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Zaunpfosten setzen: So gehen die Profis vor

Ein Zaun als Begrenzung des eigenen Grundstücks gehört eigentlich zu jedem Garten dazu. Er grenzt Ihre Rasenfläche und jene der Nachbarn sauber voneinander ab und bietet sogar einen gewissen Sichtschutz. Die wichtigste Aufgabe bei der Errichtung des Zauns ist dabei das Aufstellen der Pfähle: Nur wenn Sie auf die richtige Weise die einzelnen Zaunpfähle setzen, erhalten Sie am Ende einen Zaun mit stabilem Stand. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand Ihre Zaunpfosten setzen.

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Schritt 1: Zaunverlauf markieren

Beginnen Sie Ihre Arbeiten damit, dass Sie den gewünschten Zaunverlauf genau markieren. Das ist wichtig, damit Sie beim Setzen der Zaunpfosten nicht ständig überlegen müssen, wo genau welcher Pfosten hingehört. Am einfachsten ist es, eine Richtschnur zur Hilfe zu nehmen und diese an Heringen wie etwa Zeltheringen zu befestigen. Die Zeltheringe setzen Sie dort in den Boden, wo später die Anfangs- und Endpfosten sowie die Eckpunkte liegen sollen. Danach nehmen Sie eine Schaufel und heben ein Stück von der Grasnarbe genau dort ab, wo später ein Pfosten stehen soll. Als sinnvoll hat sich in der Praxis erwiesen, einen Abstand von jeweils 2,00 bis 2,50 Metern zwischen den Pfosten einzuhalten.

Schritt 2: Zaunpfosten in die Erde eingraben

Bei der Errichtung von Zäunen sind zahlreiche Methoden zu unterscheiden, wie Sie Ihre Zaunpfähle setzen können. Der einfachste Weg ist, die Pfähle einfach in die Erde einzuschlagen oder einzugraben. Der Stand ist dann allerdings alles andere als stabil und das Material kann leicht Opfer der Feuchtigkeit im Boden werden. Alternativ schlagen Sie nicht den Pfahl direkt, sondern zuerst eine Bodenhülse in den Boden ein. Greifen Sie dazu zu einem möglichst schweren Hammer und treiben Sie die Hülsen senkrecht in den Boden. Schlagen Sie auf keinen Fall direkt auf die Metallhülse, sondern nehmen Sie zum Beispiel einen kleinen Holzkeil zur Hand, den Sie provisorisch in die Hülse stecken. Dann können Sie unbesorgt mit dem Hammer arbeiten. Alternativ stehen Hülsen aus Kunststoff zur Verfügung, bei denen die Verarbeitung etwas weniger Sorgfalt erfordert. Die Kosten für diese Hülsen liegen jedoch in der Regel etwas höher.

Ein kleiner Tipp: Achten Sie stets auf einen gewissen Abstand des Holzpfostens zum Boden. Die größte Gefahr beim Errichten eines Zauns besteht darin, dass das Holz in direkten Kontakt mit dem Boden gerät und dann Feuchtigkeit aufnimmt. Dringt diese mit der Zeit tief in das Holz ein, kann es zu Fäulnis kommen und das Material wird beschädigt.

Schritt 3: Zaunpfosten einbetonieren

Wenn Sie Ihren Zaunpfosten einbetonieren, erreichen Sie in der Praxis den sichersten Stand für Ihren neuen oder runderneuerten Zaun. Hier arbeiten Sie mit kleinen Punktfundamenten, ein durchgehendes Streifenfundament wäre für einen Gartenzaun doch etwas aufwendig.

Das Einbetonieren ist vor allem bei runden Pfosten aus Metall üblich, kann aber auch bei Holzpfosten angewendet werden. Heben Sie hierzu ein Loch aus mit einer Fläche von bis zu 50 x 50 cm. Die Tiefe des Lochs sollte dabei mindestens 50 cm betragen. Stellen Sie ein kurz abgeschnittenes Abwasserrohr in das Loch und schaufeln Sie die Grube wieder zu. In das Abwasserrohr stellen Sie zuerst den Zaunpfosten und füllen das Rohr dann mit flüssigem Beton aus. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, können Sie mit der Grasnarbe das Loch um den Pfosten herum wieder zudecken. Auf diese Weise fügt sich der neue Zaun besonders schön in den Garten ein.

Ein weiterer Tipp: Statt die Grube für die Pfosten mit einem Spaten auszuheben, können Sie auch zu einem Erdbohrer greifen. Der Vorteil hierbei ist, dass der Erdbohrer präziser arbeitet und daher nur eine deutlich kleinere Grube notwendig ist. Das erleichtert die Arbeit und beschleunigt diese.

Schritt 4: Bodenhülsen in der Erde versenken

Bei der Errichtung von Holzzäunen kommen meistens Bodenhülsen zum Schrauben zum Einsatz. Diese versenken Sie in der Erde und richten hierin die Pfosten auf. Für das Versenken dieser Bodenhülsen ist wie oben beschrieben ein Erdbohrer sehr nützlich. Er hilft Ihnen dabei, ohne großen eigenen Kraftaufwand schnell die notwendigen Löcher in den Rasen zu bohren. Anders als bei den in Schritt 2 beschriebenen Hülsen müssen Sie bei den Schraubvarianten die Bodenhülsen im Boden verschrauben, statt diese einzuschlagen. Ansonsten ist es auch hier möglich, die Hülsen einzubetonieren. Achten Sie bei diesem Arbeitsschritt darauf, dass die Hülsen wirklich waagerecht stehen, dann fällt Ihnen das Ausrichten der Pfosten deutlich leichter.

Schritt 5: Pfosten an Bodenhülsen montieren

Haben Sie sich für die Variante mit Schraub-Bodenhülsen entschieden, müssen Sie die Pfosten nun noch an diesen befestigen. Bei diesem Arbeitsschritt ist es wichtig, dass Sie eine Wasserwaage zur Verfügung haben. Mit der Wasserwaage kontrollieren Sie bei jedem Pfosten erneut, ob dieser die korrekte Ausrichtung aufweist und wirklich senkrecht in der Erde steht. Wenn Sie möchten, können Sie eine helfende Person bitten, diesen Arbeitsschritt aus der Entfernung zu beobachten und Sie rechtzeitig auf schiefe Pfosten hinzuweisen.

Damit der Zaunpfosten sicher in der Bodenhülse sitzt, sollte er am besten von zwei Seiten festgeschraubt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Schrauben nicht sofort festziehen. Drehen Sie die Schrauben locker ein und überprüfen Sie dann noch einmal die Ausrichtung. Erst, wenn Sie sich ganz sicher sind, sollten die Schrauben richtig fest gezogen werden. In der Praxis kommen bei diesem Arbeitsschritt meistens die bewährten Bolzeneinschraubanker zur Anwendung. Diese werden bei vielen Gartenzaun-Sets bereits mitgeliefert - zusammen mit den passenden Schrauben. Haben Sie sich für ein solches Set entschieden, benötigen Sie im Prinzip keine weiteren Materialien.

Nun wissen Sie, wie Sie Ihre Zaunpfosten setzen. Sie haben Lust bekommen, gleich einen eigenen Zaun im Garten zu errichten? Dann kaufen Sie die passenden Materialien und das notwendige Werkzeug jetzt gleich im Hagebau Onlineshop!

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