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Basilikum – die kulinarische Krönung vieler mediterraner Gerichte

Eine Tomatensoße ohne Basilikum? Eine Pizza Margherita, Mozzarella mit Tomaten oder ein Pesto Genovese? Undenkbar. Basilikum zählt zu den wichtigsten Kräutern der italienischen Küche und hat sich in den letzten Jahren auch bei uns einen festen Platz auf der Fensterbank, im Garten oder auf dem Balkon erobert. Was Sie tun können, damit das zur Familie der Lippenblütler zählende Gewürzkraut sprießt und gedeiht, erfahren Sie im Folgenden.

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Basilikum pflanzen: Samen oder Topfpflanze

Generell haben Sie zwei Möglichkeiten, sich Basilikum zu ziehen: Sie kaufen entweder eine Basilikumpflanze oder Saatgut und säen aus. Die Keimung der Basilikumsamen ist etwas aufwendiger und dauert länger. Dafür sind selbst gezogene Basilikumpflanzen in der Regel robuster und langlebiger als Triebe aus dem Topf.

Standort – wo gedeiht Basilikum am besten?

Wie alle mediterranen Kräuter liebt das Basilikum Wärme und Sonne. Im Freien gedeiht es besser als auf der Fensterbank. Allerdings bevorzugt es ein windgeschütztes Plätzchen. Die Pflanzerde sollte nährstoffreich und locker sein. Insbesondere ist die Versorgung mit Stickstoff wichtig für das Wachstum der Pflanze. Basilikum fühlt sich sowohl im Kübel als auch im Freiland wohl, wenn es am richtigen Ort wächst. Achten Sie beim Aussäen bzw. Pflanzen auf ausreichend Platz (5 bis 8 Zentimeter) zwischen den einzelnen Trieben.

Basilikum in Vase

Der perfekte Platz für Basilikum bietet

  • sehr viel Sonnenlicht und Wärme
  • wenig Wind
  • lockeren, nährstoffreichen Boden

Basilikum pflanzen – so geht’s

Basilikum aus dem Topf sollte nach dem Kauf sofort umgepflanzt werden, da die Erde meist nährstoffarm und der Topf viel zu klein ist. Und das geht so:

  1. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und teilen Sie sie so, dass zwei bis drei Pflanzen „entstehen“.
  2. Setzen Sie die Triebe in mit nährstoffreicher Pflanzerde gefüllte Töpfe, Kübel oder in die Erde. Töpfe und Kübel sollten ein Loch auf der Unterseite haben, damit sich keine Staunässe bildet.
  3. Bedecken Sie die Wurzeln mit Erde und gießen Sie sie.
  4. Wer das Basilikum im Freien pflanzen möchte, sollte die Eisheiligen Mitte Mai abwarten, denn das Kraut verträgt überhaupt keinen Frost.

Basilikumsamen ziehen – so geht‘s

Wer Basilikum aus Samen ziehen möchte, braucht etwas Geduld und sollte jeden Tag nach seinen „Sprösslingen“ sehen.

  1. Geben Sie die Samen auf die Pflanzerde, entweder im Beet oder in einem Balkonkasten. Das Kraut gehört zu den Lichtkeimern, sollte also nicht mit Erde bedeckt werden. Wer möchte, kann die Samen jedoch mit einem feinen Vlies abdecken. Das ist vor allem im Freiland empfehlenswert.
  2. Die perfekte Temperatur zum Keimen liegt bei ca. 20 Grad, unter 16 Grad gelingt das Keimen nicht.
  3. Nach etwa einer Woche tut sich etwas in der Erde und Sie können die Keime einpflanzen und vorziehen, bevor sie an ihren endgültigen Platz kommen.
  4. Die Erde sollte bei der Anzucht immer feucht sein. Je mehr Sonne die zarten Pflänzchen bekommen, desto besser.
  5. Sind die Triebe mehrere Zentimeter groß, können Sie sie umpflanzen. Achten Sie auf einen Abstand von 20 bis 25 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen.

Basilikum durch den Winter bringen

In unseren Breiten geht das Basilikum im Freien normalerweise im Winter ein. Auch Töpfe und Kübel, die zum Überwintern nach drinnen gebracht werden, haben keine große Chance, im nächsten Frühjahr wieder auszuschlagen. Der Grund dafür ist der Lichtmangel. Sie sollten sich also darauf einstellen, dass Sie frisches Basilikum nur in den Sommermonaten ernten können.

Basilikumpflanze

Wie ernte ich die empfindlichen Basilikumblätter?

Ernten Sie Ihr Basilikum, sobald Ihnen die Blätter ausreichend groß erscheinen. Knapsen oder schneiden Sie dazu die Triebspitzen ab, und zwar jeweils über den einzelnen Blattverzweigungen. So können sich schnell neue Triebe bilden und geerntet werden. Im Herbst können Sie die ganze Pflanze ernten und die Blätter für den Winter trocknen. Einen Überblick über den besten Erntezeitpunkt vieler Gemüsearten erhalten Sie in unserem Erntekalender.

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