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Schutzkleidung und Schutzausrüstung – auch für Heimwerker ein wichtiges Thema

Arbeitskleidung und Schutzausrüstung wie Schnittschutzhosen, Gehörschutz oder Schutzbrillen bewahren Heimwerker und Gewerbetreibende vor einigen Verletzungen und gesundheitlichen Spätfolgen. Viele Unfälle könnten durch geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen leicht vermieden werden.

Hier geht es zum Sortiment "Arbeitskleidung"

Welche Schutzausrüstung ist wann sinnvoll?

Professioneller Arbeitsschutz ist insgesamt ein sehr komplexes Themengebiet. So erfordert der Umgang mit bestimmten Chemikalien oder Gefahrenstoffen wie Säuren oder Asbest eine spezielle Schutzkleidung, Schutzausrüstung und Schulung. Für Sie als Heimwerker sollte die nachfolgend beschriebene Ausrüstung jedoch die wichtigsten Komponenten des Arbeitsschutzes abdecken.

  • Schutzhelm: Dieser Helm schützt Sie zum Beispiel auf Baustellen vor herabfallenden oder schwingenden Lasten. Auch vor Verletzungen des Kopfes durch zum Beispiel Träger oder Gerüste sichert Sie die Kopfbedeckung. Schutzhelme sollten nach der Norm EN 397 gefertigt sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Helm die richtige Größe für Ihren Kopfumfang aufweist. Einige Schutzhelme sind zusätzlich mit einem Visier zum Augenschutz und einem Gehörschutz ausgestattet. Diese Modelle werden zum Beispiel bei der Arbeit mit Kettensägen benutzt.
Schutzhelme
  • Gehörschutz: Kettensägen, Rasenmäher, Laubbläser oder die beliebte Flex – im Arsenal von Heimwerkern befinden sich viele Maschinen, die das Gehör schädigen können. Es wird empfohlen, bereits ab einem Lärmpegel von 80 dB(A) einen Gehörschutz zu tragen. Dieser Wert wird von den genannten Maschinen stark überschritten. Sie können Stöpsel aus Kunststoff oder Wachs verwenden, oder einen sogenannten Kapselgehörschutz („Micky-Mäuse“) um sich vor dem Lärm zu schützen. Wichtig ist dabei eine ausreichende Dämpfung. Diese sollte nicht unter 25 dB liegen.

  • Schutzbrille: Eine Schutzbrille schützt Ihre Augen etwa beim Bohren, Schleifen oder der Arbeit mit der Flex. Auch bei der Verwendung von Rasentrimmern, Gartenhäckslern oder Abbruchhämmern sollten Sie diese spezielle Brille tragen, um die Augen vor Staub und umherfliegenden Partikeln zu sichern. Damit seitlich der Schutzbrille keine Partikel in das Auge gelangen können, sollte diese möglichst über einen Seitenschutz verfügen. Lüftungsöffnungen am Seitenschutz verhindern ein zu schnelles Beschlagen.

  • Atemschutz: Der Schutz der Atemwege wird beim Arbeitsschutz oft vernachlässigt, da die Folgen einer Staub- oder Schadstoffbelastung vielfach nicht unmittelbar zu spüren sind. Die Spätfolgen von chronischen Atemwegsbelastungen sollten Sie aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. So kann zum Beispiel Holzstaub Krebs auslösen und feiner Gesteins- oder Betonstaub erhöht das Risiko einer Staublunge. Besondere Gefahren gehen von Staub aus, wenn dieser mit Chemikalien oder Schadstoffen belastet ist. Staub dieser Art fällt zum Beispiel beim Abschleifen von lackiertem Holz oder Chromlegierungen an. Atemschutzmasken sollten möglichst die Norm FFP-3 erfüllen. Einfache Atemschutzmasken schützen jedoch nicht vor Lösungsmitteln und anderen flüchtigen Chemikalien. Hierzu sind Schutzmasken mit beispielsweise Aktivkohlefiltern nötig.

  • Arbeitshandschuhe/Schutzhandschuhe: Zur Grundausstattung der Schutzausrüstung gehören hochwertige Arbeits- bzw. Schutzhandschuhe. Diese schützen Sie zum Beispiel vor Splittern bei der Arbeit mit Holz, Abschürfungen durch scharfe Kanten oder vor Chemikalien aus Farben oder Holzschutzmitteln. Geeignete Materialien für Arbeitshandschuhe zum Schutz vor Splittern und Abschürfungen sind zum Beispiel Leder oder Kunstleder. Vor Schnitten schützen Handschuhe mit Kevlar-Einlagen. Handschuhe zum Schutz vor Chemikalien und Lösungsmitteln sollten die Norm EN 374 erfüllen.

Sicherheitsschuhe
  • Sicherheitsschuhe: Eine wichtige Komponente des Arbeitsschutzes sind Sicherheitsschuhe. Einfache Sicherheitsschuhe der Klassen SB und S1 schützen Sie durch Stahlkappen vor Quetschungen der Füße durch herabfallende schwere Gegenstände oder andere mechanische Einwirkungen. Schuhe der Klasse S2 bieten zusätzlich Schutz vor Feuchtigkeit. Besteht auf Baustellen oder beim Heimwerken die Gefahr, dass Sie in Nägel oder andere spitze Gegenstände treten, sollten Sie Sicherheitsschuhe der Klasse S3 tragen. Diese verfügen zusätzlich über eine durchtrittsichere Sohle. Schuhe mit benzin- und ölresistenter Sohle tragen die Zusatzbezeichnung „FO“.


  • Hier geht es zum Sortiment "Sicherheitsschuhe"

  • Arbeit mit Kettensägen: Bei der Arbeit mit Kettensägen ist wegen der hohen Unfallgefahr ein besonderer Arbeitsschutz erforderlich. Dieser sollte aus einem Schutzhelm mit Visier, einem Gehörschutz, einer Schnittschutzhose, Schutzhandschuhen nach der Norm EN 381.4 und Sicherheitsschuhen bestehen. Die Kleidung muss möglichst eng am Körper anliegen, damit diese nicht in die Kette geraten kann.

Gebotszeichen auf Maschinen können Auskunft über erforderlichen Arbeitsschutz geben

Maschinen und Werkzeuge tragen vielfach spezielle Gebotszeichen, wenn der Umgang mit den Geräten Arbeitsschutzmaßnahmen oder spezielle Schutzkleidung erfordert. Gebotszeichen unterliegen der DIN 4844-2 und haben ein rundes, blau-weißes Design. Ist für den Betrieb einer Maschine zum Beispiel ein Gehörschutz erforderlich, zeigt das Zeichen einen blauen Kopf mit einem weißen Kapselgehörschutz. Bei einer Abbildung eines Kopfes mit Atemschutzmaske sollten Sie zum Arbeitsschutz auf jeden Fall eine solche tragen. Leider sind nicht alle Maschinen und Werkzeuge mit Gebotszeichen versehen – auch dann nicht, wenn ihr Gebrauch einen Arbeitsschutz sinnvoll macht.

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