Tür besteht aus acht Millimeter starkem Sicherheitsglas. Dies gewährleistet auch im Eingangsbereich Ihrer Fass-Sauna eine gute Isolation. Im Innenraum sind Bänke aus Erlenholz integriert. Die Form der Fass-Sauna gewährleistet eine gute Luftzirkulation. So kann sich die Wärme optimal verteilen.

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Die Kompaktsauna für den Betrieb in der Wohnung

Wer eine Sauna im Eigenheim aufstellen lassen möchte, muss diese nicht unbedingt in den Keller verbannen. Auch in einer größeren Etagenwohnung macht sich eine kompakte Sauna sehr gut – wenn genügend Platz vorhanden ist und Sie einige Voraussetzungen beachten.

Für die Installation und den Betrieb der Sauna brauchen Sie auf jeden Fall eine Räumlichkeit, in der sowohl Strom als auch Wasser bereitstehen. Kleinere Saunaöfen kommen bereits mit den haushaltsüblichen 230 Volt aus, Modelle mit einem größeren Ofen brauchen einen Starkstromanschluss mit 400 Volt. Idealerweise ist der Raum, in den Ihre neue Sauna einzieht, komplett gefliest. Zudem ist eine ausreichende Belüftung unabdingbar – ein Fenster ist in dem Saunaraum also Pflicht.

Eine Sauna für vier Personen lässt sich bereits auf einer Fläche von etwa 2x2 Metern unterbringen. Auf dem Markt gibt es aber auch deutlich kleinere Modelle, in denen zwei Personen maximalen Wellness-Komfort erleben können. Somit spricht nichts dagegen, ein geräumiges Badezimmer zusätzlich mit einer kleinen Sauna auszustatten.

Die Infrarotsauna

Wenn Sie Ihre Wellnessoase dazu nutzen möchten, um regelmäßig eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen, sind Infrarot-Kabinen optimal auf Ihren Bedarf zugeschnitten. Für die nötige Wohlfühl-Wärme sorgen Keramikstrahler, die eine optimale Ganzkörperbestrahlung und gesundes Schwitzen gewährleisten. Sie können die Lufttemperatur individuell nach Ihrem persönlichen Wärmeempfinden auf einen Wert zwischen 18 und 50 Grad Celsius einstellen.

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Was ist Infrarotstrahlung?

Die Wärmequellen in der Infrarot-Kabine sind dem Vorbild der Sonne nachempfunden. Sobald die infrarote Strahlung von der menschlichen Haut aufgenommen wird, erfolgt die unmittelbare Umwandlung der Strahlungsenergie in Wärmeenergie. Bei der Strahlung, die im Volksmund als infrarote Strahlung bezeichnet wird, handelt es sich streng genommen um ein Bündel mehrerer Strahlungsarten:

  • Infrarot-A-Strahlung besteht aus kurzwelligen Strahlen mit einer Wellenlänge zwischen 760 und 1.400 Nanometer. Diese dringt in die untersten Schichten der Haut ein. Anschließend sorgt der Blutkreislauf dafür, dass die Wärme gleichmäßig im Körper verteilt wird.
  • Infrarot-B-Strahlung hat eine Wellenlänge zwischen 1.400 und 3.000 Nanometer und wird als mittelwellige Strahlung bezeichnet. Sie dringt bis in die mittleren Hautschichten ein.
  • Die langwelligen Infrarot-C-Strahlen weisen eine Wellenlänge von bis zu 10.000 Nanometern auf und dringen lediglich in die oberste Schicht der Haut ein, welche sie direkt erwärmen.

Die kurzwellige Infrarot-A-Strahlung, die ausschließlich von Vollspektrum-Strahlern erzeugt wird, hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit. Der Grund: Diese Strahlung lässt in den unteren Schichten der Haut Tiefenwärme entstehen, welche wiederum eine höhere Aktivität der Wassermoleküle im Körper bewirkt. Dadurch werden sowohl die Blutflussmenge als auch der Stoffwechsel angeregt, was zu einer signifikant besseren Sauerstoffversorgung führt. Weil Sie in einer Infrarot-Kabine auch erheblich stärker schwitzen, garantiert dies eine optimale Entgiftung Ihres Körpers.