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Rasen säen – so gelangen Sie zum perfekten Rasen

Ein prächtiger, tiefgrüner und dichter Rasen ist der Traum eines jeden Gartenbesitzers. Klee und andere unerwünschte Gewächse haben hier keinen Platz. Wer sich an einige wichtige Regeln hält, kann auch als Laie einen solchen Rasen erzielen. Welche Tipps die Gartenprofis hierfür bereithalten, erfahren Sie im Ratgeber.

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Wie erhalte ich einen dauerhaft schönen Rasen?

Rasensaat

Für jeden Bedarf steht im Handel der passende Rasensamen zur Auswahl.

  • Schattenrasen ist die richtige Wahl, wenn Sie in einem schattigen Bereich Ihres Gartens von einem üppigen Rasen profitieren möchten – normale Sorten wachsen nämlich unter Bäumen und Sträuchern nur sehr schlecht. Zum Glück existieren aber auch genügsame Rasensorten, die selbst mit wenig Licht auskommen können.
  • Wollen Kinder und Haustiere sich auf den Rasenflächen austoben, sollten widerstandsfähige Sorten gewählt werden. In diesem Fall sollten Sie einen speziellen Spiel- und Sportrasen wählen.
  • Für bunte Blumenwiesen, die sich etwas wilder präsentieren als der vielfach bewunderte englische Rasen stehen ebenfalls passende Sorten bereit.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Aussaat gekommen?

Ihr neuer Rasen wächst dann am besten, wenn Sie den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat wählen. Im Idealfall erfolgt diese im Frühjahr von März bis April oder im Herbst im September. Das Frühjahr bietet den Vorteil, dass die Sonne bereits scheint und die Arbeit im Garten angenehmer ist. Zudem ist so sichergestellt, dass der Rasen gleich von Anfang an genug Sonne abbekommt. Zudem müssen Sie sich nicht um einen nahenden Bodenfrost kümmern. Doch auch die Aussaat im Herbst hat ihre Vorteile. Über den Winter hinweg hat der Rasen lange Zeit, in Ruhe und beständig zu wachsen.

Wie sieht die richtige Vorbereitung für den perfekten Rasen aus?

Bevor es an die Aussaat geht, muss der Boden gründlich vorbereitet werden. Folgende Schritte gilt es hierbei unbedingt zu berücksichtigen:

  • Graben Sie den Boden ungefähr 20 Zentimeter tief um.
  • Entfernen Sie alle Wurzelreste, Steine und das Unkraut.
  • Ein Mutterboden mit 15 Zentimeter Dicke ist ideal. Mischen Sie eventuell Rasenerde bei.
  • Lehmiger Boden wird mit Quarzsand aufgelockert.
  • Rindenhumus trägt zu einer höheren Festigkeit und Nährstoffhaltigkeit sandiger Böden bei.
  • Ebnen Sie nach dem Umgraben den Rasen, um Buckel zu entfernen.
  • Harken Sie einen Rasenstarter-Dünger in den Boden ein.
  • Arbeiten Sie bei einem zu geringen Kalkgehalt des Bodens Rasenkalk mit einem Nivellierrechen ein.
  • Ziehen Sie einen kleinen Graben um die Rasenfläche, um eine schöne Rasenkante zu erhalten.
  • Wässern Sie den Boden, damit die Samen besser aufgehen können. Hierfür benötigen die Samen eine warm-feuchte Umgebung.

Die folgenden Gartenwerkzeuge sollten bereitliegen, um die oben beschriebenen Arbeiten bequem durchführen zu können.

  • Spaten
  • Harke
  • Nivellierrechen oder Gartenwalze
  • Grabegabel
  • Streuwagen
Rasen Saatgut

Wie soll ich das Saatgut auf der Rasenfläche verteilen?

Eine optimale Verteilung des Saatguts trägt zu einer späteren optimalen Entwicklung des Rasens bei. Wählen Sie für die Arbeit einen windstillen Tag aus, sonst fliegen die leichten Samen durch die Gegend. Ausgebracht werden die Samen am besten mit einem Streuwagen. Schieben Sie den Wagen in gleichmäßigen Bahnen über den Rasen. Durch die kleinen Löcher im Boden fallen die Samen nach und nach auf den Boden. Dieser Arbeitsschritt sollte einmal längs und einmal quer durchgeführt werden. Danach gilt es, den Samen gründlich, aber vorsichtig in die Erde einzuharken. Die Samen müssen am Ende von einer dünnen Erdschicht bedeckt sein. Mit einer Rasenwalze können Sie den Boden noch einmal ebnen und das Saatgut festigen.

Tipp:

An den Rändern sollten die Samen dichter verteilt werden, damit Sie hier später entsprechend einen dichteren begrenzenden Wuchs erhalten.

Wie sieht die erste Rasenpflege nach der Aussaat aus?

Nach der Aussaat sollten Sie den Boden zunächst ordentlich wässern. Herrscht über den Sommer hinweg eine große Trockenheit, muss der Rasen tatsächlich jeden Tag mehrmals gewässert werden. Eine Austrocknung des Bodens gilt es unbedingt zu vermeiden. Gießen Sie jedes Mal etwa fünf bis zehn Minuten lang. Hat der Rasen dann nach einigen Wochen oder Monaten eine Höhe von etwa 10 bis 15 Zentimetern erreicht, darf er zum ersten Mal gemäht werden. Bei diesem Mähen werden im Prinzip nur die Spitzen des Rasens leicht gekürzt. Schneiden Sie den Rasen auf etwa 8 bis 10 Zentimeter herunter. Erst beim zweiten Durchgang mit dem Rasenmäher darf dann auch kürzer geschnitten werden.

Wann darf der Rasen wieder betreten werden?

Unmittelbar nach der Aussaat sollte der Rasen natürlich nicht betreten werden. Die Samen müssen erst einmal in Ruhe keimen und sich entwickeln. Doch wie lange sollte man warten, bevor das Betreten des Rasens wieder erlaubt ist? Die Faustregel besagt hier, dass der Rasen nicht betreten werden sollte, bis sich eine geschlossene Rasendecke entwickelt hat. Im Normalfall sollte das nach etwa sechs bis acht Wochen so weit sein. Abweichungen sind in Abhängigkeit von der gewählten Rasensorte jedoch möglich.

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