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Rittersporn richtig pflegen – die Profi-Tipps

Der Rittersporn zeigt sich von zwei Seiten. Seine Samen bilden Alkaloide und machen die Pflanze damit giftig, der Rittersporn wurde daher früh als Heilpflanze eingesetzt. Gleichzeitig bildet der Rittersporn sehr schöne Stauden aus, die zum Blickfang in jedem Garten geraten. Der folgende Ratgeber verrät, welche Sorten besonders interessant sind und wie Sie den Rittersporn in Ihrem Garten zur Blüte bringen.

MerkmalInfo
SortenDelphinium Belladonna Atlantis, Delphinium Belladonna Ballkleid, Delphinium Belladonna Blue Shadow, Delphinium Belladonna Casa Blanca
Standortsonnig, windgeschützt; humusreicher, lehmig-sandiger Boden
PflanzzeitMai bis September
BlütezeitJuni bis Juli, September
Pflegeregelmäßig gießen, Staunässe vermeiden; Schnecken regelmäßig absammeln

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Rittersporn

Standort im Garten

Der Rittersporn bevorzugt einen sonnigen Standort und möchte am liebsten auf einem lehmigen, sandigen Boden stehen. Dieser sollte mit Humus angereichert sein. Im Bodenbereich steht der Rittersporn hingegen besser im Schatten, so verhindern Sie das Austrocknen. Bodendecker als Nachbarn sorgen für den notwendigen Schutz vor der Sonne. Zwischen den Pflanzen empfiehlt sich ein Abstand von 30 cm.

Bei guter Pflege erreicht der Rittersporn eine Höhe von bis zu zwei Metern. Der Standort sollte windgeschützt sein, sonst knickt die Pflanze irgendwann um. Weiterhin können Sie mit Spalieren eine Unterstützung bieten. Kübelpflanzen schätzen eine solche Stütze ebenfalls.

Pflanzen

Der Rittersporn sät sich, wenn Sie ihn im Garten pflanzen, für das kommende Jahr von selbst aus. Im Herbst können Sie zwei Stauden am Stängel lassen, diese tragen genug Samen. Die Aussaat erfolgt in der Zeit von Mai bis September, die Blüte erfolgt im Juni oder Juli. Schneiden Sie den Rittersporn gleich wieder zurück, so blühen die Pflanzen im September noch einmal im Garten.

Unser Tipp:

Der Samen sollte nur lose verteilt und angedrückt werden, um sich optimal entwickeln zu können. Da es sich beim Rittersporn um einen Lichtkeimer handelt, dürfen die Samen nicht vollständig mit Erde bedeckt sein. Ziehen Sie den Rittersporn zur Sicherheit im Gewächshaus vor.

Pflanzen-Pflege-Tipps

Der Rittersporn hat unabhängig vom Standort viel Durst, regelmäßiges Gießen ist daher Pflicht. Greifen Sie zweimal am Tag zur Gießkanne und wählen Sie den frühen Morgen oder die späten Abendstunden. Die Sonne sollte nicht mehr brennen. Während dieser Tageszeiten kann der Rittersporn das Wasser am besten aufnehmen. Denken Sie daran, dass gerade bei den Kübelpflanzen keine Staunässe entstehen darf.

Der Rittersporn benötigt für sein Wachstum und die Ausbildung der Blüten viele Nährstoffe. Das Düngen des bereits humusreichen Bodens sollte daher zweimal im Jahr erfolgen. Hier bietet sich ein organischer Dünger an, wie er etwa mit Hornspänen zur Verfügung steht. Ein Volldünger kann ebenfalls eingesetzt werden. Sie entscheiden selbst, ob Sie einen flüssigen oder einen mineralischen Dünger verwenden.

nser Pflanzen-Tipp:

Kompost sollten Sie noch vor der Aussaat in die Erde einarbeiten. Die Erstversorgung der Pflanze ist damit gesichert und die Blüten bilden sich schneller aus.

Zwei Drittel des Düngers geben Sie dem Rittersporn bereits im März, den Rest verabreichen Sie im Sommer. So hat der Rittersporn genügend Energie, um sich ganz auf sein Wachstum zu konzentrieren. Häufig dürfen Sie sein prächtiges Blütenmeer dann auch noch im Herbst erleben.

Schnecken setzen dem Rittersporn schnell zu, denn den Rittersporn lieben die schleimigen Plagegeister. Es gilt daher, die Schnecken im Garten regelmäßig von der Pflanze abzusammeln. Sie können auch einen Giftköder wie etwa Schneckenkorn einsetzen. Der Mehltau stellt eine weitere Gefahr dar. Besprühen Sie die Pflanzen alle zwei bis vier Tage mit einer Mischung aus Wasser und Milch zu gleichen Teilen, um diesen Schädling zu bekämpfen.