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Parkett verlegen: Das sind die Tricks der Profis

Parkett ist ein langlebiger Boden mit edler Oberfläche, der in modernen und klassisch eingerichteten Häusern stets einen hervorragenden Eindruck hinterlässt. Damit sich auch Ihr Parkettboden von seiner besten Seite präsentieren kann, folgen Sie einfach dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung. Damit kann jeder wie ein Profi seinen Parkettboden verlegen.

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Schritt 1: Parkett akklimatisieren

Wer seinen Parkettboden selbst verlegen möchte, muss einige vorbereitende Schritte beachten. Dazu gehört in jedem Fall die Akklimatisierung des Holzes. Parkettdielen sollten in dem Raum, in dem sie später verarbeitet werden sollen, mindestens 48 Stunden lagern. Das Holz passt sich in dieser Zeit an die Umgebung an. Wichtig ist hierbei, dass die Temperatur im Zimmer sich in einem angemessenen Bereich von etwa 18 bis 26 Grad Celsius befindet. Das ist die Temperatur, die auch sonst in der Regel im Zimmer herrschen sollte. Öffnen Sie die Packung vor der Lagerung noch nicht, sondern lassen Sie das Holz einfach so liegen, wie es angeliefert wurde.

Schritt 2: Boden vorbereiten

Damit Sie Ihr Parkett perfekt verlegen können, muss der Untergrund vollkommen eben sein. Überprüfen Sie nach der Entfernung des alten Bodens den Untergrund auf Unregelmäßigkeiten. Haben sich Dellen, Risse oder gar großflächige Unebenheiten ergeben? Diese müssen Sie jetzt erst einmal ausbessern. Greifen Sie bei kleineren Defekten zu einer einfachen Spachtelmasse und bei größeren Problemen zu Fließspachtel. Verteilen Sie die Masse mit einem passenden Spachtel auf den betroffenen Stellen und lassen Sie die Masse gründlich trocknen. Erst danach beginnen Sie mit dem eigentlichen Verlegen des Parketts.

Schritt 3: Parkettreihen verlegen

Legen Sie nun die einzelnen Parkettdielen aneinander und bedecken Sie damit den ganzen Boden. Die Dielen sind auf einer Seite mit einer Nut ausgestattet und auf der anderen mit einer Feder. Jeweils eine Seite mit und eine Seite ohne Nut müssen ineinander geklickt werden.

Vorsichtig sein müssen Sie beim Verlegen der Dielen an der Wand. Holz muss als natürliches Material arbeiten können. Gehen Sie davon aus, dass sich das Holz nach einer gewissen Zeit noch etwa einen Zentimeter zur Wand hin ausdehnt. Aus diesem Grund sollten Sie zwischen die Wand und die daran anliegende Dielenreihe Abstandskeile setzen. Die so geschaffene Dehnungsfuge gibt dem Holz den Raum, den es zum Arbeiten braucht. Nachdem Sie den Boden vollständig ausgelegt haben, können Sie die Keile wieder entfernen.

Je nach Art des verwendeten Parketts müssen Sie die Verbindungsstellen von Nut und Feder mit Leim fest miteinander verbinden. Manchmal genügt aber auch das lose Zusammenfügen. In jedem Fall ist die Verwendung von Hammer und Schlagholz sinnvoll. Mit diesem Werkzeug erreichen Sie ohne große Mühe eine saubere Verbindung. Ein strammer Schlag mit dem Hammer von der Seite gegen das Schlagholz genügt, damit die Dielen fest ineinander klicken. Auf dem Markt sind aber auch Dielen erhältlich, die nur ineinander gehängt werden müssen. In diesem Fall können Sie sich den Griff zum Hammer sparen.

Schritt 4: Randstücke passend zuschneiden

Ein Parkettboden sieht nur dann wirklich schön aus, wenn Sie zwischen den Dielen einen gewissen Versatz herstellen. Da das jeweils letzte Stück einer Reihe ohnehin zu lang sein wird, können Sie dessen Überstand gleich als das erste Stück der nächsten Reihe verwenden. So ergibt sich ohne vorherige Planung automatisch ein Versatz. Verwenden Sie für das Kürzen der letzten Dielen einer Reihe eine Fuchsschwanzsäge, damit geht die Arbeit leicht von der Hand. Schieben Sie die Diele vorher an die Wand und zeichnen Sie mit einem Bleistift die Stelle für den Schnitt auf jener Höhe ein, wo die vorletzte Diele endet.

Schritt 5: Kürzung der Holztürzargen

Ein Problem beim Parkett verlegen sind die Holztürzargen. Häufig ist es nicht möglich, die Dielen um die Zargen herumzulegen, was auch optisch von Nachteil wäre. Besser ist es, die Türzargen zu kürzen. Greifen Sie zu einer Holzsäge und schneiden Sie die Zargen unten in Höhe der Dielen ab. Nun können Sie die Dielen ganz einfach unter die Zargen schieben. So sorgen Sie für einen perfekten Übergang. Am besten ist es, wenn Sie eine der Dielen als Auflage für die Säge verwenden. So kürzen Sie die Zarge in genau der richtigen Länge.

Falls es sich bei der Zarge um ein Modell aus Stahl handeln sollte, ist das Kürzen mit der Säge nicht sinnvoll. In diesem Fall müssen Sie eine Aussparung in die betroffene Diele hineinschneiden, was etwas mehr Arbeit macht. Hinterher müssen Sie ein wenig Dichtstoff zwischen die Zarge und die Diele legen, damit keine Feuchtigkeit in das Holz eindringen kann.

Schritt 6: Heizungsrohre in den Parkettboden integrieren

Ein weiterer Problembereich beim Verlegen der Holzdielen ergibt sich an den Heizungsrohren. Eine einfache Aussparung im Holz ist hier nicht ausreichend, weil sich sonst eine unschöne freie Stelle hinter den Rohren ergibt. Gehen Sie stattdessen wie folgt vor: Greifen Sie zur einer Stichsäge und schneiden Sie ein passendes Loch für das Heizungsrohr in die Diele. Planen Sie für das Ausschneiden des Lochs einen gewissen Abstand zu den Rohren ein, der Durchmesser des Lochs sollte also etwas größer sein als der Durchmesser des Rohrs. Hierdurch ergibt sich ein gewisser Spielraum für Versatz, was Ihnen die Arbeit deutlich erleichtert. Das herausgeschnittene Stück legen Sie passend hinter die Rohre und fügen dann von vorne die Diele an. So ergibt sich ein professioneller Eindruck dank der sauberen Ineinanderfügung von Rohr und Holzdiele. Häufig ist es strategisch klug, mit dem Verlegen der Dielen-Reihen auf der Seite mit den Heizungsrohren zu beginnen. So können Sie die Diele auf jeden Fall an ihrer Stirnseite zuschneiden.

Mithilfe dieses Ratgebers kann jeder Heimwerker innerhalb kürzester Zeit sein Parkett verlegen. Sie benötigen noch eine passende Trittschalldämmung oder möchten wissen, wie man die Trittschalldämmung verlegt? Diese Ratgeber sowie auch einen ausführlichen Kaufberater zum Thema Bodenbeläge und das erforderliche Verlegezubehör finden Sie in Ihrem Hagebau Online-Shop.

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