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Welche Nebeneingangstür? Vor- und Nachteile der Typen

Während bei der Haustür auch das Design eine wichtige Rolle spielt, steht bei der Tür für den Nebeneingang die Funktion und Sicherheit im Vordergrund. Nebeneingangstüren identifizieren Einbrecher häufig als Schwachstelle im Haus. Achten Sie daher besonders auf die Sicherheitstechnik.

Technische Details der Nebeneingangstüren

Eine Tür trennt nicht nur Räume, je nach Einsatzort müssen Türen weitere Funktionen erfüllen. Um die Heizwärme in den Räumen zu halten und Energiekosten einzusparen, ist die Wärmedämmung (Klimabeanspruchung DIN EN 1121) ein bedeutender Aspekt.

Eine besonders wichtige Funktion der Nebeneingangstüren ist die Einbruchssicherheit (Einbruchschutz DIN EN 1627). Bei vielen Häusern sind die Nebeneingänge schlecht von der Straße zu sehen und unzureichend beleuchtet – ideale Arbeitsbedingungen für Einbrecher. Außerdem sind die Anforderungen hinsichtlich Feuer- und Rauchschutz unterschiedlich und auch der Schallschutz (DIN 4109) ist eine wichtige Funktion. Abhängig vom Einsatzort empfehlen Experten die folgenden Eigenschaften für Nebeneingangstüren:

  • Für die Nebentür in der Garage mit Zugang zum Haus spielen Wärmedämmung, Einbruchssicherheit, Feuerschutz und Rauchschutz eine bedeutende Rolle.
  • Eine Tür zur frei stehenden Garage und ohne Hauszugang muss hohe Anforderungen hinsichtlich der Einbruchssicherheit erfüllen.
  • Für den Hintereingang und Zugang zum Keller sind die Eigenschaften Einbruchssicherheit und Wärmedämmung wichtig.
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Effektive Sicherung der Nebeneingangstüren: die Widerstandsklassen

Einbruchschutz der Türen für den Nebeneingang ist besonders wichtig. Ohne zusätzliche Sicherung dringen Einbrecher und wenigen Minuten und ohne sichtbare Schäden ein, dabei ist ein wirksamer Schutz technisch unkompliziert. Wie zuverlässig die Verriegelung einer Tür bei versuchtem Einbruch schützt, ist durch die Einteilung in Widerstandsklassen geregelt. Seit September 2011 werden die Klassen mit „RC“ für „resistance class“ bezeichnet.

  • RC1 (WK1): Grundschutz bei geringem Einbruchsrisiko
  • RC2 (WK2): empfohlenes Minimum für die Nebeneingangstür
  • RC3 (WK3): höhere Schutzwirkung
Nebeneingangstür aus Holz

Türen der Widerstandsklasse RC1 bieten einen Grundschutz gegen Aufbruchsversuche unter Einsatz körperlicher Gewalt. Sie eignen sich nur für Wohnobjekte mit geringem Einbruchsrisiko. Die Polizei empfiehlt für Haus- und Nebentüren mindestens Widerstandsklasse RC2. Mit einfachen Werkzeugen, wie Zange und Schraubendreher, brauchen geübte Einbrecher rund drei Minuten, bis die verriegelte Tür geöffnet ist. Für die Erfüllung der Klasse muss die Tür über mindestens drei Verriegelungspunkte gesichert sein: durch das Hauptschloss und zusätzlich ober- und unterhalb des Schlosses. Die Riegel sollten aus Stahl gefertigt sein.

Bei Türen mit fünf Verriegelungspunkten befinden sich zwei Riegel ober- und unterhalb vom Hauptschloss. Türen der Widerstandsklasse RC3 halten speziellen Werkzeugen, wie einem Kuhfuß, stand. Geübte Einbrecher brauchen fünf Minuten. Noch mehr Sicherheit bieten Türen der Widerstandsklassen RC4 und RC5: Zum Öffnen dieser Türen brauchen erfahrene Täter bei Verwendung zusätzlicher Säge- und Schlagwerkzeuge 10 bzw. 15 Minuten.

Sicherheit dreht sich nicht allein um die Verriegelung, auch die Drückergarnitur ist wichtig. Für Türdrücker gilt zur Klassifizierung die Norm DIN 18257 mit den Widerstandsklassen ES0 bis ES4 (ES = einbruchhemmender Schutzbeschlag). Damit Einbrecher das Schloss nicht einfach durchbohren oder herausziehen können, empfehlen Experten mindestens die Widerstandsklasse ES1 mit geringer Einbruchhemmung. Die Klasse ES2 gewährt eine mäßige, ES3 eine starke und ES4 eine extreme Einbruchhemmung. Achten Sie bei der Auswahl der Türbeschläge auf die Türdicke und Richtungsangaben.

Für Nebeneingangstüren mit Glaseinsätzen empfiehlt sich Sicherheitsglas inklusive einbruchhemmender Verglasung – am besten Glas der Klasse P4A. Glas dieser Klasse bricht nicht, wenn eine rund 4 Kilogramm schwere Metallkugel aus neun Metern Höhe auf die Scheibe fällt.

Nebentür und Brandschutz

Feuerschutztüren dienen der eigenen Sicherheit und ermöglichen die Flucht aus brennenden Gebäuden. Sie verzögern die Brandausbreitung und verhindern zusätzliche Brandschäden. Daher schreibt die Bauordnung spezielle Feuerschutztüren vor. Heute werden Feuerschutztüren nicht nur aus Metall hergestellt, auch optisch ansprechendere Türen aus Holz können den Anforderungen gewachsen sein. Die Tür muss geschlossen sein, um ihre Brandschutzfunktion zu erfüllen, wofür eine Selbstschließeinrichtung sorgt. Der Gesetzgeber schreibt für die Verbindungstüren zwischen Haus und Garage Türen mit Feuerschutz vor. Eine „feuerhemmende“ Tür der Klasse T30 ist nach den Regelungen der Landesbauordnung erforderlich. Eine Tür der Klasse T30 hält Temperaturen von 800 Grad Celsius eine halbe Stunde lang stand. Beachten Sie: Die Prüfsiegel bestätigen die Widerstandsfähigkeit feuerhemmender Türen, sagen aber nichts über Rauchschutz aus. Die Feuerwiderstandsklassen in der Übersicht:

  • T30: feuerhemmend
  • T60: hochfeuerhemmend
  • T90: feuerbeständig
  • T120: hochfeuerbeständig
  • T180: höchstfeuerbeständig

Für den Rauchschutz integrieren die Hersteller zusätzliche Schutzmaßnahmen. Diese sind jedoch nicht verpflichtend.

Optimale Wärmedämmung

Nebeneingangstür modern

Nicht oder schlecht gedämmte Türen verschwenden wertvolle Energie, wenn sie an beheizte Räume angrenzen. Das schadet der Umwelt und Ihrem Geldbeutel. Gehen Sie daher auch bei der Wärmedämmung der Nebeneingangstüren keinen Kompromiss ein. Die Lösung ist eine sogenannte thermische Trennung der Materialien in Türzarge, Türblatt und Bodenschwelle. Eine umlaufende Dichtung erhöht die wärmedämmende Wirkung zusätzlich. Gegenüber nicht thermisch getrennten Türen erreichen Sie mit diesen Maßnahmen eine um bis zu 30 Prozent verbesserte Wärmedämmung.

Für die Türoberflächen eignen sich pflegeleichte und stabile Materialien wie Kunststoff und Aluminium gut. Aluminium ist stabiler als Kunststoff, jedoch teurer in der Anschaffung. Auch Holztüren sind möglich, vorzugsweise aus Fichte. Hier unterscheidet der Fachmann zwischen Massiv- und Vollholztüren sowie Haustüren aus Holz in Sandwichbauweise. Bei der Sandwichbauweise kombinieren die Hersteller das Holz mit anderen Materialien und verwenden zum Beispiel im Inneren Aluminium für mehr Stabilität. Die Dämmung kann über ein Mehrkammerprofil und einen Kern aus Polyurethan-Schaum erfolgen.

Die Schalldämmung der Tür für den Nebeneingang

Lärm bedeutet Stress und gefährdet Ihre Gesundheit. Die schalldämmende Wirkung ist in Dezibel (dB) angeben, verschiedene Schallpegel-Richtwerte zum Vergleich:

  • 10-20 dB entsprechen flüstern
  • 20-50 dB entsprechen fernsehen in Zimmerlautstärke
  • 60-80 dB entsprechen einem Staubsauger oder einer viel befahrenen Straße
  • 90-95 dB entsprechen einer Kreissäge
  • > 120 dB erreicht die Schmerzgrenze

Für Türen sind folgende Mindestschalldämmungen empfohlen (Rw wird als bewertetes Bau-Schalldämm-Maß bezeichnet):

  • Rw 28 dB eignet sich für Zimmertüren.
  • Rw 33 dB empfehlen Experten beispielsweise für Türen, die Flure und Wohnungen trennen.
  • Rw 42 dB ist die empfohlene Mindestschalldämmung für Wohnungseingänge und Nebeneingangstüren.

Die Türen blocken störenden Lärm nur dann richtig ab, wenn auch für ausreichenden baulichen Schallschutz gesorgt ist. Wichtig sind dabei der Schallschutz der Wände, das Fehlen von Durchbrüchen und Unterbrechungen der Decken- und Bodenkonstruktion, um die Übertragung von Luftschall zu verhindern. Beim Einbau ist präzises Arbeiten entscheidend. Vermeiden Sie Hohlräume zwischen Zarge und Wandanschluss. Stahlzargen müssen Sie dafür gründlich hintermörteln und Holzzargen ausschäumen. Wandanschlussfugen müssen luftdicht abgeschlossen werden. Damit sich die Tür im Laufe der Zeit nicht verzieht und den Schall passieren lässt, ist die richtige Klimakategorie je nach Einbauort auszuwählen.

Die Klimakategorie nach RAL und DIN EN

Bei Temperatur- bzw. Klimadifferenzen können sich Türen verziehen und ihre Funktion nicht mehr vollständig erfüllen – zum Beispiel den Schallschutz. Es gilt die Unterscheidung zwischen geringem (RAL-Klasse I, DIN EN a), mittlerem (RAL-Klasse II, DIN EU b) und hohem Differenzklima (RAL-Klasse III, DIN EU c):

  • Klimaklasse I für Zimmertüren mit gleichen Klimabedingungen auf beiden Seiten.
  • Klimaklasse II für Wohnungseingangstüren zwischen beheizten Fluren und beheizten Räumen.
  • Klimaklasse III für Wohnungstüren, die beheizte Wohnungen von unbeheizten Treppenhäusern trennen.
  • Klimaklasse IV für Außentüren wie Haustüren und Nebeneingangstüren.
Nebeneingangstür mit Schloss

Gemeint ist das „Stehvermögen“ einer Tür, wenn auf beiden Seiten ein unterschiedlich warmes und feuchtes Klima herrscht. Die Prüfbestimmungen legen die erlaubte Obergrenze für die Verformung auf vier Millimeter fest. Das bedeutet: Auch Türen der Klasse III dürfen sich verziehen. Aufgrund der hygrothermischen Beanspruchung (der beidseitig unterschiedlichen klimatischen Bedingungen) von Außentüren empfehlen Experten mindestens die Klasse III. Die Klasse II eignet sich für Temperaturunterschiede von bis zu 10 Grad Celsius, beispielsweise bei Türen die Wohnräume und Flure voneinander trennen. Erfüllen Türen die Klimaklasse III, sind diese für Temperaturunterschiede von bis zu 20 Grad Celsius ausgelegt und eignen sich als Wohnungseingangstüren, die beheizte Wohnungen von unbeheizten Treppenhäusern trennen. Die Klimaklasse IV ist für Haustüren und Nebeneingangstüren die sichere Wahl.

Welche Nebeneingangstür hält mechanischer Beanspruchung besser stand?

Experten unterteilen die mechanische Belastung von Türen in die RAL-Beanspruchungsgruppen N (normal), M (mittel), S (stark) und E (extrem stark). Diese entsprechen den DIN-Klassen 1, 2, 3 und 4. Türen der Klasse N und M eignen sich für den normalen Gebrauch von Zimmertüren. Für Haustüren und Nebeneingangstüren eignen sich für starke Beanspruchungen ausgelegte Modelle. Türen für extreme Beanspruchungen kommen unter anderem in Schulen zum Einsatz.

Welche Nebeneingangstür? Vor- und Nachteile der Materialien

Neben den Anforderungen hinsichtlich Brandschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und der mechanischen Beanspruchung spielen die Materialauswahl und damit verbundene Vor- und Nachteile eine wichtige Rolle.

Kunststofftüren: pflegeleicht und günstig

Nebeneingangstüren aus Kunststoff punkten mit einem günstigen Anschaffungspreis. Sie sind pflegeleicht, müssen kaum gewartet werden und halten viele Jahre. Eine gute isolierende Wirkung erfüllen Modelle mit hochwertiger Füllung. Ein umlaufender Stahlkern erhöht den Einbruchsschutz – ohne diesen Stahlkern kann sich die Kunststofftür mit der Zeit verziehen. Türen aus Kunststoff wählen Sie aus einem großen Angebot unterschiedlicher Farben und Formen aus. Beliebt sind unter anderem Kunststofftüren mit Beschichtung in Holzoptik. In puncto Schallschutz überzeugen jedoch Türen aus anderen Materialien mit besserer Schutzwirkung.

Blaue Nebeneingangstür aus Holz

Holztüren: die gut aussehenden Klassiker

Für Nebeneingangstüren aus Holz entscheiden sich mehr als die Hälfte aller Hauseigentümer. Der Klassiker wird auch im modernen Design angeboten. In puncto Schallschutz und Wärmedämmung liegen die Holztüren ganz weit vorne, gegen das witterungsbedingte Verziehen des Materials hilft ein Stahlkern – dieser erhöht zusätzlich den Einbrecherschutz. Bei richtiger Pflege halten Holztüren viele Jahre, der Pflegeaufwand ist jedoch höher als bei Kunststofftüren. Prüfen Sie im Rahmen der regelmäßigen Reinigung die Beschläge auf Rostschäden.

Aluminiumtüren: die Allrounder

Nebeneingangstüren aus Aluminium bieten mehrere Vorteile. Sie gewähren mehr Sicherheit als Türen aus Kunststoff oder Holz, überzeugen mit hoher Robustheit, haben eine lange Lebensdauer und verformen sich nicht. Richtig beschichtet sind diese Nebeneingangstüren witterungsbeständig, somit pflegeleicht und wartungsarm. Für eine gute Wärme- und Schallschutzwirkung integrieren hochwertige Aluminiumtüren eine Isolierschicht.

Stahltüren: für maximale Sicherheit

Wenn Ihnen die Sicherheit am Herzen liegt, entscheiden Sie sich am besten für eine Stahltür. Diese schützen wirkungsvoll vor Einbrechern und sind äußerst witterungsbeständig. Pulverbeschichtete und verzinkte Modelle verhindern Rostbildung. Jedoch dämmen Stahltüren Wärme schlechter als die Alternativen, weshalb bei Stahltüren eine sorgfältig installierte Türdichtung besonders wichtig ist.

Nebeneingangstüren mit Glaseinsätzen

Mit Glaselementen ausgestattete Türen lassen Licht ins Innere und setzen optische Akzente. Experten empfehlen die Auswahl von Türen mit zwei- bis dreifach verglastem Wärmeschutzglas.

Bei Häusern ohne Dachüberstand sollten Haustür und Nebeneingangstüren möglichst nach innen öffnen, andernfalls ist die Tür den Witterungsbedingungen unnötig stark ausgesetzt. Bei öffentlichen Gebäuden müssen Eingangstüren jedoch nach Vorgaben des Gesetzgebers immer nach außen aufschlagen. Für einen sicheren Fluchtweg bei Notfallsituationen ist dies wichtig.

Wie Sie selbst eine Tür einbauen lesen Sie in der umfassenden Schritt-für-Schritt-Anleitung von hagebau.de.

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