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Die Pergola – grüne Wände, Bögen und Dächer schaffen

Was gibt es Schöneres, als an heißen Sommertagen in einer aus Blättern geschaffenen Laube zu sitzen und den Tag zu genießen? Die klassische Pergola stammt aus der Antike und erfreut sich besonders im mediterranen Raum und in der Toskana großer Beliebtheit. Doch auch in unseren Breiten sind Pergolen in den verschiedensten Ausführungen gefragt. Die luftigen Holzkonstruktionen bieten rankenden Pflanzen ideale Entwicklungsmöglichkeiten. So entstehen zauberhafte Bögen, lauschige Rückzugsplätze und attraktive Wände als Sicht- und Windschutz.

Hier geht's zum Sortiment "Pergolas & Spaliere"

Moderne Pergolen bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten

Pergola & Gartenzaun

Ursprünglich bezeichnete eine Pergola einen berankten Säulengang, der am Haus oder der Villa angebaut war. Schon in der Antike entwickelten die Bauherren die kühlen, schattigen Säulengänge zu Lauben mit berankten Seitenwänden und offenen Dachsparren, die ebenfalls komplett bewachsen waren. Diese traditionelle Form der Pergola schafft seit jeher märchenhafte Rückzugsorte, die an heißen Tagen besonders viel Komfort bieten. Denn die Pflanzen geben über ihre Blätter viel Wasser ab. Die entstehende Verdunstungskälte sorgt für ein angenehmes Klima unter der Pergola. Eine dicht berankte Laube wird im Sommer schnell zum Lieblingsplatz der ganzen Familie.

Heutzutage sind Pergolen in vielen Formen als Bausatz erhältlich. Die einfachste Form bildet ein Holzspalier, das mit kleinen Querbalken an der oberen Kante an die klassische Bauform erinnert. Die kurzen Querbalken sind nicht nur attraktiv; sie bieten den Pflanzen zusätzliche Rankmöglichkeiten, wenn sie das Ende des Spaliers erreicht haben. Spaliere in Pergolaform sind in verschiedenen Breiten und Höhen erhältlich. Sie eignen sich für Plätze mit ausreichend gutem Mutterboden. Seitlich neben der Terrasse ausgestellt bieten sie Ihnen einen natürlichen Schutz vor Wind und unerwünschten Blicken. Den Komposthaufen dahinter zu verstecken ist ebenso möglich, wie den Blick in der Gartenarchitektur gezielt zu lenken.

Pergolen mit Pflanzkästen sind besonders flexibel

Pergolaähnliche Spaliere mit integriertem Pflanzkasten lassen sich auch dort aufstellen, wo der Boden versiegelt ist. So genießen Sie auch auf der gepflasterten Terrasse oder auf dem eigenen Balkon den natürlichen Schutz vor Blicken und Wind. Gleichzeitig sorgen die Pflanzen für ein besonders angenehmes Klima. Im Schatten einer Pergola sitzen Sie viel angenehmer als unter einem Sonnenschirm. Die kühle, leicht feuchte Luft ist im Sommer eine Wohltat für den Körper, die üppigen Pflanzen beruhigen den Geist. Außerdem bieten diese Modelle die Möglichkeit, Hauswände zu begrünen, ohne die Pflanzen direkt an der Wand hochklettern zu lassen. Schäden an Putz und Dämmung sind ausgeschlossen. Gleichzeitig wirken die Pflanzen im Sommer wie eine zweite Isolierschicht und halten die Räume kühl. Immergrüne Lösungen halten auch im Winter Wind und Kälte effektiv ab.

Die Pergola als Rosenbogen

Ein berankter Bogen am Eingang des Gartens, als Rahmen für das Gartentor oder als Zierde auf dem Gartenweg wirkt besonders romantisch. Als Bepflanzung sind hier Rosen besonders beliebt. Natürlich können auch andere Arten genutzt werden, um den Bogen stimmungsvoll zu begrünen. Auch Pergolen als Rosenbogen sind mit seitlichen Pflanzkästen erhältlich. Sie eignen sich besonders als geschmackvolle Umrahmung für den Zugang zur Terrasse, auch vor der Haustür machen sich diese Modelle sehr gut. Pergolen mit integriertem Tor sind ein schönes Element, um den Gartenzaun zu begrünen und aktiv zu gestalten.

Finden Sie Ihr Pergola auf hagebau.de:


Die Pergola im Eigenbau

Besonders zur Begrünung von Terrassen bietet sich eine selbst gebaute Pergola an. Die nach oben offene Konstruktion beschattet den Sitzplatz und sorgt für ein angenehmes Klima. Im Sommer bleiben die Räume hinter der Pergola angenehm dunkel und kühl. Sonnenschäden an Möbeln und Teppichen werden vermieden. Wählen Sie für diese Form der Pergola bevorzugt einjährige oder im Winter kahle Pflanzen. Dann fällt während eines großen Teils des Jahres das Licht normal in den Raum. Eine Pergola selbst zu bauen ist nicht schwer. Mit Einschlag-Bodenhülsen erhalten die tragenden Pfosten leicht die nötige Stabilität. Die tragenden Pfeiler werden oben mit Sparren miteinander verbunden. So entsteht eine leichte Konstruktion, die die Pflanzen mit einem kompletten Blätterdach überwuchern können. Bei Hagebau erhalten Sie die nötigen Pfosten und Kanthölzer in verschiedenen Längen und Stärken. Mit Spalieren sorgen Sie für weitere Rankmöglichkeiten, damit die Pflanzen schnell nach oben gelangen und ein dichtes Blätterdach bilden können. Achten Sie bei der Planung darauf, dass bei der Tragfähigkeit nicht nur das Gewicht des Baumaterials beachtet wird. Auch die Pflanzen sorgen für eine große Auflast, die die Pergola halten muss.

Material für eine Pergola

Pergola aus Holz

Holz ist das klassische Material, um eine Pergola zu bauen. Durch seine strukturierte Oberfläche bietet Holz vielen Pflanzen guten Halt, ohne dass zusätzliche Rankhilfen angeboten werden müssen. Allerdings halten Pergolen aus Holz nicht ewig. Auch robusten Hölzern mit guter Imprägnierung setzt die ständige Feuchtigkeit auf Dauer zu. Außerdem können leichte Spaliere unter der Last der Pflanzen brechen. Die Auswahl sorgfältig imprägnierter Hölzer mit genügend Tragkraft und der regelmäßige Rückschnitt der Pflanzen sind daher sehr wichtig. Insbesondere kleinere Pergolen in Spalierform mit Pflanzkasten sind auch aus Kunststoff erhältlich. Das Material trotzt der Witterung und wirkt durch attraktive Farbstellungen wie grün und weiß auch im Winter sehr schön.

Metall spielt bislang bei Rosenbögen eine große Rolle. Die filigranen Konstruktionen wirken auch ohne Bewuchs sehr romantisch und verspielt. Mit einer witterungsbeständigen Beschichtung trotzen sie den Elementen unbeschadet über viele Jahre. Allerdings benötigen die klassischen Rosen und viele andere Pflanzen Hilfe, um der Konstruktion zu folgen. Das Anbinden der Triebe oder Drähte und Fäden sorgen für den nötigen Halt. Rosenbögen aus Metall tragen nicht viel Gewicht. Kletterrosen und Jasmin sorgen für einen leichten und trotzdem dichten Bewuchs. Immer beliebter werden Pergolen zur Terrassenüberdachung oder als geschützter Freisitz im Garten, die aus Aluminium bestehen. Die leichten Modelle tragen auch schwere Pflanzen zuverlässig und sind unempfindlich gegen Wind und Wetter. Das moderne Design aus Metall und die üppig wuchernden Pflanzen bilden einen interessanten Kontrast. Die verschiedenen Modelle erweitern fließend die moderne Architektur des Hauses.

Auch Stein kann ein idealer Baustoff für eine Pergola sein. Gestalten Sie tragenden Elemente aus Bruchstein oder Beton. Auch fertige Säulen sind Baumarkt erhältlich. Mit den Dachsparren aus Holz entsteht im Handumdrehen ein mediterranes Flair in Ihrem Garten. Je nach Wahl der Pflanzen sind auch hier unter Umständen zusätzliche Rankhilfen nötig. Die Eigenkonstruktion kann perfekt mit Spalieren und Pergolaelementen von Hagebau ergänzt werden. Erfahrene Heimwerker realisieren solch ein Projekt innerhalb weniger Tage.

Die richtigen Pflanzen für die Pergola

Je nach gewünschter Bepflanzung fallen die Anforderungen an eine Pergola unterschiedlich aus. Grundsätzlich stehen Ihnen vier Typen von Kletterpflanzen zur Verfügung, um Ihre Pergola zu begrünen. Sogenannte Selbstklimmer bilden Haftwurzeln aus und verschaffen sich damit sicheren Halt. Zu dieser Gruppe gehört das Efeu. Selbstklimmer sind besonders zur Begrünung von Wänden geeignet. An einer Pergola mit breiten Pfosten oder gemauerten Säulen wachsen Sie gut und bilden ein geschlossenes Blätterdach aus.

Ranker wie die dreispitzige Jungfernrebe benötigen einen Unterbau aus feinem Draht oder um die Pfosten gewickelte Fäden, um Halt zu finden. Diese Pflanzen bilden kleine Triebe aus, die die Rankhilfen umwickeln. Auch das Aufbinden der Triebe ist möglich. Mit dieser Technik steuern Sie den Wuchs der Pflanze gezielt in die gewünschte Richtung. So finden die Triebe Halt. Enge Spaliere bewältigen diese Pflanzen ohne weitere Unterstützung.

Die sogenannten Spreizklimmer sind eigentlich Büsche mit einzelnen langen Trieben. Zu dieser Art Kletterpflanzen gehören Kletterrosen oder der Jasmin. An einem engen Spalier finden diese Pflanzen Halt, indem sie ihre Ranken zwischen den sich kreuzenden Holzlatten einklemmen. Die Verholzung der älteren Zweige sorgt für zusätzliche Stabilität. An den Balken einer klassischen Pergola oder an einem Rosenbogen aus Metall müssen Sie die einzelnen Triebe festbinden, um ausreichend Stabilität zu erreichen. Sonst könnte die Pflanze bei starkem Wind abstürzen.

Schlinger stellen die ideale Begrünung für Pergolen dar. Diese Pflanzen kommen ohne weitere Rankhilfen aus. Sie wickeln ihre Triebe um die Balken und finden ganz allein festen Halt. Auf Dauer verholzen die Pflanzen von unten her und verleihen sich selbst zusätzliche Stabilität. Zu den Schlingpflanzen für die Pergola gehört beispielsweise die Kiwi. Robuste Sorten tragen auch in unseren Breiten schmackhafte Früchte.

Eine Auswahl der beliebtesten Pflanzen für die Pergola:

Rankende Arten

Bepflanzte Pergola
  • Waldrebe, Wein, Scheinrebe oder Wilder Wein (Achtung! Einige Arten sind Selbstklimmer), Zaunrübe. Kalebasse, Kürbis, Glockenwinde

Selbstklimmende Arten

  • Efeu, Wilder Wein (einige Arten), Trompetenblume, Spindelstrauch, Kletterhortensie

Spreizklimmer

  • Kletterrosen, Brombeeren, Jasmin

Schlingpflanzen

  • Hopfen, Bohnen, Prunkwinde, Kiwi. Knöterich, Baumwürger, Akebie, Strahlengriffel, Pfeifenwinde, Geißblatt, Blauregen

Verschiedene Pflanzen an einer Pergola kombinieren

Für Spaliere und Pergolen gibt es nur wenige geeignete immergrüne Pflanzen. Wenn die Pergola ganzjährig grün bewachsen sein soll, dann haben Sie die Wahl zwischen Efeu, dem immergrünen Spindelstrauch, immergrünen Brombeersorten sowie immergrünen Geißblattarten. Viele dieser Pflanzen stellen einen attraktiven Basisbewuchs dar. Mit zusätzlichen Kletterpflanzen, die zu verschiedenen Zeiten blühen, erhöhen Sie die Vielfalt. Clematis erreichen erstaunliche Höhen und schmücken die Pergola je nach Art mit imposanten Blüten oder einem ganzen Blütenmeer. Kürbispflanzen, Kiwis oder Wein wirken durch ihre Früchte besonders reizvoll und einladend. Insbesondere der Kürbis zeigt sich pflegeleicht, starkwüchsig und ertragreich.

Hier geht's zum Sortiment "Beet- & Kübelpflanzen"

Die Pergola richtig planen

Pergola muss geplant sein

Die zentrale Frage, bevor Sie eine Pergola anschaffen, ist: Was wünschen Sie sich von diesem Gestaltungselement im Garten? Soll die frei stehende Pergola als Wind- und Sichtschutz dienen?Möchten Sie eine Anbau-Pergola, um im Sommer Schatten und ein gutes Klima auf der Terrasse zu genießen? Möchten Sie mit der Pergola oder mit mehreren Spalieren ein Gartenzimmer schaffen? Auch als Hintergrund für eine Skulptur oder einen Brunnen eignet sich die "grüne Wand" hervorragend. Eine Pergola gestaltet den Garten und schafft neue Sichtachsen.

Fertigen Sie zuerst eine maßstabgetreue Zeichnung Ihres Gartens an und fügen Sie die geplante Pergola ein. Versuchen Sie verschiedene Höhen und Größen, um ein stimmiges Gesamtbild zu erreichen. Soll die Pergola ein überdachtes Modell werden, fertigen Sie auch hier einen Plan und fügen Sie die gewünschten Gartenmöbel ein. So erkennen Sie, ob die gesamte Einrichtung in der geplanten Laube Platz findet.

Überlegen Sie nun, aus welchem Material die Pergola sein soll. Denken Sie hier auch bereits an die geplante Bepflanzung. Die richtige Materialauswahl erleichtert dem zukünftigen Bewuchs das Überwuchern der Konstruktion. Außerdem können Sie so sicher sein, dass die Pergola der Belastung auf jeden Fall standhält. Hinterfragen Sie, ob die Standortbedingungen zu den Ansprüchen der Pflanzen passen, und achten Sie bei der Planung auf genügend Rankmöglichkeiten. Nur eine üppig bewachsene Pergola bringt das typisch leichte und verspielte Gefühl in den Garten. Nehmen Sie das Projekt Pergola jetzt in Angriff!

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