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Farn als Zimmerpflanze – der Ratgeber

Der Farn und seine Arten sind beliebt als Pflanze im Wohnzimmer und im Garten, was er nicht zuletzt seiner unkomplizierten Pflege verdankt. Er bildet keine Blüten aus und seine Wedel wachsen sehr schnell. Anfängerfehler können dem Gewächs wenig anhaben. Im Ratgeber lesen Sie, welche Tipps den Farnen zu einem besseren Wachstum im Zimmer und im Garten verhelfen.

FarnEin Überblick
ArtenSchwert-Farne, Nest-Farne, Geweih-Farne, Goldtüpfel-Farne, Frauenhaar-Farne
StandortSchatten
PflanzzeitFrühjahr
Blütezeitblüht nicht
Pflegeviel Wasser

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Optimaler Standort für die Pflanzen

Farne weisen im Vergleich zu anderen Zimmerpflanzen eine Besonderheit auf: Sie benötigen praktisch kein Licht. Der direkten Sonneneinstrahlung sollten Sie Ihren Farn daher nicht aussetzen. Der Farn richtet sich während des Wachstums immer nach dem Licht aus. Drehen Sie den Topf alle paar Tage ein wenig, wächst er rundum gleichmäßig.

Achten Sie am Aufstellungsort der Farne auf eine hohe Luftfeuchtigkeit. Diese begünstigt das Wachstum der Farne immens. Zudem fühlen sich die Farne bei 18 bis 25 Grad wohl und sind damit als Zimmerpflanze ideal geeignet. Doch auch niedrige Temperaturen um 9 Grad verträgt der Farn.

Umtopfen der Farne

Farn frisch umgetopft

Haben sich überall im Topf der Farne Wurzeln ausgebreitet, müssen Sie Ihre Farne umtopfen. Da der Farn schnell wächst, wird das Umtopfen der Pflanzen einmal im Jahr erforderlich sein. Das Umtopfen erfolgt im Frühjahr oder im Sommer. Sie können den Farn gerne in eine Schale stellen - seine Wurzeln wachsen auch im Garten ohnehin nicht tief. Wenn Sie möchten, können Sie aber auch eine Blumenampel wählen. Verwenden Sie ein steriles Gemisch ohne Pflanzen-Reste aus Lauberde, Torf und Sand. Pflanzenkeime in der Erde können Sie zum Beispiel im Backofen bei 90 Grad Celsius abtöten.

Pflege der Pflanzen

Sobald es warm wird, benötigen die Farne im Zimmer und im Garten sehr viel Wasser. Ab einer Temperatur von 17 Grad Celsius müssen Sie das Gießen intensivieren. Der Wurzelballen sollte stets feucht sein, übertreiben Sie es aber nicht. Ein nasser Wurzelballen neigt nämlich dazu, zu faulen. Für das Gießen sollten Sie Regenwasser verwenden, das frei von Kalk ist. Kalt sollte das Wasser ebenfalls nicht sein, das vertragen die Farne nicht. Nach dem Füllen der Gießkanne sollten Sie warten, bis das Wasser Zimmertemperatur erreicht hat.

Farne

Vor dem Gießen sollten Sie Ihren Farn auf einen Untersetzer stellen. Sie können den Farn dann gießen, bis Wasser durch das Abzugsloch in die Schale läuft. Nach einigen Minuten wird der Farn das Wasser aus der Schale zurücksaugen. Wiederholen Sie diese Prozedur, bis der Farn kein Wasser mehr aus der Schale aufnimmt. Das überschüssige Wasser gießen Sie am besten weg, damit sich keine Staunässe bildet. Auf diese Weise versorgen Sie Ihren Farn mit der richtigen Menge Wasser.

Bei kälteren Bedingungen benötigen die Pflanzen nur noch sehr wenig Wasser. Fallen die Temperaturen unter zehn Grad Celsius, müssen Sie nur noch selten gießen. Die Pflanzen gehen nun in eine Ruhepause.

Je intensiver und regelmäßiger Sie düngen, desto prächtiger geraten die Wedel, die die Farne ausbilden. Die Konzentration des Düngers sollte jedoch gering ausfallen, da der Farn empfindlich auf Salz reagiert. Halten Sie die Erde nach dem Düngen unbedingt feucht, damit sich die Nährstoffe gut im Boden im Topf verteilen können. Nur so stellen Sie sicher, dass die Pflanze die Nährstoffe auch tatsächlich aufnehmen kann. Die Häufigkeit der erforderlichen Düngung hängt von der Art des verwendeten Farns ab. Farne in Torferde zum Beispiel benötigen alle zwei Wochen eine Düngung. Wählen Sie eine gute Komposterde, kann alle vier Wochen gedüngt werden. Im Winter wachsen die Pflanzen kaum und benötigen daher auch viel weniger Düngemittel. Wenn Sie möchten, können Sie Knochenmehl oder Hornspäne als organische Dünger für die Langzeitdüngung der Farne gut in die Erde einarbeiten.

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