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Dill – das sind die Pflege-Tipps der Garten-Profis

Dill ist eine Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist die einzige Pflanzenart der Gattung Anethum. Ursprünglich stammt Dill aus Vorderasien und wird heute weltweit angebaut. In Deutschland zählt es zu den am häufigsten angebauten Gewürzen.

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SortenAnethum graveolens hortorum: Für den Garten
Anethum graveolens graveolens: Kommt auf Wiesen vor
Anethum graveolens sowa:
Der indische Dill hat ein schwächeres Aroma
StandortSonnig und Temperaturen ab 15° C
PflanzzeitApril bis Juli
BlütezeitJuni bis August
PflegeAusreichend Feuchtigkeit, Düngen nicht unbedingt nötig

Dill darf in keinem Kräutergarten fehlen, das Gewürz bereichert die Küche und gibt verschiedenen Gerichten die nötige Würze. Gurkenkraut ist die alternative Bezeichnung, die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Anethum graveolens.

Wo befindet sich der optimale Standort im Garten?

Für das optimale Wachstum pflanzen Sie das einjährige Gurkenkraut an einem vollsonnigen Platz im Garten. Viel Sonne ist nötig, damit sich viel ätherisches Öl bilden kann. Eine perfekte Entwicklung stellen Sie mit einem lockeren, durchlässigen und humusreichen Boden sicher. Gurken und Karotten kommen unter anderem als direkte Nachbarn infrage.

Wie wird Dill am besten gepflegt?

Neben einem sonnigen Plätzchen im Garten braucht Dill für seine ideale Entwicklung einen gleichmäßig feuchten Boden. Es ist wichtig, weder zu wenig noch zu viel zu gießen. Mit einer Mulchschicht lässt sich eine ausgewogene Bodenfeuchtigkeit erreichen.

Wird Dill gedüngt?

Beim Thema Düngen gilt: Weniger ist mehr! Verteilen Sie gegebenenfalls eine dünne Schicht Kompost, für den Nährstoffbedarf des Dills reicht das aus. Wenn Sie zu viel Dünger verteilen, kann das Überangebot an Nährstoffen weiche Stile zur Folge haben. Ist der Standort passend gewählt, lassen Sie den Dill im Herbst stehen, häufig vermehrt sich dieser dann selbst.

Wie wird Dill richtig ausgesät?

Im April können Sie mit der Saat von Dill beginnen, nachsäen ist je nach Bedarf bis August möglich. Das Säen ist in Reihen sinnvoll, lassen Sie zwischen den Reihen einen Abstand von 25 bis 30 Zentimetern. Da Dill lange Pfahlwurzeln ausbildet, ist späteres Umsetzen kaum möglich.

Woher bekommt man die Dill-Samen?

Nach dem Pflanzen können Sie weiteres Saatgut einfach selbst gewinnen. Dafür schneiden Sie die Blütendolen ab, wenn die Samen eine braune Färbung zeigen. Zum Trocknen binden Sie die Stile zusammen und hängen die Pflanze kopfüber auf. Verwahren Sie die Dill-Samen an einem kühlen und trockenen Ort.

Wann kann Dill geerntet werden?

Es dauert nach der Aussaat etwa zwei Monate bis zur Ernte, der Dill sollte dann rund 20 Zentimeter hoch sein. Das feinste Aroma befindet sich in den Spitzen, meist werden nur diese zum Würzen verwendet. Beim Dill wird das Aroma sogar besser, wenn die Pflanze blüht. Frischen Dill können Sie den gesamten Sommer in Ihrem Garten ernten. Am besten frieren Sie den Dill teilweise ein, dann können Sie den Geschmack des Krauts auch in der dunklen Jahreszeit genießen.

Wozu eignet sich Dill?

Dill-Öl

Die Pflanze eignet sich nicht nur als Gewürz. Wenn Sie zu viel Dill angebaut haben, können Sie Blumensträuße und andere Dekorationen mit Dill verschönern. Von Juni bis August zeigen sich schöne gelbe Doldenblüten, die Sie wunderbar mit anderen Pflanzen kombinieren können.

Womit lässt sich Dill gut und womit besser nicht im Garten kombinieren?

Das Anpflanzen von Dill wirkt sich positiv auf die Entwicklung anderer Pflanzen aus. Säen Sie daher ruhig ein paar Samen bei Salat, Erbsen, sämtlichen Kohlarten, Gurken und Möhren. Damit sich keine Krankheiten entwickeln, sollte Dill erst nach vier bis fünf Jahren wieder an derselben Stelle angebaut werden. Der Grund: Doldenblütler sind selbstunverträglich. Zu den schlecht geeigneten Nachbarn zählen Basilikum, Petersilie und Fenchel. Mehr über die richtige Mischung von Gemüse erfahren Sie im Ratgeber Mischkultur im Gemüsebeet.

Ist der Anbau ohne Garten möglich?

Dill braucht zum Wachsen ausreichend tiefe Erde und viel Sonne. Wenn Sie keinen Garten haben, können Sie das Gurkenkraut im Kübel anbauen, zum Beispiel auf dem Balkon oder an einem sonnigen Fenster. Achten Sie beim Gießen darauf, dass der Erdballen nicht austrocknet und sich keine Staunässe bildet. Die Sorte Anethum graveolens „Fernleaf“ eignet sich ideal für den Freisitz und wird zwischen 20 bis 40 Zentimeter hoch. Säen Sie die Samen im Abstand von fünf Zentimetern, in einem Topf finden drei bis fünf Pflanzen Platz.

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