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Türtypen, die zu Ihren Innenräumen passen

Eine hochwertige Zimmertür mit Echtholzfurnier, eine praktische Falttür aus Kunststoff oder eine außergewöhnliche Glasschiebetür: Es gab noch nie so viele verschiedene Türtypen, mit denen Sie Ihre Innenräume ausstatten konnten. Jedes Zimmer hat jedoch andere Bedürfnisse und Ansprüche. Lesen Sie hier, was Sie bei den unterschiedlichen Türtypen vor dem Kauf überlegen sollten.

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Welche Innentüren-Arten gibt es?

Holztür

Die klassische Zimmertür ist die Holztür. Diese ist heute nur noch selten aus Massivholz gefertigt. Stattdessen werden Holzwerkstoffe wie Sägespäne und Holzfasern verwendet, die dann zu Holzelementen gepresst werden. Die Oberfläche besteht aus Furnier. Hier können Sie verschiedene Holzarten wie Buche, Eiche oder Ahorn wählen. Manche Holztüren verfügen über eine attraktive Maserung, andere sind ganz schlicht gehalten. Dies ist ideal, wenn Sie Ihre Zimmertüren streichen möchten. Auch im Kinderzimmer sind schlichte Holztüren eine gute Wahl, wenn der Nachwuchs Wände und Türen ohnehin immer wieder mit wechselnden Postern schmückt. Auffällig gemusterte Türen, zum Beispiel mit einer Oberfläche aus unbehandeltem Kiefernholz oder quer gestreiftes Eichenfurnier, lockern die eher große Fläche der Zimmertür auf. Dies setzt attraktive Akzente in großen Zimmern, wenn die Tür in der Mitte einer einfarbigen Wand eingebaut ist.

Die bekannteste Alternative sind Weißlacktüren. Weiße Zimmertüren passen sich neutral jeder Tapete und Wandfarbe an und sorgen für zusätzliche Helligkeit im Zimmer. Weißlacktüren bestehen aus einem Röhrenspankern aus Holz, der außen mit Weißlack oder CPL-Laminat veredelt wird. Weißlack-Türen können in schlichter Gestaltung das modern eingerichtete Zimmer ergänzen oder mit aufwendigen Designs ein Zimmer im Landhausstil verschönern. Weißlack- und Holztüren können zusätzlich mit einem Spiegel auf der Innenseite versehen sein, der beim Ankleiden hilft, oder über ein eingebautes Fenster verfügen. So fällt Licht durch das Fenster in innenliegende Flure oder kleinere Anbauzimmer. Wenn Sie neue Türen einbauen möchten, können Sie mit diesen Türtypen nichts falsch machen, da sie generell in Standardmaßen geliefert werden, die in jeden Türrahmen passen.

Ungewöhnliche Türtypen für das moderne Haus

Neben den beiden bekanntesten Innentüren-Arten aus Holz und Weißlack finden Sie heute noch andere attraktive Türtypen für Ihre Inneneinrichtung. Sehr praktisch sind zum Beispiel flexible platzsparende Falttüren. Diese können ganz nach Ihren Wünschen auf eine bestimmte Höhe zugeschnitten werden und sind obendrein in verschiedenen Breiten erhältlich. Diese Falttüren können Sie überall dort einbauen, wo normal große Türtypen nicht wirklich Platz finden, zum Beispiel in niedrigen Dachgeschossen oder in engen Zimmern, in denen sich eine normale Tür nicht ganz öffnen lässt oder die offene Tür störend viel Platz wegnimmt. Die Falttür können Sie ganz einfach an die Seite schieben, wo sie mit nur wenigen Zentimetern Breite nicht auffällt.

Wählen Sie zwischen weißen Falttüren und Türen aus Holzimitat, ganz wie es am besten zu Ihrer Einrichtung passt. Für große Türöffnungen sind auch Doppeltüren erhältlich, die Sie in der Mitte zuziehen. Sehr praktisch: Manche Falttüren sind mit Fenstern ausgestattet, sodass durch die geschlossene Tür Licht in das Zimmer fallen kann. Sie müssen nicht einmal mit Zargen und Schraubenzieher hantieren, wenn Sie eine Falttür einbauen, denn sie ist generell vormontiert. Einfach einhängen und Ihre neue Tür ist fertig.

Edle Glastüren als neuer Wohntrend

Der neueste Hit unter den verschiedenen Türtypen sind elegante Glasschiebetüren. Anders als klassische Holz- und Weißlacktüren öffnen sich diese nicht ins Zimmer hinein. So nehmen sie keinen Platz weg. Ideal für moderne Einrichtungen: Glasschiebetüren ergänzen ein Farbschema, das vornehmlich aus Weiß, Schwarz, Grau und Chrom besteht. Eine neutrale Glasschiebetür fügt sich jedoch auch problemlos in eine klassische Raumgestaltung ein. Mögen Sie es auffällig? Wählen Sie eine Türe mit ungewöhnlichem Design oder einem tollen Motiv wie dem Pariser Eiffelturm.

Glastür

Der Einbau ist bei diesen Türtypen leicht: Sie müssen lediglich oberhalb der Tür die Leiste anbringen, in die Ihre Glastüre eingesetzt wird. Mit einem praktischen Stangen- oder Muschelgriff wird die Türe bewegt, ohne dass Ihre Mitbewohner Fingerabdrücke auf der Glasplatte hinterlassen. Empfehlenswert sind Glasschiebetüren für eher große Räume, da seitlich der eigentlichen Tür genug Platz sein muss, um die Glasscheibe dorthin zu schieben. Sie können dieses Problem aber auch lösen, indem Sie einen attraktiven Dekoartikel dort platzieren oder eine Sitzgelegenheit. Für kleinere Räume empfiehlt sich dagegen eher eine normale Glastür, die sich nach innen öffnet.

Bei einem breiteren Durchgang, zum Beispiel zwischen Esszimmer und Wohnzimmer, wirkt eine Doppel-Schiebetür besonders attraktiv. Da sie sich zu beiden Seiten öffnet, werden beide Zimmer optisch vergrößert. Zudem erlaubt es Ihnen einen besonders großen Auftritt, wenn Sie Ihre Gäste zum ersten Gang ins Esszimmer bitten und die beiden Türen mit einer einzigen Bewegung beiseiteschieben, um den Blick auf den attraktiv dekorierten Tisch freizugeben.

Achten Sie bei Glasschiebetüren auf die Ausstattung mit dem SoftClose-System: Dies ist zwar etwas teurer, doch es sorgt dafür, dass die Tür beim Öffnen und Schließen automatisch abbremst und ganz sanft die Endposition erreicht. So vermeiden Sie ungestüme Bewegungen, bei denen die Glastür im allerschlimmsten Fall sogar zerbrechen könnte.

Welche Türtypen kommen infrage?

Neben Ihren persönlichen Vorlieben sollten Sie bei der Auswahl Ihrer neuen Türen auch praktische Überlegungen berücksichtigen. Eine modische Glasschiebetür ist zum Beispiel ungeeignet, wenn in Ihrem Haus kleine Kinder leben, denn Ihr Nachwuchs wird die Glastür regelmäßig mit fettigen Fingerspuren „verzieren“. Außerdem sind Glastüren generell zwar sehr stabil und bruchsicher, doch einen Zusammenstoß mit einem kleinen Rabauken, der mit dem Holzroller hineinrast, überstehen sie nicht. Setzen Sie dann lieber auf eine robuste Holz- oder Weißlacktür. Kommt es hier mal zu Kratzern oder Kerben, können Sie diese Zimmertüren reparieren.

Kunststofftür

Bei klassischen Türtypen sollten Sie der Oberfläche einen zweiten Blick widmen. Die Oberfläche einer Holztür kann aus Dekorfolie, CPL-Laminat oder Echtholzfurnier bestehen. Echtholzfurnier ist dabei die edelste Variante. Da es sich um echtes Holz handelt, ist jede Zimmertür ein Unikat mit einzigartiger Maserung und Musterung. Günstiger ist das weitverbreitete CPL-Laminat, das der Tür eine transparente Holzoptik verleiht. Continuous Pressure Laminat (CPL) wird durch das Verpressen von Papier mit Melamin-Kunstharz erzeugt. Es ist ausgesprochen robust und kratzfest – ideal für Sie, wenn Kinder und Haustiere im Haus leben.

Eine preisgünstige Alternative ist Dekorfolie, die jedoch empfindlich auf Kratzer und Stöße reagiert. Eine Holztür mit Dekorfolie kann interessant sein, wenn Sie Ihrem Zimmer einen ganz besonderen Look verleihen möchten, denn mit der Folie können Sie auch exotische Holzarten und Maserungen auf Ihre Tür zaubern.

Möchten Sie Weißlacktüren kaufen, sollte es sich um hochwertigen mehrschichtigen Lack handeln, der Ihrer Zimmertür eine seidige, mattglänzende Optik verleiht.

Möchten Sie viel Licht in Ihr Haus bringen, wählen Sie entweder direkt eine Glastür oder eine Holz- bzw. Weißlacktür mit einem großen Fenstereinsatz. So strömt das Tageslicht durch die Fenster und die Innentüre auch in die Flure und lässt Ihr Haus wunderbar lichtdurchflutet und hell wirken.

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Auf welche Qualitätsmerkmale muss geachtet werden?

Achten Sie bei Glastüren und auch bei anderen Türtypen mit einem Glaseinsatz stets darauf, dass es sich um ESG-Sicherheitsglas handelt. Diese Abkürzung steht für Einscheibensicherheitsglas, das durch einen speziellen Herstellungsprozess entsteht. Durch Vorspannen wird ein Eigenspannungszustand erzeugt, wodurch ESG-Sicherheitsglas bei einem Bruch in kleine stumpfkantige Stücke zerspringt. Dies mindert die Verletzungsgefahr durch große scharfe Glasscherben enorm.

Die früher üblichen Massivholztüren sind heute kaum noch erhältlich und auch nicht wirklich empfehlenswert. Sie neigen durch Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit zum Verziehen, sodass sie irgendwann nicht mehr richtig schließen oder über den Boden kratzen. Mit modernen Türtypen aus Holzwerkstoffen treffen Sie die bessere Wahl.

Unsichtbar für Ihre Augen ist ein anderes Qualitätsmerkmal: die richtige Füllung. Dabei sollte es sich um einen Röhrenspansteg (aufgekantete Pressspan-Streifen mit ausgestanzten Löchern) oder eine Röhrenspanplatte (mit Röhren durchzogene Spanplatte) handeln. Eine sogenannte Wabenkerneinlage besteht aus Pappe und ist nicht sonderlich belastbar. Wählen Sie Türen mit Wabenkerneinlage nur für Räume, die selten genutzt werden.

Bei der Auswahl von Zargen sollten Sie darauf achten, dass sich die Zarge in der Breite verstellen lässt. So können Sie sie stets exakt an die Wand anpassen.

Grundsätzlich ist es bei Türtypen wie Holz- und Weißlacktüren empfehlenswert, Tür und Zarge als Komplettset zu kaufen. So können Sie sicher sein, dass die Maße und Farbe optimal aufeinander abgestimmt sind. Für Falttüren sind Zargen übrigens nicht unbedingt erforderlich. Dies ist praktisch, wenn Sie beispielsweise den Keller oder den Speicher ausbauen. Hier können Sie Falttüren auch so in der Türöffnung befestigen.

Wärme- und Schalldämmung bei Innentüren

Zimmertür ausmessen

Bei großen Fluren kann es sinnvoll sein, dass Sie eine spezielle wärmedämmende Tür zwischen Flur und Wohnzimmer einbauen. So bleibt die warme Heizungsluft im Winter im Wohnzimmer und geht nicht im Flur verloren.

Sind Sie sehr empfindlich gegenüber Geräuschen und schrecken nachts schnell aus dem Schlaf, kann eine Zimmertür mit speziellem Schallschutz sinnvoll sein.

Wie messe ich die Türen?

Egal, für welchen Türtypen Sie sich entscheiden: Für die Bestellung Ihrer Wunschtüren ist es unbedingt erforderlich, dass Sie an Ihren Zimmertüren Maße nehmen. Die Türmaße werden in Deutschland von der DIN 18101-Verordnung geregelt. Dadurch wird garantiert, dass Türöffnungen Standardmaße haben, die zu standardmäßigen Zargen und Türen passen. Ziehen Sie auf eigene Faust neue Wände hoch, in die Sie eine Tür einbauen, sollten Sie die DIN18101-Maße unbedingt beachten.

Messen Sie Ihre Maueröffnung an verschiedenen Stellen, da sie nicht überall exakt gleich sein wird. Ziehen Sie das jeweils kleinste Maß heran. Für einflügelige und zweiflügelige Zimmertüren gelten folgende Standardmaße:

Rohbaumaße Türblatt und Zargenmaße nach DIN 18101
Maueröffnungsmaß (in mm) Lichtes Zargendurchgangsmaß (in mm) Bestellmaß Türblatt und Zarge (in mm)
Einflügelige Tür 635 x 2005
760 x 2005
885 x 2005
1010 x 2005
569 x 1971
694 x 1971
819 x 1971
944 x 1971
610 x 1985
735 x 1985
860 x 1985
985 x 1985
Zweiflügelige Tür 1260 x 2005
1510 x 2005
1760 x 2005
2010 x 2005
1167 x 1971
1417 x 1971
1667 x 1971
1917 x 1971
610 + 610 x 1985
735 + 735 x 1985
860 + 860 x 1985
985 + 985 x 1985

Beispiel

Ist Ihre Maueröffnung 76 Zentimeter breit und 202,5 Zentimeter hoch, bestellen Sie Türblatt und Zarge in den Maßen 735 x 1985 Millimeter, damit die Tür passt.


Messen Sie zusätzlich auch die Wandstärke an mehreren Stellen um die richtige Zarge zu finden. Moderne Häuser haben meist weit dünnere Wände als alte Häuser. Profilierte Zargen sind für die Wandstärken 80, 100, 120, 140, 160, 180, 205, 240, 270 und 330 Millimeter erhältlich, glatte Zargen für die Wandstärken 80, 100, 125, 145, 165, 185, 205, 240, 270 und 330 Millimeter.

Gute Zargen verfügen über einen Toleranzbereich von einigen Millimetern, sodass die Zarge optimal und millimetergenau an Ihre Wand angepasst werden kann, ohne winzige Öffnungen zu hinterlassen.

Haben Sie die Maße genommen, können Sie nun Ihre neuen Zimmertüren der unterschiedlichen Türtypen bestellen und sich schon bald über den neuen Look in den eigenen vier Wänden freuen.

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