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Klapprad-Kaufberater – hierauf sollten Sie achten

Ein handliches Klapprad, oft auch Faltrad genannt, ist zum Beispiel praktisch für die letzten Meter vom Bahnhof zur Arbeit oder für kleine Radtouren rund um den Campingplatz. Viele Käufer von Klapprädern schätzen die kompakten Maße ebenso bei fehlenden oder begrenzten Abstellmöglichkeiten für normale Fahrräder. Welches Klapprad ist für Sie empfehlenswert? Worauf sollte beim Kauf eines Klapprads geachtet werden? Unser nachfolgender Ratgeber enthält wertvolle Infos und Praxistipps.

Welche Vorteile bietet ein Klapprad?

Klapprad auf Wiese

Der Hauptvorteil eines Klapprads liegt in den sehr kompakten Maßen im zusammengeklappten Zustand. Ein Klapprad lässt sich so selbst im Kofferraum eines Kleinwagens verstauen. Sie brauchen für ein Klapprad also keinen Fahrradträger. So kann das Rad auf Reisen geschützt im Innenraum des Fahrzeugs transportiert werden. Dies schützt Ihr Klapprad vor Regen und Diebstahl. Auch zur Mitnahme in Bus, Bahn oder U-Bahn sind Klappräder bestens geeignet. Ein Klapprad gilt bei den allermeisten Verkehrsbetrieben in zusammengeklapptem Zustand als normales Gepäckstück, für das keine Extragebühren anfallen. Zeitliche Beschränkungen (z. B. während der Hauptverkehrszeit) für die Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln gelten für zusammengefaltete Klappräder in der Regel nicht. Viele Arbeitgeber erlauben die Mitnahme eines Klapprades bis an den Arbeitsplatz, sodass Sie dieses nicht ungeschützt im Freien abstellen müssen. Im Vergleich zu normalen Fahrrädern sind Klappräder mit einem Gewicht von 10 bis 15 kg recht leicht. Dies erleichtert zum Beispiel das Erklimmen von Stufen mit dem Rad. Aufgrund der relativ kleinen Reifen lassen sich Klappräder leichter beschleunigen als Fahrräder mit größeren Reifen. Dies ist besonders im Stadtverkehr mit vielen notwendigen Stopps an Ampeln und Kreuzungen vorteilhaft. Allerdings hängt der Beschleunigungsvorteil stark davon ab, welches Klapprad Sie wählen. So können schwergängige Lager, Reifen mit hohem Rollwiderstand oder eine ungünstige Übersetzung den Vorteil schnell zunichtemachen.

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Mögliche Nachteile von Klapprädern

Ein möglicher Nachteil von Klapprädern ist das oft etwas ungewohnte Fahrverhalten. Dieses wird unter anderem durch die relativ kleinen Reifen, die lange Sattelstange, ein verlängertes Lenkerrohr sowie den kleinen Rahmen verursacht. Kleine Räder erzeugen weniger stabilisierende Kreiselkräfte als große Räder. Dies kann die Fahrstabilität und den Geradeauslauf negativ beeinflussen. Außerdem federn kleine 20-Zoll-Räder Fahrbahnunebenheiten nicht in gleichem Maße ab wie zum Beispiel 28-Zoll-Räder.
Durch die größeren Hebelkräfte einer langen Sattelstange reagieren einige Klappräder direkter und schneller auf Gewichtsverlagerungen. In der Regel werden Sie sich als geübter Fahrradfahrer aber schnell an ein Klapprad gewöhnen und mit diesem sicher unterwegs sein. Egal welches Klapprad Sie kaufen, der Aufbau eines Klapprades unterscheidet sich stets vom Aufbau bzw. der Konstruktion eines normalen Rades. So verfügt ein Klapprad konstruktionsbedingt über Scharniere, Sicherungsbolzen und andere Spezialteile. Diese Teile benötigen teilweise eine spezielle Wartung und Pflege. Abhängig davon, für welches Klapprad Sie sich entscheiden, kann der Einsatzbereich des Rades eingeschränkt sein. Ein Klapprad eignet sich zum Beispiel wegen der speziellen Sitzposition nicht gut für Strecken, die hohe Ansprüche an eine stabile Sitzposition stellen. Dazu gehören zum Beispiel stark unebene Strecken oder kurvige Abfahrten. Auch für lange Strecken sind viele Klappräder nicht so gut geeignet.

Für wen ist ein Klapprad geeignet?

Klapprad auf Wiese

Ob ein Klapprad für Sie und Ihre Ansprüche geeignet ist, ergibt sich aus der Abwägung der genannten Vor- und Nachteile. Ein Klapprad ist unter anderem bestens dafür geeignet, Wegstrecken von Bahnhöfen sowie S- und U-Bahn-Haltestellen zur Arbeit zu überbrücken. Im Vergleich zum Fußmarsch können Sie so deutlich Zeit einsparen. Außerdem lässt sich eine schwere Aktentasche bequem auf dem Gepäckträger oder in Satteltaschen des Rades verstauen. Teilweise kann ein Klapprad die Fahrt mit dem Auto zum Bahnhof oder der Bushaltestelle ersetzen, was neben dem Vorteil der sportlichen Betätigung ebenfalls die Umwelt und den eigenen Geldbeutel entlastet.

Im Urlaub leistet ein Klapprad ebenfalls gute Dienste. So können Sie ein Klapprad für Ausflüge rund um Ferienwohnung oder Campingplatz nutzen, ohne vor Ort Räder leihen zu müssen. Generell ist ein Klapprad für Sie geeignet, wenn Sie ohne Auto oder öffentliche Verkehrsmittel mobil sein wollen und ein normales Fahrrad für diesen Zweck nicht infrage kommt. Weniger geeignet sind einige Klappräder für große Menschen mit einer Körpergröße von über 1,85 m. Diese Einschränkung resultiert aus der begrenzten Länge des Sattelrohres. Diese würde sehr große Radfahrer in eine unbequeme Sitzposition zwingen.

E-Klapprad:

Welches Klapprad Sie auch kaufen – etwas körperliche Fitness ist für Touren mit dem Klapprad erforderlich. Sie können Ihre Muskeln aber mit einem E-Klapprad deutlich entlasten. E-Klappräder sind aufgrund des Akkus oder des Motors aber deutlich schwerer als normale Klappräder.


Worauf ist beim Kauf eines Klapprades zu achten?

Welches Klapprad Sie kaufen sollten, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt die Auswahl natürlich vom verfügbaren Budget, dem geplanten Einsatzzweck und persönlichen Designvorlieben ab. Dieser Klapprad Kaufberater zählt nachfolgend einige wichtige Punkte auf, die auf viele Klappradmodelle zutreffen und so bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten.

Allgemeine Qualität: Welches Klapprad Sie auch kaufen möchten – bei der Verarbeitungsqualität sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Nicht ordentlich gesetzte Schweißnähte, ein minderwertiger Rahmen oder nicht korrekt montierte Bremsen können nämlich schnell zu einem gefährlichen Sicherheitsrisiko werden. Von Laien lässt sich zum Beispiel eine Sattelstange aus zu weichem oder sprödem Metall nur schlecht erkennen. Deshalb sollten Sie möglichst auf Klappräder renommierter Markenhersteller zurückgreifen. Von Verbraucherzeitschriften oder speziellen Fahrradmagazinen durchgeführte Tests können ebenfalls eine gute Hilfe bei der Einschätzung der Qualität von Fahrrädern sein. Bei den Tests werden die Räder meist auf speziellen Prüfständen hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt, die ein Fahrradleben sozusagen im Zeitraffer simulieren. Bei schlecht verarbeiteten Fahrrädern zeigen sich hier oft Brüche an Rahmen, Lenker, Gepäckträger oder Pedalen. Für Laien erkennbare Anhaltspunkte für nachlässig verarbeitete Klappräder können zum Beispiel lockere Schraubverbindungen, schief eingepasste Räder oder ungleichmäßig aufgetragener Lack sein. Außerdem sollten Gummi- und Kunststoffteile wie Sattel oder Handgriffe am Lenker nicht unangenehm riechen, da dies auf den Austritt von gesundheitsbedenklichen Chemikalien wie Weichmachern hinweisen kann.

Klapprad auf Wiese

Faltmechanismus: Das klassische Klapprad hat ein Scharnier in der Mitte des Rahmens. Klappräder mit mehreren Scharnieren (z. B. Sattelstange, Lenker und in der Nähe der Räder) werden oft als Falträder bezeichnet. Diese lassen sich meist kompakter zusammenlegen als ein Klapprad. In der Praxis werden die Begriffe Klapprad und Faltrad aber oft synonym benutzt.

Reifengröße: Worauf Sie beim Kauf eines Klapprades noch achten sollten, ist die Reifengröße. Klappräder haben in der Regel Reifengrößen zwischen 16 und 20 Zoll. Ältere Modelle verfügen teilweise über 24-Zoll-Reifen. Generell sind Klappräder mit kleineren Reifen kompakter und haben ein kleineres Packmaß. Allerdings nimmt der Fahrkomfort oft ab, je kleiner die Reifen werden. Das Fahrverhalten wird mit abnehmender Reifengröße ebenfalls klappradspezifischer. Mit größeren Reifen können Sie mit Ihrem Klapprad leichter einen sandigen Wald- oder Feldweg meistern.

Geringes Gewicht: Wollen Sie Ihr Klapprad zum Beispiel regelmäßig in Bus oder Bahn transportieren, sollte dieses möglichst nicht schwerer als 14 kg sein. Leichtere Räder lassen sich natürlich noch komfortabler transportieren. Allerdings haben spezielle Leichtbauräder oft eine reduzierte Ausstattung und die Stabilität des Rades kann vermindert sein.

Gangschaltung: Kaufen Sie möglichst ein Klapprad mit Gangschaltung, da diese aufgrund der kleinen Räder des Rades für eine ausreichende Anpassung der Übersetzung besonders wichtig ist. Ohne Gangschaltung lassen sich kaum Steigungen erklimmen und längere Fahrten über ebene Strecken erfordern eine ermüdend hohe Trittfrequenz. Als absolute Mindestgangzahl sind Schaltungen mit 3 Gängen anzusehen. Diese sind jedoch nur für das Flachland oder Städte mit geringen Steigungen zu empfehlen. Die meisten Klappräder sind standardmäßig mit mindestens 5 oder 7 Gängen ausgestattet. Hochpreisige Modelle verfügen auch über Schaltungen mit zum Beispiel 18 Gängen. Wichtiger als die absolute Gangzahl ist die Abstufung der Gänge. So nützt Ihnen eine 18-Gang-Schaltung wenig, wenn selbst der 1. Gang schon an mittelstarken Steigungen durchschnittlich trainierte Radfahrer an ihre Leistungsgrenze bringt oder Sie das Rad nur noch im sportlichen Wiegeschritt den Berg herauf bringen. Bei Klapprädern kommt entweder eine Ketten- oder Nabenschaltung zum Einsatz. Eine Nabenschaltung bietet den Vorteil, dass diese als geschlossenes System gut vor Schmutz geschützt ist und die Kette nicht beim Zusammenlegen des Rades von den Ritzeln rutschen kann. Die Gangzahl von Nabenschaltungen ist meist auf 7 Gänge beschränkt. Eine Kettenschaltung ermöglicht höhere Gangzahlen. Eine Kettenschaltung ist jedoch wartungsintensiver und als offenes System anfälliger für Verschmutzungen. Außerdem kann die Kette beim Falten des Rades leichter von den Ritzeln rutschen.

Federung/Sattel: Mit einer Federung an Sattelstange und Rahmen gewinnt ein Klapprad deutlich an Komfort. Eine Federung treibt allerdings oft den Preis von Klapprädern nach oben. Mit einem hochwertigen, gefederten Sattel können Sie den Komfort Ihres Klapprades ebenfalls erhöhen. Empfehlenswert sind Sättel, die über dämpfende Gelschichten verfügen.

Bremsen: Worauf Sie beim Kauf eines Klapprads ebenfalls achten sollten, sind zuverlässige und standfeste Bremsen. Der gängigste Bremsentyp bei Klapprädern ist die Felgenbremse. Bei einer Felgenbremse werden die Bremsbacken über Seilzüge beim Betätigen der Bremsen am Lenker an die Felgen der Räder gedrückt. Mit Felgenbremsen können hohe Bremskräfte erzielt werden. Ein Nachteil dieses Bremsentyps ist die teilweise schlechte oder verzögert einsetzende Bremswirkung bei Nässe oder verschmutzten Felgen. Vielfach wird bei Klapprädern eine Felgenbremse am Vorderrad mit einer Rücktrittbremse am Hinterrad kombiniert. Eine Rücktrittbremse ist direkt in die Nabe des Hinterrades integriert. Dadurch ist das Bremssystem gut vor Wasser und Verschmutzungen geschützt. Eine Rücktrittbremse ist sehr wartungs- und verschleißarm. Viele Radfahrer bevorzugen Klappräder mit Rücktrittbremse, da sie diese von ihrem normalen Rad kennen und daher in Notsituationen automatisch oft zuerst mit der Rücktrittbremse bremsen. Daher sollten Sie zu einem Klapprad mit Rücktrittbremse greifen, wenn Sie diesen Bremstyp gewohnt sind. Ein weiterer Vorteil einer Rücktrittbremse liegt darin, dass die Hände zum Bremsen komplett am Lenker belassen werden können. Nachteilig bei Rücktrittbremsen sind zum Beispiel die eingeschränkte Bremswirkung bei bestimmten Pedalstellungen und der komplette Ausfall der Bremse bei abgesprungener Kette. Klappräder sind ebenfalls mit Trommelbremsen erhältlich. Bei diesem System liegen die Bremsbacken geschützt in einer Trommel. Die Bremskraft wird über einen Spreizhebel erzeugt. Trommelbremsen sind langlebig und die Felgen der Räder nutzen sich beim Bremsen nicht ab. Nachteilig sind zum Beispiel der hohe Aufwand beim Wechseln der Bremsbacken oder das mögliche Eindringen von Feuchtigkeit und eine daraus resultierende geminderte Bremswirkung.

Straßenverkehrszulassung: Egal welches Klapprad Sie für die Nutzung auf öffentlichen Straßen kaufen – das Rad sollte auf jeden Fall verkehrssicher sein. Laut Straßenverkehrsordnung muss ein verkehrssicheres Fahrrad unter anderem über eine Beleuchtung, Reflektoren (Vorder- und Rückseite, Felgen, Pedalen), eine Klingel und zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen verfügen.

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