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Majoran: lesen Sie jetzt, wie Sie Majoran erfolgreich züchten

Majoran ist als Kochgewürz beliebt und findet sich in fast jeder Küche. Am besten schmeckt er in Pizzasaucen, Salaten und Suppen natürlich dann, wenn Sie ihn frisch aus dem eigenen Garten beziehen können. Im Ratgeber erfahren Sie, wie der Anbau gelingt.

Hier geht's zum Sortiment "Rasen & Saatgut" Majoran Blüte
SortenErntedank, Deutscher Majoran, Blattmajoran
Standortsonnig, warm; lockerer, humusreicher Boden
PflanzzeitVorkulturen von März bis April, Aussaat im Mai
BlütezeitJuni bis September
PflegeKräuterdünger im Sommer; Staunässe vermeiden

Was zeichnet den Majoran aus?

Der Majoran ist sofort an seinen kleinen, aromatisch duftenden Blättern zu erkennen. Der Duft stammt von den aromatischen Ölen, die in dieser mehrjährigen Kräuterpflanze enthalten sind. In der Küche ist der Majoran eines der unverzichtbaren Gewürze vor allem für deftige Speisen, weshalb es wenig verwundert, dass er sich in so vielen Gärten im Beet findet. Die ursprüngliche Wildform des Majorans ist jedoch nicht frostresistent, weshalb heute vor allem winterharte Sorten kultiviert werden.

Welche Anforderungen muss der Standort erfüllen?

Suchen Sie für den Majoran einen warmen, sonnigen Platz im Garten. Eine Frosthärte ist bei dieser Pflanze nur bis zu einer Temperatur von 7 Grad Celsius gegeben, kälter darf es für den Majoran nicht werden. Der Boden sollte locker und humusreich sein. So stellen Sie sicher, dass immer genug Nährstoffe vorhanden sind und sich die Wurzeln flach und buschig in der Erde verankern können.

Was gilt es bei der Pflege des Majorans zu beachten?

Der Majoran ist eine genügsame Pflanze, die mit wenig Pflege auskommt. Als Dünger kommt ein einfacher Kräuterdünger infrage, der vor allem im Sommer in die Erde gegeben werden kann. In der Regel ist eine Düngung aber nicht zwingend erforderlich. Halten Sie den Boden durch regelmäßiges Gießen feucht, übertreiben Sie es dabei aber nicht. Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden.

geschnittener Majoran

Wie baue ich den Majoran an?

Vorkulturen ziehen Sie von März bis April in einem kleinen Pflanzkübel heran. Verwenden Sie hierfür humusreiche Erde und stellen Sie die Kübel auf die Fensterbank. Die Aussaat erfolgt dann im Mai. Halten Sie zwischen den einzelnen Pflanzen einen Abstand von jeweils zwanzig bis dreißig Zentimetern ein. Das großflächige Aussäen ins Freiland ist ebenfalls möglich.

Wann kann ich den Majoran ernten?

Ihren Majoran können Sie ernten, sobald sich die Blütenknospen öffnen. Das sollte ungefähr zwei Monate nach der Aussaat der Fall sein. In der Regel blüht der Majoran von Ende Juni bis in den September hinein.

Ist die Blütezeit vorüber, reifen aus den Fruchtknospen Klausenfrüchte heran, die die kugeligen Samen für die Vermehrung enthalten. Nach der Ernte sollten Sie im Beet Vorfrüchte wie Zwiebeln, Bohnen oder Erbsen anbauen. Der wilde Majoran ist nämlich selbstunverträglich und besitzt eine Anbauphase von drei bis vier Jahren. Erhältlich sind aber auch viele einjährige Sorten.

Wie kann ich meinen geernteten Majoran verwenden?

Majoran kann frisch verzehrt und getrocknet oder gefroren werden. Vorteilhaft ist beim Majoran, dass er beim Trocknen sein Aroma nicht verliert. Weiterhin kann er in einem neutralen Öl wie etwa Olivenöl eingelegt werden und dann für Salate oder Pasten verwendet werden.

Wie kann ich Majoran trocknen?

Majoran wird häufig nicht sofort nach der Ernte verwendet, sondern erst einmal getrocknet und gelagert. Da der Majoran gerade am Vormittag besonders viel ätherische Öle in sich trägt, sollte er zu dieser Tageszeit geerntet werden. Suchen Sie sich vor allem die längeren Stängel raus, diese lassen sich leichter zusammenbinden. Die Ernte empfiehlt sich auch dann, wenn es am Vortag geregnet hat. Dann ersparen Sie sich das Waschen der Blätter, das häufig auch mit einer erhöhten Schimmelgefahr einhergeht.

Binden Sie den Majoran nun zu Bündeln zusammen und hängen Sie ihn kopfüber an einem warmen Ort auf. Der Majoran sollte jetzt nicht mehr bewegt oder der direkten Sonne ausgesetzt werden. Nach acht bis 14 Tagen sollte er fertig getrocknet sein.

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