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Bauherren-Wissen: So finden Sie die passende Treppenart

Sie sind als gestalterische Elemente erst in den letzten Jahren in den Fokus von Architekten gerückt: Treppen verbinden dabei nicht nur Geschossebenen, sondern prägen auch das Raumgefühl von Einfamilienhäusern maßgeblich. Die Bandbreite reicht dabei von optisch schwebenden Treppen ohne Geländer über filigrane Glastreppen bis zu edlen Treppenkonstruktionen aus echtem Holz. Die Treppe entscheidet dabei ebenfalls über das langlebige Nutzungskonzept des Gebäudes: Immerhin soll sie für jeden der Bewohner und auch im Alter leicht zugänglich sein. Aus diesem Grund lohnt es sich für Bauherren, sich bei der Planung des Eigenheims oder vor einer Sanierung näher mit den verschiedenen Treppenarten zu beschäftigen. Eine Treppenart, die schwer begehbar ist, kann ansonsten schnell zum Ärgernis für die Bewohner werden – oder sogar zur gefährlichen Stolperfalle. Auch dann, wenn Sie Ihre Treppe renovieren oder ein neues Treppengeländer bauen möchten, sollten Sie ein auf Ihren Bedarf abgestimmtes Modell wählen.

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Treppen und ihre grundsätzliche Bauweise

Die Treppe besteht aus mehreren Stufen und verbindet unterschiedliche Geschossebenen. Wenn Sie mehrgeschossig bauen, müssen Sie zum Überwinden der Höhenunterschiede zwischen den verschiedenen Geschossen jeweils eine Treppe einplanen. Den Teil der Treppe, der sich aus den verschiedenen Stufen zusammensetzt, bezeichnet man dabei als Treppenlauf. Ein Treppenlauf hat immer mindestens drei Stufen. Der Treppenabsatz ist auch unter der Bezeichnung Podest bekannt und beschreibt eine Plattform, die mehrere Treppenläufe unterbricht. Mit einem Podest lässt sich die Richtung von geradläufigen Treppen ändern. Dabei erhöht der Treppenabsatz auch die Sicherheit. Klassische Treppen verfügen über ein Geländer mit einem Handlauf zum Festhalten. Das Geländer stellt eine Absturzsicherung dar und hat sich in den letzten Jahren zu einem maßgeblichen Designelement entwickelt. So bleiben etwa Treppengeländer aus Glas optisch fast unsichtbar und lassen den Treppenlauf optisch schweben.

Treppen nach Lage: Außen- und Innentreppen

moderne Treppe

Die Treppe ist nicht nur bloßer Aufgang zur Überwindung von Höhenunterschieden, sondern auch ein Gestaltungselement für den Innen- und Außenbereich. Man unterscheidet Treppen hierbei in Außen- und Innentreppen:

Außentreppen

Als Außentreppen werden alle Aufgänge außerhalb von Gebäuden bezeichnet. Zu den besonderen Merkmalen der Außentreppe zählt ihre witterungsbeständige Materialqualität. Die Außentreppe muss zudem über leicht geneigte Stufen verfügen, sodass das Regenwasser problemlos ablaufen kann und sich keine Pfützen bilden. Bei einer Außentreppe sollten die Auftritte unbedingt rutschfest sein. Die Steigung von Treppen im Außenbereich fällt in der Regel niedriger aus als bei Treppen innen. Zu der am häufigsten verbauten Treppe im Außenbereich gehört die Eingangstreppe als Zutritt zu einem Gebäude.

Innentreppen

Die Innentreppe wird im Gebäude zur Verbindung von unterschiedlichen Geschossebenen montiert. Dachbodentreppen für einen Aufstieg zum Dachboden oder Kellertreppen sind ebenfalls oft vertreten. Eine Treppe innerhalb eines Geschosses bezeichnet man als Ausgleichstreppe. Nach dem gültigen Bauordnungsrecht sind einige Treppen als „notwendige Treppen“ zwingend vorgeschrieben. Somit muss jedes Geschoss, das nicht ebenerdig liegt, über eine Treppe verfügen. Diese vorgeschriebenen Treppen müssen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen und beispielsweise im Falle eines Wohnungsbrandes sicher zugänglich sein.

Treppen nach Form: alle Design-Varianten auf einen Blick

Treppen lassen sich anhand ihrer Form in unterschiedliche Gruppen einteilen. Welche Treppe für Ihr Einfamilienhaus oder für eine Maisonettewohnung geeignet ist, hängt insbesondere von dem Platz, der für eine Treppenkonstruktion zur Verfügung steht, und von dem gewünschten Steigungsmaß ab. Man unterscheidet im Wesentlichen geradläufige Treppen und Wendeltreppen mit einer schraubenförmigen Struktur. Diese Grundtypen stehen für Planer insgesamt zur Auswahl:

Einläufige Treppen

Bei der einläufigen Konstruktion handelt es sich um eine gerade Treppe. Es sind auch einläufige Treppen mit Podesten sowie viertel- und halbgewendelte Treppen verfügbar. Die einläufige Treppe stellt die einfachste Treppenkonstruktion dar.

Wendeltreppe

Zweiläufige Treppen

Zweiläufige Treppen bestehen aus zwei Treppenläufen. Die zweiläufige Treppe kann auch durch ein Podest gegliedert sein.

Dreiläufige Treppen

Die dreiläufige Treppe besteht aus insgesamt drei Treppenläufen, die häufig durch Podeste miteinander verbunden werden.

Gewendelte Treppe

Die Wendeltreppe hat die Form einer Spindel oder ist als Kreisbogentreppe ausgeführt. Auch einige repräsentative Treppen, die aus mehreren Treppenläufen mit Podesten dazwischen bestehen, werden zu den gewendelten Treppen gezählt.

S- und Y-Form Treppen

Diese Treppenart weist die Form des Buchstabens S oder Y auf. Eine Sonderform dieses Treppentyps ist die Berliner Treppe, deren unterer Teil frei im Raum steht und die in einer Wandnische als Wendeltreppe fortgesetzt wird. Die Berliner Treppe ist heute aber nur noch bei Denkmälern anzutreffen.

Kegeltreppen und Pyramiden

Diese Variante ist kegel- oder pyramidenförmig aufgebaut. Diese repräsentativen Treppen sind im aufwendig gestalteten Eingangsbereich einiger historischer Gebäude anzutreffen.

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Treppenarten nach Materialien

Als Designelement für den Innenbereich und als Liebling vieler Architekten ist die Fertigtreppe heute in einer Vielzahl von Materialien erhältlich. Natürlich können Sie Ihre Treppe auch komplett selbst bauen oder von einem Fachbetrieb anfertigen lassen. Das Material der Treppe bestimmt dabei maßgeblich die Innengestaltung der Wohnräume: Kühles Glas trifft auf warmes Echtholz oder auf robusten Stahl. Diese Materialien werden für den Treppenbau am häufigsten verwendet:

Beton

Viele Fertigtreppen werden aus Stahlbeton hergestellt. Dabei ist dieser Werkstoff absolut massiv und langlebig. Wenn Sie in Ihrem Haus eine Treppe aus Stahlbeton verbauen wollen, greifen Sie am besten zu einer Fertigtreppe. Die Betonschalung muss jedoch ganz genau ausgeführt werden.

Stahl

Auch Stahltreppen sind nahezu unverwüstlich. Die beliebten Stahltreppen werden mittlerweile in einer Vielzahl von Designs angeboten. Beachten Sie jedoch, dass eine Stahltreppe immer Trittgeräusche erzeugt. Häufig werden Stahltreppen mit anderen Materialien wie Holz kombiniert, wobei die Treppenkonstruktion aus Stahl und der Tritt aus Holz gefertigt wird.

Holz

hölzerne Treppe

Das Naturmaterial Holz zählt zu den ältesten Materialien für den Treppenbau. Eine Treppe kann sowohl aus Weichholz als auch aus Hartholz gefertigt werden. Eine Holztreppe passt zu jedem Wohnstil: Vom Landhaus-Design bis zu schwebenden Treppen aus Massivholz sind hier die unterschiedlichsten Gestaltungsvarianten möglich. Das Naturmaterial wirkt warm und wohnlich.

Stein

Die Steintreppe hat ihren Ursprung in mediterranen Ländern. Sie kann aus Natur- oder Kunststein bestehen und wird überwiegend in offener Bauweise geplant. Zu den für den Treppenbau geeigneten Materialien gehören Hartgesteine wie Granit und Weichgesteine wie Marmor oder Sandstein. Stein ist als Baumaterial sehr druckfest und harmoniert mit verschiedenen Einrichtungsstilen.

Konstruktionsformen von Treppen

Welche Treppenkonstruktion für Ihr Einfamilienhaus geeignet ist, hängt von der Architektur des Gebäudes und der geplanten Nutzung ab. Die verschiedenen Konstruktionsformen von Treppen unterscheiden sich dabei vor allem anhand der Lagerung der Treppenläufe:

Wangentreppe

Die Wangentreppe ist die beliebteste Konstruktionsform von Innentreppen. Als Wange wird die tragende schrägliegende Komponente auf beiden Seiten der Treppenstufen bezeichnet. Zwischen den Wangen werden die Trittstufen befestigt. Auch das Geländer wird an die Wangen montiert. Man unterscheidet offene, geschlossene und aufgesattelte Wangentreppen. Als klassische Treppenkonstruktion zeichnet sich die Wangentreppe durch ein Höchstmaß an Komfort und Sicherheit aus.

Spindeltreppe

Die Spindeltreppe präsentiert sich in Form einer Spirale. Diese Treppenart ist frei im Raum aufstellbar und benötigt keine Wand zur Montage. Die Spindeltreppe wird besonders häufig für den Dachausbau eingesetzt. Die Spindelform ist platzsparend und damit vor allem für kleine Räume geeignet. Die meisten Spindeltreppen bestehen aus einer stabilen Stahlkonstruktion mit Holztreppen und eignen sich auf für Galeriewohnungen. Eine Spindeltreppe lässt sich zudem nachträglich einbauen – zum Beispiel bei einer Sanierung eines Altbaus oder beim Ausbau des Dachbodens. Leider ist eine Spindeltreppe nicht gleichermaßen komfortabel begehbar wie eine klassische Treppenkonstruktion und daher für Menschen, die nicht mehr so mobil sind, weniger geeignet.

Faltwerktreppe

Bodentreppe

Faltwerktreppen zählen zu den freitragenden Treppenarten. Diese Treppenart wirkt aufgrund ihrer nahtlosen Verbindung zwischen den Tritt- und Setzstufen wie aus einem Guss gefertigt. Früher wurden Faltwerktreppen aus Riffelblech hergestellt. Heute kommen auch die Materialien Beton und Holz infrage. Die Befestigung erfolgt mithilfe von trittschallgedämpften Bolzen an der Wand. Ein Vorteil dieser Treppenart ist ihre exklusive Optik, die sich aufgrund der nahtlosen Verbindungen ergibt. In den letzten Jahren erfreuten sich insbesondere Faltwerktreppen aus Holz einer steigenden Beliebtheit. Die aufwendigen Treppenkonstruktionen haben jedoch auch einen stolzen Preis, der weit oberhalb von dem anderer Treppenvarianten angesiedelt ist.

Mittelholmtreppe

Die Mittelholmtreppe stellt eine filigrane Konstruktionsform dar. Diese Treppenart verfügt über einen mittig angesetzten Träger, auf dem die Treppenstufen aufliegen. Die Mittelholmtreppe eignet sich besonders als Raumspartreppe: Sie lässt sich an jede Raumhöhe anpassen und bietet Platz für Gegenstände, die sich unter der Treppenkonstruktion platzieren lassen. Die freitragenden Treppen werden überwiegend aus einer Stahlkonstruktion mit Treppenstufen aus Holz gefertigt. Die Mittelholmtreppe wirkt optisch, als ob sie im Raum schwebt und unterstützt eine lichtdurchflutete Raumgestaltung.

Raumspartreppe

Eine Raumspartreppe ist die ideale Lösung für kleine Wohnungen. Diese Treppe lässt sich sowohl als geradläufige als auch als Wendeltreppe realisieren. Ein integriertes Podest ermöglicht zudem eine platzsparende Wendung der Raumspartreppe. Die beliebten Raumwunder werden überwiegend aus Holz gebaut. Für etwas eigensinnigere bzw. schwierigere Raumverhältnisse kommt eine Maßanfertigung infrage. Sie erhalten Raumspartreppen auch als Fertigtreppen zum günstigen Preis. Ein Vorteil dieser Treppenart ist ihre namensgebende extrem raumsparende Konstruktionsweise. Dafür können Raumspartreppen aber vergleichbar steil ausfallen, sodass sie für ältere Menschen mitunter schwer zugänglich sind.

Bolzentreppe

Die Bolzen- oder Tragbolzentreppe ist eine freitragende Treppe, die ohne eine Stahlkonstruktion im Unterbau und oft sogar ohne Wangen auskommt. Aus diesem Grund wirken Bolzentreppen sehr filigran. Diese Treppenart besteht aus den einzelnen Treppenstufen, Treppenbolzen und Wandankern. Die Befestigung der Bolzen erfolgt direkt im Mauerwerk. Die selbsttragenden Konstruktionen werden überwiegend mit Treppenstufen aus Holz gefertigt und gehören heute zu den meistverbauten Treppenarten. Ein Vorteil der Bolzentreppe ist der einfache Austausch defekter Treppenstufen. Die Treppe wirkt besonders leicht und luftig. Sie harmoniert mit jedem Einrichtungsstil und ermöglicht eine moderne, großzügige Gestaltung im Innenbereich.

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