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Die richtige Poolpflege für ungetrübten Badespaß

Ein eigener Pool im Garten ist ein Spaß für Jung und Alt. Kinder lieben es, im Wasser zu planschen und zu toben und auch Erwachsenen bietet das kühle Nass willkommene Abkühlung an heißen Tagen. Wenn Sie Ihren Pool mit einer Gegenstromanlage ausrüsten, wird bereits aus einem kleinen Modell ein echter Swimmingpool. Hier können Sie ganz bequem Ihre Bahnen im eigenen Garten ziehen und der Pool wird zu einem Teil Ihrer Fitness-Routine. Doch damit Sie Ihren Badespaß ungetrübt genießen können, ist die richtige Pool- und Wasserpflege wichtig. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Pool fachgerecht durch das ganze Jahr begleiten und lesen Sie mehr über die Vorteile der einzelnen Poolarten.

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Der richtige Pool: Welche Variante kommt für Sie infrage?

Bevor es an die Poolpflege geht, muss natürlich erst mal ein Schwimmbecken her. Dabei haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen drei verschiedenen Varianten:

  • Aufstellbecken
  • Einbaubecken
  • Quick-up-Pool
Hier geht's zum Sortiment "Swimmingpools"

Aufstellbecken sind als fertige Bausätze in unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich. Sie sind recht kostengünstig, einfach zu installieren und nachträglich aufzubauen. Die meisten Aufstellbecken bestehen aus Kunststoff und Stahl. Um das Becken zu installieren, müssen Sie den Untergrund ebnen. Dies gelingt mit einer Betonplatte oder verdichteter Erde.

Outdoor-Pool

Einbaubecken gelten als Klassiker unter den Swimmingpools. Sie werden komplett in der Erde versenkt und sind somit eine Anschaffung auf Lebenszeit. Diese Variante ist besonders exklusiv und stilvoll und fügt sich perfekt in Ihren Garten ein. Auch Einbaubecken sind in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich und lassen sich überall dort installieren, wo ein ausreichend großes Erdloch ausgehoben werden kann.

Eine Kombination aus Aufstell- und Einbaubecken ist das Teileinbaubecken. Hier versenkt man den Pool nur zur Hälfte im Boden.

Eine Sonderform stellen die Quick-up-Pools dar. Diese überzeugen durch einen günstigen Preis und lassen sich vergleichsweise schnell auf- und auch wieder abbauen. Sie bestehen aus einem aufblasbaren Ring, der den Umriss des Pools markiert. Für die Nutzung müssen Sie lediglich den Ring aufblasen und Wasser in den Pool füllen, dann stellt sich dieser von alleine auf.

Materialien für den Pool: die einzelnen Vorteile im Überblick

Swimmingpools gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Materialien. Die beliebtesten sind Stahl, Styropor, Kunststoff, Edelstahl und Holz. Dabei hat jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile:

Material Vorteile Nachteile
Stahl
  • Kostengünstig
  • Selbstbau recht einfach möglich
  • Langlebig
  • Winterfest
  • Kühlt über Seitenwände recht schnell aus
  • Ebener Aufstellplatz muss vorausgesetzt sein
  • Styropor
  • Selbstbau recht leicht möglich
  • Gute Haltbarkeit und Stabilität
  • Gute thermische Isolierung
  • Umfangreiche Betonierarbeiten nötig
  • Kunststoff
  • Schnelle Aufstellung
  • Stabil
  • Verschiedene moderne Designs möglich
  • Sanierung bei Beschädigung aufwendig
  • Edelstahl
  • Langlebig und Witterungsbeständig
  • Sehr hygienisch
  • Komplett wasserdicht
  • Hochwertige Optik
  • Sehr kostspielig
  • Holz
  • Sehr langlebig
  • Formschöne und natürliche Optik
  • Einfache Montage
  • Kostenintensiv
  • Pool-Wasserpflege – kristallklare Frische erleben

    Haben Sie erst mal einen Pool im eigenen Garten, freuen Sie sich über eine gesteigerte Lebensqualität und bringen viel Freude in Ihr Leben. Doch vor dem Vergnügen wartet etwas Arbeit auf Sie. Denn damit das Poolwasser kristallklar, frisch und hygienisch unbedenklich bleibt, müssen Sie sich regelmäßig fachgerecht um die Wasserqualität kümmern. Hier erfahren Sie, warum die Poolpflege für ungetrübten Badespaß unverzichtbar ist.

    Hand in Poolwasser

    Warum ist die richtige Poolpflege so wichtig?

    Das Wasser im Pool ist großen Belastungen ausgesetzt. Ohne geeignete Pflegemaßnahmen kommt es unter anderem zu folgenden Effekten:

    • Ohne Strömung sinkt der Sauerstoffgehalt, das Wasser wirkt nicht mehr frisch, sondern abgestanden und wenig einladend.
    • Der pH-Wert weicht auf Dauer zu weit vom Ideal ab. Alkalische Werte, die 7,4 überschreiten, verringern die Wirkung von Desinfektionsmitteln wie Chlor. Saure Werte unter 7,0 führen zu verstärkter Korrosion an Metallteilen des Pools.
    • Laub, Staub, Vogelkot, Hautschuppen und Körperpflegeprodukte verschmutzen das Wasser und trüben es ein.
    • Ohne die passende Poolpflege vermehren sich Algen, die Boden und Wände des Pools mit einer glitschigen Oberfläche überziehen und das Wasser ebenfalls trüben.
    • Zudem können sich Bakterien, Viren und Pilze ungehemmt vermehren. Nicht alle Arten sind harmlos für den Menschen.

    Poolpflege mit System

    Damit die Wasseraufbereitung im Pool gelingt, ist es wichtig, die verschiedenen Reinigungsschritte in der richtigen Reihenfolge umzusetzen.

    1. Physikalische Maßnahmen wie Filtern, Umwälzen, etc.
    2. Kontrolle und Korrektur der Wasserwerte
    3. Das Wasser im Pool chemisch aufbereiten
    4. Weitere individuelle Pflegemaßnahmen wie Algenbekämpfung oder Flockungsmittel gegen Wassertrübungen

    Wie vermeidet man Schmutz von außen?

    Reduzieren Sie den von außen eingetragenen Schmutz im Pool mit einer Poolabdeckung und durch den Einsatz eines Poolsaugers.

    Das Poolwasser physikalisch pflegen

    Damit das Wasser im Pool frisch bleibt, sollte die gesamte Wassermenge jeden Tag mindestens zweimal komplett umgewälzt werden. An besonders heißen Tagen ist es empfehlenswert, das Wasser dreimal pro Tag komplett umzuwälzen. Die dazu erforderliche Filterlaufzeit berechnen Sie anhand der folgenden Formeln. Messen Sie immer an den breitesten Stellen:

    Wasser fließt aus Schlauch in Pool Hier geht's zum Sortiment "Wasserpflege"

    Pool reinigen – ohne Chemie geht es nicht

    In manchen Bereichen erinnert die Poolpflege an den Chemieunterricht. Lassen Sie sich nicht verunsichern, mit Komplett-Kits zur Wasserkontrolle gelingt die wöchentliche Prüfung der Wasserwerte im Handumdrehen. Die Wasserwerte können Sie auf folgende Arten überprüfen:

    • Teststreifen
    • Testflüssigkeiten
    • Messgeräte mit Testtabletten (sogenannte Pool-Tester)

    Die folgende Tabelle zeigt, wie sich der pH-Wert auf die Qualität des Poolwassers auswirkt.

    pH-Wert

    Auswirkungen auf die Wasserqualität im Pool

    6,0 und weniger

    Materialschäden aufgrund von Korrosion und unangenehme Gerüche treten auf.

    6,5

    Die Korrosionsgefahr steigt an.

    7,0 bis 7,4

    Ideale Bedingungen für Wasserpflege und Materialschonung.

    7,5

    Das Poolwasser neigt zur Trübung.

    8,0

    Es kommt vermehrt zu Kalkausfällungen und Kalkablagerungen.

    8,5

    Die Desinfektionswirkung von Chlor ist stark eingeschränkt.

    Haben Sie den pH-Wert bestimmt und eingestellt, ermitteln Sie den Chlorgehalt. Im Anschluss können Sie das Poolwasser reinigen, indem Sie es desinfizieren. Dazu stehen folgende Mittel zur Wahl:

    • Chlor: Der Klassiker zur Poolreinigung sorgt für eine sichere Desinfektion, sofern der pH-Wert des Wassers nicht zu hoch ist.
    • Brom: Brom wirkt ähnlich wie Chlor, doch es hat den Vorteil, dass es auch bei einem hohen pH-Wert seine Wirkungskraft behält. Deshalb ist Brom vor allem bei zu hohem oder stark schwankendem pH-Wert empfehlenswert.
    • Aktivsauerstoff: Aktivsauerstoff gilt als besonders hautfreundlich und erzeugt nicht den für Chlor typischen Schwimmbadgeruch. Allerdings verliert Aktivsauerstoff bei hohen Wassertemperaturen einen Großteil seiner Wirkungskraft.
    • Ozon: Die Poolpflege mit Ozon ist frei von Chemie. Das Ozon reagiert mit den verschiedenen Bestandteilen des Wassers und die Oxidationsprodukte können leicht ausgefiltert werden.

    Sollte die Wasserqualität auch nach dem Einsatz von Brom und Aktivsauerstoff schlecht sein, können Sie im Anschluss ohne Bedenken eine Stoßchlorung vornehmen.

    Was ist sonst noch bei der Pool-Pflege zu beachten?

    Geben Sie Chlorgranulat oder Chlortabletten nicht direkt in den Pool. Sonst kann es zu Verfärbungen des Materials kommen.

    Unser beliebtestes Poolpflege Sortiment

    Pool zum Saisonstart auffrischen

    Nach der Winterruhe benötigt Ihr Pool eine Generalüberholung. Dann kann die Badesaison beginnen. Lassen Sie das Restwasser ab und reinigen Sie die Wände und den Boden gründlich mit Poolreiniger. Zum Abschluss können Sie die Flächen mit Algizid behandeln, das Sie etwa 24 Stunden einwirken lassen. Kontrollieren Sie die Filteranlage und tauschen Sie bei Bedarf die Kartusche. Nach der Füllung mit Frischwasser kontrollieren Sie den pH-Wert des Wassers und regulieren ihn bei Bedarf. Führen Sie im Anschluss eine Stoßchlorung durch. Die Werte sollten in folgenden Bereichen liegen:

    • pH-Wert: 7,0 bis 7,4
    • Chlorgehalt: 0,3 bis 0,6 Milligramm Chlor pro Liter Wasser

    Wie hoch sollte der Chlorgehalt maximal sein?

    Bei Bedarf können Sie den Chlorgehalt kurzfristig bis auf 1,2 Milligramm Chlor pro Liter erhöhen.

    Geben Sie zum Abschluss noch Algizid ins Wasser, um die Neubildung von Algen zu vermindern. Nun ist Ihr Pool startklar für die neue Saison.

    Schmutz wird mit Fangnetz aufgefangen

    Pool reinigen – Schritt für Schritt

    Trotz regelmäßiger Pflege benötigt jeder Pool mindestens einmal pro Jahr eine umfangreiche Grundreinigung. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen.

    Schritt 1: Groben Schmutz entfernen

    Holen Sie Laub und Äste sowie anderen groben Schmutz mit einem Kescher aus dem Wasser.

    Schritt 2: Wasser ablassen

    Entleeren Sie den Pool möglichst vollständig. Eine Tauchpumpe leistet hier gute Dienste. Dieser Vorgang dauert einige Zeit. Fegen Sie derweil die Poolumrandung und entfernen Sie Unkraut oder reinigen Sie Ihre Gartenmöbel , damit direkt im Anschluss an die Poolreinigung die Schwimmsaison im eigenen Garten eröffnet werden kann.

    Wann kann ich das Wasser im Garten versickern lassen?

    Sofern der Chlorgehalt des Wassers bei maximal 0,1 Milligramm pro Liter liegt, können Sie das Wasser auf dem eigenen Grundstück versickern lassen. Überprüfen Sie vorher den pH-Wert. Er sollte bei 7 liegen, um die Pflanzen nicht zu schädigen.

    Schritt 3: Boden und Wände reinigen

    Reinigen Sie nun den Boden und die Wände des Pools mit einem speziellen Poolreiniger. Schrubber und Bürsten leisten dabei wertvolle Dienste. Pools mit Folie reinigen Sie mit speziellen Folienschwämmen und weichen Bürsten, um die empfindliche Oberfläche nicht zu beschädigen. Für die Reinigung des Bodens können Sie auf einen Bodensauger zurückgreifen. Denken Sie auch an die Reinigung der Poolleiter .

    Wie löst man hartnäckige Verschmutzungen?

    Hartnäckige Verschmutzungen aus Kalk und Fett am Wasserrand lassen sich mit Poolreiniger nur schwer lösen. Greifen Sie hier auf spezielle Reinigungsmittel für die Wasserlinie von Pools zurück.

    Schritt 4: Spülen

    Nachdem der ganze Schmutz gelöst ist, spülen Sie den Pool gründlich aus und entfernen Sie das Schmutzwasser so weit wie möglich.

    Schritt 5: Filter kontrollieren

    Bevor Sie nun frisches Wasser in den sauberen Pool füllen, kontrollieren Sie die Technik und tauschen Sie bei Bedarf die Kartusche des Filters aus. Bitte beachten Sie, dass Filteranlagen, die statt Kartuschen mit Sand filtern, weniger oft neue Filtermedien benötigen.

    Schwimmring im Pool

    Schritt 7: Pool füllen

    Füllen Sie nun den Pool mit Frischwasser auf. Auch dieser Vorgang nimmt einige Zeit in Anspruch.

    Schritt 8: pH-Wert bestimmen

    Die deutsche Trinkwasserverordnung erlaubt für Leitungswasser einen pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5. Je nach Wohnort kann es daher sein, dass Sie den pH-Wert des Frischwassers angleichen müssen, bevor Sie die Desinfektion einleiten.

    Schritt 9: Erstdesinfektion durchführen

    Geben Sie nun die nötige Menge Chlor ins Wasser. Die richtige Dosierung entnehmen Sie bitte den Herstellerangaben auf der Packung des Granulats oder der Tabletten. Alternativ können Sie auch Brom oder Aktivsauerstoff zur Erstdesinfektion nutzen.

    Schritt 10: Algenbewuchs vorbeugen

    Geben Sie nun gemäß der Herstelleranleitung Algizid ins Wasser, um die Algenbildung weitgehend zu unterbinden.

    Wie verhindere ich unschöne Verfärbungen am Poolboden?

    Gießen Sie das Desinfektionsmittel in den Skimmer. So verteilt es sich gleichmäßig im Wasser und es kommt nicht zu Verfärbungen am Boden des Pools.

    Die folgende Tabelle zeigt eine professionelle Pflegeroutine für Ihren Pool.

    Aufgabe 1-mal pro Woche 1-mal im Monat 1-mal im Jahr
    pH-Wert testen und einstellen
    Chlor-Wert testen
    Chloren
    Frischwasser hinzufügen
    Kompletter Wasserwechsel
    Filterkartusche reinigen
    Filterkartusche wechseln
    Technik kontrollieren
    Pool auf Beschädigungen prüfen
    Rückspülen
    Algizid anwenden
    Flockenbildner anwenden
    Säurekapazität ermitteln

    Welche Vorteile bietet ein Sandfilter?

    Ein Sandfilter ist eine Alternative zum Kartuschenfilter. Das Filtermaterial in einem Sandfilter müssen Sie nur alle 3 bis 5 Jahre erneuern.

    Hier geht's zum Sortiment "Sandfilteranlage"

    Algen im Pool verhindern und bekämpfen

    Algen im Pool vermindern den Badespaß deutlich. Dabei verhalten sich Algen ziemlich menschlich – sie schätzen warme Temperaturen und viel Sonnenlicht. Ideal wäre ein Schattenplatz für den Pool. Das widerspricht aber den Vorlieben der meisten Nutzer, die warmes Wasser und die Sonne genießen möchten. Außerdem spenden Bäume zwar Schatten, ihre Blätter und Äste sorgen aber für starke Verschmutzungen. Doch mit der richtigen Poolpflege machen Sie Algen im Pool das Leben ungemütlich. Folgende Maßnahmen helfen, die störende Algenbildung im Pool zu vermindern oder gar zu verhindern:

    Chlor-Testkit
    • Chlor: Kontrollieren Sie regelmäßig den Chlorgehalt und chloren Sie bei Bedarf zügig nach. Algen gedeihen in ausreichend gechlortem Wasser schlechter. Mit Chlor-Testkits können Sie den Gehalt in Sekundenschnelle bestimmen.
    • Dunkelheit: Algen mögen es hell, ohne Licht wachsen sie kaum. Decken Sie Ihren Pool bei Nichtgebrauch sofort mit einer dunklen Plane oder einer festen, lichtundurchlässigen Poolabdeckung ab. Das verringert auch die Verschmutzung durch Staub, Äste und Blätter.
    • Filterung: Sorgen Sie für eine ausreichende Laufzeit der Filteranlage. Insbesondere an heißen, sonnigen Tagen ist es wichtig, die Umwälzdauer zu erhöhen.
    • Filterreinigung: Äste und Blätter, die sich zersetzen, bilden einen idealen Nährboden für Algen. Versehen Sie die Einströmungsöffnung des Filters mit einem feinen Netz, das solch groben Schmutz aufhält, und reinigen Sie das Netz täglich.
    • Algenblocker: Algen benötigen Licht, um zu wachsen. Algenblocker filtern die nötigen Lichtwellen und unterdrücken damit das Algenwachstum wirksam.

    • Wasserwechsel: Je frischer das Wasser ist, desto weniger Chancen haben Algen. Tauschen Sie daher jede Woche mindestens 3 Prozent des Poolwassers aus. In Phasen mit hohen Temperaturen oder wenn sich bereits eine leichte Grünfärbung des Wassers zeigt, führen Sie den Wechsel großzügiger aus. Erneuern Sie ein Drittel oder gar die Hälfte des Wassers.

    Welches Wasser eignet sich für den Pool?

    Leitungswasser ist sauerstoffreicher als Brunnenwasser. Deshalb ist es besser zur Befüllung des Pools geeignet. Leitungswasser hilft ebenfalls, Algen im Pool zu vermeiden.

    So bekämpfen Sie eine Algenplage im Pool richtig

    Wenn sich die Algen bereits in Ihrem Pool breitgemacht haben, müssen Sie zu drastischeren Maßnahmen greifen, um die Algen wieder loszuwerden. Sie haben die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten:

    Algen im Pool
    • Algen manuell entfernen
    • Chemischen Algenvernichter einsetzen

    Möchten Sie die Algen per Hand entfernen, schrubben Sie alle Oberflächen im Pool gründlich mit einer Bürste ab. Arbeiten Sie sorgfältig und reinigen Sie besonders die Fugen sehr intensiv. Wirbeln Sie die gelösten Algen auf, um sie absaugen zu können. Zusätzlich sollten Sie folgende Maßnahmen durchführen:

    • Prüfen Sie den pH-Wert des Wassers und bringen Sie ihn bei Bedarf auf einen Wert von 7.
    • Führen Sie eine Stoßchlorung durch.
    • Reinigen Sie den Filter.
    • Lassen Sie die Filteranlage mindestens 24, besser 48 Stunden ununterbrochen durchlaufen und legen Sie ein Flockenkissen in den Skimmer ein.
    • Lassen Sie den Filter währenddessen regelmäßig rückspülen.

    Möchten Sie lieber einen chemischen Algenvernichter einsetzen, beachten Sie, dass das Mittel mindestens 24 Stunden wirken muss, um die Algen sicher abzutöten. Beachten Sie die Anwendungshinweise des Herstellers.

    Was hilft außerdem gegen Algenbildung?

    Ein Poolroboter kann die Algenbildung nicht verhindern. Aber er sorgt wirksam dafür, dass sich keine Ablagerungen am Boden und an den Wänden sowie an der Wasserlinie bilden können.

    Die folgende Tabelle zeigt, wie Sie gegen typische Wasserprobleme beim Pool vorgehen.

    Problem Ursache Lösung
  • Glitschiger Boden/glitschige Wände
  • Wasser grünlich-trüb
  • Ablagerungen braun-rot
  • Vermehrtes Algenwachstum
    • Wände und Boden von Belägen entfernen (Poolbürste) & aufgewirbelten Schmutz absaugen
    • pH-Wert einstellen auf 7,0
    • Filter reinigen oder rückspülen
    • Dauerbetrieb der Filteranlage für 24 bis 48 Stunden und mehrmals rückspülen
    • Stoßchlorung durchführen und anschließend ein Flockenkissen in den Skinner legen
    • Algizid anwenden
  • Wasser milchig-trübe
  • Zu viele organische Stoffe
  • Konzentration des Desinfektionsmittels zu gering
  • Filtration nicht ausreichend
    • Wände und Boden von Belägen entfernen (Poolbürste) & aufgewirbelten Schmutz absaugen
    • pH-Wert einstellen auf 7,0
    • Stoßchlorung durchführen und anschließend ein Flockenkissen in den Skinner legen
    • Dauerbetrieb der Filteranlage für 24 bis 48 Stunden und mehrmals rückspülen
  • Wasser trübe oder milchig
  • Beckenwände rau
  • Kalkablagerungen und Kalkausfällung
  • pH-Wert zu hoch
  • Wasser zu hart
  • kalkhaltige Chlorprodukte
  • zu hohe Wassertemperatur
    • Kalkbeläge entfernen und absaugen
    • pH-Wert einstellen auf 7,0
    • Härtestabilisator hinzufügen
  • Reizung von Haut und Augen
  • Chlorgeruch
  • Chlordosierung zu niedrig
  • zu hoher pH-Wert
    • pH-Wert einstellen auf 7,0
    • Filter reinigen und desinfizieren
    • Flockenkissen in den Skinner legen
    • Frischwasser zuführen
    • Stoßchlorung durchführen wenn der freie Chlorgehalt unter 0,3 mg/l liegt
  • Wasser schwarz, braun oder grün bereits kurz nach der Befüllung
  • Mangan, Kupfer oder Eisen im Wasser
    • pH-Wert einstellen auf 7,0
    • Stoßchlorung durchführen und anschließend ein Flockenkissen in den Skinner legen
    • Dauerbetrieb der Filteranlage für 24 bis 48 Stunden und mehrmals rückspülen
    • Härtestabilisator hinzufügen

    Pool winterfest machen – die Poolpflege im Herbst

    Poolkenner wissen: Je sorgfältiger Sie Ihren Pool auf den Winter vorbereiten, desto einfacher gelingt die Inbetriebnahme im nächsten Jahr. Damit Sie lange Freude an Ihrer persönlichen Badeoase im Garten haben, ist es wichtig, den Pool fachgerecht winterfest zu machen. So vermeiden Sie hartnäckige Verschmutzungen und Probleme mit der Pooltechnik.

    Hier geht's zum Sortiment "Abdeckplanen"

    Wann sollte der Pool winterfest gemacht werden?

    Die abschließenden Arbeiten am Pool sind relativ zeitaufwendig. Aber Sie können die Aktion sehr gut planen und auf Tage legen, an denen Sie viel Zeit haben. Denn es genügt, den Pool irgendwann nach dem letzten Badetag und vor dem ersten Frost winterfest zu machen.

    Was ist das Wichtigste bei der Überwinterung?

    Decken Sie den Pool unbedingt ab, wenn Sie ihn nicht mehr nutzen. Ansonsten bilden sich Algen und Schmutz gelangt ins Wasser. Das erschwert die Endreinigung im Herbst.

    So gehen Sie vor, um Ihren Pool winterfest zu machen:

    Poolreiniger
    • Führen Sie eine Stoßchlorung durch und lassen Sie dabei die Filteranlage laufen. So desinfizieren Sie Filter und Leitungen und verhindern, dass sich während des Winters hartnäckige Schmutzschichten ablagern.
    • Reinigen Sie den Pool gründlich. Entfernen Sie alle Kalkränder, Kalk und Schmutz an der Wasserlinie und sonstige Verschmutzungen. Benutzen Sie dazu einen leistungsstarken Poolreiniger. Für hartnäckigen Schmutz an der Wasserlinie sind für die Poolpflege Spezialreiniger erhältlich. Ein Poolroboter kann die Arbeit deutlich erleichtern.
    • Lassen Sie nun etwa ein Drittel des Wassers ab. Achten Sie darauf, dass alle Zu- und Ableitungen des Pools oberhalb der Wasserlinie liegen.
    • Behandeln Sie das Restwasser mit einer Winterpflege für Pools. Das Mittel verhindert Algenbildung, Kalkablagerungen und wirkt stark anhaftendem Schmutz entgegen.
    • Decken Sie nun den Pool mit einer passenden Abdeckung oder einer lichtundurchlässigen Plane ab. Bedenken Sie, dass Regenwasser und Schnee die Plane niederdrücken können und kalkulieren Sie dies entsprechend mit ein.

    Muss man das Wasser vollständig ablassen?

    Viele Poolbesitzer glauben, dass sie das Wasser im Winter komplett ablassen müssen. Tatsächlich ist das unnötig. Das Restwasser stabilisiert den Pool und unterstützt insbesondere bei einem Standpool die Formbeständigkeit.

    Mit diesen Tipps und Tricks pflegen Sie Ihren Pool fachgerecht und genießen das Baden und Schwimmen unbeschwert.

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