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Feldsalat-Gewächshaus bepflanzen – so gelingt der Feldsalat in jedem Garten

Der Feldsalat ist ein hervorragender Vitaminlieferant, schmeckt köstlich und gehört zu den wenigen Gemüsesorten, die erst im Herbst und Winter geerntet werden. Wenn Sie so schnell wie möglich Feldsalat aus dem eigenen Anbau im Gewächshaus genießen möchten, erhalten Sie die wichtigsten Tipps in diesem Ratgeber.

(Tabelle in RTF-Lieferdatei)

Feldsalat pflanzen:Ein Überblick
AussaatApril/Mai oder August/September
Aussaattiefe1 Zentimeter
Reihenabstand15 Zentimeter
WasserbedarfGering
PflegeaufwandMinimal
ErnteNach etwa 2 bis 3 Monaten

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Feldsalat zweimal im Jahr aussäen

Die Aussaat des Feldsalats erfolgt entweder im Frühjahr von April bis Mai oder später im Jahr von August bis September. Mit dem Ernten beginnen Sie bereits zwei bis drei Monate nach der Aussaat. Das Beste daran: Selbst niedrige Temperaturen können Ihrem Feldsalat nichts anhaben. Damit ist dieses Gemüse für den Anbau im Garten selbst für den Laien geeignet. Gefrorenen Salat sollten Sie jedoch nicht ernten, der wird beim Auftauen matschig.

Korrekte Aussaat

Ihren Feldsalat säen Sie im Halbschatten auf einem nährstoffreichen Boden. Streuen Sie die Samen in dünne Rillen mit einer Tiefe von etwa einem Zentimeter. Damit haben die Pflanzen genug Platz für das spätere Wachstum. Zwischen den Reihen sollten Sie einen Abstand von 15 cm einhalten. Die Erde halten Sie in der Folgezeit stets ein wenig feucht.

Feldsalat

Frühe Ernte

Ziehen Sie den Feldsalat in Töpfen vor, können Sie das Gemüse etwas früher ernten. Das ist sinnvoll, wenn Sie das Beet schnell wieder für anderes Gemüse vorbereiten müssen. In jeden Topf mit Anzuchterde können Sie bis zu acht Samenkörner legen. Nach spätesten sechs Wochen setzen Sie die Topfballen dann in das Gewächshaus ins Gemüsebeet. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte gut acht bis zehn Zentimeter betragen.

Geringer Pflegeaufwand

Der Feldsalat ist genügsam und benötigt nur wenig Wasser. Selbst auf das regelmäßige Düngen können Sie verzichten. Das Ausdünnen der Beete ist jedoch notwendig, da die Pflanzen schnell zu eng stehen. Halten Sie hier einen Abstand von gut 10 cm ein. Hacken Sie den Boden, um sie locker zu halten und drücken Sie sie danach wieder an die Pflanze an.

Die Pflegemaßnahmen im Überblick:

  • Erde direkt nach der Aussaat feucht halten
  • Vereinzelung auf 10 cm
  • Erde hacken, Unkraut jäten

Ernte

Bei der Ernte sollten Sie den Feldsalat direkt über dem Wurzelansatz kappen. Damit erhalten Sie die Rosetten. Lassen Sie am besten ein Stück des Stiels im Boden stehen, dann wächst der Feldsalat schnell wieder nach. So können Sie sogar ein zweites Mal ernten. Decken Sie das Beet rechtzeitig mit einem Folientunnel ab, haben Sie selbst im Winter noch etwas von Ihrem Feldsalat. Denken Sie aber daran, dass unter einem Folientunnel schnell Wassermangel herrscht. Die Feuchtigkeit der Erde sollten Sie also regelmäßig kontrollieren. Öffnen Sie den Tunnel regelmäßig, damit Ihre Pflanzen frische Luft erhalten. Decken Sie das Beet noch später mit Wintervlies ab, ist das Ernten sogar bei Frost möglich.

Feldsalat

Schädlinge

Der Feldsalat hat im Garten vor allem mit Schädlingen wie den Blattläusen zu kämpfen. Doch auch der Falsche Mehltau kann ihm Schaden zufügen:

  • Blattläuse: Der am häufigsten auftretende Schädling im Feldsalat-Beet. Löchrige Blätter weisen darauf hin, dass ein Befall vorliegt. Die Vernichtung der Schädlinge erfolgt mit einem natürlichen Mittel wie zum Beispiel der Brennnesseljauche.
  • Falscher Mehltau: Der Falsche Mehltau tritt in einer Vielzahl von Pilzvarianten auf und befällt auch den Feldsalat. Auf den Blättern ist bei Befall ein weißer Sporenrasen zu erkennen, dieser verfärbt sich später grau. Die Blattunterseite verfärbt sich gelb. Achten Sie gerade im Gewächshaus auf eine gute Belüftung, auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Pflanzen und verwenden Sie resistente Samen. Bereits befallene Pflanzen geben Sie auf den Kompost.

Feldsalat gedeiht nicht nur im Garten

Der Feldsalat gelingt nicht nur im Garten im Gewächshaus, auch im Balkonkasten fühlt er sich wohl. Alternativ hierzu ist auch der Anbau auf der Terrasse denkbar. Hier gilt es jedoch darauf zu achten, dass die Erde im Kasten stets ausreichend mit Nährstoffen angereichert werden sollte. Ein gutes Substrat ist also Pflicht. In der Regel wird es auf dem Balkon mit Überdachung zudem notwendig sein, dass Sie die Pflanzen häufiger gießen müssen, als es draußen im Garten der Fall wäre. Das gegenteilige Problem haben Sie, wenn der Kasten oder Topf offen steht. In diesem Fall kann sich schnell zu viel Regenwasser ansammeln. Hier müssen Sie für einen ordentlichen Wasserabzug sorgen. Den Feldsalat kann also selbst derjenige genießen, der keinen Nutzgarten und kein Gewächshaus sein Eigen nennt.

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