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Kindersitz fürs Fahrrad – was sollte beim Kauf beachtet werden?

Mit einem Kindersitz fürs Fahrrad können Sie Ihr Kind sicher auf dem Fahrrad mitnehmen. Fahrradkindersitze werden zur Montage am Lenker oder auf dem Gepäckträger angeboten. Wo liegen die Vor- und Nachteile dieser beiden Kindersitzvarianten? Was sollten Sie beim Kauf eines Kindersitzes beachten? Unser nachfolgender Ratgeber enthält wertvolle Infos und Praxistipps.

Für wen ist ein Kindersitz am Fahrrad geeignet?

Zwei Fahrräder

Der Gesetzgeber erlaubt die Nutzung eines Kindersitzes am Fahrrad für Kinder zwischen 9 Monaten und 5 Jahren oder einem Gewicht zwischen 9 und 22 kg. Sie können einen Kindersitz am Fahrrad zum Beispiel für kurze Fahrten mit Ihrem Kind zum Supermarkt oder Arzt nutzen. Besonders in der Stadt ist die Nutzung des Fahrrades oft zeitsparender und kostengünstiger als die Fahrt mit dem Auto. Kindersitze eignen sich aber ebenso für einen Familienausflug aufs Land. Ein Fahrradsitz und das Gewicht des Kindes oberhalb des Fahrradschwerpunktes können das Fahrverhalten des Rades negativ beeinflussen. Deshalb sollten Sie einen Kindersitz nur verwenden, wenn Sie ein sicherer Radfahrer sind, der auch in nicht alltäglichen Fahrsituationen keine Gleichgewichtsprobleme auf dem Rad hat. Ängstliche oder auf dem Rad zu Panik neigende Kinder können durch abrupte Bewegungen und Gewichtsverlagerungen ein Fahrrad schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Gewöhnen Sie Ihr Kind daher langsam an die Fahrt im Kindersitz.

Hier geht's zum Sortiment "Kindersitze"

Kindersitz vorne oder hinten montieren?

Grundsätzlich stehen bei Kindersitzen fürs Fahrrad zwei verschiedene Varianten zur Verfügung. So werden die Sitze entweder vorn hinter dem Lenker oder hinten über dem Gepäckträger montiert. Die beiden Varianten haben jeweils Ihre spezifischen Vor- und Nachteile:

Kindersitz vorn: Direkt hinter dem Lenker montierte Kindersitze fürs Fahrrad dürfen nur für Kinder mit einem Gewicht von maximal 15 kg genutzt werden. Ein vorn montierter Kindersitz hat unter anderem den Vorteil, dass Sie Ihr Kind während der Fahrt ständig beobachten können. Außerdem hat das Kind freie Sicht nach vorn und kann so seine Umwelt besser wahrnehmen als bei der eingeschränkten Sicht eines hinten montierten Sitzes. Wegen des günstigeren Schwerpunkts wirkt sich ein hinter dem Lenker montierter Kindersitz im Vergleich zu einem Sitz am Gepäckträger weniger stark auf das Fahrverhalten des Fahrrads aus. Zu den Nachteilen eines vorderen Sitzes zählen die Gewichtsbeschränkungen auf 15 kg, was die Sitzvariante für größere Kinder unbrauchbar macht. Weiterhin ist Ihr Kind bei der vorderen Sitzposition direkt dem Fahrtwind ausgesetzt. Dies kann bei empfindlichen Kindern teilweise zu Bindehautentzündungen führen. Insekten gelangen bei einer Sitzmontage am Lenker ebenfalls leichter in die Augen des Kindes. Außerdem besteht bei abrupten Bremsmanövern oder einem Unfall die Gefahr, dass Sie bei vorn montierten Kindersitzen auf Ihr Kind fallen. Weiterhin kann ein vorderer Kindersitz die Trittbewegung der Beine stören, sodass Sie bei einigen Modellen nur mit leicht gespreizten Beinen fahren können.

Kind sitzt hinten auf einem Kindersitz

Kindersitz hinten: Kindersitze für die Montage hinter dem Sattel werden meist mit stabilen Halterungen am Rahmen fixiert. Einige Modelle liegen zusätzlich auf dem Gepäckträger auf. Hintere Kindersitze fürs Fahrrad sind auch für größere Kinder mit einem Gewicht von bis zu 22 kg zugelassen. Bei hinterer Sitzposition ist Ihr Kind besser vor Fahrtwind geschützt. Weiterhin können hinten montierte Kindersitze mit höheren Seiten- und Rückenlehnen ausgestattet werden, da diese hier im Gegensatz zu vorne montieren Sitzen nicht die Sicht des Fahrers behindern. Hohe und stabile Lehnen geben Kindern besseren Halt als niedrige Lehnenkonstruktionen an Vordersitzen. Außerdem schützen hohe bzw. weit nach vorn gezogene Lehnen im Beckenbereich das Kind gut bei Unfällen und Sie können bei plötzlichen Bremsmanövern nicht auf Ihr Kind fallen. Die Sitzschale von hinteren Kindersitzen kann bei vielen Modellen in eine für das Kind sehr bequeme Ruheposition gebracht werden. Nachteilig bei dieser Sitzvariante ist unter anderem die eingeschränkte Sicht des Kindes nach vorn. Weiterhin haben Sie Ihr Kind bei hinterer Sitzposition nicht im Blick und die Kommunikationsmöglichkeiten sind deutlich eingeschränkt. Das Fahrverhalten kann durch einen hinten montierten Kindersitz stärker beeinträchtigt werden als bei vorderer Sitzposition. So kann sich das Fahrrad bei Bewegungen des Kindes zum Beispiel schneller aufschaukeln und das Vorderrad neigt eher dazu, den Bodenkontakt zu verlieren.

Kindersitz oder Fahrradanhänger?

Neben einem Kindersitz fürs Fahrrad können Sie ebenso einen speziellen Fahrradanhänger für Kinder verwenden. Ein Fahrradanhänger beeinflusst das Fahrverhalten des Fahrrades kaum und hochwertige Modelle bieten durch die geschützte Sitzposition deutlich mehr Sicherheit als direkt am Fahrrad montierte Sitze. Sie können von einem Fahrrad mit Hänger ganz normal absteigen, ohne befürchten zu müssen, dass das Rad mit Ihrem Kind im Kindersitz umfällt. Im Handel sind Fahrradanhänger verfügbar, die zwei Kindern Platz bieten. So können Sie auch zu einem Fahrradausflug starten, wenn Sie zwei kleine Kinder oder Zwillinge haben. Viele Fahrradanhänger bieten zusätzliche Staufächer, in denen Sie neben Spielsachen oder einem Lunchpaket sogar einen kleinen Einkauf unterbringen können. Nachteilig von Fahrradanhängern ist der fehlende Kontakt zu den Kindern während der Fahrt. Außerdem ist das Fahrrad auf engen Stellplätzen oder in Hausfluren mit dem Hänger nur schwer zu manövrieren. Weiterhin müssen Sie sich an das Fahren mit einem Hänger erst langsam gewöhnen, damit Sie zum Beispiel nicht beim Abbiegen Ampelmasten oder Begrenzungspfosten mit dem Hänger rammen. Zu den Nachteilen von Fahrradanhängern für Kinder zählt ebenso die tiefe Sitzposition, die Ihre Kinder auf viel befahrenen Straßen in unmittelbare Nähe der Auspuffe von Autos bringt. Die kann im Stadtverkehr im Vergleich zur höheren Sitzposition am Rad zu einer erhöhten Schadstoffbelastung führen. Auch der Preis von Fahrradanhängern liegt meist deutlich über dem von Fahrradsitzen.

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Was sollten Sie beim Kauf eines Kindersitzes fürs Fahrrad beachten?

Neben der Entscheidung für eine Kindersitzvariante (Montage vorn oder hinten) sollten Sie bei Ihrer Kaufentscheidung zusätzlich die folgenden wichtigen Punkte beachten:

Passende Größe: Die Größe des Kindersitzes fürs Fahrrad muss zur Rahmengröße bzw. dem Durchmesser von Rahmen oder Lenkstange passen. Die Größe von Fahrrädern wird in der Regel in Zoll angegeben. Der Kindersitz sollte außerdem zu Alter, Größe und Gewicht des Kindes passen.

Geeignete und schadstofffreie Materialien: Kindersitze fürs Fahrrad werden meist aus Kunststoff hergestellt. Kunststoff ist stabil und leicht und bietet eine gewisse Flexibilität. Allerdings gibt es bei der Kunststoffqualität teilweise große Unterschiede. So werden billige Kunststoffe bei niedrigen Temperaturen oft spröde und im Sommer weich. Außerdem neigen ungeeignete Kunststoffe an Stellen mit hoher mechanischer Belastung schnell zu einer Rissbildung. Kunststoffkindersitze sollten keine Weichmacher oder andere gesundheitsschädliche bzw. allergene Schadstoffe abgeben, da diese über die Haut des Kindes in den Körper gelangen können. Ausgasende Schadstoffe machen sich teilweise durch stechende oder unangenehme Gerüche bemerkbar. Ein perfekter Indikator für schädliche Chemikalien ist die menschliche Nase allerdings nicht. Achten Sie daher auf Kindersitze, die von renommierten Organisationen wie dem TÜV oder bekannten Verbraucherzeitschriften auf Schadstoffe geprüft wurden. Bei diesen Tests wird meist auch die allgemeine Qualität, Stabilität und Sicherheit bewertet.

Sichere und einfache Befestigung: Die Befestigung am Lenker bzw. Rahmen ist eines der entscheidenden Sicherheitsmerkmale eines Kindersitzes. Achten Sie auf stabile, festsitzende Befestigungen. In der Regel werden diese aus Metall gefertigt. Gleichzeitig sollte der Kindersitz sich aber schnell und bequem aus der Befestigung lösen lassen, damit Sie das Rad bei Bedarf ohne Sitz nutzen können. Relativ leicht lösen lassen sich zum Beispiel Stecksysteme, die mit zwei Metallstäben in eine Halterung am Rahmen greifen. Ideal sind abschließbare Befestigungssysteme, die Ihren Kindersitz vor Diebstahl schützen.

Sicherung des Kindes

Sichere Sitzposition: Ihr Kind sollte im Kindersitz immer angeschnallt sein. Um das Kind bei Stürzen und starken Bremsmanövern sicher im Sitz zu halten, sollten diese über breite und stabile Gurte verfügen. Ein Fahrradhelm bietet Kindern im Kindersitz zusätzliche Sicherheit, da es im Kopfbereich des Kindes bei Unfällen ohne Helm besonders häufig zu schweren Verletzungen kommt. Wer schon einmal mit den Füßen in die Speichen geraten ist, weiß wie schmerzhaft bzw. gefährlich dieses Missgeschick sein kann. Dies gilt ebenso für "Begegnungen" von Schnürsenkeln, Hosenbeinen oder Kleidern mit der Kette. Deshalb sollten die Füße Ihres Kindes durch Fußrasten sicher von Speichen und Kette ferngehalten werden. Außerdem dürfen die Hände des Kindes keinesfalls bis zu den Speichen reichen. Um die optimale Sitzposition für das Kind zu finden, sollten Gurte und Fußrasten verstellbar sein. So können Sie den Sitz außerdem bis zu einem gewissen Grad an das Wachstum des Kindes anpassen. Bedenken Sie weiterhin, dass Ihr Kind für sicheren Halt mit leichter Sommerkleidung eine engere Gurteinstellung benötigt als mit dicker Winterkleidung.

Polsterung: Kinder reagieren empfindlich auf drückende oder schlecht gepolsterte Sitze. Da Kindersitze in der Regel ungefedert am Rahmen oder Lenker befestigt werden, sollten Sie einen Kindersitz mit einer komfortablen und stoßdämpfenden Sitzfläche wählen. Zu weich und flauschig sollte die Sitzfläche aber auch nicht sein, da diese sonst keinen sicheren Halt bietet. Vorteilhaft sind außerdem Polsterungen aus leicht zu reinigendem Material. Viele Hersteller bieten Sitze mit entnehmbaren Polstern bzw. Bezügen an, die Sie teilweise einfach in die Waschmaschine geben können.

Tipps für die sichere Nutzung eines Kindersitzes fürs Fahrrad

Kindersitze im Stadtverkehrs

Zweibeinständer: Damit Ihr Fahrrad beim Abstellen mit dem Kindersitz nicht so schnell kippt, sollten Sie dieses mit einem stabilen Zweibeinständer ausstatten. Mit einem stabilen Ständer wird ebenso das Hineinsetzen und Herausnehmen des Kindes aus dem Sitz deutlich erleichtert. Achten Sie bei dem Ständer auf breite Füße, damit dieser auf weichen Untergründen möglichst wenig einsinkt. Trotz eines stabilen Ständers darf ein Kind nie allein im Sitz eines abgestellten Rades sitzen.

Klemmschutz für Sattelfeder: Ist Ihr Sattel mit einer Federung ausgerüstet, sollten Sie bei hinten montierten Kindersitzen einen Klemmschutz für die Feder verwenden. Kinder sind sehr neugierig und experimentierfreudig. So kann die Feder im unmittelbaren Blickfeld des Kindes für Kinderhände sehr einladend wirken – mit teilweise schmerzhaften Folgen, wenn Bodenwellen durchfahren werden.

Rückspiegel: Mit einem speziellen Rückspiegel behalten Sie Ihr Kind auch bei einer Sitzposition hinter Ihrem Rücken stets im Blick. So können Sie zum Beispiel erkennen, ob Ihr Kind sich selbstständig aus Gurten oder Fußrasten befreit hat.

Geeignete Kleidung: Bei der Fahrt auf dem Rad sollte Ihr Kind winddichte und ausreichend warme Kleidung tragen. Beachten Sie, dass Kinder teilweise ein deutlich anderes Kälteempfinden haben als Erwachsene. Deshalb können für Kinder auf dem Fahrrad schon bei relativ milden Temperaturen Mütze und Handschuhe empfehlenswert sein. Geeignete Radkleidung für Kinder darf keinesfalls zu locker sitzen oder mit langen Kordeln ausgestattet sein. So können zum Beispiel Kordeln schnell in Speichen und Kette geraten.

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