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Clementine – süße saftige Früchte und herrlich duftende Blüten

Eigene Clementinen ernten – ein Traum für viele Gartenfans. Doch da Zitrusfrüchte eigentlich in einer ganz anderen klimatischen Zone beheimatet sind, können Sie eine Clementine nicht einfach in die Erde pflanzen. Wie Sie dennoch dazu kommen, eigene Clementinen zu ernten, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Der richtige Standort für die Clementine – viel Sonne, viel Licht, viel Wärme

Zitrusfrüchte gedeihen in Europa im Mittelmeerraum – so auch die Clementine. Die Kreuzung aus einer Bitterorange mit einer Mandarine wächst in Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland fast wie „Unkraut“, denn das mediterrane Klima bietet ihr optimale Bedingungen mit trockenen heißen Sommern und milden regenreichen Wintern. Dieses Klima gilt es also bei der Zucht einer Clementine in unseren Breiten nachzuahmen. Dabei kommt es vor allem auf den Standort und die richtige Überwinterung an. Clementinen sind – wie alle Zitrusfrüchte – nicht winterfest und vertragen keinen Frost. Deshalb gedeihen sie bei uns nur als Kübelpflanzen, die in den Wintermonaten in ein helles, geschütztes Winterquartier wandern müssen. Im Frühjahr und Sommer brauchen Clementinen einen sonnigen, warmen und windgeschützten Platz.

Wie pflege ich mein Clementinenbäumchen richtig?

Im Gegensatz zu anderen Zitrusbäumen sind Clementinen relativ pflegeleicht. Sie können sie zu jeder Jahreszeit als Kübelpflanze kaufen. Besonders oft finden Sie sie jedoch im Frühjahr im Angebot.

Clementinen am Baum

Wasser, Dünger, Schnitt – das gilt es bei der Pflege zu berücksichtigen

  • Gießen: Die Clementinen benötigt viel Wasser. Ob Regen- oder Leitungswasser – das bleibt Ihnen überlassen. Allerdings sollte die Erde vor jedem erneuten Gießen komplett trocknen. Feststellen können Sie das beispielsweise mit einem Feuchtigkeitsmesser. Achten Sie unbedingt darauf, dass sich keine Staunässe im Topf bildet. Der beste Zeitpunkt für das Wässern der Pflanze ist am Morgen. An sehr heißen Tagen sollten Sie die Pflanze am Abend gießen, damit sie während der Nacht regenerieren kann.
  • Düngen: Da sich die Clementine als Kübelpflanze keine Nährstoffe aus der Erde holen kann, braucht sie künstlichen Dünger, am besten speziellen Zitruspflanzendünger. Gedüngt werden sollte zwischen Mai und August. In den Wintermonaten hingegen braucht sie keine zusätzlichen Nährstoffe. Düngen Sie die Clementine so, wie es der Hersteller des Pflanzendüngers empfiehlt.
  • Beschneiden: Ein regelmäßiger Rückschnitt der Clementine ist nicht notwendig. Abgestorbene Zweige sollten allerdings entfernt werden. Mehr aus dekorativen Gründen können Sie aus der Bäumchenkrone stark herausragende Zweige abschneiden.
  • Umtopfen: Alle zwei Jahre braucht die Clementine ein neues Zuhause, sprich einen größeren Topf und frische Erde. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr. Füllen Sie den unteren Bereich des Topfes mit Drainagematerial wie Kies oder Granulat. Darauf geben Sie dann die Pflanzerde. Der neue Topf sollte einen mindestens 4 Zentimeter größeren Durchmesser als der alte haben.
  • Überwintern: Sobald die Temperaturen auf dem Thermometer im Herbst nach unten wandern, muss die Clementine ins Winterquartier. Sehr gut als Standort für den Winter eignen sich Gewächshäuser, unbeheizte Wintergärten, helle Treppenhäuser oder andere helle kühle Räume. Einen Ratgeber zum Thema Gewächshäuser finden Sie ebenfalls bei hagebau. Ideal ist im Winter eine Umgebungstemperatur von ca. 5 Grad. Ein paar Minusgrade verträgt die Clementine, man sollte die kälteempfindliche Zitruspflanze jedoch nicht überfordern. Genauso wichtig wie eine ausreichende Temperatur ist viel Licht. Gießen sollten Sie Ihr Clementinenbäumchen in den Wintermonaten nur in Maßen: Prüfen Sie vorher die Erde; erst, wenn diese wirklich trocken ist, braucht die Pflanze auch wieder Wasser.

Blüte und Ernte

Clementine geplueckt

Clementinen blühen im Frühjahr, meist in den Monaten März und April. Die traubenartigen weißen Blüten durften herrlich nach einem süßlich-herben Aroma. Aus den Blüten entwickeln sich in den Sommermonaten saftige kleine Zitrusfrüchte, die in der Regel kernlos und deshalb besonders beliebt sind.

Ernten können Sie Ihre eigenen Clementinen dann in den Wintermonaten: Reif sind die Früchte, wenn sie ihre grüne Farbe abgelegt haben und ein saftig-orangefarbenes Schalenkleid tragen.

Achtung – dornig!

Zitrusfrüchte bilden an ihren Zweigen Dornen. Achten Sie bei der Ernte darauf, sich nicht an diesen zu stechen.

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