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Vordach selber bauen: Tipps und Anleitung

Ein Vordach aus Holz bietet dem kundigen Heimwerker viele Vorteile: Es schützt den Eingangsbereich vor Witterungseinflüssen, rundet den Eingangsbereich optisch ab und lässt sich einfach selber bauen. Holz als natürlicher Werkstoff fügt sich zudem besonders zuverlässig in die Umgebung ein, das nötige Material können Sie leicht erwerben und so kreative Bauideen leichter umsetzen. Wer sein hölzernes Vordach errichten möchte, sollte die richtige Anleitung zur Hand haben.

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Schritt 1: Das Fundament legen

Wenn Sie ein Holz-Vordach selber bauen, sollten Sie vor allem den ersten Schritt beachten: Die Holzpfosten der Unterkonstruktion benötigen einen sicheren Stand, damit Wind und Wetter dem Vordach später nichts anhaben können. Auf dem Vordach lastet zwar kein hohes Gewicht, aus Sicherheitsgründen muss das Fundament trotzdem so gründlich wie möglich gelegt werden.

Als Fundament eignen sich Aufschraubhülsen oder Pfostenschuhe. Diese Hülsen verschrauben Sie fest mit dem Boden, um die senkrechten Holzpfosten oben einzuführen. Entsprechende Pfostenträger finden Sie auch im Online Shop.

Da Sie mit dem Festschrauben der Hülsen auch festlegen, wo die senkrechten Holzpfosten stehen sollen, müssen Sie hier bereits die korrekte Platzierung bedenken. Messen Sie vorher sorgfältig aus, wie groß das Vordach am Ende sein wird und wie weit es nach vorne ragt.

Schritt 2: Pfosten in die Fundamente setzen

Daraufhin stecken Sie die Pfosten in die Träger. Bei diesem Schritt sollten Sie – wie bei der Fundamenterrichtung – präzise arbeiten. Die Pfosten müssen senkrecht in den Trägern stehen; hier ist eine weitere Person hilfreich, um die Ausrichtung aus einiger Entfernung besser zu überprüfen. Ist die Justierung zufriedenstellend, schrauben Sie die Pfosten fest in die Träger. Sie können auch verstellbare Stützenschuhe kaufen, mit denen sich kleinere Abweichungen bei der Ausrichtung korrigieren lassen. Verwenden Sie beim Fixieren zwei oder drei Schrauben pro Pfosten.

Schritt 3: Balken ausrichten

Positionieren Sie jetzt die Balken, die an der Hauswand anliegen. Beachten Sie: Ein optisch ansprechendes Dach weist ein gewisses Gefälle auf, das etwa bei 10 Grad liegen sollte. Zu schräg sollte die Neigung also nicht geraten. Setzen Sie den Balken an der Hauswand so an, damit sich später das geplante Gefälle ergibt.

Danach müssen Sie den Balken in der Wand befestigen. Benutzen Sie hierfür einen Akkubohrer und durchbohren Sie den Balken und die Wand stets in einem Durchgang. So stellen Sie sicher, dass die Dübel für das Festschrauben durch das Holz in die Wand passen. Achten Sie beim Einschlagen der Dübel darauf, nicht zu viel Kraft anzuwenden. Ansonsten könnte das Holz an den Bohrstellen splittern. Gehen Sie hier lieber behutsam vor.

Schritt 4: Verschrauben der Querbalken mit den Winkeln

Nun setzen Sie den vorderen Querbalken auf und verschrauben ihn mit den Pfosten; hierfür empfiehlt sich ein passender Metallwinkel. Beide Flächen des Balkens werden fest mit dem Querbalken und den Stützbalken verschraubt. Eine solche Konstruktion sollte bereits die notwendige Stabilität mitbringen. Wenn Sie sichergehen möchten, können Sie zusätzlich lange Schrauben kaufen und den Querbalken direkt mit dem senkrechten Pfosten verbinden. Für diese Arbeit eignet sich ein Akkuschrauber.

Schritt 5: Montage der Auflegerbalken

Bevor Sie die Überdachung montieren und die Unterkonstruktion fertigstellen können, fehlen nur noch die Auflegerbalken. Sie benötigen dazu die nützlichen Winkelverbinder, um die Aufleger mit den Querbalken zu kombinieren. Da das Dach selbst nicht schwer ist, müssen die Auflegerbalken nicht allzu stabil ausfallen. Hier sollten Sie einen gleichmäßigen Abstand zwischen den Balken einhalten, da diese nicht zu nahe beieinander liegen sollten. Zwei Balken sollten etwa 50 Zentimeter voneinander entfernt stehen; je nach Größe des Vordachs sollten Sie auch andere Abstände einhalten.

Sie können bei diesem Schritt sogar auf Winkelverbinder verzichten und die Auflegerbalken einfach mit den Querbalken verschrauben. Diese Verknüpfung ohne Winkelverbinder bietet zwar weniger Festigkeit, sie kann aber den meisten Wetter- und Klimazuständen standhalten.

Schritt 6: Dachlatten montieren

Um dem Dach mehr Stabilität zu verleihen, können Sie in einem optionalen Arbeitsschritt Dachlatten montieren. Wenn Sie Wellbahnen für die Überdachung verwenden, sind die Latten eine sinnvolle Ergänzung: Sie verhelfen Ihrem Dach zu mehr Widerstandsfähigkeit und lassen sich schnell einfügen.

Schritt 7: Holzschutz auftragen

Bevor Sie das Dach auf den Unterbau auflegen, müssen Sie das Holz behandeln. Zunächst tragen Sie auf alle Holzteile eine passende Holzschutzlasur auf. Die Lasur schützt das empfindliche Holz vor Wasser, UV-Strahlung und anderen äußeren Einflüssen. Besonders wenn Sie das Vordach selber bauen und die Holzteile aus unbehandeltem Holz zugeschnitten haben, ist dieser Schritt unerlässlich.

Denken Sie daran, dass die Holzschutzlasur eingezogen und getrocknet sein muss, bevor Sie zum letzten Arbeitsschritt übergehen. Mehrere Stunden sollten Sie dem Holz in jedem Fall lassen.

Schritt 8: Überdachung montieren

Zum Abschluss der Vordach-Konstruktion müssen Sie nur noch das Dach auflegen und verschrauben. Hier haben Sie die freie Wahl, welche Dachart Sie verwenden möchten. Zur Auswahl stehen Polyester-Wellpappen und Polycarbonat-Hohlkammerplatten. Verschrauben Sie die Pappen oder Platten dort, wo das Dach auf den Auflegerbalken aufliegt.

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung kann jeder in kürzester Zeit ein Vordach aus Holz selber bauen. Sie möchten wissen, welches Vordach das richtige für Sie ist oder wie Sie fertige Vordächer montieren können? In unserem Onlineshop finden Sie dazu viele passende Ratgeber und das Werkzeug, um alle Ihre Projekte sofort umzusetzen.

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