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Sichtschutz selber bauen: Private Stunden im eigenen Garten genießen

Im Sommer auf der Terrasse entspannen und das warme Wetter genießen: Etwas Schöneres kann es kaum geben. Viele Gartenbesitzer stört allerdings die Nähe zu den Nachbarn, die allzu leicht über die Hecke auf das eigene Grundstück schauen können. Hier kann ein Sichtschutz aus Stoff, Kunststoff oder Bambus von Hagebau schnell und bequem Abhilfe schaffen. Individueller ist jedoch ein selbst gebauter Sichtschutz. Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen Sichtschutz selber bauen können und welche Handgriffe hierfür notwendig sind. So schaffen Sie mit wenig Aufwand mehr Privatsphäre auf der Terrasse und im Garten.

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Schritt 1: Ausmessung der korrekten Höhe

Wo genau möchten Sie Ihren neuen Sichtschutz selber bauen? Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Nachbarn gerne auf der Terrasse liegen, sollte der Sichtschutz zwischen den aneinandergrenzenden Terrassen verlaufen. Liegen Sie hingegen vor allem im Garten auf dem Rasen und es ergibt sich kein natürlicher Schutz aus Bäumen oder Büschen, sollten Sie den Sichtschutz dort errichten. Hiervon hängt es ab, wie hoch der Sichtschutz errichtet werden muss: Auf der Terrasse sollte der Sichtschutz höher sein als eine stehende Person. Im Garten unter herabhängenden Bäumen sind häufig niedrigere Sichtschutz-Elemente angebracht. Möchten Sie einen Sichtschutz selber bauen aus Holz, liegt es übrigens nahe, die einzelnen Teile zusammenhängend zu errichten: Oft sind die Sichtschutz-Elemente bereits so konstruiert, dass sie sich problemlos aneinanderfügen lassen.

Nehmen Sie am besten ein Maßband mit in den Garten und messen Sie den Aufstellungsort genau aus. Hängen die Bäume bereits tief in den Garten herab, reicht häufig ein niedriger ergänzender Sichtschutz mit einer Höhe von etwa 100 cm aus. Auf der Terrasse hingegen kann der Sichtschutz häufig gar nicht hoch genug sein. Normale Größen bei Holz-Sichtschutzprodukten reichen hier bis zu einer Höhe von etwa 200 cm und mehr.

Möchten Sie einen Sichtschutz aus Stein bauen, sollten Sie auf eine ausreichende Anzahl von Steinen achten, damit Sie genug Schichten übereinanderlegen können, um die benötigte Höhe zu erreichen. Am besten legen Sie hierzu einfach eine einzelne Probereihe von Steinen am gewünschten Ort aus, so können Sie den Bedarf besser abschätzen. Wenn Sie einen Sichtschutz selber bauen nach Anleitung der hier aufgeführten Schritte, sollten Sie sich für einen Sichtschutz aus Holz entschieden haben.

Schritt 2: Das Fundament vorbereiten

Bevor Sie den Sichtschutz aufstellen, muss das Fundament gründlich vorbereitet sein. Hier sollten Sie sich Zeit nehmen, denn vom Fundament hängt wesentlich ab, wie lange Sie Freude an Ihrem neuen Sichtschutz haben werden. Da der Wind sich leicht in einem Sichtschutz aus Holz verfängt, ist ein sicherer Stand besonders wichtig.

In der Praxis haben sich Standfüße bzw. Stützen- oder Pfostenschuhe als besonders einfach in der Handhabung herausgestellt. Sie erhalten diese Schuhe fertig im Baumarkt. Oft sind sie auch bereits im Sichtschutz-Set enthalten. Verschrauben Sie die Stützenschuhe einfach möglichst fest auf Betonplatten oder auf der Terrasse auch direkt auf dem Boden. Mit Platten erreichen Sie einen sicheren Stand der Sichtschutzelemente und können diese gleichzeitig prinzipiell überall im Garten aufstellen. Setzen Sie eine Wasserwaage ein, um die korrekte Ausrichtung der Stützenschuhe auf dem Beton zu überprüfen.

Schritt 3: Aufbau der Pfosten

Als Nächstes richten Sie die Pfosten des Sichtschutzes in den Stützenschuhen auf. Auch hier ist ebenso wie bei der Befestigung der Füße eine Wasserwaage hilfreich für die Erreichung der korrekten Ausrichtung. Sie sollten bei diesem Arbeitsschritt auch eine Bohrmaschine griffbereit haben, damit Sie die Löcher im Holz vor dem Verschrauben vorbohren können. Diese Arbeit ist umso wichtiger, je härter die gewählte Holzart ist. Besonders hart ist zum Beispiel die Holzsorte Bangkirai.

Sind alle Pfosten vorgebohrt, setzen Sie erst die senkrechten Pfosten und legen dann die waagerechten Holzbalken auf. Legen Sie immer wieder Ihre Wasserwaage auf die waagerechten Balken, um die korrekte Ausrichtung der Konstruktion zu überprüfen. Alle Teile müssen fest miteinander verschraubt werden. Die entsprechenden Schlossschrauben finden Sie allesamt in den jeweiligen Sets.

Schritt 4: Einsetzen der Sichtschutzelemente

Nun kommt der letzte zu erledigende Schritt, wenn Sie Ihren Sichtschutz selber bauen. Holzelemente für den Sichtschutz setzen Sie am besten mit einer zweiten Person ein, die Ihnen unterstützend zur Hand geht. Bitten Sie Ihren Helfer darum, das Holzelement festzuhalten, während Sie selbst die Verschraubung vornehmen. So sollte dieser Arbeitsschritt deutlich leichter von der Hand gehen.

Die Verschraubung erfolgt in diesem Schritt mit sogenannten Winkelverbindern. Diese finden Sie in vielfältigen Ausführungen. Meist sind die benötigten Teile jedoch bereits im Sichtschutz-Set enthalten. Achten Sie darauf, dass alle Metallteile Ihres Sichtschutzes rostfrei sind, so ersparen Sie sich unschöne Verfärbungen des Holzes in der Zukunft.

Schritt 5: Der Feinschliff

Ihr neuer Sichtschutz ist nun im Prinzip fertig. Wenn Sie wünschen, sind aber noch optische Aufwertungen möglich. Dazu gehört zum Beispiel eine stimmungsvolle Gartenbeleuchtung. LED-Spots eignen sich hierfür hervorragend, verbrauchen wenig Strom und lassen sich einfach installieren. Sie müssen nur darauf achten, dass die Kabelführung wassergeschützt ist und das System für die Verwendung im Freien vorgesehen ist. Richten Sie die LED-Spots so aus, dass sie direkt auf Ihren neuen Sichtschutz zeigen oder auf dessen Bepflanzung. So nutzen Sie den Sichtschutz am Tag für die Schaffung von zusätzlicher Privatsphäre und am Abend wertet der Sichtschutz Ihren Garten dank geschickter Beleuchtung optisch auf.

Mit dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie innerhalb kürzester Zeit einen Sichtschutz selber bauen. Hierfür benötigte Komplettsets und Werkzeuge hält Ihr Hagebau Online-Shop für Sie bereit.

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