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Mit diesem Zelt-Kaufberater finden Sie das optimale Modell für Ihren Zweck

Zelte bieten Schutz in vielen Situationen. Entsprechend vielseitig sind die Verwendungsmöglichkeiten eines Zeltes, die Bauformen und die Materialien, aus denen Zelte bestehen. In diesem Zelt-Kaufberater mit vielen nützlichen Tipps erfahren Sie, welches Modell ideal für Ihre Zwecke ist.

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Was genau ist ein Zelt?

Charakteristisch für ein Zelt ist seine Nutzung als vorübergehendes Bauwerk und seine Versetzbarkeit. Aus diesem Grund besteht es aus einer leicht auf- und abbaubaren Tragkonstruktion und einer flexiblen Zelthaut. Das Gerüst lässt sich auf ein leicht transportables Maß zerlegen, die Plane auf ein kleines Packmaß falten. Verwendungszwecke für Zelte sind

Zelt auf dem Berg
  • Reise-Unterkunft
  • Übernachtungsmöglichkeit bei Expeditionen
  • Versammlungsstätte
  • Veranstaltungsraum
  • Zirkusvorstellungen
  • Ausstellungsraum
  • temporäre Verkaufsfläche
  • Wohnraum von Nomadenvölkern

Zum Schutz vor Wind und anderen Witterungseinflüssen werden Zelte im Boden verankert.

Wie lange gibt es schon Zelte?

Zelte haben eine sehr lange Geschichte, denn sie gehören zu den ersten Schutzgebäuden, die Menschen errichteten. Bekannt sind die Tipis der amerikanischen Ur-Einwohner, die Jurten der asiatischen Nomadenvölker und die Beduinenzelte der arabischen Welt.

Erste Belege für die Verwendung von Zelten, mit denen Menschen sich vor Witterungseinflüssen und anderen Naturereignissen schützten, stammen aus der Jungsteinzeit. Als Gerüst dienten Holzstangen in Form bearbeiteter Äste und Baumstämme. Die Zelthäute bildeten Tierfelle, die mit der Fellseite nach außen über das Holzgestänge gespannt wurden, sodass Regenwasser gut daran ablaufen konnte. Damit waren Zelte in fast allen Kulturen die Vorläufer der ersten Hütten und Häuser.

In späteren Zeiten dienten Zelte als vorübergehende Behausungen in militärischen Lagern bei kriegerischen Auseinandersetzungen sowie für Bevölkerungsgruppen, die sich auf Wanderschaft befanden. Bedeutung in der Freizeit erlangten Zelte erstmals zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und zwar als Übernachtungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem in Mode gekommenen Faltbootsport. Die Fortbewegung in Faltbooten auf Flüssen und Kanälen war auf flexible Übernachtungsmöglichkeiten angewiesen, weil sich nur selten Unterkünfte direkt an den Ufern fanden. Aus diesem Grund waren die Hersteller von Faltbooten die ersten Produzenten moderner Zelte. Zelt- und Campingausstattungen wie die Luftmatratze und der Daunenschlafsack stammen ebenfalls aus dieser Branche.

Wann ist die richtige Zeit für den Urlaub im Zelt?

Wenn Sie ein Anhänger des Campings sind und Ihren Urlaub gerne im Zelt verbringen, hängt es von Ihrer persönlichen Konstitution und Ihren Vorlieben ab, zu welcher Zeit Sie zelten. Moderne Materialien und innovative Ausstattungen ermöglichen das Zelten heute selbst bei niedrigen Temperaturen. Um richtig Spaß auf einem Campingplatz zu haben, sind jedoch Trockenheit und angenehme Temperaturen ideal. Die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr wecken die Lust auf einen kleinen Campingurlaub, und auch an warmen Herbsttagen macht das Zelten noch Spaß. Hauptsaison hat der Campingurlaub mit der Familie in den Sommermonaten.

Vor niedrigen Temperaturen in den Nächten schützen Schlafsäcke mit wärmedämmenden Eigenschaften. Verbringen Sie Ihren Urlaub in südeuropäischen Ländern, in denen vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst angenehm warme Temperaturen vorherrschen, können Sie die Zeit unter Umständen von März bis November in einem Zelt verbringen. Die Zelthaut schützt Sie zwar sicher vor Regen und Wind, doch zwingt schlechtes Wetter Sie, viel Zeit in Ihrer Behausung zu verbringen und reduziert somit die Chancen für Outdoor-Aktivitäten. Welches Modell für Ihren Urlaub die richtige Wahl ist, verrät Ihnen dieser Zelt-Kaufberater.

Nutzen Sie Ihren Jahresurlaub für Ihr Bergsteiger-Hobby oder spezielle Expeditionen, stehen Ihnen dafür extrem leistungsstarke Zelte zur Verfügung, die Sie sogar bei Minustemperaturen, Sturm und Schnee sicher schützen.

Welche traditionellen Zeltformen gibt es?

Um das passende Zelt für Ihre Bedürfnisse zu finden, haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Zeltformen. Weit verbreitet sind

Tunnelzelt
  1. Steilwandzelte
  2. Kuppelzelte
  3. Tunnelzelte
  4. Firstzelte
  5. geodätische Zelte
  6. Pyramidenzelte
  7. Wurfzelte
  8. Prahmzelte
  9. Einbogenzelte
  10. Faltzelte
  11. Fahrzeug-Dachzelte
  12. Gotthard-Zelte
  13. Sarasani-Zelte

Das typische Kuppelzelt ist das seit vielen Jahren beliebte Iglu-Zelt. Seine Form erinnert an eine Kuppel auf einem Gebäude. Kuppelzelte zeichnen sich durch ihre Stabilität bei Regen, Schnee und Wind sowie ein geringes Gewicht und einen einfachen Aufbau aus. Dasselbe gilt für Tunnelzelte, die auf einem vergleichbaren System beruhen, aber eine abgewandelte Form haben. Mit Iglu- und Tunnelzelten vergleichbar sind geodätische Zelte. Sie haben die Form einer Halbkugel und ein aufwendiger gestaltetes Gestänge mit mindestens drei Gestängebögen. Geodätenzelte sind sehr robust und daher verbreitet als Expeditionszelte im Einsatz. Firstzelte sind die Klassiker ihrer Art. Sie bestehen aus einer dreieckigen Front, einem beidseitig abgeschrägten Dach und einer ebenfalls dreieckigen oder abgerundeten Rückseite. Die meisten Firstzelte benötigen nur zwei senkrecht verlaufende Stangen zum Abstützen der Zeltplane. Stabilere Modelle haben eine dritte Firststange zur Verbindung der senkrecht verlaufenden Zeltstangen.

Besonders leicht aufzubauen sind Wurfzelte, denn diese Modelle nehmen Sie einfach aus ihrer Verpackung und schütteln sie einmal kräftig. In der Regel handelt es sich bei Wurfzelten um Tunnelzelte, weil diese Form die Technik des automatischen Aufbaus erleichtert. Bergsteiger und Bergwanderer, die häufig in großen Höhen übernachten, sind in einem Gotthard-Zelt gut geschützt. Seinen Namen trägt dieses Zelt aufgrund seiner tunnelähnlichen und sehr flachen Form.

Was ist ein Steilwandzelt?

Das Steilwandzelt ist eine modernere Zeltform, die ihren Ursprung in den 1950er-Jahren hat und bis heute als geräumiges Feriendomizil beliebt ist. Charakteristisch für das Steilwandzelt sind hohe, weitgehend gerade verlaufende Seitenwände, sodass Sie in dieser Zeltform eine angenehme Stehhöhe haben. Der Innenraum eines Steilwandzeltes wird durch Schlafzelte, die Sie in das Gestänge einhängen können, strukturiert. Verfügt das Steilwandzelt zusätzlich über ein Vordach, bietet es Ihnen einen angenehm schattigen Platz an warmen Tagen.

Was empfiehlt der Zelt-Kaufberater für Trekking- und Motorrad-Touren?

Outdoor-Aktivitäten erfordern Zelte mit kleinem Packmaß und geringem Gewicht. Das gilt für den Trekkingsport ebenso wie für das Bergsteigen und Reisen mit dem Fahrrad oder Motorrad. Diese Zelte bieten in der Regel Platz für bis zu zwei Personen sowie ihr Gepäck und haben ein Gewicht von wenigen Kilogramm, teilweise sogar unter einem Kilo. Das Maß im verpackten Zustand ist ebenfalls sehr gering, sodass Sie ein solches Iglu- oder Tunnelzelt bequem in der Packtasche Ihres Fahrrades, Motorrades oder in Ihrem Rucksack transportieren können. Um dieses geringe Gewicht und Packmaß zu erreichen, bestehen diese Minizelte aus Nylon oder Polyester. Das Zeltdach ist direkt mit einem Zeltboden verbunden. Dadurch ist das Zelt sicher vor Wassereinbruch im Bereich des Bodens. Um den Zeltboden robust und gleichzeitig leicht zu gestalten, besteht er aus leichtem Polyurethan. Als Gestänge dient in der Regel glasfaserverstärkter Kunststoff. Hochwertige Outdoor-Zelte bestehen aus einem Innen- und einem Außenzelt und schützen Sie daher vor Kondenswasser. Das Innenzelt aus einem leichten Baumwollgewebe sorgt zudem für ein angenehmes Zeltklima.

Welches Zelt ist ideal für den Campingurlaub mit der Familie?

Wenn Sie ein Zelt suchen, in dem Ihre Familie einen entspannenden gemeinsamen Campingurlaub verbringen kann, benötigen Sie ein ausreichend großes Modell. Im Idealfall verfügt es über mehrere Schlafkabinen, um Eltern und Kindern eine eigene Privatsphäre zu ermöglichen. Ein abgetrennter Kochbereich bietet ausreichend Platz für einen Schrank mit Kocher und weitere Ausrüstungsgegenstände, und in einem großen Innenraum ist Platz für einen Tisch, um den sich die gesamte Familie bei den Mahlzeiten versammeln kann.

Aussicht aus dem Zelt

Derart große Zelte haben meist die Form von Steilwandzelten, die Sie mit verschiedenen Grundflächen auch für große Familien finden. Große Fenster lassen ausreichend Licht in den Innenraum. Mehrere Eingänge lassen einen angenehmen Luftzug im Zelt an sehr warmen Tagen zu.

Ebenfalls weit verbreitet als Familienzelte sind große Tunnelzelte sowie Modelle, die mehrere Tunnel so miteinander verbinden, dass ihre Grundfläche ein Kreuz bildet. In der Mitte befindet sich der Wohnraum, während die einzelnen Tunnel Platz für Schlafzelte und Kochgelegenheit bieten.

Einige Hersteller bieten große Familien-Zelte in der außergewöhnlichen Sarasani-Form an. Diese sind meist mit einem fest verbundenen Zeltboden ausgestattet, der sich über die gesamte Bodenfläche erstreckt. In Steilwand- und Tunnelzelten finden Sie den fest integrierten Boden meist nur im Bereich der Schlafzelte. Im Wohnbereich dient häufig ein Zeltteppich aus Kunststoff als Bodenbelag. Klassische Steilwandzelte bestehen aus Baumwollwänden mit einem Kunststoffdach. Die an Zirkuszelte erinnernden Sarasani-Zelte werden häufig ebenfalls aus robustem Baumwollgewebe hergestellt. Tunnelzelte erhalten Sie darüber hinaus aus leichten synthetischen Materialien.

Wie ist das Gestänge eines modernen Zeltes gestaltet?

Als Gerüst eines sturmsicheren Steilwandzeltes dient in der Regel ein Aluminium-Gestänge. Im Idealfall verfügt es über flexible, gefederte Eckverbindungen und hält dadurch auch einem Sturm stand. Sarasani-Zelte benötigen aufgrund ihrer Form oft nur eine oder zwei senkrechte Stangen und werden darüber abgespannt. Aus Gründen der Stabilität bestehen die Stangen dieser Zelte meist aus Stahl. Typisch für Tunnelzelte sind biegsame Stangen aus Fiberglas, die parallel voneinander durch die Tunnelzüge der Zelthaut eingezogen werden.

Welche Zelthaut empfiehlt der Zelt-Kaufberater?

Die Art der Zelthaut hängt davon ab, für welche Zwecke und an welchen Orten Sie Ihr Zelt einsetzen möchten. Folgende Möglichkeiten finden Sie unter den modernen Zelten:

Zeltform Personenzahl Einsatzzweck Material
Steilwandzelt bis zu 8 oder 10 Personen Familienurlaub, Gruppenurlaub Baumwolle/Kunststoff
Tunnelzelt bis zu 6 Personen Familien- oder Gruppenurlaub Nylon mit Baumwoll-Innenzelten, teils silikonbeschichtete Außenhaut
Iglu bis zu 4 Personen Übernachtung bei Kurzreisen, Motorradtouren oder einfachen Expeditionen Nylon, teils mit Baumwoll-Innenzelt, teilweise silikonbeschichtet
Wurfzelt 2 Personen Trekking, Motorradtouren, Radtouren Nylon, Polyester
Sarasani-Zelt bis zu 6 Personen Familienurlaub, Kurzreisen Baumwolle, Polyester
Geodätenzelt bis zu 4 Personen Motorradtouren, Trekking, Radtouren, Expeditionen Nylon, teils silikonbeschichtet, Polyurethan
Prahmzelte 2 bis 4 Personen Kurzurlaub, Übernachtung Nylon, Baumwolle

Besonders stabil und daher auch unter schwierigen Witterungsbedingungen eine gute Wahl sind Geodätenzelte. Aufgrund der zahlreichen Kreuzungspunkte des Gestänges trägt es selbst große Schneelasten und übersteht starke Stürme. Diese Zeltform begleitet Sie daher auch beim Wintercamping. Ein gut ausgestattetes Steilwandzelt, das Sie mit einer Zeltheizung versehen, bietet Ihnen an kühlen Tagen ebenfalls eine angenehme Umgebung. Für den Winter eignen sich diese Zelte jedoch nicht sehr gut.

Was zeichnet ein sturmsicheres Zelt aus?

Zum sicheren Stand eines Zeltes sind stabile Zeltleinen sowie Zeltnägel und Zeltheringe nötig, mit denen Sie die Leinen am Boden befestigen. Je nachdem, auf welchem Boden Sie Ihr Zelt aufbauen möchten, finden Sie verschiedene Befestigungsmöglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Zeltheringe aus Holz für sandige Untergründe oder Stahlnägel für extrem harte Böden. Je größer das Zelt ist, desto größer fallen in der Regel die Zeltnägel und -heringe aus. Auch die Zeltleinen können aus verschiedenen Materialien bestehen und unterschiedlich stark sein.

Sturmsichere Zelte verfügen über sehr robuste Zeltleinen, die Sie tief abspannen können. Je flacher ein Zelt ist, desto sturmsicherer ist es. Neben der Form beeinflusst das Gestänge die Sturmsicherheit. Ein vergleichsweise flexibles Gestänge wie die Fiberglas-Stangen von Iglus, Geodäten- und Tunnelzelten beugt sich dem Wind bis zu einem gewissen Grad, sodass kein Schaden entsteht.

Da Steilwandzelte mit einem eher statischen Metallgestänge ausgestattet sind, benötigen sie eine andere Form der Flexibilität, um einen Sturm schadlos zu überstehen. Während ein herkömmliches Zeltgestänge einfach zusammengesteckt wird, verfügen sturmsichere Steilwandzelte über ein Gestänge, das vertikal und horizontal mit Federn verbunden ist, insbesondere in den Ecken. Dadurch erhält das Zelt eine gewisse Flexibilität und kann bedingt den Bewegungen des Windes folgen.

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