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Verkehrssicheres Fahrrad – sehen und gesehen werden

Sehen und gesehen werden ist der Grundsatz für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Gerade als Verkehrsteilnehmer ohne Knautschzone sollten Sie diesen Grundsatz beherzigen. Ein Radfahrer, der im Dunkeln ohne Licht und Reflektoren unterwegs ist, begeht nicht nur eine Ordnungswidrigkeit. Er gefährdet sein Leben. Zusätzlich ist eine schnelle Verzögerung ein Muss, denn auch mit bester Beleuchtung rechnen Autofahrer oft nicht mit Radlern. Lesen Sie hier, wie ein verkehrssicheres Fahrrad ausgestattet ist und was Sie noch für Ihre Sicherhaut als Radler tun können.

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Das verkehrssichere Fahrrad und das Gesetz

Die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) beschreibt genau, wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszusehen hat. Das Gesetz kennt dabei keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Alle vorgeschriebenen Ausstattungsteile müssen vorhanden und funktionstüchtig sein. Ein Fahrrad mit defekter Beleuchtung dürfen Sie auch bei hellstem Sonnenschein offiziell nicht benutzen. Verantwortlich dafür, dass das Fahrrad verkehrssicher ist, sind Sie als Besitzer. Die Verantwortung kann nicht auf den Verkäufer abgewälzt werden. Achten Sie beim Fahrradkauf darauf, dass als Sportgeräte vorgesehene Räder wie Rennräder, Bahnräder und Mountainbikes in der Regel nicht für die Benutzung im Straßenverkehr vorgesehen sind und entsprechend Teile oder die gesamte Sicherheitsausstattung fehlen kann. Die StVZO verlangt folgende Ausstattung für Fahrräder, die im öffentlichen Raum genutzt werden:

Reflektor hinten
  • Zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen
  • Eine gut hörbare Klingel
  • Eine weiße Leuchte vorne
  • Eine rote Leuchte mit integriertem roten Reflektor hinten
  • Einen weißen Reflektor vorn
  • Einen roten Reflektor hinten
  • Wahlweise zwei orange oder weiße Reflektoren in den Speichen oder reflektierende Reifenwände
  • Fest verschraubte Pedale je zwei Reflektoren
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Das verkehrssichere Fahrrad und die Bremsanlage

Welche Art von Bremsen Sie an Ihrem Rad bevorzugen, das überlässt der Gesetzgeber Ihnen. Vorgeschrieben ist, dass es sich um zwei unabhängig voneinander funktionierende Systeme handeln muss. So bleibt Ihnen immer noch eine Bremse, sollte eine Bremse unterwegs defekt werden. Es stehen unter anderem folgende Bremsenarten zur Auswahl:

  • Klotzbremsen, die wie ein Stempel auf den Reifen einwirken. Diese Bremsen sind nur noch an mindestens 30 Jahre alten Rädern zu finden. Trotz der schlechten Bremswirkung sind sie zugelassen. Ein Umbau auf Felgenbremsen bietet sich an, um das Fahrrad wirklich verkehrssicher zu machen.
  • Felgenbremsen gehören zu den verbreitetsten Bremsen. Der günstige Preis, die einfache Wartung, das geringe Gewicht und die sehr gute Bremswirkung sprechen bis heute für diese Modelle. Es gibt verschiedene Varianten, üblich ist der Seilzug zur Kraftübertragung, aber auch hydraulische Felgenbremsen sind erhältlich.
  • Scheibenbremsen für Fahrräder sind eine vergleichsweise junge Innovation. Sie punkten mit einer langen Haltbarkeit der Beläge und einer ausgezeichneten Bremswirkung bei Nässe. Nachteilig sind der hohe Preis und das zusätzliche Gewicht der Bremsen. Außerdem sorgen Sie für eine große Belastung an der Radnabe, die stärker als normal ausgeführt sein muss.
  • Die Rücktrittbremse ist besonders geeignet für Kinderräder. Auch bei Citybikes und Seniorenrädern ist die Rücktrittbremse verbreitet. Sie muss immer mit einer weiteren Bremse kombiniert werden, um ein verkehrssicheres Fahrrad zu erhalten.
  • Bitte beachten Sie, dass der starre Gang eines Eingangrades, auch Fixie genannt, keine Bremse im Sinne der StVZO darstellt. Auch wenn versierte Fahrer mit starken Beinen erstaunliche Verzögerungen bewirken können, fehlt diesen Modellen ohne zusätzliche Bremsanlagen die Voraussetzung zur Teilnahme am Straßenverkehr.

Welche Bremsen Sie bevorzugen, hängt von der Sicherheit auf dem Rad, der Art der Nutzung und natürlich dem Geldbeutel ab. Wer gerne mit einem Eis in der Hand durch die Stadt radelt, wird eine Rücktrittbremse ebenso zu schätzen wissen, wie Menschen mit wenig Kraft in den Händen (Kinder, Senioren). Sehr sportliche Fahrer, die es lieben abseits befestigter Wege die Berge herunter zu fahren, profitieren von einer knackigen Scheibenbremse, die mit einem extrem kurzen Bremsweg und hoher Kraftübertragung überzeigt. Auch wenn Sie regelmäßig mit einem mittelgroßen bis großen Hund am Rad unterwegs sind, werden Sie eine Scheibenbremse zu schätzen wissen.

Fahrradklingel

Die Klingel verdient kein Schattendasein

Tatsächlich sind Fahrräder mit funktionierender Klingel selten. Gerade Alltagsräder, die viel draußen geparkt werden, tragen oft nur noch Fragmente der ursprünglichen Klingel am Lenker oder die Klingel ist vollkommen eingerostet. Wie wichtig die Klingel ist, merken Sie in der Regel erst, wenn Sie sich dringend bemerkbar machen müssen. Fußgänger haben hinten keine Augen und auf geteilten Fuß- und Radwegen sind sie häufig unaufmerksam. Wenn der Platz zum Ausweichen fehlt und der Weg zum Bremsen nicht reicht, bleibt nur die Klingel, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Sie sehen, der Gesetzgeber möchte Sie nicht ärgern, wenn er für ein verkehrssicheres Fahrrad die Klingelanlage vorschreibt.

Reflektoren verhindern Unfälle

Je sichtbarer Sie mit dem Fahrrad für andere Verkehrsteilnehmer sind desto besser. Tun Sie die zahlreichen, für ein verkehrssicheres Fahrrad vorgeschriebenen Reflektoren nicht als Kinderkram ab. Insbesondere die Reflektoren an den Rädern und an den Reifen sind bei Dunkelheit die effektivsten Sicherungen, um von der Seite erkannt zu werden. Für das sichere Queren von Kreuzungen sind sie unerlässlich. Die weißen und roten Reflektoren vorne und hinten sorgen für ein Mindestmaß an Sicherheit, falls die Beleuchtung einmal ausfallen sollte oder Sie ohne Licht an der Ampel stehen. Die orangen Reflektoren an den Pedalen erregen durch die Bewegung auch bei schlechter Sicht die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer. Achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit darauf, dass Ihr Fahrrad verkehrssicher ist.

Die Beleuchtung wirkt gleich zweifach

Die Beleuchtung am Rad erfüllt gleich zwei Funktionen. Einerseits sorgt sie dafür, dass Sie auch bei Dunkelheit Ihren Weg gut sehen und das Ziel erreichen. Auf der anderen Seite macht das Licht andere Verkehrsteilnehmer auf Sie aufmerksam. Das sorgt nicht nur im Straßenverkehr für Sicherheit. Es verhindert auf dunklen Wegen auch unvermittelte Zusammenstöße mit Fußgängern, anderen Radfahrern oder freilaufenden Hunden. Seit dem 1. August 2013 gilt übrigens eine sinnvolle Änderung für die erlaubte Beleuchtung am verkehrssicheren Fahrrad. Nun dürfen alle Fahrräder mit batterie- und akkubetriebenen Lampen ausgestattet werden. Ein Dynamo ist nicht mehr Pflicht. Bislang waren Radfahrer gezwungen, eine dynamobetriebene, funktionierende Beleuchtung vorzuweisen, auch wenn Sie hellere Leuchtsysteme installiert haben. Ausnahmen galten bis dahin nur für die Benutzer von Rennrädern mit einem Gewicht von weniger als 11 Kilogramm. Heute haben Sie die Wahl, welche Art der Beleuchtung Sie bevorzugen. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Vor- und Nachteile verschiedener Varianten:

  • Klassische Beleuchtung mit Dynamo: Mit dieser etablierten Technik werden auch heute noch die meisten Fahrräder ausgeliefert. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand. Sie haben immer ein verkehrssicheres Fahrrad, denn leere Batterien oder ein nicht aufgeladener Akku lassen die Beleuchtung nicht ausfallen. Allerdings hat die dynamobetriebene Lichtanlage auch Nachteile. Sie genießen nur die Sicherheit des Lichts, solange Sie fahren. Im Stand sorgen nur die Reflektoren für Sichtbarkeit. Außerdem lässt sich das Rad mit angelegtem Dynamo vergleichsweise schwer bewegen und die Lichtausbeute ist gering. Sie werden zwar gesehen, Ihre eigene Sicht bleibt dagegen sehr begrenzt. Für Menschen, die kaum im Dunkeln fahren und als System für den Notfall ist diese alte Lichttechnik allerdings empfehlenswert. Eine Umrüstung auf moderne LED-Scheinwerfer ist lohnend, hier sind über einen eingebauten Kondensator auch Modelle erhältlich, die einige Minuten Standlicht ermöglichen.
  • Leuchten mit Akku- oder Batteriebetrieb: Die sind mittlerweile als einzige Beleuchtung für ein verkehrssicheres Fahrrad zugelassen und bieten viele Vorteile. Die Leuchtkraft übersteigt die Lichtausbeute gegenüber herkömmlichen Modellen mit Glühbirne deutlich. Dank moderner LED-Technik ist der Stromverbrauch gering, Akku oder Batterie halten über viele Stunden. Die Installation ist ohne störende und anfällige Kabel möglich und somit kinderleicht. Die leistungsstarken Modelle sorgen nicht nur für beste Sichtbarkeit während der Fahrt und im Stehen. Sie leuchten Ihren Weg auch in schwierigem Gelände oder bei hohen Geschwindigkeiten sicher aus. Für Fahrräder, die oft draußen abgestellt werden, sind praktische Stecksysteme lieferbar. So verhindern Sie mit einem Handgriff, dass die Beleuchtung gestohlen wird.

Sinnvolle Erweiterungen für ein verkehrssicheres Fahrrad

Gangschaltung

Weitere Hilfsmittel oder Ausrüstung schreibt der Gesetzgeber nicht vor. Allerdings können Sie noch einiges tun, um die Sicherheit auf dem Fahrrad zu erhöhen. Je sicherer und wohler Sie sich auf dem Rad fühlen, desto sicherer bewegen Sie sich im Verkehr. Achten Sie daher auch auf folgende Punkte, auch wenn davon für ein verkehrssicheres Fahrrad nichts vorgeschrieben ist:

  • Wählen Sie ein Fahrrad immer passend zur Körpergröße aus und stellen Sie es optimal ein. Beachten Sie, dass Kinder im Grundschulalter und Senioren mit beiden Fußspitzen den Boden berühren können sollten, wenn sie im Sattel sitzen.
  • Achten Sie auf einen bequemen Fahrradsattel. Schmerzen sind nicht nur unangenehm, sie lenken Sie auch vom Geschehen auf der Straße ab. Wie Sie den richtigen Fahrradsattel finden, lesen Sie im diesem Ratgeber.
  • Ein Kettenschutz ist nicht vorgeschrieben, aber er verhindert, dass sich Kleidung in der Kette verfängt. Das Verfangen ruiniert nicht nur Ihre Garderobe, es ist ein häufiger Auslöser für Stürze.
  • Schutzbleche verhindern, dass von den Reifen hochgewirbelter Schmutz und Wasser Ihnen auf Brust und Rücken und in das Gesicht spritzt. Spritzwasser ist nicht nur angenehm. Gelangen Wasser und Schmutz ins Auge, verlieren Sie die Sicht.
  • Eine Gangschaltung bietet nicht nur einen ausgezeichneten Fahrkomfort, sie verhindert auch, dass Sie sich in Schlangenlinien den Berg hochquälen. Autofahrer können das Schlingern von Radfahrern nur schlecht einschätzen und überholen häufig zu dicht. Mit einer Gangschaltung, die Sie auch bei Anstrengung sicher in der Spur hält, verringern Sie Ihr Unfallrisiko.

Fahrradhelm – ja oder nein?

Immer wieder diskutieren Politiker und Verbände darüber, ob der Fahrradhelm zur Pflicht werden soll. Verweise auf Länder wie die Niederlande sind wenig sinnvoll. Dort benutzt kaum ein Radler einen Helm und die Unfallstatistik sieht hervorragend aus. Allerdings sind die Verhältnisse nicht vergleichbar. Denn im Nachbarland bewegen sich Rad- und Autofahrer auf weiten Strecken komplett voneinander getrennt. Zusätzlich ist die Dichte der Radfahrer hoch. Die anderen Verkehrsteilnehmer sind daran gewöhnt, Radfahrer zu erwarten und auf sie zu achten. Gleichzeitig wird das Fahrrad als vollwertiges Verkehrsmittel angesehen und die Fahrer haben entsprechend Routine. Hierzulande ist der Fahrradhelm nicht beliebt, aber die Benutzung ist sehr empfehlenswert. Insbesondere Kinder sollten nicht ohne Helm fahren. Denn sie stürzen häufiger und fallen oft direkt auf den Kopf. Doch auch als Erwachsener sollten Sie auch diesen Schutz nicht verzichten. Moderne Helme sind optisch ansprechend und überzeugen durch einen angenehmen Tragekomfort.

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