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Mit einer Pergola Bepflanzung gewinnt jeder Garten

Wenn heute von der Pergola die Rede ist, ist häufig der überdachte Übergang zwischen Haus und Garage gemeint. Im Garten wiederum steht die Pergola zum Beispiel frei auf der Rasenfläche oder auf Kieswegen und dient der Dekoration und der Verschönerung des Gartens. Eine solche Pergola verschafft einen effektiven Schutz vor der Sonne und der Witterung allerdings erst dann so richtig, wenn sie ausreichend bepflanzt wurde. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand eine wunderschöne Bepflanzung Ihrer Pergola erreichen.

Anleitung zum Bepflanzen einer Pergola

Die schönsten Pflanzen für Ihre Pergola Bepflanzung

Für die Bepflanzung Ihrer Pergola steht Ihnen eine riesige Anzahl an geeigneten Pflanzensorten zur Auswahl. Die Stars unter den Pergolenpflanzen sind dabei der Efeu und der Wilde Wein, die in vielen deutschen Gärten nicht nur an den Pergolen zu finden sind. Sie verfügen über einen angemessenen Wuchs, sind relativ anspruchslos in Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit und wachsen dicht zusammen, sodass sich auch ein hervorragender Sichtschutz ergibt. Achten Sie jedoch darauf, dass die verschiedenen Pflanzen unterschiedliche Ansprüche an die Rankhilfe haben. Der Efeu zum Beispiel wächst praktisch überall und schlängelt sich an jedem Pfosten und jeder Wand entlang. Der Wilde Wein hingegen ist auf eine Rankhilfe in Form feiner Gitter oder feinen Maschendrahts angewiesen, um sich optimal auszubreiten. Wählen Sie die Pflanzen daher auch in Hinblick auf die Konstruktion der Pergola hin aus.

Der Efeu gehört dabei zu den sogenannten Haft- oder Selbstklimmern, da er über eigene Haftorgane verfügt. Der Wilde Wein wiederum ist ein bloßer Ranker und daher anspruchsvoller in Hinblick auf die Rankhilfe. Geeignet für Pergolen ist aber auch eine dritte Sorte von Kletterpflanzen, die als Schlinger und Winder bezeichnet werden. Sie umwinden mit ihrem ganzen Spross die verschiedenen Kletterhilfen und sind damit wie gemacht für die Bepflanzung von Pergolen. Die Heckenkirsche gehört ebenso zu dieser Gruppe wie der Japanische und der Chinesische Blauregen. Über die Jahre hinweg verholzen diese Pflanzen sogar und bilden damit eine besonders feste Bepflanzung Ihrer Pergola. Das bringt aber auch den Nachteil mit sich, dass diese Kletterpflanzen ziemlich viel Kraft auf die Rankhilfe ausüben. Die Pergola darf daher nicht zu filigran sein, wenn Sie sich für schlingende Kletterpflanzen entscheiden. Ansonsten könnte die Rankhilfe sogar zerbrechen.

Schließlich ist noch auf Pflanzen hinzuweisen, die sich weniger für den Bewuchs einer Pergola eigenen. Hierzu gehört zum Beispiel die Brombeere: In der Natur wächst die Brombeere durch andere Pflanzen und deren Geäst hindurch und hält sich dort fest. Sie bildet selbst keine Halteorgane, was für die Bepflanzung einer Pergola wenig geeignet ist. Falls Sie unbedingt Brombeere verwenden möchten, sollten Sie diese daher mit anderen Kletterpflanzen als Stütze kombinieren, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

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Bei der Pergola Bepflanzung kommt es auf die richtige Jahreszeit an

Bevor Sie mit der Bepflanzung Ihrer Pergola beginnen, müssen die richtigen Rahmenbedingungen gegeben sein. Grundsätzlich ist dabei das Frühjahr die perfekte Jahreszeit, um mit der Bepflanzung der Rankhilfen zu beginnen. Gleich dann, sobald der letzte Frost sich verzogen hat, können Sie mit der Arbeit an den Pergolen beginnen. Achten Sie einfach darauf, dass der Boden nicht mehr zu hart ist und platzieren Sie Ihre Kletterpflanzen mit einem Abstand von mindestens 15 bis 25 Zentimetern zueinander. Halten Sie spezielle Pflanzenerde bereit, vermischen Sie diese mit etwas Erde aus Ihrem Garten und verwenden Sie diese Mischung für Ihre Pergolabepflanzung. Danach dürfen Sie nicht vergessen, Ihre neuen Pflanzen ausgiebig zu gießen.

Wie bei allen anderen Pflanzen auch ist es mit der ersten Bepflanzung jedoch nicht getan. Über das Jahr hinweg müssen Sie immer wieder ein wenig Arbeit in Ihre neu bepflanzte Pergola stecken, damit diese sich stets von ihrer besten Seite präsentieren kann. Einjährige Stauden zum Beispiel machen es erforderlich, dass Sie einmal im Jahr die abgestorbenen Triebe abschneiden. Diese Arbeit ist ziemlich aufwendig, sollte aber auf keinen Fall unerledigt bleiben. Sind die alten Triebe einmal entfernt, wächst die Staude im kommenden Jahr umso besser. Kaufen Sie sich am besten kleine und starke Hecken- bzw. Pflanzenscheren, mit denen Sie präzise und schnell arbeiten können. So vermeiden Sie, dass es zu Lackschäden am Gerüst oder einer Beschädigung des Holzes kommt.

Mit diesen wenigen Ratschlägen erreichen auch Sie eine wunderschöne Bepflanzung Ihrer Pergolen. Pergolen sowie nützliches Handwerkzeug für die Pflege und vieles anderes mehr erhalten Sie bei hagebau.de!

Finden Sie passende Pflanzen zu Ihrer Pergola:



Die Pergola bepflanzen – Schritt für Schritt zum grünen Dach

Ein Freisitz im Garten unter einer Pergola oder eine von Pflanzen überdachte und beschattete Terrasse ist an heißen Sommertagen eine Wohltat. Die Pflanzen sorgen nicht nur für Privatsphäre, weil sie einen guten Sichtschutz bieten. Sie sorgen durch Verdunstung für ein besonders angenehmes Klima. Doch die Kletterpflanzen erobern nicht automatisch in der gewünschten Form die Pergola. Erfahren Sie hier, wie Sie Schritt für Schritt zum üppigen Grün gelangen. Die ideale Zeit, um die Pergola zu bepflanzen, ist das Frühjahr. Beginnen Sie schnell nach dem letzten Frost mit der Arbeit.

Schritt 1: Die richtigen Pflanzen auswählen

Um später grüne Wände und ein luftiges Blätterdach genießen zu können, ist eine sorgfältige Planung wichtig. Begutachten Sie Ihre Pergola und den Standort genau.

  • Gibt es besonders sonnige oder schattige Bereiche? Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen genau auf die Ansprüche der verschiedenen Arten.
  • Wie viel Gewicht verträgt die Pergola? Einjährige Kletterpflanzen sind für jede Pergola geeignet. Mehrjährige, sehr üppig wachsende Sorten können dagegen für filigrane Konstruktionen zu schwer werden.
  • Pergolen aus dünnem Holz oder leichtem Kunststoff können unter dem Druck von Schlingpflanzen brechen.
  • Welche Hilfen benötigen die Pflanzen, um an dem vorhandenen Gerüst zu ranken? Haftkletterer wie Efeu bezwingen breite Balken spielend. Scheinreben wie die beliebten Weinreben benötigen Spaliere oder um die Pfosten gewundene Bänder als Hilfe, Rosen und andere Spreizkletterer müssen immer angebunden werden.

Schritt 2: Plan anlegen

Zeichnen Sie einen Grundriss Ihrer Pergola und bestimmen Sie, wo welche Pflanzen wachsen sollen. Planen Sie dabei realistische Pflanzabstände ein. Zarte Pflanzen wie Clematis können Sie im Abstand von 50 cm setzen. Üppige Kletterrosen benötigen einen Pflanzabstand von 2 bis 3 Metern, um sich optimal zu entfalten. Nach diesem Plan setzen Sie später nicht nur die Pflanzen, Sie erkennen auch genau, welche Mengen Sie bestellen müssen.

Schritt 3: Die Pergola vorbereiten

Je nach den Klettereigenschaften der ausgewählten Pflanzen kann es nötig sein, die Pergola mit entsprechenden Rankhilfen auszustatten. Spaliere, Bindfäden und Rankdraht sind geeignete Hilfsmittel. Rankdraht ist ein mit einer rauen Kunststoffoberfläche ausgestatteter Draht, der Kletterpflanzen ausgezeichneten Halt gibt. Umwickeln Sie die Pfosten der Pergola bei Bedarf und bringen Sie, falls nötig, Spaliere an.

Schritt 4: Die gekauften Pflanzen versorgen

Kümmern Sie sich sofort um die bei Ihnen eingetroffenen Pflanzen. Auch wenn Sie die Pflanzen selbst abgeholt haben, verdienen sie sofort Ihre Aufmerksamkeit. Wässern Sie wurzelnackte Pflanzen für mindestens eine Stunde. Exemplare, die im Topf oder mit Ballen angeliefert worden sind, gießen Sie gründlich.

Schritt 5: Die Pflanzen lagern

Wenn Sie die Pflanzen nicht am Tag der Lieferung einpflanzen können, sorgen Sie für gute Lagerbedingungen. Stellen Sie Pflanzen mit Töpfen oder Wurzelballen an einem windgeschützten Ort dicht zusammen und decken Sie die Töpfe und Ballen mit Säcken ab. Für wurzelnackte Pflanzen graben Sie ein Loch. Legen Sie die Wurzel der Triebe hinein und decken Sie sie mit Erde ab. Nun wässern Sie die Pflanzen gut, schlämmen Sie die Grube richtig ein. So gelagert können Ihre wertvollen Kletterpflanzen einige Tage überstehen, ohne Schaden zu nehmen.

Schritt 6: Das Pflanzloch vorbereiten

Heben Sie mit dem Spaten an den im Plan festgelegten Stellen Pflanzlöcher aus. Setzen Sie die Pflanzen auf der Außenseite der Pergola und halten Sie einen Abstand von 20 bis 30 cm zu den Pfosten und Spalieren ein. Die einzelnen Löcher sollten fast doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen der Pflanzen. Lockern Sie die Erde am Grund der Grube zusätzlich spatentief auf.

Schritt 7: Die Pflanzen vorbereiten

Schneiden Sie abgestorbene Wurzelanteile mit der Gartenschere zurück. Bei gut durchwurzelten Ballen schneiden Sie auch die gesunden Wurzeln leicht an, um das Wachstum anzuregen. Verletzen Sie dabei nicht die feinen, weißen Wurzeln. Über sie nimmt die Pflanze Wasser und Nährstoffe auf. Wässern Sie die Pflanze nochmals, indem Sie sie in einem Eimer mit Wasser tauchen.

Schritt 8: Das Einpflanzen

Setzen Sie die vorbereitete Pflanze vorsichtig in das Pflanzloch ein. Füllen Sie das Loch mit der ausgehobenen Erde auf. Sie können die Erde mit Blumenerde oder Kompost vermischen. Fügen Sie aber keinesfalls frischen Mist oder Dünger hinzu. Schütteln Sie die Pflanze leicht, damit alle Hohlräume gefüllt werden, und treten Sie die Erde gefühlvoll fest. Zu viel Druck verletzt das empfindliche Wurzelwerk. Ziehen Sie mit dem Spaten zum Abschluss eine Gießrinne um die Pflanzstelle.

Schritt 9: Halt geben

Damit die neue Kletterpflanze sich in die gewünschte Richtung entwickelt, helfen Sie ihr. Binden Sie die einzelnen Triebe vorsichtig mit Bindedraht an der Pergola fest. Achten Sie darauf, die einzelnen Triebe nicht zu quetschen.

Schritt 10: Das Wässern

Nachdem die Pflanzen eingesetzt und die gewünschte Richtung gebunden sind, wässern Sie die Pflanzstellen großzügig. Das Wasser soll die Pflanzgrube richtig aufschwemmen. So werden die letzten Hohlräume geschlossen und die Wurzeln in direkten Kontakt mit dem Boden gebracht. Hohlräume in der Erde sind schädlich für das Wachstum, weil die Wurzeln an diesen Stellen verkümmern und absterben.

Schritt 11: Regelmäßige Kontrolle

Kontrollieren Sie Ihre Pergola in den folgenden Wochen regelmäßig. Bei Spreizkletterern wie Rosen benötigen die neuen Triebe regelmäßig Unterstützung und müssen an der Pergola angebunden werden. Auch bei anderen Pflanzen ist es sinnvoll, verirrte Triebe in die gewünschte Richtung zu binden. Bei starkwüchsigen Kletterpflanzen ist es bereits nach wenigen Wochen erforderlich, das Wachstum durch Form- und Rückschnitte zu lenken. Selbstständig wachsende Arten benötigen bereits nach kurzer Zeit nur noch wenig Aufmerksamkeit.

Schritt 12: Das Gießen

Die Pflanzen an einer Pergola bekommen bei Regen oftmals nicht genügend Wasser. Besonders einjährige Arten, die keine tiefen Wurzeln bilden, sind auf Hilfe angewiesen. Denken Sie daran, das Grün rund um die Pergola bei Bedarf mit Wasser zu versorgen. Besonders bei der Terrassenüberdachung kommt es schnell zu Wassermangel.

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