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Grillparty-Ausstattung – die Tipps der Profis für die Grillparty im Garten

Für die perfekte Grillparty benötigen Sie weit mehr als nur einen passenden Grill. Grillanzünder und Grillzange gehören ebenso zu den unentbehrlichen Hilfsmitteln wie ein Grillthermometer. Im Ratgeber lesen Sie die wichtigsten Tipps zur Zusammenstellung des Zubehörs.

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Den richtigen Grill für die Grillparty im Garten auswählen

Gasgrill

Rund- und Kugelgrills eignen sich hervorragend für den Grillabend im kleinen Kreis und sind kaum größer als eine Pizza. Auf dieser kleinen Fläche können Sie zum Beispiel Würstchen oder Karbonaden grillen. Da diese Grilltypen über einen Deckel verfügen, sind sie für das indirekte Grillen geeignet.

Bei der indirekten Methode liegt das Grillgut nicht direkt über der Glut. Stattdessen sorgen die reflektierte Wärmestrahlung und die unter dem Deckel eingeschlossene heiße Luft für den Garprozess. Dank Luftzufuhr lässt sich die Temperatur genau regeln. Rundgrills betreiben Sie mit Kohle, bei Kugelgrills kommt auch Gas infrage.

Rund- und Kugelgrills sind für Einsteiger geeignet und relativ günstig. Die Verarbeitung ist häufig jedoch eher durchschnittlich, sodass Sie sich nicht auf eine allzu lange Lebensdauer des Grills einstellen sollten.

Für die große Grillparty kann der Grill gar nicht über zu viel Fläche verfügen. So vermeiden Sie, dass Ihre Gäste lange auf ihr Fleisch warten müssen. Auf großen Schwenkgrills samt Grillrost können Sie problemlos für zehn Personen grillen. Die Kette hängt an einem Dreibein und erlaubt eine flexible Verstellung der Höhe und damit eine stufenlose Regelung der Temperatur. Der Rost lässt sich bei diesen Grills drehen, das Wenden des Grillguts wird zum Kinderspiel. Wenn Sie möglichst viele Ablageflächen rund um Ihren Grill benötigen, bietet sich der Kauf einer ausgewachsenen Grillstation an.

Grill

Das Beheizen der Grillstation erfolgt mit Gas oder elektrisch. Die Grillstation im oberen Preissegment ähnelt einer Freiluftküche und stellt auch den erfahrenen und anspruchsvollen Grill-Profi zufrieden.

Eher seltener anzutreffen ist der Smoker, der auch als Raucher bezeichnet wird. Dieser Grilltyp gart alleine durch heißen Rauch. Das Garen erfolgt bei niedrigen Temperaturen und vollzieht sich damit sehr schonend. Gerade dann, wenn Sie großes Grillgut wie etwa Truthähne oder Wild grillen möchten, bietet sich die Anschaffung eines Smokers an.

Beim Vertikalgrill befindet sich die Hitzequelle hinter dem Grillgut oder seitlich davon. Das hat den Vorteil, dass kein Fett in die Heizspirale tropfen kann. Dabei könnten sonst gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

Grundsätzlich gilt, dass der Grill für gesundheitsbewusste Anwender so konstruiert sein sollte, dass Fett und Marinade prinzipiell nicht in die Flamme oder auf die Heizspirale tropfen können. Durch den Rauch gelangen die beim Verbrennen von Fett und Marinade entstehenden gesundheitsschädlichen Stoffe schnell auf das Grillgut, was es zu vermeiden gilt. Der Vertikalgrill stellt hier eine sinnvolle Anschaffung dar. Zudem ist die indirekte Grillmethode in dieser Hinsicht grundsätzlich vorteilhaft.

Der Kugelgrill ist ebenfalls für die indirekte Grillmethode geeignet. Dazu müssen Sie den Deckel während des Grillens lediglich geschlossen halten. Zudem sind diese Grills mit einer Abtropfschale für Fett und Marinade ausgestattet. Wenig gesundheitsschädliche Stoffe werden auch vom Elektrogrill erzeugt. Einige Modelle verfügen über eine Wasserschale, in der das heruntertropfende Fett aufgefangen wird. Tisch-Elektro-Grills verfügen in der Regel über eine solche nützliche Ausstattung.

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Grill anzünden und anheizen – welche Ausstattung benötige ich?

Das Anzünden und Anheizen ist der erste Schritt zum erfolgreichen Grillen. Hierbei gilt es einige Details zu berücksichtigen, damit Sie schnell zur gewünschten Betriebstemperatur gelangen:

Wenn Sie einen Holzkohlegrill einsetzen, benötigen Sie Holzkohle oder Grillbriketts für das Befeuern. Bei Holzkohle können Sie von einer etwas stärkeren Hitzeentwicklung ausgehen als bei den Grillbriketts. Besitzt Ihr Grill eine empfindliche Emaillebeschichtung, so sollten Sie zu den Briketts greifen. Bei Grillbriketts ist die Anheizphase etwas länger als bei der Holzkohle, die Brenndauer fällt dafür länger aus. Verwenden Sie für das Grillen keine alternativen Materialien wie etwa Pellets oder Scheitholz. Hier kann es schnell passieren, dass gesundheitsschädliche Stoffe an das Grillgut gelangen. Zudem bezahlen Sie den niedrigen Preis für günstige Ware später mit einer schlechteren Brennleistung und einem Grillgut, das einfach nicht gar wird. Zudem sind Sie bei ungeeignetem oder minderwertigem Brennmaterial häufig mit einer stärkeren Rauchentwicklung als nötig konfrontiert.

Weiterhin benötigen Sie ein Feuerzeug oder Streichhölzer. Greifen Sie zu extralangen Streichhölzern, um besser an den Grill heranzukommen.

Holzkohle-Grill

Beim Anzünden von Holzkohle oder Grillbriketts können Sie auf spezielle Grillanzünder nicht verzichten. Ein einfaches Streichholz oder Feuerzeug reicht nicht aus, die Kohle anzuheizen. Die im Handel erhältlichen Anzünder sind eigens für das Grillen entwickelt und geprüft worden und können daher bedenkenlos eingesetzt werden. Als Anzünder eignen sich Flüssiganzünder, Paraffinanzünder oder Anzündspray. Sie können auch zu zerkleinerten Eierkartons greifen, um Ihre Kohle oder Briketts anzufeuern. Der Elektro-Anzünder stellt eine weitere und etwas elegantere Möglichkeit des Anzündens dar. Hier schieben Sie eine glühende Heizgabel unter die Kohle. Bedrucktes Papier dürfen Sie aufgrund der enthaltenen Schadstoffe nicht verfeuern. Zudem wäre die Brenndauer hier viel zu kurz.

Wenn Sie die Anzündphase verkürzen wollen, bietet sich auch ein Anzündkamin an. Dieser besteht aus einem Metallbehälter in zylindrischer Form, in den Sie Holzkohle oder Grillbriketts geben. Unter dem Kamin platzieren Sie Ihren Grillanzünder. Die Kohle wird nun besonders schnell zum Glühen gebracht, da der Kamineffekt zum Tragen kommt und den Prozess beschleunigt. Glüht Ihre Kohle nach kurzer Wartezeit, können Sie sie in den Grill umfüllen. Dafür benötigen Sie feuerfeste und isolierende Handschuhe.

Ein Blasebalg darf beim Grillen mit Holzkohle ebenfalls nicht fehlen. Mit dem Blasebalg verschaffen Sie Ihrer Kohle etwas zusätzlichen Sauerstoff und regen so die Entwicklung einer intensiven Glut an. Mit diesem simplen Instrument können Sie aber auch die Anheizphase Ihres Holzkohlegrills verkürzen. Wenn Sie keinen Blasebalg griffbereit haben, können Sie auch einen Haartrockner verwenden. Seien Sie mit elektrischen Geräten in der Nähe des Grills jedoch grundsätzlich vorsichtig! Denken Sie weiterhin daran, dass ein Blasebalg oder Fön den Funkenflug über der Holzkohle verstärkt. Sind Sie hier sehr unachtsam, könnten Sie einen Brand auslösen.

Grillbesteck

Arbeitskleidung für das Grillen: Grillschürze, Grillhandschuhe, Schutzbrille

Fettspritzer von der Kleidung fernzuhalten ist die Aufgabe der Grillschürze. Zudem erkennt dann jeder sofort, dass Sie der Chef am Grill sind.

Damit Sie sich am heißen Grill nicht verbrennen, sollten Sie Grillhandschuhe tragen. Achten Sie auf feuerfestes und isolierendes Material. Schweißerhandschuhe kommen als Alternative ebenfalls infrage.

Eine Schutzbrille sieht vielleicht lustig aus, erfüllt aber einen wichtigen Zweck. Schließlich können beim Anheizen zum Beispiel mit einem Blasebalg schnell Funken entstehen. Die Schutzbrille verhindert, dass diese in die Augen geraten.

Grillbesteck für die Grillparty

Das passende Grillbesteck gehört unbedingt dazu, wenn Sie wie ein Profi grillen möchten. Dazu gehören die Grillzange, eine Grillgabel und verschiedene Grilllöffel ebenso wie ein passender Wender. Da Sie Ihre Hände so weit wie möglich vom heißen Rost lassen möchten, sollte das Grillbesteck grundsätzlich über lange Griffe verfügen. Achten Sie auch darauf, dass das Grillbesteck für die hohen Temperaturen im Grill ausgelegt ist. Ansonsten könnten Ihnen Kunststoffgriffe schnell schmelzen. Das Besteck sollte in jedem Fall über eine gute Isolierung verfügen. Wenn das Besteck dann noch für die Verwendung in der Spülmaschine geeignet ist, verbringen Sie nach dem Grillen umso weniger Arbeit mit dem Abwaschen.

Weiteres sinnvolles Grillzubehör für Ihre Grillparty

Grillthermometer

Wenn Sie Fisch grillen möchten, sollte ein passender Grillkorb nicht fehlen. Wenn Sie den Fisch einfach direkt auf den Rost legen, bleibt er ansonsten sofort kleben. Der Grillkorb verhindert zudem, dass der Fisch beim Wenden zerfällt.

Tranchierbesteck ist zu empfehlen, wenn Sie großes Grillgut wie etwa Truthähne oder Spanferkel zerkleinern möchten. Verfügt das Tranchierbrett über eine Saftrinne, wird austretender Bratensaft sofort aufgefangen.

Marinade oder Gewürzmischungen lassen sich mit einem Grillpinsel leichter auf das Grillgut auftragen. Naturborsten sind vorteilhaft, da sie hitzebeständig sind.

Sie möchten Ihr Grillgut auch von innen würzen? Dann greifen Sie zur Gewürzspritze. Gerade dickes Grillgut gelingt damit besonders saftig und schmackhaft. Die Spritzen sollten ebenso wie die Pinsel hitzebeständig sein.

Damit Sie jederzeit über die Temperatur im Grillgut informiert sind, sollten Sie über ein Grillthermometer verfügen. Gerade bei dicken Steaks oder einem Spanferkel ist es häufig schwer, die Temperatur einzuschätzen. Mit dem Grillthermometer erkennen sie sofort, ob das außen bereits knusprige Spanferkel innen vielleicht noch roh ist.

Grundsätzlich gilt es, das Heruntertropfen von Fett und Marinade in die Flamme oder auf die Holzkohlen zu vermeiden. Das erreichen Sie mit einer Grillschale aus Aluminium. Gesundheitsschädliche Dämpfe können so gar nicht erst entstehen. Bei besonders salzigen oder sauren Speisen sollten Sie auf die Aluminiumschalen verzichten, da das Aluminium sich schnell ablösen kann.

Grillgut wie Kartoffeln oder Fisch wickeln Sie am besten in Alufolie ein. Damit bleibt der Fisch schön saftig und die Kartoffeln verbrennen nicht. Hier gilt ebenso wie für die Aluschalen: Verwenden Sie die Folie nicht für salzige oder saure Speisen.

Zur Grundausstattung beim und nach dem Grillen gehören weiterhin Haushaltspapier, Grillreiniger und eine Drahtbürste, mit denen Sie den Grill von Ruß und Fett befreien.

Statten Sie sich mit dem richtigen Grillzubehör aus:


Checkliste

Klären Sie vor dem Kauf unbedingt diese Punkte. So stellen Sie sicher, das perfekte Grill-Zubehör zusammenzustellen:

  • Das Besteck ist hitzeisoliert und spülmaschinengeeignet.
  • Ich verfüge über spezielle Anzünder für die Kohle in fester oder flüssiger Form oder alternativ über einen Elektroanzünder.
  • Der Grill bietet genug Fläche für die Anzahl der Gäste, die ich gleichzeitig mit Grillgut versorgen möchte.
  • Ich habe an ein Grillthermometer gedacht, mit dem ich den Garpunkt perfekt treffen kann.
  • Der Grill verfügt über eine Abtropfschale für Fett und Marinade.
  • Für das Grillen von Fisch verfüge ich über einen passenden Grillkorb.
  • Feuerfeste Grillhandschuhe und eine Schürze liegen bereit.
  • Der Grill besitzt einen Deckel und ist damit für die indirekte Grill-Methode geeignet.

Wenn Sie Tipps für die Anschaffung Ihres Grills für die Grillparty im Garten suchen, lesen Sie jetzt die große Grill-Kaufberatung!

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