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Rasenkalender & Rasenmäher Vergleich

Braune Flecken, Unkraut, bemooste Flächen, Wildwiesen-Look: Wer die Rasenpflege vernachlässigt, bekommt schnell die unschöne Quittung. Dabei ist die richtige Rasenpflege kein Hexenwerk. Wird die Rasenfläche korrekt gedüngt, regelmäßig gemäht und ab and an vertikutiert, entwickelt sie sich schnell zum echten Hingucker. In unserer Infografik zeigen wir, wie es klappt mit dem satten Grün, das die Nachbarn neidisch macht. Außerdem werden in unserem Rasenmäher Vergleich verschiedene Rasenmähertypen gegenübergestellt.

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Rasenpflege – so gehen erfahrene Gartenprofis das Jahr über vor

Wer über ein Grundstück mit Rasen verfügt, möchte die Grünflächen stets von ihrer besten Seite präsentieren. Doch worauf gilt es bei der Pflege zu achten und welche Aufgaben stehen zu welcher Jahreszeit an? Das verrät Ihnen dieser Ratgeber.

Rasenpflege im Frühjahr: Boden düngen, Mähen, Vertikutieren

Im Frühling stehen viele wichtige Arbeiten an, die große Auswirkungen auf das Wachstum des Rasens das ganze Jahr über haben, so auch das Düngen. Im März düngen und mähen Sie den Rasen das erste Mal im Jahr, vertikutieren und schaffen die Voraussetzung dafür, dass Ihr Rasen in den kommenden Monaten umso stärker wachsen kann. Das Mulchen ist jetzt noch nicht erforderlich, Unkraut hat sich während der kalten Wintermonate auf dem Rasen noch keines gebildet. Im April können Sie jedoch bereits mit dem Vertikutieren anfangen, um Ihrem Rasen Luft zu verschaffen. Hierfür bietet sich für eine einfache Handhabung das akkubetriebene Vertikutieren an. Haben Sie den Rasen bereits mehrfach gemäht, wird es Zeit für den Vertikutierer. Im Mai müssen Sie dann bereits Rasen nachsäen und können dort neue Rasenflächen anlegen, wo Sie das Grün im Garten erweitern möchten. Das Unkraut sprießt im Mai auch schon, sodass Sie zu dessen Bekämpfung mit flüssigem Dünger vorgehen müssen.

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Pflege-Tipps für den Sommer

Im Sommer braucht Ihr Rasen Unterstützung beim Wachstum. Dafür bringen Sie Erhaltungsdünger auf den Rasenflächen im Garten aus, damit der Boden stets über ausreichende Nährstoffe verfügt. Wegen der starken Hitze erfolgt jetzt keine Bekämpfung von Unkraut und Moos mehr, diese Arbeiten haben Sie mit der Rasenpflege im Frühjahr abgeschlossen. Dafür benötigt Ihr Rasen jetzt aber umso mehr Wasser. Das Gießen sollte regelmäßig und während der Morgenstunden erfolgen. Gießen Sie den Rasen morgens, hat er genügend Zeit, die Feuchtigkeit aufzunehmen und übersteht die heißen Stunden am Mittag problemlos. Der Vertikutierer sollte im Sommer ebenfalls nicht mehr zur Anwendung kommen. Eine Ausnahme ergibt sich für das Vertikutieren des Rasens, wenn der Rasen beziehungsweise Boden stark von Pilzen befallen ist.

Rasenpflege im Herbst

Mit dem beginnenden Herbst hat der Rasen noch immer die hohen Temperaturen des Sommers gespeichert. Im September und Oktober legen Sie neue Rasenflächen an, mähen den Rasen herunter und bringen noch einmal Flüssigdünger aus. Denn auch in dieser Jahreszeit wächst der Rasen weiter – der kalte Winter ist ja noch etwas entfernt. Sobald im November Laub auf den Rasen fällt, müssen Sie achtsam sein. Blätter sollten grundsätzlich entfernt werden, sonst sammeln sich Pilzerreger an. Die Hauptaufgabe im Herbst besteht also darin, den Rasen für die Überwinterung etwa durch das Düngen vorzubereiten und ihn noch einmal in Form zu bringen. Mit dieser Rasenpflege stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Rasen in der nächsten Saison in frischem Grün erleben dürfen.

Keine Rasenpflege mehr im Winter

Rasen wächst das ganze Jahr über recht schnell und erfordert viel Pflege durch Vertikutieren, Mähen und Düngen, doch die Wintermonate bilden eine Ausnahme. Der Rasen ruht während der kalten Jahreszeit und stellt sein Wachstum ein. Dennoch gilt es, einige Tipps speziell für die beiden besonders kalten Monate Januar und Februar zu berücksichtigen. Bildet sich im Januar Frost, sollten Sie den Rasen nicht betreten. Die Halme brechen sonst schnell ab und der Rasen nimmt Schaden. Das muss nicht sein, wenn Sie ein wenig Rücksicht nehmen. Der Rasen befindet sich jetzt zwar in Winterruhe, braucht aber dennoch etwas Licht und Sauerstoff und damit weitere Rasenpflege. Bei Schneefall im Februar ist es ratsam, den Boden und den Rasen von der entstehenden Schneedecke zu befreien. Im März beginnt die Rasenpflege von vorne und Sie können den ersten Dünger ausbringen und vertikutieren.

Rasenpflege: allgemeine Tipps

Damit der Rasen im Garten möglichst dicht zusammenwächst, sollten Sie wenigstens einmal in der Woche mähen. Das bereitet zwar ein wenig Mühe, das üppige Rasenwachstum ohne kahle Stellen entschädigt aber dafür. Mähen sollten Sie den Rasen stets im trockenen Zustand, damit Sie die Halme sauber abtrennen. Zielen Sie im Garten auf eine Schnitthöhe von etwa 4 Zentimetern für den Rasen ab.

Sollte der Rasen im Winter zu stark gelitten haben, empfiehlt sich die Verwendung eines Starterdüngers im Frühjahr für eine schnelle Regeneration. Sind die Rasenflächen stark von Moos befallen, greifen Sie zu einem Dünger mit hohem Eisenanteil.