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Blutweiderich – die Profi-Tipps für den Garten

Der Blutweiderich ist eine echte Heilpflanze und besticht zugleich durch seine attraktiven Blüten. Früher wurde diese Pflanze für die Blutstillung verwendet, woher auch ihr Name stammt. Am Rande des Teichs ist der Blutweiderich in vielen Gärten zu finden. In diesem Ratgeber lesen Sie, wie auch Sie diese Pflanze für Ihren Garten nutzen.

MerkmalInfo
SortenLythrum salicaria Augenweide, Lythrum salicaria Blush, Lythrum salicaria Feuerkerze, Lythrum salicaria Zigeunerblut
StandortHalbschatten; feucht und sonnig
PflanzzeitMai und Juni
BlütezeitJuni bis September
PflegeErde stets nass halten

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Blutweiderich neben einer Terrasse

Der richtige Standort

Feuchte und sonnige Standorte gefallen dem Blutweiderich am besten. Suchen Sie für den Blutweiderich ein feuchtes Beet aus oder setzen Sie ihn in die Flachwasserzone des Gartenteichs. Bis zu zehn Zentimeter hoch darf das Wasser stehen. Der Blutweiderich verträgt auch die direkte Sonne, schützende Pflanzen als Nachbarn benötigt er daher nicht. Doch selbst wenn der Gartenteich im Halbschatten liegt, kommt der Blutweiderich damit zurecht. Vom Standort im Garten hängt auch ab, welchen Boden der Blutweiderich bevorzugt. Wenn Sie sich für einen Standort auf dem Balkon im Kübel oder im Gartenbeet entscheiden, sollte der Boden für die Pflanzen humushaltig und sandig sein. In der Flachwasserzone hingegen sollten Sie einen Pflanzkorb verwenden, der auch für Seerosen zum Einsatz kommt. In diesen Korb geben Sie am besten Teicherde.

Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit für den Blutweiderich liegt zwischen Mai und Juni. Schmetterlinge und Bienen sind in dieser Zeit auch schon unterwegs - der Blutweiderich wird diese Tiere stark anziehen. Für die Insekten errichten Sie damit ein wertvolles Biotop und erzeugen in Ihrem Garten zudem eine herrliche Blütenlandschaft. Die Blütezeit dauert von Juni bis September an.

Pflanzen-Pflege

Als Teichpflanze eingesetzt müssen Sie den Blutweiderich nicht gießen, hier findet er genug Wasser. Im Gartenbeet und im Kübel jedoch müssen Sie ihn gießen. Im Hochsommer kommt die Gießkanne sogar lieber zweimal am Tag zum Einsatz, denn die Trockenheit verträgt der Blutweiderich nicht. Halten Sie den Boden konstant feucht, dürfen Sie sich über die Ausbildung vieler Blüten freuen. Der Blutweiderich gehört übrigens zu den wenigen Gartenpflanzen, denen Staunässe nichts ausmacht. Ihren Blutweiderich düngen Sie mit Düngestäbchen: Stecken Sie diese in die Erde oder in den Korb. Die Stäbchen geben konstant über einen längeren Zeitraum ihre Nährstoffe an die Erde ab. Zusätzliche Flüssigdünger sind in diesem Fall nicht erforderlich.

Ein Tipp:

Gerade im Frühjahr möchten Sie vielleicht das Wachstum der Pflanze unterstützen. Hierzu genügt es, die Erde mit Kompost anzureichern. Mit dieser Maßnahme versorgen Sie die Pflanze optimal mit Nährstoffen und müssen nicht mehr nachdüngen.

Ganzjährig im Freien

Blutweiderich im Feld

Der Blutweiderich ist eine Wildpflanze und zeigt sich sehr robust. Selbst mit den niedrigen Temperaturen im Winter kann er umgehen und verträgt sogar Frost. Das Überwintern kann daher draußen erfolgen, Sie müssen den Blutweiderich nicht mit ins Haus nehmen. Lassen Sie ihn auch während der kalten Jahreszeit einfach im Gartenteich oder in Ihrem Beet stehen. Bei warmen Temperaturen sät sich die Pflanze selbst aus, sofern Sie im Herbst die Ähren nicht entfernen. Für neue, junge Pflanzen ist also gesorgt. Außerdem mögen die Vögel die Samenkörner im Winter und auch Insekten dienen sie als Nahrung. Die Pflanzenstängel bieten Insekten im Winter Schutz. Verwelkte Blumenstängel sollten Sie deshalb erst im kommenden Frühjahr abschneiden. Haben sich die Blüten zu einem Drittel geöffnet, können Sie die Stängel abschneiden und den Blutweiderich als Schnittblume verwenden.

Sie besitzen noch keinen eigenen Gartenteich? Lesen Sie hier, wie Sie Ihren neuen Gartenteich anlegen.