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Margeriten – die Tipps der Garten-Profis

Margeriten kommen im Freiland wunderbar zur Geltung und fungieren im Kübel auf dem Balkon als Zimmerpflanze. Sonnige Standorte ziehen diese Gewächse vor, im Halbschatten gedeihen sie aber ebenfalls. In der Wohnung stellen Sie die Margeriten am besten am Fenster auf. In diesem Ratgeber lesen Sie, was die Margeriten auszeichnet und wie die Pflege und das Überwintern optimal gelingen.

MerkmalInfo
SortenAlpen-Margeriten, Schwarzrand-Margeriten, Magerwiesen-Margeriten
Standortsonnig schwerer, humusreicher Boden
PflanzzeitApril bis Mai
BlütezeitSommer
Pflegeim Sommer mehrmals am Tag gießen; Boden mit Kompost anreichern

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Margeriten

Margeriten: Standort und Pflanzzeit

Die Margeriten benötigen viel Sonne, ein heller Standort ist daher Pflicht. Als Kompromiss können Sie die Margeriten aber auch in den Halbschatten stellen. In der Zeit von April bis Mai gilt es, die Margeriten zu pflanzen. Der Boden sollte schwer und humusreich sein, damit die Pflanzen optimal gedeihen können. Das Pflanzen ist auch im Kübel oder in einem Blumentopf auf dem Balkon möglich. Denken Sie aber daran, dass das Gefäß genug Platz für die Wurzeln bieten muss. Schneiden Sie nach dem Pflanzen nach innen wachsende Äste ab und kürzen Sie die Triebe. So entfalten die Margeriten nach einer gewissen Zeit ihre ganze Blütenpracht. Abgestorbene Triebe und verwelkte Blüten behandeln Sie im Sommer ebenso. Gut gepflegte Margeriten blühen während des gesamten Sommers.

Pflege

Die Häufigkeit des erforderlichen Gießens hängt vom Standort der Pflanze und von der Jahreszeit ab. Je heller und wärmer der Standort ist, desto häufiger müssen Sie wässern. Das gilt gerade im Sommer. An sehr heißen Tagen müssen Sie mehrmals am Tag gießen. Viel Wasser braucht Ihre Pflanze aber auch im Halbschatten. Das Gießen erfolgt in dem Fall am Morgen und am Abend. Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden, damit die Wurzeln nicht faulen. Im Winter benötigen die Margeriten kaum Wasser, der Pflanzballen sollte aber nie ganz trocken sein.

Margeriten blühen im Winter nicht und benötigen daher in dieser Jahreszeit auch keinen Dünger. Im Sommer sieht es jedoch ganz anders aus. Hier gilt es die Erde im Freiland mit Kompost anzureichern, sodass die Pflanzen jederzeit ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind. Pflanzendünger sollten Sie vor allem in der Zeit von Mai bis Ende August einsetzen. Dann bildet die Margerite umso mehr prächtige Blüten aus. Denken Sie auch beim Düngen daran, dass der Wurzelballen feucht sein sollte, dann kann die Margerite den Dünger schneller aufnehmen. Das Düngen sollte einmal im Monat erfolgen. Zeigen sich an Ihrer Pflanze besonders viele Blüten, so können Sie das Düngen auch alle zwei Wochen vornehmen, um Ihre Margerite in dieser Phase ausreichend mit Energie zu versorgen.

Margeriten im Topf

Überwintern

Margeriten sind nicht winterhart und kommen mit dem Frost im Winter daher nicht zurecht. Bei Ankündigung des ersten Bodenfrosts sollten Sie die Margeriten daher schnell aus dem Ziergarten ins Haus nehmen. Hier können sie in Ruhe überwintern. Die Triebe schneiden Sie vorher am besten großzügig zurück. Die Überwinterung erfolgt in einem hellen Raum im Haus oder im Gewächshaus. Zu warm darf es dabei nicht sein - die Temperaturen sollten zwischen fünf und sieben Grad Celsius liegen. Vor dem Umsiedeln nach draußen im Frühjahr müssen die Margeriten vorsichtig an die höheren Temperaturen gewöhnt werden. Ab März dürfen die Pflanzen daher im Haus an einem wärmeren Platz stehen. Im Mai können die Margeriten dann wieder in den Garten umziehen.

In diesem Ratgeber lesen Sie weiter, wie Sie Ihre Pflanzen umtopfen.