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Welcher Fahrradhelm für mehr Sicherheit im Straßenverkehr?

Der Drahtesel erfreut sich hierzulande einer großen Beliebtheit: etwa 80 Prozent der deutschen Haushalte besitzen mindestens ein Fahrrad. Das Fahren mit dem Rad ist gesund und macht Spaß – dennoch besteht für Radfahrer immer das Risiko von schweren Kopfverletzungen bei einem Sturz oder Zusammenprall mit anderen Verkehrsteilnehmern. Aus diesem Grund greifen viele Radfahrer bereits auf einen speziellen Fahrradhelm zurück, der den Kopf schützt und beim Radfahren allgemein ein Gefühl von Sicherheit gibt. Mittlerweile sind Fahrradhelme in einer großen Auswahl erhältlich. Es gibt verschiedene Helmtypen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sortiment für Fahrradzubehör. Dabei unterscheiden sich die Helmtypen anhand ihrer Herstellungsverfahren. Für eine optimale Schutzwirkung kommt es aber nicht nur auf dem Helmtypen, sondern auch auf die Passgenauigkeit des Fahrradhelms an. Nur ein Fahrradhelm, der genau passt, bietet bei einem Sturz eine optimale Schutzwirkung.

Schutz seit 25 Jahren: Der Fahrradhelm schützt vor Kopfverletzungen

Der Fahrradhelm ist heute aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Tatsächlich sind Fahrradhelme schon seit mehr als 25 Jahren erhältlich. Erst heute bestimmen sie jedoch das Straßenbild. Als Vorbild des heute gebräuchlichen Fahrradhelms gilt die Sturzkappe aus dem professionellen Radrennsport. Die ersten Fahrradhelme für jedermann kamen Ende der 1970er-Jahre auf den Markt und fanden in den Achtzigern eine weitere Verbreitung. Bei Radrennen gilt allerdings erst seit 2003 eine Helmpflicht. Während in Ländern wie Australien das Tragen eines Fahrradhelms vorgeschrieben ist, gibt es in Deutschland bis heute keine Helmpflicht für Radfahrer. Das Tragen eines Schutzhelms ist damit freiwillig, kann aber vor schweren Kopfverletzungen schützen.

Hier geht's zum Sortiment "Fahrradhelme"

Wirkungsweise von Fahrradhelmen

Fahrradhelm

Ein Fahrradhelm funktioniert bei einem Aufprall ähnlich wie ein Puffer. Dabei nimmt der Schaumstoff des Helms als Knautschzone einen Teil der Energie auf. Bei Hartschalenhelmen wird die Kraft des Aufpralls auf eine deutlich größere Fläche verteilt und das Verletzungsrisiko dabei ebenfalls gemildert. Das Risiko eines Schädelbruchs wird mit einem Fahrradhelm reduziert. Auch Abschürfungen und Prellungen treten seltener auf. Die Gefahr von Kopfverletzungen bei einem Aufprall ist für Radfahrer besonders hoch, sodass Helme zum Schutz des Kopfes entwickelt worden sind. Insbesondere Rad fahrende Kinder neigen bei einem Aufprall dazu, mit dem Kopf zuerst aufzuschlagen. Ein Fahrradhelm schützt dabei zwar nicht vor möglichen Gefahrensituationen, kann die Kraft des Aufpralls jedoch dämpfen. Das Tragen eines Fahrradhelms ist demnach grundsätzlich empfehlenswert. Nicht nur bei Radsportlern haben sich Helme zum Schutz des Kopfes durchgesetzt. Auch im Alltag macht sich ein Fahrradhelm bei Unfällen bezahlt. Etwa zehn Prozent aller Wege werden in Deutschland bereits mit dem Fahrrad erledigt – mit steigender Tendenz. Auch wer selten mit dem Rad fahrt und deshalb weniger routiniert auf zwei Rädern unterwegs ist als ein Fahrrad-Profi, kann sich mit einem Helm effektiv vor Kopfverletzungen schützen. Welcher Fahrradhelm tatsächlich für Sie geeignet ist, hängt im Wesentlichen vom Herstellungsverfahren und von der Qualität im Allgemeinen ab. Zur Herstellung von Fahrradhelmen werden zwei verschiedene Verfahren eingesetzt: das In-Mold-Verfahren und die Verklebung.

Welcher Fahrradhelm? Kopfschutz nach dem In-Mold-Verfahren

Hochwertige Fahrradhelme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden überwiegend im In-Mold-Verfahren produziert. Dabei werden Schaum und Schale zu einem festen Helmkörper miteinander verschweißt. Die Kunststoffschale des Helms wird zuvor im Thermoformverfahren aus einer Kunststoffplatte geformt. Dann wird der Schaumstoffkern in das Innere der Schale geschäumt. Bei diesem Herstellungsverfahren entsteht ein fester Verbund von Schale und Schaumstoff, der eine besonders effektive Schutzwirkung hat. Der im In-Mold-Verfahren produzierte Helm hat eine gut vor mechanischer Einwirkung schützende Außenschale. Bei einem Aufprall wird die Energie durch den Schaumstoff gleichmäßig verteilt. Zu den im On-Mold-Verfahren hergestellten Fahrradhelmen gehören insgesamt vier Helmtypen:

  • Hartschalenhelme („Hardshell“)

Diese Fahrradhelme haben um den Schaumstoff noch einen Überzug aus einem stabilen Kunststoff. Aufgrund dieses Überzugs sind Hartschalenhelme schwerer als andere Fahrradhelme. Sie sind überwiegend im Mountainbiking-Radsport anzutreffen.

  • Mikroschalenhelme („Microshell“)

Der Mikroschalenhelm ist mit einem feinen Kunststoffüberzug versehen. Diese Helme haben Lüftungsöffnungen gegen das Schwitzen. Der Mikroschalenhelm ist der meistverwendete Fahrradhelm. Er eignet sich sowohl für den Radsport als auch für den Alltag.

  • Twinshell-Helme
Skaterhelm

Zur neuesten Generation der Fahrradhelme gehören die Twinshell-Modelle. Diese Fahrradhelme haben eine zweite Schale aus Polycarbonat in Form eines Gitters zwischen der Oberschale und dem Schaumstoff. Auch dieses Gitter wird im In-Mold-Verfahren mit den anderen Komponenten fest verschweißt. Die zusätzliche Schicht ermöglicht eine noch effektivere Druckverteilung im Fall eines Aufpralls.

  • Skater-Helme

Diese ursprünglich für Skater entwickelten Helme werden auch von BMX-Sportlern getragen. Die Skater-Helme bedecken auch den Nackenansatz und schützen damit den Hinterkopf besonders effektiv. Die Skater-Helme haben eine glatte Oberfläche, jedoch keine Belüftung. Neben BMX-Helmen, die im In-Mod-Verfahren hergestellt werden, sind auch verklebte Skater-Helme erhältlich.

Punktuell verklebte Helme: die günstige Alternative

Die verklebten Fahrradhelme bestehen aus zwei zusammengefügten Elementen, der Außenschale und der Schaumschicht. Dabei lässt sich die Schaumschicht aber nicht vollflächig mit der Schale verbinden, wodurch sich die Energie bei einem Aufprall nicht gleichmäßig auf den Schaum verteilen kann. Die verklebten Helme haben damit eine geringere Schutzwirkung als Fahrradhelme, die im In-Mold-Verfahren produziert werden. Zu den verklebten Fahrradhelmen gehört insbesondere der Weichschalenhelm:

  • Weichschalenhelm („Softshell“)

Die günstigen Weichschalenhelme haben eine dünne Außenschale und einen Schaumstoffkern. Die Softshell-Helme der ersten Generation bestanden lediglich aus einer Hartschaumstoffschale und sollten heute nicht mehr eingesetzt werden. Auch die neuen Weichschalenhelme mit Schale und Schaumschicht haben eine schlechtere Schutzwirkung als Fahrradhelme, die im In-Mold-Verfahren hergestellt werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Fahrradhelm nach dem empfohlenen In-Mold-Verfahren produziert wurde, sollten Sie gezielt nachfragen und sich beraten lassen.

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Eine Frage der Passform: Wie muss ein Fahrradhelm sitzen?

Frau mit Fahrradhelm

Die Schutzwirkung von Fahrradhelmen greift nur dann, wenn der Kopfschutz auch richtig eingestellt ist und genau passt. Der Fahrradhelm wird dabei mit dem Kinnriemen am Kopf fixiert. Für eine optimale Passform des Fahrradhelms müssen Sie die richtige Helmgröße wählen. Nehmen Sie hierzu zuerst Maß und bestimmen Sie mit einem Maßband den Kopfumfang. Hierbei wird das Maßband über den Augenbrauen und Ohren einmal um die breiteste Stelle des Kopfes herumgeführt. Orientieren Sie sich nun an den angegebenen Helmgrößen in Zentimetern und wählen Sie die geeignete Größe.
Bei einer Anprobe darf der Helm nicht am Kopf drücken und auch nicht wackeln. Ein zu großer Fahrradhelm könnte sich bei einem Aufprall verschieben und der Kopf ist dann nicht mehr optimal geschützt. Die Schutzwirkung von Fahrradhelmen, die nicht richtig sitzen, ist stark eingeschränkt oder gar nicht mehr vorhanden. Der Helm sitzt richtig, wenn seine Vorderkante über den Augenbrauen abschließt und der Kinnriemen gespannt ist. Der Fahrradhelm sitzt dabei immer waagerecht auf dem Kopf. Im Spiegel können Sie diese Position auch selber kontrollieren, wenn Sie sich mit dem Helm von der Seite betrachten. Über der Nasenwurzel sollte noch zwei Fingerbreit Platz sein. Die Gurte laufen genau unter den Ohren zusammen und müssen ausreichend straff gespannt sein, ohne zu drücken. Achten Sie darauf, dass der Helm keinesfalls zu tief ins Gesicht gezogen wird und auch nicht im Nacken sitzen darf. Die Frage „Wie muss ein Fahrradhelm sitzen?“ lässt sich ganz leicht beantworten: waagerecht und mit straff gespannten Gurten.

Wie lange hält ein Fahrradhelm?

Ein Fahrradhelm, der häufig genutzt wird, hat auch eine begrenzte Haltbarkeit. Als Grundregel, wie lange ein Fahrradhelm hält, gilt hier eine Nutzungsdauer von etwa fünf Jahren. Dann sollte der Helm gegen ein neues Modell getauscht werden. Einige Hersteller von Fahrradhelmen geben auch Empfehlungen zur Haltbarkeit ihrer Modelle. In diesem Fall orientieren Sie sich bitte an den Angaben des Herstellers, wobei die Nutzungsdauer von fünf Jahren als guter Mittelwert gesehen werden kann. Die Angaben zum Produktionsdatum finden Sie in der Informationsbroschüre, die dem Fahrradhelm beiliegt. Für Helme, die schon einmal in einen Unfall verwickelt waren, gilt hingegen: bitte nicht weiterverwenden! Nach einem Aufprall oder Sturz müssen Sie den Helm immer gegen ein neues Modell tauschen. Das gilt auch für Fahrradhelme, die nach dem Unfall keine großen Beschädigungen oder Risse zeigen. Bei einem Sturz wird häufig das Innere der Helmstruktur in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Fahrradhelm nicht mehr seine volle Schutzwirkung entfalten kann. Tauschen Sie daher auch einen optisch kaum beschädigten Fahrradhelm in jedem Fall nach einem Sturz aus.

Welcher Fahrradhelm eignet sich für Kinder?

Fahrradhelm im Rasen

Die meisten Eltern legen heute Wert darauf, dass ihre Kinder beim Radfahren immer einen Helm tragen. Bei Stürzen und anderen Unfällen mit dem Rad können sich Kinder schwere Kopfverletzungen zuziehen. Welcher Fahrradhelm für Ihr Kind geeignet ist, hängt wie bei Erwachsenen von der Größe ab. Vermessen Sie den Kopf mit einem Maßband und wählen Sie einen Kinder-Fahrradhelm in der passenden Größe. Damit Kinder im Straßenverkehr besser gesehen werden, hat sich die Wahl eines Kinder-Fahrradhelms in einer leuchtenden Farbe bewährt. Ein kräftiges Pink hebt sich hier für andere Verkehrsteilnehmer deutlicher von der Umgebung ab als eine neutrale Farbe.
Heute erhalten Sie hochwertige im In-Mold-Verfahren hergestellte Fahrradhelme für Kinder in vielen bunten, leuchtenden Farben – passend für Mädchen und Jungs. Für eine verbesserte Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen zudem Kinder-Fahrradhelme mit integrierten Reflektoren, auch wenn diese Sicherheitsausstattung leider noch nicht zum Standard gehört. Auch eine Beleuchtung am Fahrradhelm sollte nach Möglichkeit vorhanden sein. Besonders im Dunkeln verbessert ein Helm mit Beleuchtung die Sicht. Auf dem Spielplatz und bei anderen Freizeitaktivitäten müssen Kinder ihren Fahrradhelm aber unbedingt abnehmen – sonst droht Erstickungsgefahr! Insbesondere in Kletternetzen und auf Spielplatzgeräten können sich die Gurte eines Fahrradhelms verfangen. Üben Sie das Auf- und Absetzen des Fahrradhelms am besten zu Hause, sodass der Wechsel auf dem Spielplatz einfach gelingt.
Trainieren Sie hierbei auch die richtige Position des Helms, da viele Kinder ihren Helm tendenziell zu weit nach hinten schieben. Auch wenn Erwachsene mitunter über den Sinn von Fahrradhelmen diskutieren, sollten Kinder keinesfalls auf einen solchen Kopfschutz beim Radfahren verzichten. Durch ihren höheren Körperschwerpunkt landen Kinder beim Hinfallen leider öfter auf dem Kopf und sollten daher einen Fahrradhelm tragen, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Kleinere Kinder kennen sich zudem nicht so gut mit Verkehrsregeln aus und haben einen schlechten Überblick im Straßenverkehr. Daraus resultieren potenzielle Unfallsituationen. Um Kinder an die Nutzung von Fahrradhelmen heranzuführen, sollten die Kleinen schon bei der Auswahl des Kopfschutzes ein Mitspracherecht haben. Welcher Fahrradhelm Ihrem Kind gefällt, ist bei den Kleinen in erster Linie von der Farbe und von fantasievollen Designs abhängig. Nur ein Fahrradhelm, der gefällt, wird dann beim Radfahren aber auch tatsächlich getragen.

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