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Olive – lesen Sie jetzt, was der Olivenbaum zu bieten hat

Die Olive wächst am Olivenbaum, der zur Familie der Ölbaumgewächse gehört. Es handelt sich um eine der ältesten Nutzpflanzen, bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus wird die Olive angebaut. Der immergrüne Baum ist unschwer an seinen knorrigen, verzweigten Ästen zu erkennen. Beeindruckend ist aber auch seine Wuchshöhe: Bis zu drei Meter kann der Olivenbaum in die Höhe schießen.

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Die Olive – ein Überblick

SortenÜber 1.000 alleine im Mittelmeerraum (Picual, Picudo, Manzanilla, Gordal)
StandortViel Sonne, geschützt; im Winter im Kübel
PflanzzeitFrühjahr
BlütezeitZwischen April und Juni
PflegeRegelmäßiges Gießen

Was zeichnet die Olive aus?

In der Mittelmeerregion ist die Olive ein häufiger Anblick, und auch in Deutschland können die Olivenbäume unter optimalen Bedingungen gut gedeihen.

Grundsätzlich zeigen die Oliven ein langsames Wachstum. Während der Wachstumsphase verzweigen sich die Olivenbäume sehr stark, die Rinde entwickelt in späteren Jahren deutlich erkennbare Risse und verfärbt sich graugrün. Die Blütezeit erstreckt sich von April bis Juni. Olivenbäume sind die Zierde eines jeden Gartens und können bei Bedarf sogar im Kübel gezüchtet werden.

Wo kann ich einen Olivenbaum kaufen?

Olivenbäume können Sie im Prinzip überall kaufen. Um Importware sollte es sich hierbei aber besser nicht handeln! Diese stammt nämlich aus Regionen, in denen sich die Pflanzen an viel wärmere Temperaturen gewöhnt haben. Ältere Olivenbäume, die in Deutschland gezüchtet wurden, eignen sich hingegen hervorragend für das Anpflanzen im Garten.

Was gilt es in Hinblick auf die Erde zu beachten?

Grundsätzlich verhalten sich Oliven hinsichtlich des Bodens recht anspruchslos. Sie gedeihen auf fast jedem Boden, solange sie genug Sonne bekommen. Das Erdreich sollte durchlässig genug sein, um die Wurzeln nicht zu stark einzuengen. Für die Olive ist es wichtig, sich möglichst anstrengungsfrei ausbreiten zu können, was sie in der Regel auch über eine große Fläche hinweg tun wird. Weiterhin sollte der Humusanteil im Boden gering sein, damit sich eine bessere Speicherfähigkeit für Nährstoffe ergibt.

Wenn Sie den Boden düngen möchten, greifen Sie zu Hornspänen. Die Hornspäne können gleich nach dem Anpflanzen in den Boden gegeben werden und wirken als Langzeitdünger. Später ist ein Düngen der Erde nicht mehr erforderlich.

Welcher Standort ist für die Olive geeignet?

Oliven brauchen vor allem viel Platz. Achten Sie also darauf, dass das Wurzelwerk sich ungestört ausbreiten kann und keine anderen Pflanzen in der Nähe sind, die das Wurzelwachstum des Olivenbaums beeinträchtigen könnten.

Wie große sollte der Abstand zu anderen Pflanzen sein?

Ihr Olivenbaum sollte unbedingt in ausreichendem Abstand zu anderen Pflanzen in die Erde gesetzt werden. Ein guter Richtwert ist hier ein Abstand von fünf Metern zu allen umliegenden Pflanzen.

Wie sieht die richtige Pflege der Oliven aus?

Unreife Oliven am Baum

Steht der Olivenbaum im Freiland, benötigt er nur wenig Pflege. Mit langen Phasen der Trockenheit im Sommer kommt die Pflanze sehr gut zurecht, das Gießen sollte aber dennoch nicht vernachlässigt werden. Überschüssiges Wasser sollten Sie schnell entfernen und es mit dem Gießen zu keiner Jahreszeit übertreiben. So beugen Sie der Verbreitung von Schädlingen effektiv vor. Für das Düngen kann zum Beispiel ein Volldünger im Frühjahr verwendet werden. Auch hier zeigt sich die Olive als genügsam.

Da sich der Olivenbaum stark verzweigt und kleine Blätter aufweist, eignet er sich hervorragend für den Formschnitt. Wenn Sie keine Lust haben, den Olivenbaum zu schneiden, können Sie die Pflanze auch einfach mit der Heckenschere verschonen. Sie benötigt nur selten Schnitte und zeigt sich hier ebenfalls als pflegeleicht.

Wie gelingt die Überwinterung?

Eines ist klar: Die Oliven kommen mit der kalten Jahreszeit nicht gut zurecht, Frost stellt eine große Gefahr dar. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, im Winter einen geeigneten Umstellplatz für den Olivenbaum zu finden. Auch im Winter sollte darauf geachtet werden, dass eine gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten wird. Das regelmäßige Gießen ist also immer noch erforderlich, die Menge reduziert sich aber deutlich.

Fallen die Temperaturen im Winter unter –10 Grad Celsius, kann ein zusätzlicher Schutz der Pflanze erforderlich sein. Hier empfiehlt es sich, ein dünnes Vlies überzuwerfen.

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