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Lavendel richtig pflanzen und pflegen – die Profi-Tipps

Der Lavendel (Lavandula angustifolia) hat viele günstige Eigenschaften. So vertreibt er Mücken und andere Plagegeister, sorgt für einen angenehmen Duft im Haus und spendet das begehrte Lavendelöl. Der Lavendel bedarf geringer Pflege und wertet jeden Garten mit seinen ansehnlichen Blüten auf. Dieser Ratgeber verrät, was es bei der Lavendel-Pflege zu beachten gilt.

MerkmalInfo
SortenLavandula angustifolia munstead, Lavandula angustifolia Hidcote, Lavandula angustifolia Imperial Gem, Lavandula angustifolia Miss Katherine, Lavandula Intermedia (Lavandin, Provence Lavendel)
Standortsonnig, geschützt vor dem Wind
Pflanzzeitab März
BlütezeitJuni bis August
Pflegenur bei langer Trockenheit gießen; Erde feucht aber nicht nass

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Lavendel im Topf

Standort im Garten

Der Lavendel bevorzugt sonnige, helle Standorte. Das gilt für das Freilandbeet ebenso wie für den Topf in der Wohnung. Ursprünglich stammt der Lavendel aus dem Mittelmeerraum, die Abhängigkeit von der Sonne verwundert daher nicht. Im Haus stellen Sie die Pflanze am Südfenster auf, im Garten wählen Sie für den Lavendel entsprechend das Südbeet. Je mehr Sonne, desto besser. Gleichzeitig muss der Standort für den Lavendel windgeschützt sein, sodass sich ein Platz an einer Mauer anbietet. Die Mauer gibt gleichzeitig ihre Wärme an den Lavendel ab.

Hanglagen und Hochbeete sind ebenfalls ideal für den Lavendel, da es Staunässe zu vermeiden gilt und das Wasser hier problemlos ablaufen kann. Durchlässige Sandstrukturen mit schnell ablaufendem Wasser sind für den Lavendel ebenfalls vorteilhaft.

Pflanzzeit für den Lavendel

Ab März können Sie den Lavendel im Garten pflanzen. In jedem Fall sollten Sie den Lavendel in eine nährstoffarme Erde setzen. Hierfür eignet sich zum Beispiel Kräutererde.

Einige aber nicht alle Arten des Lavendels sind frostunempfindlich. Arten wie Lavandula stoechas oder Lavandula intermedia kommen mit dem Frost nicht zurecht und müssen zum Überwintern ins Haus geholt werden. Der Abstellraum sollte für den Lavendel möglichst hell und kühl sein. Häufig bieten sich für den Lavendel Standorte im Treppenhaus an. Die Temperatur sollte zwischen etwa fünf und zehn Grad Celsius liegen. Dann kommt Ihr Lavendel in jedem Fall gut durch den harten Winter.

Lavendel

Lavendel-Pflege

Der Lavendel muss nur selten gegossen werden, selbst mit längeren Trockenperioden kann er sich gut arrangieren. Dauert die Trockenheit zu lange an, sollten Sie zur Gießkanne greifen. Hat die Pflanze bereits Wurzeln im Boden geschlagen, benötigt der Lavendel fast kein Wasser mehr. Gießen sollten sie nur am Morgen, damit die Pflanze im Laufe des Tages wieder trocknen kann. Staunässe darf sich dabei auf keinen Fall bilden. Das gilt auch für Lavendel-Topf-Pflanzen.

Dem Lavendel reicht ein Boden mit wenigen Nährstoffen. Dünger sollten Sie daher nur als Ausnahme einsetzen und wenn nur kleine Mengen verwenden. Düngen Sie den Lavendel gegebenenfalls einmal im Jahr und wählen Sie hierfür den Frühling. Neben Flüssigdüngern eignen sich auch Kompost, Dung und Kalidünger.

Lavendel regelmäßig schneiden

Wenn Sie an Ihrem Lavendel jedes Jahr prächtige Blüten sehen möchten, ist das regelmäßige Zurückschneiden Pflicht. Gerade junge Pflanzen sollten Sie zurückschneiden, damit sie Kraft entwickeln und Sie den herrlichen Duft der Lavendel-Blüten genießen können. Spät im Sommer sollten Sie den Lavendel nicht mehr schneiden, sonst reift die Pflanze nicht mehr vollständig aus. Erfrierungen im Winter wären im schlimmsten Fall die Folge.

Ein Tipp für den Lavendel:

Ernten Sie die Pflanzen im vollen Blütenstand, wenn Sie den Lavendel für den Winter trocknen möchten. Die Stängel hängen Sie kopfüber auf. Wählen Sie hierfür einen schattigen und luftigen Ort. Die direkte Sonne gilt es, zu vermeiden. Sonst verdunstet Ihnen das wertvolle Lavendelöl.


Lesen Sie hier weiter, wie Sie Ihren eigenen Garten optimal planen.