dcsimg
Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos
3% Sofort-Rabatt
Mit Ihrer Partner-Card erhalten Sie 3%* Sofort-Rabatt auf jeden Online-Einkauf oder beim Einkauf in Ihrem hagebaumarkt.
* Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Gutscheine, Pfand sowie Streckengeschäfte, Dienstleistungen und Palettenwaren sind nicht rabattfähig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
Lieferung ins Wohnzimmer
Ob Wohnzimmer, Terrasse oder Keller: Viele unserer großen und sperrigen Artikel liefern wir direkt an den gewünschten Ort.
Kauf auf Rechnung
Bestellen Sie heute und bezahlen Sie erst nach Erhalt der Ware (Bonität vorausgesetzt. Gilt nicht für Artikel zur Lieferung aus dem hagebaumarkt).
Versandkostenfrei in den Markt liefern
Sie sparen 5,95 € Versandkosten. Zuschläge für Spedition, 24-Std-Lieferung oder sonstige Dienste werden nicht übernommen.

Wir bringen Licht ins Dunkel: Fahrradbeleuchtung nach StVZO

Wer mit seinem Fahrrad im Dunkeln ohne Licht unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern setzt sich und andere Verkehrsteilnehmer einem erhöhten Unfallrisiko aus. Aus diesem Grund sollte die Beleuchtung am Fahrrad regelmäßig kontrolliert und gewartet werden. Für die Beleuchtung von Fahrrädern sind die Vorschriften der StVZO gültig. Moderne Fahrradlampen wie LEDs leuchten die Straßen auch im Dunkeln gut aus und machen das Radfahren damit sicherer. Sie haben heute eine große Auswahl an hochwertigen und langlebigen Fahrradlampen und Ersatzteilen, mit denen Sie jederzeit sicher unterwegs sind. Leuchten mit LEDs sind äußerst langlebig und müssen kaum gewartet werden. Seit 2013 können Sie für Ihr Fahrrad auch sämtliche akku- und batteriebetriebenen Leuchten verwenden. Diese Fahrradbeleuchtung ist nach der StVZO zugelassen und kommt ohne einen Dynamo aus, womit auch der für Dynamos typische Tretwiderstand entfällt.

Gefahrensituationen durch unbeleuchtete Fahrräder

Fahrradbeleuchtung

Auch wenn meistens nichts passiert, riskieren Radfahrer ohne eine Beleuchtung in den Abendstunden ernsthafte Gefahrensituationen im Straßenverkehr. Ohne Licht werden Radfahrer im Verkehr schlichtweg übersehen und stellen somit nicht nur ihre eigene Gesundheit auf die Probe. Häufig kam es in der Vergangenheit bereits zu Unfällen mit unbeleuchteten Rädern – zum Beispiel zu Kollisionen mehrerer Räder und mit PKWs. Die Fahrradbeleuchtung nach der StVZO ist dabei keine freiwillige Sicherheitsausstattung, sondern wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Wer im Dunkeln ohne Licht erwischt wird, muss ein Bußgeld zwischen zehn und 25 Euro zahlen.
Dieses Bußgeld wird auch dann fällig, wenn die Fahrradbeleuchtung zwar vorhanden ist, aber nicht funktioniert. Wer als Radfahrer ohne Licht einen Unfall verursacht, riskiert es zudem, weniger Schmerzensgeld zu erhalten oder wird für Schäden an beteiligten Fahrzeugen in die Haftung genommen. Eine ordnungsgemäße Fahrradbeleuchtung nach StVZO ist demnach Pflicht und sorgt für ein bestmögliches Sehen- und Gesehenwerden in den Abendstunden. Jeder Radfahrer sollte sich ausreichend mit den Vorschriften nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vertraut machen und seine Beleuchtung regelmäßig kontrollieren.

Fahrradbeleuchtung nach StVZO: die Vorschriften

Welche Lampen für eine Fahrradbeleuchtung nach StVZO vorgeschrieben sind, ist eindeutig geregelt. Nach der StVZO müssen Räder demnach über folgende lichttechnische Einrichtungen verfügen:

Für den Betrieb von Scheinwerfer und Rückleuchte wird eine Lichtmaschine mit 3 W/6, eine Batterie mit 6 V oder ein wiederaufladbarer Energiespeicher benötigt. Weiterhin sind zulässig bzw. gefordert:

  • Ein nach vorn wirkender Scheinwerfer mit weißem Licht.
  • Ein nach vorn wirkender weißer Rückstrahler, der auch in den Scheinwerfer integriert werden darf.
  • Eine Schlussleuchte für rotes Licht 250 mm (niedrigster Punkt) über der Fahrbahn.
  • Ein roter Rückstrahler 600 mm (höchster Punkt) über der Fahrbahn.
  • Ein roter Großflächen-Rückstrahler mit der Kennzeichnung „Z“.
  • Gelbe Rückstrahler an den Pedalen, die nach vorn und hinten wirken.
  • Um mindestens 180 versetzt angebrachte Speichenrückstrahler an den Speichen oder ringförmige, reflektierende weiße Streifen.
  • Zusätzlich sind erlaubt: eine zusätzliche rote Rückleuchte, die auch im Stand wirkt, sowie gelbe rückstrahlende Leuchtmittel nach den Seiten.

In den vergangenen Jahren wurden die Vorschriften der StVZO bezüglich der Fahrradbeleuchtungen mehrfach an die aktuelle Technik angepasst. Zu den wesentlichen Änderungen gehörte dabei die Abschaffung der Dynamopflicht im Jahr 2013. Seit August 2013 sind neben Dynamos auch akku- und batteriebetriebene Beleuchtungen für Fahrräder zulässig.

Alle Lampen im Überblick: Fahrradbeleuchtung nach StVZO

Heutzutage eröffnet sich Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Fahrradlampen in allen Preisklassen. Es bietet sich Ihnen ein breites Sortiment von Fahrradzubehör mit Fahrradbeleuchtung wie LEDs. Zu den lichttechnischen Einrichtungen für Fahrräder gehören dabei die folgenden Komponenten:

Fahrradbeleuchtung Frontscheinwerfer
  • Frontscheinwerfer

Der Frontscheinwerfer gehört zu den aktiven Beleuchtungselementen am Fahrrad. Der Scheinwerfer strahlt weißes Licht aus. Als Leuchtmittel kommen für Frontscheinwerfer herkömmliche Glühlampen, Halogenleuchten und LEDs zum Einsatz. Immer mehr Radfahrer entscheiden sich heute für eine LED-Beleuchtung aufgrund ihrer hellen Lichtfarbe, langen Lebensdauer und ihres niedrigen Energieverbrauchs. Das Licht wird von dem Frontscheinwerfer auf das Rad gerichtet abgestrahlt. Dabei entsteht durch die Reflektoren ein Lichtbündel. Häufig kommen Frontleuchten mit einer zusätzlichen Standlicht-LED zum Einsatz – hier bleibt die Lampe beim Halten an der Ampel an. Dieses Standlicht wird über einen Kondensator oder über Batterien versorgt.

  • Rückleuchte

Auch bei der Rückleuchte handelt es sich um ein aktives Beleuchtungselement für Fahrräder. Die Rückleuchte strahlt stets in Rot und gibt das Licht dabei über eine Streuscheibe diffus ab. Handelsübliche Rückleuchten werden mit Glühlampen oder LEDs bestückt, wobei sich hier LEDs bereits durchgesetzt haben. Viele Fahrradfahrer setzen hier auf eine Rückleuchte mit integrierter Standlichtfunktion, die entweder über einen Kondensator oder über Batterien versorgt wird. Manchmal sieht man Rückleuchten mit einer zusätzlichen Blinkfunktion, die allerdings nicht erlaubt ist.

  • Frontreflektor

Der weiße Frontreflektor kann auch in den Scheinwerfer integriert werden. Das passive Beleuchtungselement erstrahlt, wenn es Licht aus anderen Quellen aufnimmt und sie zurückwirft.

  • Rückstrahler

Der rote Rückstrahler gehört ebenfalls zu den passiven Beleuchtungselementen am Fahrrad. Der Reflektor darf höchstens 60 cm über dem Boden angebracht werden.

  • Reflektoren für die Speichen

Die gelben Reflektoren befinden sich in den Speichen des Vorder- und Hinterrades. Alternativ können Sie auch Reflexstreifen anbringen. Die Reflektoren bestehen aus jeweils zwei gelben Rückstrahlern für das Vorder- und Hinterrad. Wenn Sie weiße Reflektoren verwenden, können Sie diese am Reifen oder ebenfalls zwischen den Speichen anbringen.

  • Reflektoren an den Pedalen

Auch an den Pedalen befinden sich gelbe Rückstrahler. Jedes Pedal hat einen nach vorn und einen nach hinten strahlenden Reflektor. Auch zusätzliche seitliche Reflektoren sind laut StVZO zulässig.

Hier geht's zum Sortiment "Fahrradzubehör"

Welche Fahrradbeleuchtung ist zugelassen? – Die Lichtquellen am Fahrrad

Reflektoren

Mit dem Wegfall der Dynamopflicht im Jahr 2013 sind auch akku- sowie batteriebetriebene Beleuchtungen für alle Fahrradtypen zugelassen. Damit gibt es insgesamt drei verschiedene Stromquellen für den Betrieb einer Fahrradbeleuchtung:

  • Dynamo

Der Dynamo war viele Jahre lang die einzige Stromquelle für Fahrräder. Bei einem Dynamo handelt es sich um einen Wechselstromgenerator zur Speisung einer Fahrradbeleuchtung mit sechs oder zwölf Volt. Der Fahrraddynamo hat eine Leistung von sechs oder zwölf Watt. Die Stromerzeugung erfolgt beim Reibraddynamo nur dann, wenn das Fahrrad in Betrieb ist. Mit einem Dynamo werden die Fahrradleuchten ständig mit Strom versorgt, wobei allerdings hörbare Geräusche entstehen.
Handelsübliche Dynamos werden in vier verschiedenen Bauformen angeboten: als Seitenläufer-, Walzen-, Speichen- und Nabendynamos. Auch moderne LEDs eignen sich für einen Betrieb über Dynamos. Ein Nachteil des Dynamos ist sein Tretwiderstand – das Radfahren wird anstrengender.

  • Batterien und Akkus

Seit 2013 können Fahrradlampen auch über Batterien betrieben werden. Die Leuchten werden hierbei über eine 3- oder 6-Volt-Gleichspannung betrieben. Eine batteriebetriebene Beleuchtung hat zwei Vorteile: Es gibt keinen Tretwiderstand wie bei einem Dynamo und die Fahrradleuchten lassen sich als Stecksystem kinderleicht anbringen. Ein Nachteil ist die begrenzte Verwendungsdauer der Batterien, da sie mehr oder weniger regelmäßig gewechselt werden müssen. Alle Fahrradleuchten, die für eine Dynamoversorgung vorgesehen sind, können auch über einen Akku betrieben werden.

Beleuchtung und Wartung

Selbst eine moderne Fahrradbeleuchtung mit Komponenten wie LED-Leuchtmitteln ist nicht hundertprozentig vor Störungen gewappnet. Zu den möglichen Fehlerquellen für eine nicht funktionierende Fahrradbeleuchtung gehören hier gerissene Kabelverbindungen, kaputte Glühlampen, leere Batterien und defekte Dynamos. Um nicht wortwörtlich mit dem Rad am Abend im Dunkeln zu stehen, sollten die Fahrradlampen von Zeit zu Zeit kontrolliert werden. Besonders dann, wenn Sie Ihr Rad häufig nutzen und es unterwegs abstellen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Beleuchtungstechnik empfehlenswert. Ob alle Lampen am Rad tatsächlich funktionieren, können Sie folgendermaßen überprüfen:

  • Kontrollieren Sie, ob Scheinwerfer und Rücklicht brennen.
  • Testen Sie den Sitz des Lichtkabels am Dynamo und an der Lampe.
  • Befinden sich noch alle Reflektoren am Rad? Diese müssen vorn, hinten, an den Pedalen und zwischen den Speichen vorhanden sein.
  • Falls ein Reflexstreifen verwendet wird, benötigen Sie keine Speichenreflektoren.
  • Reinigen Sie den Scheinwerfer, das Rücklicht und alle Reflektoren.

Auch qualitativ hochwertige Fahrräder sind vor einem Defekt der Beleuchtung nicht hundertprozentig geschützt. Wenn die komplette Beleuchtung des Rades nicht funktioniert oder einzelne Lampen ausgefallen sind, sollten Sie den Defekt schnellstmöglich analysieren und beheben.

  • Kaputter Scheinwerfer oder Rückstrahler
Fahrradbeleuchtung hinterm Fahrrad

Wenn der Rückstrahler oder Scheinwerfer an Ihrem Fahrrad nicht mehr funktioniert, sollten Sie zuerst die Kabel überprüfen. Überprüfen Sie, ob die Leuchten verkabelt sind. Für einen Test der Scheinwerfer müssen Sie nur eine andere Lampe anklemmen. Leuchtet diese Fahrradlampe nicht, ist das Kabel defekt und sollte durch ein anderes Lichtkabel getauscht werden. Besonders bei älteren Fahrrädern ist ein Kabelbruch keine Seltenheit. Dieser lässt sich jedoch schnell reparieren. Im entgegengesetzten Fall ist die Lampe selbst kaputt – beispielsweise die Glühbirne. In diesem Fall müssen Sie das defekte Rücklicht oder den defekten Scheinwerfer gegen eine neue Beleuchtung tauschen.
Falls Ihr Rad schon etwas älter ist und noch mit einer Glüh- oder Halogenlampe bestückt war, tauschen Sie diese am besten gegen eine neue LED-Fahrradlampe aus. Die neuen LEDs überzeugen mit einem besonders hellen Licht, das in der Dunkelheit die Wege gut ausleuchtet. Außerdem sind LED-Fahrradleuchten sehr langlebig und so gut wie wartungsfrei. Etwas komplizierter gestaltet sich die Fehlersuche hingegen, wenn die gesamte Fahrradbeleuchtung nicht mehr funktioniert.

  • Fahrradbeleuchtung komplett defekt

Die Fahrradbeleuchtung muss nach der StVZO immer einwandfrei funktionieren, sonst droht ein Bußgeld. Außerdem werden Radfahrer ohne Licht abends im Straßenverkehr schnell übersehen. Kontrollieren Sie daher regelmäßig die Beleuchtung Ihres Fahrrades, um einen Totalausfall zu vermeiden. Tatsächlich kann auch die komplette Beleuchtung des Rades ausfallen. In diesem Fall müssen Sie das Rad in den Abendstunden allerdings stehen lassen. Nehmen Sie sich am nächsten Tag ausreichend Zeit, um die Fehlerquelle aufzuspüren. Dabei können Sie davon ausgehen, dass nicht alle Fahrradlampen gleichzeitig Schaden genommen haben. Der Fehler muss also woanders liegen.
Eine mögliche Fehlerquelle könnte der Dynamo sein. Testen Sie, ob der Dynamo noch läuft, und ersetzen Sie ihn bei einem Defekt gegen ein neues Modell. Bei einem gesamten Ausfall der Beleuchtung des Rades könnte ein Kabel geknickt oder rausgerissen sein. Überprüfen Sie daher alle Verbindungskabel am Rad. Zudem sollten Sie sich die Kontakte näher anschauen und prüfen, ob die Flachstecker korrodiert sind. Der Rost lässt sich einfach entfernen. Bei akku- und batteriebetriebenen Fahrradleuchten müssen Sie nur testen, ob diese funktionieren. Das bringt man einfach in Erfahrung, indem man die Batterien tauscht. Leuchtet die Lampe nach dem Wechsel der Batterien wieder, ist sie nicht defekt und benötigte lediglich eine neue Energiequelle.

Newsletter

Jetzt anmelden und 5,95 Euro Versandkosten-Gutschein sichern.

© hagebau.de 2016 – Online Baumarkt Shop