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Blumenzwiebeln pflanzen – im Herbst den bunten Frühling planen

Blumenzwiebeln gehören in jeden Garten. Schneeglöckchen, Krokusse und Narzissen sind die Boten für das kommende Frühjahr. Tulpen, Gladiolen und Amaryllis sorgen für prächtige Blüten im Sommer. Frühblühende Zwiebelblumen benötigen den Winter. Der Frost gibt das Signal für den Austrieb bei milderen Temperaturen. Wenn Sie im nächsten Jahr die farbenfrohen Blumen im Garten genießen möchten, müssen Sie im Herbst die Blumenzwiebeln pflanzen. Hier erfahren Sie, worauf Sie dabei achten sollten.

Im Herbst Blumenzwiebeln pflanzen

In der dunklen Jahreszeit benötigen die Blumenzwiebeln im Garten Ihre Aufmerksamkeit. Rechtzeitig vor dem ersten Frost sollten die früh blühenden Blumenzwiebeln gepflanzt sein.Oktober und November sind die passenden Monate im Gartenjahr. Pflanzen Sie die Zwiebeln nicht zu früh ein. Ist der Boden noch zu warm, könnten die Blumenzwiebeln austreiben. Dann fehlt ihnen die Kraft für den Winter. Bei dieser Gelegenheit können Sie die frostempfindlichen Zwiebelblumen aus dem Sommer ausgraben und zur Lagerung vorbereiten. Denn die empfindlichen Zwiebeln von Dahlien, Gladiolen & Co. vertragen keinen Frost. Generell unterscheiden sich die Zwiebelblumen je nach Pflanzzeit:

  • Im Herbst verkaufte Zwiebeln: Zu ihnen gehören die früh blühenden Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen oder Tulpen. Sie werden rechtzeitig vor dem Frost gepflanzt und blühen je nach Art im späten Winter, im Frühling oder im frühen Sommer.
  • Im Winter angebotene Zwiebeln: Diese Sorten finden Sie im Handel meist im Februar.
  • Einige Zwiebelblumen können ganzjährig gepflanzt werden, solange kein Frost herrscht. Diese Sorten blühen im Sommer.
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Wo können Sie Blumenzwiebeln pflanzen?

Frühblühende Zwiebelblumen gedeihen im Garten, aber auch in einem Pflanzkübel oder Blumenkasten fühlen sie sich wohl. Generell mögen es die meisten Zwiebeln hell und sonnig. Das gilt auch für Sorten wie Blaustern oder die Strahlen-Anemone, die in freier Natur im Wald wachsen. Denn diese Pflanzen treiben früh aus, ihr Lebenszyklus liegt im Frühling in der Zeit, bevor die Bäume ihr Blätterdach entfalten. Zwiebelgewächse schätzen lockere, wasserreiche Erde mit vielen Nährstoffen. Insbesondere bei Tulpen vertragen die Zwiebeln schweren, lehmigen Boden nur schlecht. Die Blumenzwiebeln leiden dort unter Staunässe und können faulen.

Blumenzwiebeln pflanzen: Wie geht es richtig?

Blumenzwiebeln zu pflanzen ist nicht schwer. Als Faustregel gilt: Das Pflanzloch für die Zwiebel sollte dreimal so tief sein, wie die Knolle dick ist. Die Zwiebeln kommen mit der Spitze nach oben in die Erde.

Folgende Werkzeuge sollten Sie bereitlegen, wenn Sie Blumenzwiebeln pflanzen möchten:

Blumenzwiebeln pflanzen: So gehen Sie vor

Blumenzwiebel pflanzen

Blumenzwiebeln zu pflanzen ist eine einfache Aufgabe. Haben Sie Kinder oder Enkel, können Sie sie gut in diese Gartenarbeit miteinbeziehen und Ihnen zeigen, wie man die bunten Blüten für das Frühjahr im Herbst setzt. Die Zwiebeln werden in die Erde gesteckt, danach benötigen die Pflanzen kaum noch Pflege. So pflanzen Sie Blumenzwiebeln richtig:

  • Lockern Sie das Erdreich auf, bevor Sie die Blumenzwiebeln pflanzen.
  • Ist der Boden sehr lehmig und schwer, bringen Sie zur Bodenverbesserung Kalk, Humus oder Sand ein. Ein Komposter im Garten liefert hier kostengünstig wertvollen Humus. Zwiebelpflanzen bevorzugen einen lockeren, humusreichen Boden, der nicht zu nass und nicht zu trocken ist.
  • Möchten Sie größere Flächen mit Zwiebeln bestücken, legen Sie die Pflanzen am besten zuerst in Gruppen aus, bevor Sie die Blumenzwiebeln pflanzen. So können Sie die Verteilung im Garten besser planen. Größere Blüten kommen in Gruppen aus drei bis fünf Pflanzen prima zur Geltung. Bei kleinen Exemplaren wie Krokussen oder Schneeglöckchen dürfen es auch 10 bis 15 Stück sein.
  • Der optimale Pflanzabstand richtet sich nach der Größe der Blumenzwiebeln. Große Zwiebeln benötigen einen Abstand von 8 bis 10 cm, bei kleinen Sorten reichen 2 bis 5 cm aus.
  • Die optimale Pflanztiefe liegt bei der zwei- bis dreifachen Höhe der Zwiebel.
  • Schaffen Sie mit der Blumenkelle oder dem Blumenzwiebelpflanzer ein passendes Pflanzloch.
  • Ist das Erdreich schwer und undurchlässig, schützt ein wenig Sand am Grund des Pflanzlochs die Blumenzwiebeln vor Staunässe.
  • Setzen Sie nun die Blumenzwiebel mit der Spitze nach oben in das Pflanzloch.
  • Drücken Sie die Zwiebel leicht an. Damit stabilisieren Sie die Blumenzwiebeln im Boden und unterstützen gleichzeitig das schnelle Einwurzeln.
  • Füllen Sie nun das Pflanzloch mit Erde und drücken Sie diese leicht an.
  • Bei Nässe liebenden Zwiebelblumen oder trockenem Boden gießen Sie die Blumenzwiebeln nach dem Pflanzen an.

Blumenzwiebeln in den Rasen pflanzen

Blumenzwiebel pflanzen

Im Frühling ist es sehr charmant, wenn Schneeglöckchen, Krokusse und Narzissen in kleinen Gruppen für erste Farbtupfer im Garten sorgen und den Rasen mit ihren Blüten schmücken. Auch das Pflanzen von Blumenzwiebeln im Rasen ist kinderleicht. Sie benötigen lediglich einen scharfen Spaten.

  • Bevor Sie die Blumenzwiebeln pflanzen, muss der Rasen weichen.
  • Stechen Sie mit dem Spaten ein Stück vom Rasen aus und heben Sie die Grassode vorsichtig ab. Das funktioniert am besten, wenn der Rasen frisch gemäht worden ist.
  • Nun pflanzen Sie die Blumenzwiebeln wie gewohnt ein. Achten Sie darauf, dass das Pflanzloch dreimal so tief wie die Knolle dick ist.
  • Zum Abschluss fügen Sie das Rasenstück wieder bündig in die Rasenfläche ein und treten die Grassode vorsichtig fest.

Geben Sie Wühlmäusen einen Korb

Nicht nur Gartenfreunde lieben Blumen und Blumenzwiebeln. Auch Wühlmäuse hegen eine große Leidenschaft für Zwiebelblumen wie etwa Tulpen. Allerdings interessieren Sie sich nicht für die bezaubernden Blüten. Die Schädlinge betrachten die Zwiebeln der meisten Sorten als wahres Festmahl. Haben Sie beim Pflanzen der Blumenzwiebeln keine Fehler gemacht und sehen Sie im Frühling trotzdem kaum bunte Blüten, ist wahrscheinlich die Wühlmaus daran schuld. Sie können mit einfachen Hilfsmitteln vorsorgen. Gegen Wühlmäuse sind spezielle Pflanzkörbe erhältlich, die den Blumenzwiebeln genügend Raum geben und gleichzeitig sicher vor den lästigen Schadnagern schützen. Die Pflanzkörbe weisen zusätzlich den Vorteil auf, dass Sie die Blumenzwiebeln wieder ganz leicht aus der Erde entnehmen können. Im Korb gepflanzte Zwiebeln müssen Sie nicht suchen und Sie können sich sicher sein, keine Blumenzwiebel zu übersehen. Als Alternative zum Pflanzkorb können Sie auch aus Kaninchendraht einen Schutz gegen Fraßschädlinge basteln. Bitte beachten Sie, dass die Zwiebeln sowohl Schutz von der Seite als auch von unten benötigen. So genießen Sie garantiert farbenfrohe Blüten im kommenden Frühjahr.

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