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Himbeeren – das Aroma des Sommers

Himbeeren frisch vom Strauch naschen oder süße Himbeermarmelade kochen – wer Himbeeren im Garten pflanzt und sie richtig pflegt, kann im Sommer reichlich ernten. Die Himbeere gehört neben den Johannisbeeren zu den beliebtesten Obststräuchern im Garten. Man unterscheidet Sommerhimbeeren, die zwischen Juni und September geerntet werden, und Winterhimbeeren, die zwischen August und Oktober Früchte tragen.

Die Himbeere ist relativ pflegeleicht, trägt regelmäßig und schmeckt einfach wunderbar nach Sommer. Alles, was Sie bei Anbau und Pflege zu beachten haben, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

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Standort – wo gedeihen meine Himbeeren am besten?

Die zur Familie der Rosengewächse gehörende Himbeere liebt lehmige, humusreiche Böden und Sonne. Der beste Standort für einen oder mehrere Himbeersträucher ist ein sonniges bis halbschattiges, windgeschütztes Plätzchen.

In der Regel werden im Garten mehrere Himbeersträucher nebeneinander und in Reihen gepflanzt. Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Auch im Frühjahr können Sie Ihre Himbeeren noch einpflanzen, dann tragen sie in dem Jahr allerdings nicht mehr so viele Früchte.

Himbeerhecke mit unreifen Himbeeren

Schritt für Schritt zur Himbeerhecke

  1. Bevor Sie Ihre Himbeerpflanzen in die Erde bringen, sollten Sie die Wurzeln ca. 15 Minuten wässern.
  2. Nun können Sie Löcher graben und die einzelnen Himbeersträucher in die Erde setzen.
  3. Geben Sie etwas Kompost oder Torf mit in das Pflanzloch. Das fördert die Bildung neuer Wurzeln und erleichtert das Anwachsen.
  4. Wer mehrere Sträucher anpflanzt, sollte auf die Abstände achten. Halten Sie ca. 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen ein und zwischen 120 und 150 cm zwischen den Reihen.

Himbeerpflanzen brauchen Halt, da sie bis zu zwei Meter hoch werden können und die Früchte für die dünnen Äste zu schwer sind. Es empfiehlt sich deshalb, eine Rankhilfe zu bauen, und das geht so:

Rankhilfe für Himbeeren bauen – so geht’s

  1. Rammen Sie jeweils dort, wo der erste und letzte Strauch einer Reihe steht, einen Pfahl in die Erde.
  2. Spannen Sie nun drei Drähte oder feste Kordeln zwischen den beiden Pfählen: jeweils auf einer Höhe von 50, 100 und 150 cm.
  3. Nun können Sie die Himbeerzweige daran festbinden: Die Himbeeren reifen immer an den Ruten des letzten Jahres.

Welche Pflege benötigen Himbeeren?

Himbeeren in den Händen

Nicht viel, aber etwas Pflege brauchen Himbeeren, wenn sie viele süße Früchte tragen sollen. Deshalb sollten Sie folgende drei Pflegetipps beachten:

  1. Schnitt: Himbeeren müssen regelmäßig geschnitten werden. Sommerhimbeeren bilden Früchte an den zweijährigen Ruten. Aus diesem Grund werden im Herbst nur die Äste beschnitten, die bereits getragen haben. Die neuen Triebe bleiben stehen. Winterhimbeeren hingegen sollten nach der Ernte komplett gekürzt werden.
  2. Düngen: Nach der Ernte im Herbst und im Frühjahr sollten Sie Ihre Himbeeren düngen, am besten mit speziellem Dünger für Himbeeren.
  3. Gießen: Himbeeren mögen weder zu viel noch zu wenig Wasser. Gar nicht lieben sie Staunässe. Um diese zu vermeiden, sollten Sie die Beete regelmäßig mulchen – mit Kompost, Stroh oder Torf. So beugen Sie auch Wurzelfäule vor. Wie Sie einen Komposter selbst bauen, erklären wir Ihnen in unserer Kompost: Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Wann kann ich meine Himbeeren ernten?

Bei den Sommerhimbeeren kann es bei gutem Wetter und viel Sonne schon im Juni mit der Ernte losgehen. Winterhimbeeren hingegen brauchen etwas länger: Diese können Sie ab August naschen. Wer gerne Himbeeren isst, sollte beide Arten in seinen Garten pflanzen. So können Sie den ganzen Sommer bis in den Spätherbst hinein ernten.

Woran erkenne ich, dass die Himbeeren reif sind?

Bevor es ans Ernten geht, sollten Sie überprüfen, ob die Himbeeren wirklich schon so weit sind. Reife Himbeeren

  • schmecken süß
  • besitzen je nach Sorte eine durchgehend rote, schwarze oder gelbe Farbe
  • lassen sich ganz leicht vom Strauch lösen

Tipp:

Himbeeren sind übrigens sehr empfindlich - Bilden sich Druckstellen, faulen sie leicht. Sie sollten Ihre Ernte deshalb möglichst schnell essen oder verarbeiten, z. B. zu Gelee oder Marmelade, Roter Grütze, Kuchen oder Saft.

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