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Rasenkante stechen – Schritt für Schritt

Wenn Sie sich in Ihrem Garten eine gepflegte Rasenfläche wünschen, die nicht in die Blumenbeete hineinragt, ist es am einfachsten, den Rasen oder die Beete mit Kantensteinen zu begrenzen. Wünschen Sie keine derartige Rasenbegrenzung, gibt es auch andere Möglichkeiten, zu einer sauberen Rasenkante zu gelangen, wie zum Beispiel durch das Rasenkanten stechen. Diesen Vorgang müssen Sie jedoch mindestens einmal im Jahr wiederholen, weil der Rasen sich seine ursprünglichen Flächen schnell zurückerobert. Im Idealfall stechen Sie die Rasenkante im Sommer alle zwei Monate nach. Eine Rasenkante bietet den Vorteil, dass sie schneller angelegt ist, als eine Beet- oder Raseneinfassung. Zudem wirkt sie natürlicher und erleichtert Ihnen das Rasenmähen. Wenn Sie sich für eine klare Rasenbegrenzung entscheiden, haben Sie jedoch für viele Jahre Ruhe an den Rasenkanten.

Englische Rasenkanten stechen

Eine natürliche Rasenkante, die einfach abgestochen wird und ohne weitere Befestigung auskommt, wird auch als englische Rasenkante bezeichnet. Um eine englische Rasenkante zu stechen, benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Spaten 
  • Rasenkantenstecher 
  • Grubber 
  • Schubkarre, Speißfass oder Eimer 
  • Maurerschnur
  • zwei Pfosten zum Befestigen der Maurerschnur.
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Schritt 1: Rasenkante markieren

Eine gerade Rasenkante sieht ordentlich aus und ist auf Dauer leichter nachzuarbeiten. Daher sollten Sie zunächst an beiden Enden den Abstand zwischen der gewünschten Rasenkante und dem Blumenbeet messen und an den Messpunkten zwei kleine Pfosten in die Erde schlagen. Verbinden Sie die dann Pfosten mit einer straff gespannten Maurerschnur und Sie erhalten eine gerade Linie, an der Sie mit dem Rasenkantenstecher entlang arbeiten können.

Schritt 2: Rasenkante stechen

Stechen Sie nun den Rasenkantenstecher bis zum Anschlag und nahtlos nebeneinander in den Rasen.

Schritt 3: Grasnarbe lösen

Nachdem Sie den Rasen entlang der gesamten Rasenkante abgestochen haben, lösen Sie mit dem Spaten die Grasnarbe und geben sie in eine Schubkarre. Wenn Sie keine Schubkarre besitzen, können Sie den abgestochenen Rasen auch zunächst in einen Eimer oder ein Speißfass legen, um ihn später zum Komposter zu transportieren.

Schritt 4: Erde lockern

Als letzten Schritt sollten Sie nun die Erde in dem abgestochenen Bereich mit einem Grubber auflockern. So erhalten Sie einen feinen Erdstreifen, der die Rasenfläche vom Blumenbeet trennt und auch leicht mit dem Rasenmäher befahrbar ist.

Schritt 5: Rasenkante pflegen

Damit die Rasenkante während der Wachstumsperiode des Rasens erhalten bleibt und gepflegt aussieht, sollten Sie regelmäßig das Gras an der Kante schneiden. Das können Sie entweder mit dem Rasenmäher erledigen, wenn Sie ohnehin die Rasenfläche mähen. Dazu gehen Sie mit dem Mäher einfach knapp über die Rasenkante, sodass alle längeren Halme abgeschnitten werden. Andere Möglichkeiten sind die Verwendung eines Rasentrimmers oder einer Grasschere. Spätestens nach sechs bis acht Wochen ist meist eine Nachbearbeitung erforderlich, für die Sie noch einmal die Rasenkante mit dem Kantenabstecher nachstechen. Wird mit der Zeit der Höhenunterschied zwischen Rasen und Beet zu groß, sollten Sie etwas Mutterboden auf das Beet aufschütten, um wieder eine einheitliche Höhe zu erhalten.

Rasenkante stechen und mit Rasenbegrenzung aus Metall verstärken

Wenn Sie nicht regelmäßig erneut die Rasenkanten stechen möchten, besteht die Möglichkeit, sie zu verstärken. Dafür stehen Begrenzungen aus Kunststoff und Metall zur Verfügung. Rasenkanten aus Metall bestehen aus Edelstahl, Aluminium oder verzinktem Stahl und daher gut geeignet. Die dünnen Profile sind beinahe unsichtbar, hindern den Rasen aber, sich auf Ihre Blumenbeete auszudehnen. Die Bleche sind zwischen 10 und 30 Zentimeter breit und werden bis auf einen kleinen Überstand von wenigen Zentimetern in den Boden eingebracht. Da die Blechprofile sehr dünn sind, müssen Sie nicht extra Boden ausheben, um sie einzubauen. Sie können die Bleche einfach mit dem Hammer in die Erde einschlagen. Achten Sie beim Einschlagen darauf, dass Sie die Beschichtung und den Stahl nicht beschädigen. Ideal ist ein Kunststoffhammer oder ein Stahlhammer in Verbindung mit einem Holzklotz. Einige Stahlprofile können Sie vor dem Einbringen fest verschrauben. Das erleichtert Ihnen das Einhalten einer geraden Rasenkante. Wenn Sie aber entlang einer gespannten Maurerschnur arbeiten, wird es Ihnen nicht schwerfallen, Einzelbleche in einer geraden Linie in den Boden zu schlagen.

Rasenbegrenzung aus Kunststoff einbauen

Wenn Sie eine feste Rasenkante aus Gummi oder Kunststoff bevorzugen, ist die Einarbeitung in den Boden etwas aufwendiger, denn das Material ist weniger scharfkantig und lässt sich daher nicht einfach in den Boden schlagen. Gegenüber den Metallprofilen sind die oft aus Recyclingmaterial hergestellten Kunststoffkanten relativ preiswert, dennoch sehr beständig gegen Verrottung und damit ideal für ihren Zweck. Rasenbegrenzung aus Kunststoff wird als Rollenware mit einer Breite zwischen 10 und 20 Zentimetern angeboten.

Für den Einbau einer Rasenbegrenzung aus Kunststoff benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Spaten
  • Maurerschnur
  • 2 Pfosten zum Befestigen der Maurerschnur.

Schritt 1: Ausheben einer ausreichend tiefen Rille

Um das Kunststoffmaterial in den Boden einzubringen, ist es notwendig, zunächst mit dem Spaten eine ausreichend tiefe Rille auszuheben. Da der Rasenmäher die Kante beschädigen könnte, sollten Sie sie so tief in den Boden einbringen, dass sie nicht übersteht. Um einen geraden Verlauf zu gewährleisten, sollten Sie auch dafür vorher eine Maurerschnur spannen.

Schritt 2: Einsetzen der Rasenbegrenzung

Beim Einsetzen der Rasenbegrenzung ist es hilfreich, wenn Sie Unterstützung haben. Das Material ist relativ flexibel, sodass eine zweite Person die Kante mit Ihnen gemeinsam ausrollen und in die Rille einfügen sollte. Wenn Sie eine neue Rolle beginnen, sollten Sie die beiden Enden großzügig überlappen lassen, damit später keine Lücke entsteht.

Schritt 3: Rolle zuschütten

Wenn Sie die Rasenbegrenzung vollständig in die Rille eingesetzt haben, können Sie die vorher ausgehobene Erde anschütten, sodass das Kantenmaterial einen festen Stand erhält.

Dauerhafte Rasenbegrenzung durch gepflasterte Rasenkanten

Wenn Sie es sich dauerhaft ersparen möchten, Rasenkanten zu stechen, sind gepflasterte Kanten eine robuste Alternative. Wählen Sie dazu glatte Kantensteine, so erhalten Sie eine wirksame Rasenbegrenzung. Dekorativer sind jedoch abgerundete Pflastersteine, die Sie mit kleinen Lücken um die Rasenfläche arrangieren. Der Nachteil dieses optisch ansprechenden Pflasters ist jedoch, dass der Rasen auch zwischen den Pflastersteinen wächst und Sie diesen regelmäßig mit einer Kantenschere entfernen müssen.

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