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Gemüse anbauen

Ratgeberübersicht:


Gemüse selbst anbauen – die Tipps der erfahrenen Gartenprofis

Was liegt näher, als Gemüse im eigenen Garten anzubauen? Frisches Gemüse ist gesund, schmeckt besonders lecker und kostet Sie aus dem eigenen Anbau nur ein wenig Mühe und Zeit. Über Tomaten und Kartoffeln freuen wir uns schließlich am meisten, wenn sie direkt aus dem eigenen Garten stammen. Im Ratgeber lesen Sie die wichtigsten Tipps und Tricks der Profis für das Anbauen von Gemüse und eine erfolgreiche Ernte im eigenen Gemüsegarten.

So legen Sie Ihren eigenen Gemüsegarten an

Zucchini im eigenen Garten

Der wichtigste Schritt hin zu einer gelungenen Gemüseernte besteht im klugen Anlegen des Beetes. Der Gemüsegarten sollte nicht zu groß geraten, damit Sie den Überblick über das angebaute Gemüse behalten. Clever ist, Hauptkulturen wie etwa die Möhren und Kartoffeln mit Vor- und Nachkulturen zu kombinieren, damit Sie in den einzelnen Beeten mehrere Gemüsearten gleichzeitig anbauen können. Eine Kombination der Möhren und Kartoffeln mit Feldsalat oder Spinat bietet sich zum Beispiel an.

Damit Sie prächtig heranwachsendes Gemüse erhalten, gilt es die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen sicherzustellen. Schwachzehrer benötigen im Garten weniger Nährstoffe und gedeihen als Nachkultur auch auf abgeernteten Beeten wie etwa dem Kartoffelbeet hervorragend. Um langfristig optimale Ergebnisse zu garantieren, sollte der Fruchtwechsel im Beet jährlich erfolgen. Eine Ausnahme hiervon stellen die Dauerkulturen dar, zu denen zum Beispiel der Rhabarber und die Erdbeeren gehören.

Gute und schlechte Beetpartner – das gilt es, beim Anbau von Gemüse im Garten zu beachten

Karotten im eigenen Garten

Das Wachstum Ihres Gemüses unterstützen Sie, indem Sie für die verschiedenen Gemüsesorten den richtigen Beetpartner im Garten finden. Hier hat es sich bewährt, beim Anbauen unterschiedliche Gemüsearten zu kombinieren. Das garantiert, dass Pflanzen mit ähnlichen Anforderungen an den Boden und die Umgebungsbedingungen im Garten nicht zu stark miteinander konkurrieren. Kombinieren Sie zum Beispiel Tomaten mit Paprika, den Kohlrabi mit Feldsalat und Zwiebeln mit Möhren. Neben einem geeigneten Beetpartner schätzen die Pflanzen auch ausreichenden Platz. Denken Sie also daran, beim Anbauen im Garten einen gewissen Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen einzuhalten. Auf diese Weise ernten Sie gesünderes Gemüse.

Pilzen und anderen Schädlingen zu Leibe rücken

Ein häufiger Grund für das Auftreten von Schädlingen und Fäulnis ist falsches Gießen. Gießen Sie nicht die Blätter, sondern den Boden an den Wurzeln. Bleiben die Blätter trocken, tritt Fäulnis weitaus seltener auf. Pilzkrankheiten wie den weitverbreiteten Echten Mehltau vermeiden Sie, indem Sie zwischen Blattgemüse, wie etwa Salat und Kohl sowie Wirsing, ausreichend Platz lassen. Der Grauschimmel macht sich gerne über Pflanzen her, die bereits geschwächt sind. Er befällt erst die Blätter und geht dann zu den Früchten über. Begegnen Sie ihm, indem Sie Ihr Gemüse an einem sonnigen und luftigen Standort anbauen. Regelmäßiges Düngen des Bodens ist ebenfalls wichtig. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass der Kalziumgehalt des Bodens nicht zu stark absinkt, und setzen Sie entsprechenden Dünger ein.

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So gelingen Kartoffeln und Tomaten im eigenen Garten

Kartoffeln und Tomaten erweisen sich als robust, aber selbst diese Gemüsesorten können im Garten von Krankheiten befallen werden. Übeltäter sind hier die Braunfäule und die Krautfäule. Bei den Kartoffeln ist das Auftreten der Krankheit an den Blättern typisch, die Tomaten trifft es zuerst an den Früchten. Die befallenen Blätter sollten Sie sofort entfernen. Die Kohlhernie sucht Gemüse wie den Kohl oder den Rettich heim. Sie erkennen den Befall sofort an vertrocknenden Pflanzen. Hier hilft nur die sofortige Entfernung aus dem Beet – sonst riskieren Sie eine Ausbreitung der Hernie im Garten. Vorbeugend wirkt ein optimaler pH-Wert des Bodens. Dieser sollte für den Anbau von Gemüse bei 7 liegen.

3 unverzichtbare Tipps für den Anbau von Gemüse

  • Anfänger sollten sich erst einmal für robustes Gemüse entscheiden. Dazu gehören Kartoffeln und Tomaten. Mit ihnen gelingt die Ernte praktisch in jedem Gemüsebeet.
  • Lassen Sie zwischen den einzelnen Pflanzen im Beet ausreichend Platz. Wenn die Luft besser zirkulieren kann, haben Schädlinge geringere Chancen.
  • So widerstandsfähig sie auch sind: Ihre Tomaten dürfen keinem starken Regen ausgesetzt werden.