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10 Dinge, die Sie über E-Bikes wissen sollten

Wie funktioniert ein Elektrofahrrad und wie schnell kann man damit fahren? Diese Fragen und viele andere stellen sich etliche Radfahrer, die bisher noch nicht mit einem modernen E-Bike in Berührung gekommen sind. Wir erläutern Ihnen 10 Dinge, die Sie über E-Bikes wissen sollten.

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Wie funktioniert ein Elektrofahrrad?

Der Grundgedanke eines E-Bikes ist simpel: Dank elektrischer Unterstützung rollt das Fahrrad nicht nur aufgrund Ihres eigenen Pedaleinsatzes, sondern auch durch Motorleistung. Damit das funktioniert, muss das Fahrrad nicht nur mit einem Motor, sondern auch mit einem Akku bestückt werden. Anders als die meisten Autos fahren die Fahrräder nicht mit Benzin, sondern greifen auf umweltfreundlichen Strom aus Akkus mit hoher Leistung zurück. Das bedeutet, dass Sie Ihr E-Bike ganz einfach zu Hause aufladen können.

Ebike

Die normale Verwendung der meisten E-Bikes sieht vor, dass der Anwender die ganze Zeit über selbst in die Pedale tritt und dabei vom Motor lediglich unterstützt wird. Das schont den Akku und sorgt dafür, dass sich hinsichtlich der Reichweite nur verblüffend geringe Einschränkungen ergeben. So können Sie zum Beispiel nach einer langen Radtour schwierige Anstiege mithilfe des Motors bewältigen, um die eigenen Kräfte zu schonen. Das E-Bike ist also durchaus nicht für Faulenzer konzipiert, sondern erlaubt eine flexible Fahrweise mit einer Kombination aus Muskelkraft und Motorleistung.

Wie schnell ist ein Elektrofahrrad?

Viele an einem Elektrofahrrad interessierte Käufer fragen sich, wie schnell sie maximal mit einem solchen Fortbewegungsmittel unterwegs sein können. Die Antwort hängt natürlich davon ab, wie stark der Motor im jeweiligen Modell ausgeführt ist. Wie schnell Sie beim reinen Treten mit den Füßen sind, wissen Sie bereits – bei einem E-Bike unterstützt Sie aber zusätzlich ein Motor. Hier hängt alles davon ab, welchen Preis Sie zu zahlen bereit sind und wie groß der Motor dimensioniert ist.

Die Reisegeschwindigkeit der meisten Elektrofahrräder liegt bei etwa 25 km/h. Diese E-Bikes sind in der Einsteigerklasse angesiedelt. Es geht jedoch auch schneller: Im mittleren Leistungsbereich fahren Sie mit Motorunterstützung zwischen 25 und 40 km/h schnell. Einige Spitzenmodelle erzielen sogar Geschwindigkeiten von über 40 km/h. Allerdings greift in der Regel irgendwann ein Begrenzer ein, sodass Geschwindigkeiten über 45 km/h nicht zu erreichen sind. Denken Sie jedoch daran, dass Sie für das Halten der Geschwindigkeit auch selbst etwas leisten müssen. Hohe Spitzengeschwindigkeiten erreichen daher nur trainierte Fahrer und das auch nur für eine gewisse Zeit.

Sollte ich mir für mein E-Bike einen Ersatzakku zulegen?

Ihr neues E-Bike ist nur dann einsatzbereit, wenn der Akku funktioniert und aufgeladen ist. Viele Käufer fragen sich daher, ob sie für den Fall der Fälle gleich einen Ersatzakku mitbestellen sollen.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Akkus selbstverständlich Verschleißteile darstellen. Das ständige Laden und Entladen führt dazu, dass der Akku mit der Zeit an Qualität verliert und irgendwann ersetzt werden muss. Dann ist es praktisch, einen Ersatzakku griffbereit zu haben. Ein Zweitakku kann aber auch sinnvoll sein, um die Reichweite des E-Bikes zu erhöhen: Ersetzen Sie während Ihres Ausflugs den entladenen Akku durch einen frischen Zweitakku, verdoppeln Sie damit effektiv die Reichweite Ihres Elektrorads.

Ein Irrtum wäre es allerdings, zu glauben, dass Sie mit einem Zweitakku auch die Lebensdauer Ihrer Akkus verdoppeln könnten: Das wird in der Praxis nicht der Fall sein. Als Nachteil ergibt sich damit, dass sich in jedem Fall die Kosten für die Akkus verdoppeln, ohne dass Sie gleichzeitig von einer Erhöhung der Lebensdauer profitieren würden. Und noch ein Problem müssen Sie bedenken: Wenn Sie über zwei Akkus verfügen, müssen Sie sich auch um zwei Akkus gleichzeitig kümmern. So besteht zum Beispiel bei Akkus grundsätzlich das Problem der Tiefentladung während der Nichtverwendung. Setzen Sie zwei Akkus ein, verlängern sich diese Perioden, was dem Akku schaden kann.

Fahrradhelm

Muss ich während der Fahrt auf einem Elektrofahrrad einen Helm tragen?

Wie sieht es bei der Verwendung von E-Bikes mit der Helmpflicht aus? Einige Käufer sind verunsichert, ob Sie beim Einsatz von Elektrofahrrädern zwingend einen Helm aufsetzen müssen oder nicht. Grundsätzlich gilt: Das Aufsetzen eines Helms ist beim Radfahren aus Sicherheitsgründen immer sinnvoll! Unabhängig von der Geschwindigkeit sind Helme stets in der Lage, die Auswirkungen eines Unfalls mit dem Fahrrad auf die eigene Gesundheit abzuschwächen.
Ob auch rechtlich das Tragen eines Helms geboten ist, hängt von der Geschwindigkeit ab. Einfache E-Bikes mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h gelten als einfache Fahrräder – auch dann, wenn Sie über eine Anfahrhilfe verfügen. Hier ist keine Helmpflicht vorgesehen. Die schnellen Pedelecs, die bis zu 45 km/h erreichen können, gelten hingegen als Kleinkrafträder mit geringer Leistung. Hier ist also von einer Helmpflicht auszugehen.

Benötige ich für ein E-Bike einen Führerschein?

Ebenso wie bei der Helmpflicht ist auch bei der Führerscheinpflicht die Stärke des Elektrofahrrads entscheidend. Sie interessieren sich für ein Model mit einer Tretunterstützung von bis zu 25 km/h? Dann müssen Sie keinen Führerschein vorweisen können. Auch hier zählt das E-Bike als Fahrrad, weitergehende rechtliche Verpflichtungen ergeben sich damit nicht. Anders sieht es bei leistungsstärkeren Modellen aus: Hier müssen Sie wenigstens eine Mofa-Prüfbescheinigung vorweisen, um das Elektrofahrrad im Straßenverkehr einsetzen zu dürfen. Einen Führerschein benötigen Sie aber auch hier nicht. Das liegt daran, dass sämtliche Räder auf dem Markt ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h automatisch herunterregeln und somit nicht in die Klasse der Krafträder fallen. Um eine Mofa-Prüfbescheinigung zu erlangen, müssen die Fahrer übrigens mindestens 15 Jahre alt sein. Für Kinder sind die Räder mit mehr als 25 km/h also nicht geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec?

Die Begriffe E-Bike und Pedelec werden zumeist synonym verwendet, sodass häufig nicht ganz klar wird, was gemeint ist. Im strengen Sinn ist dann von einem E-Bike die Rede, wenn es einen Betrieb ohne Pedalunterstützung vorsieht. Dazu muss am E-Bike ein Knopf gedrückt werden, der das Fahrrad in den entsprechenden Modus versetzt. Verfügt ein solches Modell zudem über eine Unterstützung mit mehr als 6 km/h, ist es automatisch zulassungspflichtig. Aus diesem Grund sind Modelle mit dieser Ausstattung auf dem Markt eher selten anzutreffen. Häufig wird der Begriff E-Bike aber allgemein für elektrische Fahrräder verwendet.

Die meisten auf dem Markt verfügbaren Modelle sind eigentlich Pedelecs. Der Unterschied zum E-Bike besteht darin, dass der Motor nur dann unterstützt, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt.


 
 


Welche Antriebsarten sind bei Elektrofahrrädern zu unterscheiden?

Nicht alle Elektrofahrräder auf dem Markt sind gleich. Zu unterscheiden sind in der Praxis drei verschiedene Antriebsarten: der Front-, der Mittel- und der Hinterradantrieb. Handelt es sich um ein Fahrrad mit Frontantrieb, sitzt der unterstützende Motor auf dem vorderen Laufrad. Die Verteilung der Antriebskräfte ist hier besonders günstig. Während Sie „hinten“ treten, leistet der Motor vorne seine Arbeit.

Häufig anzutreffen ist auch der Mittelmotor. Der Motor liegt bei dieser Antriebsart unter dem Tretlager, das hintere Rad wird über eine Kette angetrieben. Der Vorteil dieser Konstruktion? Der Schwerpunkt des Rads liegt besonders tief, was eine größere Kontrolle mit sich bringt. Ein weiterer Vorteil der Mittelmotoren: Der Stromverbrauch fällt hier teilweise deutlich geringer aus als bei den anderen Antriebsarten. Zudem zeigt sich die Übersetzung sehr stark, was diese Räder für den Einsatz in den Bergen prädestiniert. Immer mehr Marken setzen bei ihren Rädern daher auf einen Mittelmotor.

Einige Hersteller verbauen wiederum Hinterradantriebe, hier kann sich jedoch der Einbau der Rücktrittbremse als kompliziert erweisen. Einige namhafte Hersteller setzen diese technisch anspruchsvolleren Elektrofahrräder aber dennoch erfolgreich um und halten in ihrem Katalog entsprechende Angebote bereit.

Fahrradhelm

Welche Schaltung ist die richtige für mich?

Ein weiteres Unterscheidungskriterium bei Pedelecs ist die Art der Schaltung. Welche Schaltung dabei überhaupt zum Einsatz kommen kann, hängt von der Antriebsart ab: Handelt es sich um ein Modell mit Vorderradantrieb, ergibt sich die größte Flexibilität. Hier können im Prinzip alle Schaltungen umgesetzt werden – und das mit Rücktrittbremse und Leerlaufnabe. Entscheiden Sie sich für ein Fahrrad mit Hinterradantrieb, ist abgesehen von wenigen Ausnahmen der Einsatz einer Nabenschaltung nicht möglich. Hier sind in der Regel Kettenschaltungen zu finden. Kettenschaltungen machen aber grundsätzlich die Verwendung einer Rücktrittbremse unmöglich. Bei Rädern mit Mittelantrieb ist zumeist eine Nabenschaltung zu finden.

In der Praxis benötigen Kettenschaltungen etwas mehr Pflege als Nabenschaltungen, dafür sind Kettenschaltungen stärker und flexibler. Nabenschaltungen haben ihre Vorteile beim Einsatz im Stadtverkehr, da sie sowohl im Stand als auch im Rollen schaltbar sind.

Benötige ich für Elektrofahrräder eine spezielle Versicherung?

Wie sieht es bei Pedelecs eigentlich mit der Versicherung aus? Genügt hier die normale Hausratsversicherung oder werden andere Versicherungsprodukte nötig, um ein elektrisches Fahrrad zu schützen? Grundsätzlich ist tatsächlich beides möglich: Sie können ein E-Bike sowohl im Rahmen der Hausratsversicherung absichern als auch eine spezielle Pedelec-Versicherung abschließen. Eine Absicherung ist dabei in jedem Fall sinnvoll, denn Elektrofahrräder fallen im Straßenverkehr auf und sind daher auch bei Dieben beliebt. Da zudem die Anschaffungskosten im Vergleich zu normalen Fahrrädern recht hoch ausfallen, lohnt sich eine entsprechende Versicherung umso mehr.

Ebike

Um Ihr E-Bike auf günstige Art und Weise zu versichern, können Sie im Rahmen Ihrer Hausratsversicherung den Zusatz zum Fahrraddiebstahl beantragen. Wünschen Sie eine umfassendere Absicherung, sollten Sie zur teureren E-Bike-Versicherung greifen. Mit dieser schützen Sie sich auch vor Vandalismus, Unfallschäden oder Sturzschäden.

Sind E-Bikes auch für Kinder geeignet?

Soll das neue E-Bike für die gemeinsame Nutzung in der Familie gekauft werden, stellt sich diese Frage immer wieder: Sind Elektrofahrräder auch für Kinder und Jugendliche geeignet? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, welche Geschwindigkeit das gewünschte Modell in der Praxis erreichen kann. Kinder sollten nur auf E-Bikes steigen, die rechtlich als Fahrräder gelten und somit nicht schneller als 25 km/h fahren können. Kleinkrafträder mit geringer Leistung dürfen Kinder nicht fahren, denn hierfür ist eine Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich, die aber erst ab 15 Jahren erlangt werden kann. Es gilt aber auch weitere praktische Überlegungen einzubeziehen. So ist ein Elektrofahrrad deutlich schwerer als ein normales Fahrrad. Ist der Akku während einer Radtour im hügeligen Gelände irgendwann entladen, muss das Kind das Rad schieben können. Das kann bei schweren Elektrofahrrädern kräftezehrend sein und das Kind überfordern. Überlegen Sie sich daher genau, ob das gewünschte E-Bike-Modell wirklich für Ihr Kind geeignet ist.

Das sind die wichtigsten 10 Dinge, die Sie über E-Bikes wissen sollten. Sie haben Lust bekommen, selbst einmal ein E-Bike auszuprobieren? Im Onlineshop von hagebau.de finden Sie passende Produkte von namhaften Markenherstellern!

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