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Grillen mit Kohle – die Tipps der erfahrenen Grill-Profis

Wer an das Grillen im Garten denkt, sieht sofort den klassischen Holzkohlegrill vor sich. Er verleiht Grillgut wie Fleisch, Fisch oder Gemüse ein unverwechselbares rauchiges Aroma. Wer gesund und sicher grillen möchte, sollte jedoch einige Tipps berücksichtigen. Der Ratgeber verrät, was es zu beachten gilt.

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Holzkohlegrill anheizen

Grillen mit Holzkohle

Das Grillen mit dem klassischen Holzkohle-Grill erfordert ein wenig Geduld. Eine ausreichende Hitze und eine intensive Glut entwickeln sich erst nach einer gewissen Zeit. Bis zu 45 Minuten kann die Wartezeit betragen, bis Sie endlich das erste Grillgut auflegen dürfen. Für das Anzünden verwenden Sie einen Grillanzünder in Würfel- oder einen Anzünder in flüssiger Form. Papier brennt nur sehr kurz und ist daher für das Anzünden nicht geeignet. Möchten Sie Briketts anzünden, sollten Sie auf einen flüssigen Anzünder verzichten. Dieser ist hierfür nicht geeignet. Greifen Sie stattdessen zu einem festen Grillanzünder. Holzkohle hingegen bringt flüssiger Anzünder sehr schnell zum Brennen.

Auf keinen Fall sollten Sie zu einem Brandbeschleuniger wie etwa Spiritus greifen, es besteht Stichflammen-Gefahr. Wenn Sie die Glutentwicklung beschleunigen möchten, greifen Sie besser zu einem Blasebalg. Die notwendige Glut hat die Kohle erreicht, sobald sich um sie eine weißliche Ascheschicht gebildet hat. Jetzt können Sie mit dem Grillen beginnen. Hier erfahren Sie, wie Sie richtig grillen.

Statt Holzkohle können Sie auch Briketts verwenden. Die Briketts brennen zwar nicht so schnell wie Holzkohle und erreichen keine so hohe Temperatur, ihr Vorteil liegt jedoch in der deutlich längeren Brenndauer. Bei ausgedehnten Grillpartys im Garten dürfen Briketts daher nicht fehlen. Planen Sie bei Briketts 50 Minuten Vorlauf ein.

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Grillen mit Kohle: Vor- und Nachteile

Der rauchige Geschmack, den das Grillgut dank der Holzkohle erhält, ist der wesentliche Vorteil aller Holzkohle-Grills. Mit Gas- oder Elektro-Grills können Sie ein vergleichbares Aroma nicht erzielen. Viele Griller möchten auf diesen Vorteil nicht verzichten und genießen Rindfleisch, Schweinefleisch, Fisch und Geflügel sowie Gemüse am liebsten vom Holzkohlegrill. Die für den Grill erhältliche Kohle ist in jedem Supermarkt erhältlich und kann daher auch kurzfristig direkt vor der Grillparty eingekauft werden. Gasflaschen hingegen sind schwieriger zu beziehen. Zudem können Sie den Holzkohlegrill flexibel an jedem Ort einsetzen - auch am Strand oder im Park sowie auf dem Campingplatz.

Das Grillen mit Kohle weist auch einige Nachteile auf, wie etwa die starke Rauchentwicklung und die Geruchsbeeinträchtigung. Gerade beim Grillen auf dem Balkon kann das schnell zu Problemen mit den Nachbarn oder Ihrem Vermieter führen. Berücksichtigen Sie unbedingt, dass das Grillen mit Kohle mit Gesundheitsrisiken verbunden ist. So gilt es zu vermeiden, dass Fett oder Marinade in die Glut tropfen und dort verbrennen. Bei diesem Vorgang entstehen gesundheitsschädliche Stoffe, die über den Rauch auf das Fleisch gelangen. Weiterhin fällt die genaue Regulierung der Temperatur beim Holzkohlegrill schwer. Außerdem ist die Anheizphase relativ lang. Da die meisten Holzkohlegrills offen sind und somit über keinen Deckel verfügen, eignen Sie sich nicht für die indirekte Grillmethode.

Holzkohlegrill

Gesund grillen mit Holzkohle

Auf dem Holzkohlegrill sollten Sie vor allem mageres Fleisch verwenden. Der geringe Fettanteil trägt dazu bei, dass weniger Fett in die Glut tropft, was dem gesunden Grillen förderlich ist. Wenn Sie möchten, können Sie Aluminiumschalen verwenden, in denen das Fett aufgefangen wird, um die Bildung von sogenannten polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen zu verhindern, die beim Verbrennen des Fetts in der Glut entstehen. Denken Sie daran, dass eine Flammenbildung zu vermeiden ist, damit Ihnen das Fleisch auf dem Rost nicht verbrennt.

Tipps zum Umgang mit Holzkohle

Damit das Grillgut seinen vollen Geschmack entfalten kann, gilt es Holzkohle hoher Qualität einzusetzen und diese richtige zu lagern. Fehler bei der Lagerung können den Geschmack leicht verderben. Wichtig ist vor allem, dass die Holzkohle trocken ist. Die Lagerung an einem feuchten Ort ist daher wenig ratsam. Gerade während der Lagerung im Winter gilt es, für die Holzkohle einen trockenen Platz im Gerätehaus oder Keller zu finden. Sonst zieht die Kohle über den Winter Feuchtigkeit und ist während der nächsten Grillsaison nicht mehr zu verwenden. Grundsätzlich gilt: Feuchte Kohle brennt schlechter, qualmt stärker und beeinträchtigt den Geschmack des Grillguts. Trägt das Holzkohle-Produkt das DIN-Zeichen EN 1860-2, können Sie von einer hochwertigen Kohle frei von Klebstoffen und anderen Schadstoffen ausgehen.

Vorteile:Nachteile:
rauchiger, aromatischer Geschmacklange Anheizphase
für jedes Grillgut geeignetnicht für die indirekte Grillmethode geeignet
geringer Preis

Wenn Sie noch auf der Suche nach einem passenden Grill sind, lesen Sie jetzt die große Grill-Kaufberatung. Sie möchten keinen fertigen Grill kaufen? Dann möchten Sie vielleicht Ihren Grill selber bauen.

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