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Obstbäume pflanzen – Schritt für Schritt

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, im heimischen Garten eigenes Obst zu züchten? Selbst versierte Gartenbesitzer, die ihren Rasen selbst mähen und einen Gartenzaun bauen können, wissen häufig nicht, wie man Obstbäume richtig setzt. Wir helfen Ihnen weiter: In unserem Ratgeber lesen Sie, wie selbst Profis ihre Obstbäume pflanzen.

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Schritt 1: Auswahl des richtigen Aufstellungsorts

Eine der wichtigsten Fragen sollten Sie gleich vorab klären: Wo soll der neue Obstbaum eigentlich stehen? Da die meisten Obstsorten so viel Licht wie möglich brauchen, darf der Platz auf keinen Fall verschattet sein. Am besten geeignet ist hierfür in der Regel die Südlage. Zudem sollte der Platz relativ geschützt liegen. Achten Sie auch darauf, dass der Wind am Aufstellungsplatz nicht zu stark weht, das mögen einige Obstsorten auf Dauer nicht so gerne. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch der grundsätzliche Platzbedarf der Obstbäume. Gerade die Baumkrone kann beeindruckende Durchmesser erreichen, bis zu zehn Meter kann ein ausgewachsener Baum hier durchaus vorweisen. Planen Sie diesen Platzbedarf gleich mit ein, damit es später nicht zu bösen Überraschungen kommt. Stellen Sie den Obstbaum zu dicht am Haus auf, könnte dem Baum der Platz sonst irgendwann ausgehen. Haben Sie dies alles beachtet, ist der ideale Aufstellungsort zum Obstbäume pflanzen gefunden.

Schritt 2: Vorbereitung des Bodens

Damit Sie Ihren neuen Obstbaum korrekt einpflanzen können, muss der Boden die richtige Beschaffenheit haben. Hier gilt, dass der Boden nicht zu lockern sein sollte, damit die Wurzeln einen festen Halt finden. Ein zu stark verdichteter Boden ist aber dem erfolgreichen Anpflanzen ebenfalls abträglich, da die Wurzeln hier Schwierigkeiten haben in das Erdreich vorzudringen und zu atmen. Lockern Sie den Boden also gegebenenfalls auf, wenn er Ihnen zu fest erscheint. Hier leisten Gartenhacken und Grubber gute Dienste.

Schritt 3: Eine passende Grube ausheben

Wie groß muss die Grube sein, damit Ihr neuer Obstbaum sich nicht sofort wieder aus der Erde löst? In der Regel gilt, dass die Grube nicht tiefer als maximal einen Meter sein muss, meistens reichen etwa 70 cm aus. Als Faustregel gilt weiterhin, dass die Grube hinsichtlich des Volumens doppelt so groß sein sollte wie das betreffende Wurzelwerk des Baumes. Hier müssen Sie ein gutes Augenmaß haben. Nehmen Sie hierfür unbedingt einen großen Spaten zur Hand, dann sollte die Arbeit schnell erledigt sein.

Schritt 4: Obstbaum einpflanzen

Nun können Sie endlich Ihren neuen Obstbaum einpflanzen. Nehmen Sie hierzu den Wurzelballen und stellen Sie ihn in die Grube. Schneiden Sie nun das Ballentuch auf, um die Wurzeln davon zu befreien. Sie können das Tuch entsorgen oder einfach in der Grube liegen lassen. Es ist biologisch abbaubar und verrottet mit der Zeit. In einigen Fällen sind die Wurzeln zusätzlich mit Drähten befestigt, diese müssen Sie selbstverständlich entfernen. Nehmen Sie nun Gartenerde und befüllen Sie mit dieser das Loch um die Wurzeln herum. Die Erde sollte nicht festgedrückt werden, es reicht, wenn Sie diese einfach locker aufhäufen.

Ihr neuer Obstbaum ist nicht als Ballenware, sondern als Containerware geliefert worden? Dann benötigen Sie eine solide Gartenschere, mit der Sie den Kübel öffnen können. Häufig ist es notwendig, die Wurzeln ein wenig zu entwirren, das erledigen Sie am besten einfach mit der bloßen Hand. Ansonsten verfahren Sie wie bei der Ballenware und bedecken das Wurzelwerk nun mit ausreichend Erde.

Ein wichtiger Tipp: Auch wenn die Erde schön locker sein soll, müssen Sie sie dennoch direkt um den Wurzelballen herum ein wenig an den Baum drücken. So verhindern Sie Leerräume, in denen sich nach dem Gießen Wasser sammeln könnte. Dies ist einer der kritischsten Punkte beim Obstbäume pflanzen. Stauwasser kann nämlich dazu beitragen, dass die Wurzeln zu faulen beginnen. Das sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, sonst bleibt Ihnen der Obstbaum nicht lange erhalten. Ersticken sollten Sie die Wurzeln aber auch nicht, also drücken Sie die Erde nicht zu fest zusammen!

Schritt 5: Einschlagen eines Stützpfahls

Wie oben angedeutet sollte es am Aufstellungsort des Obstbaumes nicht zu windig sein. Manche Gärten sind allerdings so gelegen, dass sich ein stärkerer Wind nicht vermeiden lässt. Was ist in solchen Fällen zu tun? Hier hilft in der Praxis ein einfacher Stütz- oder Baumpfahl weiter. Schlagen Sie diesen direkt neben dem Baum ein und nehmen Sie eine Naturfaser oder bei kräftigeren Bäumen ein dickes Seil zur Hand. Binden Sie das Seil um den Baum, um ihm zusätzlichen Halt zu verschaffen. Die Auswirkungen starker Windböen können so erheblich abgemildert werden. Das hilft dem Baum, schön gerade nach oben zu wachsen.

Schritt 6: Düngen und Wässern des neuen Obstbaumes

Die meisten Obstsorten wie Äpfel oder Kirschen sind recht genügsam, was solche Faktoren wie die Bodenbeschaffenheit oder das Düngen anbelangt. Gerade bei Jungbäumen ist es allerdings wichtig, dass diese ausreichend gegossen werden und der Boden nicht plötzlich zu trocken wird. Nehmen Sie kalkarmes Wasser aus der Regentonne, so verändern Sie nicht den Säuregehalt im Boden. Belasten Sie die jungen Bäume nicht mit Mineraldünger, dieser setzt den noch empfindlichen Wurzeln zu stark zu. Später düngen Sie dann nur im Frühjahr. Hier ist Material aus Ihrem Komposter völlig ausreichend.

Ein kleiner Tipp: Wenn Sie das Anwachsen der Wurzeln verbessern möchten, kann das Düngen auch schon vor dem Einsetzen des Baumes Sinn machen. Etwa zwei Wochen vor dem Obstbaum einpflanzen sollten Sie hierzu die oben beschriebene Grube mit z. B. Pferdedung anreichern.

Mit den Tipps und Tricks in diesem Ratgeber haben Sie erfahren, wie Sie Ihre Obstbäume richtig pflanzen. Das hierfür benötigte Werkzeug und viele Obstbaumsorten finden Sie im Online-Sortiment von hagebau.de.

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