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Terrassen richtig reinigen - mit diesen Tipps und Tricks

Neigt sich der Winter seinem Ende zu, zeigen sich oft Schmutz und unschöne Verfärbungen auf der Terrasse. Mit einer gründlichen Reinigung bringen Sie Ihren Außenbereich auf Vordermann und erhöhen die Lebensdauer von Bodenbelägen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Terrasse richtig reinigen.

Reinigung von Steinböden oder Fliesen mit einem Hochdruckreiniger

Ein effizientes Hilfsmittel für die Reinigung der Terrasse ist ein Hochdruckreiniger. Die Geräte sind in verschiedenen Variationen erhältlich und einfach zu bedienen. Zudem sind sie sparsam im Wasserverbrauch und entfernen selbst hartnäckige Moosbeläge mühelos. Sie lassen sich für eine Vielzahl von Anwendung verwenden, auch für das Reinigen von Autoreifen. Damit rechnet sich der Anschaffungspreis schnell. Allerdings gibt es beim Kauf und Gebrauch von Hochdruckreinigern einiges zu beachten:

Hochdruckreiniger in Arbeit
  • Empfehlenswert für den Hausgebrauch sind Geräte mit einer Leistung von mindestens 1500 Watt und einer maximalen Fördermenge von etwa 360 - 600 Litern pro Stunde.
  • Der richtige Abstand beim Reinigen Ihrer Terrasse ist zentral. Gehen Sie auf maximal 20 cm an den Boden heran. Sonst besteht die Gefahr, dass der harte Strahl den Terrassenuntergrund beschädigt.
  • Achten Sie beim Arbeiten darauf, dass Sie sich allein auf Ihrer Terrasse befinden. So richten umherfliegene Steinchen und Ähnliches keinen Schaden an.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise des jeweiligen Herstellers.

Hochdruckreiniger eignen sich besonders für Steinböden oder Fliesen. Holz ist empfindlicher. Hier besteht die Gefahr, dass der Boden im Anschluss anfälliger für neuen Schmutz ist.

Tipp:

Versiegeln Sie die Steinplatten nach der Reinigung, um sie vor neuer Verschmutzung zu schützen.


Hier geht's zum Sortiment "Hochdruckreiniger"

Reinigung durch Spezialreiniger für Ihren Holzbelag

Es gibt eine Reihe von Spezialreinigern für jeden Terrassenbelag. Bei einem Holzboden empfiehlt es sich, diese manuell aufzutragen, zum Beispiel mit einer feinen Bürste. So schonen Sie den Untergrund. Tragen Sie nach der Reinigung eine Schicht Öl oder Wachs auf. Auf diese Art schützen Sie den Boden Ihrer Terrasse vor Witterungseinflüssen, darunter auch den schädlichen UV-Strahlen, und erhöhen seine Lebensdauer. Verzichten Sie aber auf ein Versiegeln, damit der Holzboden weiter atmen kann. Wenn Sie schon dabei sind, ölen und pflegen Sie auch gleich Ihre Terrassenmöbel, falls diese aus Holz bestehen. Damit erledigen Sie alles in einem Schwung.

Hier geht's zum Sortiment "Holzöle & -pflege"

Beachten Sie beim Reinigen Ihrer Terrasse:

Terrasse gefegt
  • Vorteilhaft sind milde Temperaturen über 18 Grad Celsius. So trocknet die Terrasse schneller. Pflegeöl benötigt bis zu zwei Tage für diesen Vorgang.
  • Greifen Sie zu chemischen Mitteln, achten Sie darauf, dass diese möglichst umweltverträglich sind. Als schonende Alternative bieten sich Hausmittel an.
  • Entfernen Sie leichte Rückstände auf Holzbelägen regelmäßig zum Beispiel mit einem Besen oder etwas Wasser. Damit beugen Sie einem aufwendigen Frühjahrsputz vor.

WPC-Dielen reinigen

WPC-Dielen bestehen aus einem Gemisch aus Kunststoff und Holzfasern und können auf eine zunehmende Beliebtheit als Bodenbelag für Terrassen verweisen. Das liegt zum Wesentlichen an der Kombination aus natürlicher Optik und Robustheit. WPC-Terrassendielen sind wenig empfindlich gegenüber Witterungseinflüssen, auch wenn Sie durch UV-Strahlung anfangs etwas ausbleichen - ein normaler Vorgang. Zur Reinigung genügt es, die Terrasse mit milder Seifenlauge zu schrubben und anschließend mit klarem Wasser abzuspülen. Beachten Sie dabei:

  • Schrubben Sie die Dielen in Längsrichtung.
  • Anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Terrasse mit speziellen Mitteln für WPC zu imprägnieren. Diese benötigen meist etwa einen Tag zum Trocknen.
  • Verzichten Sie auf Öl oder Ähnliches und setzen Sie auf WPC-Dielen keinen Hochdruckreiniger ein, um den Holzanteil des Belags nicht zu beschädigen.

Weitere Tipps für die Reinigung Ihrer Terrasse

Unerwünschtes Grünzeug in Fugen und unschöner Moosbelag lassen sich häufig gut durch Jäten und Schrubben in Handarbeit entfernen. Langfristig macht sich auch ein wiederholtes Abflammen von Unkraut bezahlt. Seien Sie aber nicht verwundert, wenn das Grün nach der ersten Behandlung schneller sprießt. Hausmittel sind häufig eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zu chemiehaltigen Reinigungsmitteln. Achten Sie aber darauf, dass Sie auch für Ihren Terrassenboden geeignet sind. Essigreiniger ist beispielsweise für Holzböden wenig empfehlenswert. Entspannter ist der Frühjahrsputz übrigens, wenn Sie auch über das Jahr hinweg immer wieder einmal zu Besen und Schrubber greifen. So bleibt Ihre Terrasse sauberer und das Reinigen ist unkomplizierter.