dcsimg
Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos
3% Sofort-Rabatt
Mit Ihrer Partner-Card erhalten Sie 3%* Sofort-Rabatt auf jeden Online-Einkauf oder beim Einkauf in Ihrem hagebaumarkt.
* Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Gutscheine, Pfand sowie Streckengeschäfte, Dienstleistungen und Palettenwaren sind nicht rabattfähig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
Lieferung ins Wohnzimmer
Ob Wohnzimmer, Terrasse oder Keller: Viele unserer großen und sperrigen Artikel liefern wir direkt an den gewünschten Ort.
Kauf auf Rechnung
Bestellen Sie heute und bezahlen Sie erst nach Erhalt der Ware (Bonität vorausgesetzt. Gilt nicht für Artikel zur Lieferung aus dem hagebaumarkt).
Versandkostenfrei in den Markt liefern
Sie sparen 5,95 € Versandkosten. Zuschläge für Spedition, 24-Std-Lieferung oder sonstige Dienste werden nicht übernommen.

E-Bike vs Pedelec: Das sind die Unterschiede

Auf der Suche nach einem passenden Elektrofahrrad lesen Sie häufig die Begriffe E-Bike und Pedelec. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen diesen Arten von Fahrrädern und welches ist das richtige für Sie? In unserem Ratgeber E-Bike vs Pedelec finden Sie alle notwendigen Informationen.

E-Bike, Pedelec, Elektrofahrrad: Wir bringen Ordnung in die Begriffe

Wenn Sie nach einem passenden elektrisch betriebenen Fahrrad suchen, sollten Sie sich mit den Begrifflichkeiten der Hersteller auskennen. Das Wort Elektrofahrrad ist dabei der Oberbegriff für alle Fahrräder mit einem Elektroantrieb. Zu unterscheiden sind dann verschiedene Ausführungen dieser Elektrofahrräder, von denen die am häufigsten anzutreffenden die Pedelecs und die E-Bikes sind.

Von einem E-Bike ist dann die Rede, wenn es sich um ein Elektrofahrrad handelt, das auch ohne Pedaleinsatz nur dank der Motorleistung fährt. Bei einem Pedelec hingegen arbeitet der Motor nur dann unterstützend, wenn Sie selbst auch in die Pedale treten. In der Praxis lassen sich E-Bikes daher mit Elektromofas vergleichen, auch hier regeln Sie die Motorleistung über einen Schaltknopf am Lenkrad. Der Motor in einem Pedelec hingegen unterstützt nur dann, wenn Sie treten – und das in der Regel nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Kann Ihr Pedelec schneller als 25 km/h fahren, handelt es sich bereits um ein Kleinkraftrad mit geringer Leistung. Hier gelten zum Beispiel andere rechtliche Rahmenbedingungen etwa in Hinblick auf die Führerscheinpflicht.

E-Bike Fahrer

So funktioniert ein Pedelec

Der Grundgedanke bei Pedelecs ist die Kombination aus Muskelkraft und Elektromotor. Ohne persönlichen Pedaleinsatz fährt das Pedelec nicht, dafür unterstützt es einen aber mit seiner Leistung und das so lange, wie der Akku noch über Strom verfügt. Ist die Akkuladung aufgebraucht, kann das Fahrrad immer noch normal verwendet werden, dann allerdings ohne elektrische Unterstützung. Der Akku wird über ein entsprechendes Ladegerät zu Hause wieder aufgefüllt.

Zu unterscheiden sind zwei Arten von Pedelecs: die normalen Pedelecs und die schnellen Pedelecs oder auch S-Pedelecs. Ein normales Pedelec unterstützt Sie bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, danach müssen Sie selbst für eine höhere Geschwindigkeit sorgen. Anders sieht es bei den S-Pedelecs aus. Mit diesen unterstützt Sie der Elektroantrieb sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Sie gelten damit als die sportlicheren Varianten der Pedelecs.

Doch wie funktioniert diese Unterstützung in der Praxis? Jedes Pedelec ist mit Bewegungssensoren ausgestattet, mit denen das Fahrrad Ihre Trittkraft messen kann. Dieser Wert liegt dann der Intensität der Unterstützung durch den Motor zugrunde. Je nach Modell können Sie zusätzlich einstellen, wie intensiv die Unterstützung im Allgemeinen sein soll. Unterschiede bestehen bei den verschiedenen Pedelec-Modellen auf dem Markt auch hinsichtlich der Wattzahl. Hohe Werte liegen zwischen 250 und 500 Watt.

Grundsätzliche Funktionsweise der E-Bikes

Die E-Bikes unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionsweise deutlich von den Pedelecs. Diese Elektrofahrräder verfügen über einen Gas-Drehgriff, wie er auch von Mofas bekannt ist. Hiermit steuern Sie die Leistung des Motors. Das besondere hieran ist, dass Sie Ihr E-Bike auch ganz ohne eigenen Pedaleinsatz fahren können. Wer auf einer längeren Tour also keine Lust mehr hat, selbst zu treten, lässt einfach den Elektromotor die Arbeit machen. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied zum Pedelec, denn hier müssen Sie immer auch selbst treten.

Pedelec

Allerdings sind nur die wenigsten Modelle auf dem Markt tatsächlich echte E-Bikes. Bei den meisten heute erhältlichen Elektrofahrrädern handelt es sich um Pedelecs. Denken Sie daran, dass häufig alle Arten von Elektrofahrrädern der Einfachheit halber als E-Bikes bezeichnet werden und damit auch die Pedelecs.

Vor- und Nachteile der Pedelecs im Überblick

Bei einem Pedelec handelt es sich um eine spezielle Ausführung eines Elektrofahrrads, daher ist es wenig überraschend, dass hier spezifische Vor- und Nachteile auftreten. Einer der größten Vorteile ist die jederzeitige Unterstützung der eigenen Tretanstrengungen auf dem Fahrrad. Ein Pedelec ist nicht für Sportmuffel gedacht, die keine eigene Leistung mehr auf dem Rad erbringen möchten. Stattdessen müssen Sie auch hier ordentlich in die Pedale treten, der Motor vergrößert aber dank seiner Unterstützung Ihre Reichweite. Fahren Sie mit dem Pedelec keine längeren Strecken als mit Ihrem normalen Fahrrad, müssen Sie sich hingegen bei gleicher Streckenlänge weniger anstrengen und profitieren damit in jedem Fall. Grundsätzlich trägt ein Pedelec damit dazu bei, dass Sie Ihre Krafteinteilung flexibler gestalten können.

Natürlich bringen Pedelecs auch einige Nachteile mit sich. Hier stellt sich vor allem die Frage nach dem Ladezustand des Akkus. Irgendwann ist jede Batterie entleert und eine Ladestation wird während der Radtour kaum in der Nähe sein. Hier ist es sinnvoll, eventuell einen Zweitakku mitzuführen, den Sie zu gegebener Zeit einsetzen können. Damit erhöht sich aber natürlich auch das Transportgewicht. Ohnehin bringen Pedelecs ebenso wie alle anderen Elektrofahrräder auch Nachteile hinsichtlich des Gewichts mit sich: Ein solches Fahrrad ist deutlich schwerer als ein normales Fahrrad ohne Elektroantrieb. Schließlich müssen ein Motor, eine Steuerung und ein Akku verbaut werden und einige Konstruktionsteile wie die Rahmen müssen besonders robust ausgeführt sein.

Auch Reparaturen gestalten sich bei einem Pedelec ebenso wie bei einem E-Bike schwieriger als bei einem normalen Fahrrad. Ist die Elektronik von einem Schaden betroffen, müssen Sie sich damit häufig an den Hersteller wenden und können die Reparaturarbeiten nicht selbst durchführen.

Nachteile können sich bei Pedelecs auch dann ergeben, wenn diese über starke Motoren verfügen und damit eine Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h erreichen. In diesem Fall muss nämlich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorliegen, damit Sie Ihr neues Elektrofahrrad überhaupt verwenden dürfen. Für die S-Pedelecs ist auch ein Versicherungskennzeichen erforderlich sowie eine Betriebserlaubnis. Zudem sollten Sie bedenken, dass bei schnellen Pedelecs mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h eine Helmpflicht gegeben sein könnte. Entscheiden Sie sich für ein solches schnelles Pedelec, sollten Sie daher auch gleich einen passenden Fahrradhelm dazubestellen.

Hier geht's zum Sortiment "E-Bikes"

Das können E-Bikes in der Praxis leisten

E-Bikes weisen die Besonderheit auf, dass sie auch ganz ohne Muskelkraft Ihrerseits betrieben werden können. Das ist gerade dann von Vorteil, wenn Sie einmal nicht schwitzen und Ihrem Fahrrad die ganze Arbeit überlassen möchten.

E-Bikes bieten aber leider zumeist keine so große Motorisierung wie die Pedelecs, sodass der Motorunterstützung Grenzen gesetzt sind. Wer also ein Elektrofahrrad gerade für die anspruchsvolle Ausübung von Sport sucht, sollte vielleicht besser zu einem Pedelec oder gleich einem S-Pedelec greifen. Ein anderer wesentlicher Nachteil: Nur die wenigsten auf dem Markt erhältlichen Elektrofahrräder sind E-Bikes. Die Auswahl ist also beschränkt, was das Einkaufen eines passenden Modells schwieriger macht.

Für E-Bikes gilt hinsichtlich der Anschaffungskosten das gleiche wie für Pedelecs: Sie müssen für ein solches Elektrofahrrad deutlich mehr bezahlen als für ein normales Fahrrad. Ein E-Bike ähnelt vom Aufbau her sehr stark jedem anderen Fahrrad, es muss aber zusätzlich eine umfangreiche Elektronik bezahlt werden, deren Konstruktion häufig recht kompliziert ist. Zwischen den E-Bikes und den Pedelecs wiederum sollten sich in der Praxis keine großen Unterschiede in den Anschaffungskosten ergeben, hier sind beide Ausführungen ähnlich einzuschätzen.

Im Hinblick auf die rechtlichen Fragen, die bei Pedelecs ja recht kompliziert sein können, bieten die E-Bikes klare Vorteile. Hier haben Sie es als Fahrer ganz einfach: Rechtlich gelten diese Elektrofahrräder als normale Fahrräder. Eine Führerscheinpflicht ist damit zum Beispiel nicht gegeben. Auch müssen Sie während des Radfahrens keinen Helm tragen. Denken Sie aber daran, dass ein Helm zum Schutz Ihrer Gesundheit grundsätzlich sinnvoll ist und gerade bei Kindern auf keinen Fall weggelassen werden sollte.

Fahrradlenker

Welches Elektrofahrrad ist das richtige für mich?

Sie kennen nun die Unterschiede zwischen E-Bikes und Pedelecs und wissen, welche Vor- und Nachteile die Bauweisen mit sich bringen. Nun stellt sich aber die Frage, welches Fahrrad das richtige für Ihre individuellen Bedürfnisse ist.

Grundsätzlich gilt: Wer eher eine sportliche Fahrweise bevorzugt, der sollte zu einem Pedelec greifen. Mit Geschwindigkeiten zwischen 25 und 45 km/h sind Sie mit diesen Elektrofahrrädern einfach schneller unterwegs. Denken Sie aber daran, dass der Elektromotor in Ihrem Pedelec Sie lediglich unterstützt, treten müssen Sie immer noch selbst. Nur austrainierte Fahrer können daher die angegebenen Spitzengeschwindigkeiten erreichen und Sie werden während einer längeren Tour nicht die ganze Zeit über so schnell fahren können.

Allgemein empfehlen sich alle Arten von Elektrofahrrädern für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Wer zum Beispiel unter einer Muskelschwäche leidet, für den können Elektrofahrräder ein echter Segen sein. Das gilt auch für Senioren, die auf dem Fahrrad ihre Kräfte besser einteilen können möchten. Für solche Radfahrer empfehlen sich übrigens vor allem die E-Bikes, weil Sie hier sogar zumindest für eine gewisse Zeit ganz ohne eigenen Pedaleinsatz fahren können.

Mit dem Fahrrad ohne vorher ein schweißtreibendes Training absolviert zu haben am Zielort ankommen – das ist doch wie gemacht für die Fahrt zur Arbeit. Und tatsächlich sind Elektrofahrräder gerade für Berufstätige interessant, die sich ein verschwitztes Hemd auf der Arbeit nicht leisten können.

Soll das neue Elektrofahrrad für Kinder angeschafft werden, fällt die Entscheidung leicht: Hier kommen im Prinzip nur E-Bikes infrage. Das liegt an der rechtlichen Situation. Während Sie für die Benutzung eines Pedelecs mit Geschwindigkeiten über 25 km/h eine Mofa-Prüfbescheinigung benötigen, gelten E-Bikes in jedem Fall als einfache Fahrräder. Eine besondere Bescheinigung ist hier also nicht erforderlich.

Pedelec fahren

Nach dem Kauf: Das gilt es bei Pedelecs und E-Bikes zu beachten

Unabhängig davon, ob Sie sich letztlich für ein E-Bike oder ein Pedelec entscheiden: Sie müssen auf jeden Fall einen sorgsamen Umgang mit dem Akku pflegen. Der Akku ist das wichtigste Verschleißteil eines Elektrofahrrads. Das ständige Laden und Entladen führt dazu, dass der Akku beständig an Qualität verliert und in der Zukunft vielleicht irgendwann ausgetauscht werden muss. Um diesen Zeitpunkt hinauszuzögern, ist es entscheidend, eine Tiefentladung zu vermeiden. Das bedeutet, dass Sie den Akku nie bis auf Null bringen, bevor Sie ihn wieder an das Ladeteil anschließen. Längere Zeiten der Nichtverwendung des Akkus sollten Sie daher vermeiden. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie einen Zweitakku verwenden.

Wird das E-Bike oder Pedelec während der kalten Jahreszeit überhaupt nicht verwendet, müssen Sie den Akku dennoch regelmäßig nachladen. So vermeiden Sie auch im Herbst und Winter, dass es zu einer vollständigen Entladung kommt. Spätestens zwei Monate nach dem letzten Gebrauch sollte die Nachladung erfolgen.

E-Bike vs Pedelec: Nach dem Lesen unseres Ratgebers haben Sie eine Entscheidung für einen Typ von Elektrofahrrädern getroffen? Dann besuchen Sie unseren Online-Shop und wählen Sie ein passendes Modell aus. Bei hagebau.de finden Sie viele Top-Produkte der namhaften Markenhersteller!

Newsletter

Jetzt anmelden und 5,95 Euro Versandkosten-Gutschein sichern.

© hagebau.de 2016 – Online Baumarkt Shop