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Geranie richtig pflegen – die Tipps der Garten-Profis

Die Geranie (Pelargonium) gelangte bereits um 1600 nach Europa, etwa 280 Arten sind weltweit bekannt. Die Geranie steht im Kübel oder hängt im Blumenkasten und findet in jedem Garten und auf jedem Balkon einen passenden Platz. Dieser Ratgeber zeigt, was es bei der Pflanzung und Pflege zu beachten gilt.

MerkmalInfo
SortenRote Geranien, Beetgeranien, Schattengeranien, Blattgeranien, Englische Geranien
Standorthell und sonnig im Garten oder auf dem Balkon; windgeschützt
PflanzzeitMärz bis April
BlütezeitMai bis Oktober
Pflegevier bis sechs Liter Wasser pro Woche

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Standort

Einige Geranien

Geranien brauchen die Sonne und ziehen daher einen hellen Standort vor. Der Südbalkon bietet sich für Pelargonium an ebenso das Beet vor einer Südwand im Garten. Der Sonne sollte die Geranie durchaus mehrere Stunden am Tag ausgesetzt sein.

Fertige Geranienerde eignet sich als Blumenerde für diese Pflanze am besten. Denken Sie bei Pflanzen im Kübel daran, diese regelmäßig umzutopfen. Alle zwei Jahre sollte die Geranie umziehen. Bei Jungpflanzen erfolgt das Umtopfen, sobald die Wurzeln stark ausschlagen.

Pflanzzeit

Ihre Geranien pflanzen Sie in der Zeit von Februar bis April. Bodenfrost darf jetzt nicht mehr auftreten und es sollten milde Temperaturen mit viel Sonnenschein herrschen. Gerade gekaufte Pflanzen sollten direkt eingesetzt werden und keinen Dunkelperioden ausgesetzt werden. Halten Sie zwischen den Pflanzen einen Abstand von 25 cm ein. Die Blüten zeigen sich an den Geranien in ihrer ganzen Pracht von Mai bis Oktober und blühen somit ein halbes Jahr lang.

Wertvoller Tipp:

>Mit einer Drainageschicht aus Kies oder Tonscherben sorgen Sie im Garten-Beet und im Blumenkübel für einen besseren Wasserablauf. Staunässe kann so nicht mehr auftreten.


Pelargonium-Pflege

Ihre Geranien benötigen viel Wasser. Etwa vier bis sechs Liter pro Woche sollten Sie einplanen. Selbst bei Regen müssen Sie daher zur Gießkanne greifen. Die großen Blätter der Geranien verhindern häufig, dass die Pflanze mit genügend Regenwasser versorgt wird, weshalb Sie auf das Gießen nicht verzichten können.

Geranien im Topf

Trockenperioden verzeiht Ihnen die Geranie trotz ihres sonstigen Wasserdurstes durchaus. Denn die Geranien gehören zu den Pflanzen, die Wasser hervorragend speichern können. Bei nachlassender Wasserversorgung verkleinert die Geranie allerdings ihre Oberfläche und wirft Blüten, Blätter und Knospen ab. Erst wenn sich der Wasserhaushalt wieder normalisiert, erholt sich Ihre Geranie. Trockenzeiten gilt es also nach Möglichkeit trotzdem zu vermeiden.

Damit sich die Blüten der Geranie prächtig entwickeln können, muss der Boden über ausreichende Nährstoffe für die Pflanze verfügen. Für das Anwurzeln greifen Sie zur normalen Geranienerde. Zu Beginn der Blütezeit sollten Sie jedoch mit einem Dünger nachhelfen. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Geraniendünger oder ein Blumendünger. Ein flüssiger Volldünger kommt ebenfalls infrage. Lesen Sie in den Packungsangaben, wie oft Sie den Dünger verwenden sollen. Grundsätzlich gilt, dass Ihre Geranien alle zwei bis drei Wochen das Nachdüngen vertragen können. Als positive Nebenwirkung des Düngens treten Schädlinge seltener auf.

Überwintern

Noch vor dem ersten Nachtfrost sollten Sie Ihre wertvollen Geranien im Herbst aus dem Garten oder vom Balkon ins Haus nehmen. So bringen Sie die Pflanzen besser durch den Winter. Als Abstellort eignet sich ein heller und kühler Raum. Achten Sie auf eine Raumtemperatur zwischen zwei und fünf Grad Celsius. Von den Stängeln sollten Sie jetzt alle Blätter entfernen, sonst vergeudet die Pflanze nur unnötig ihre Kraft. Kürzen Sie auch die Triebe auf eine Höhe von maximal 15 cm.