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Zum perfekten Garten gehört ein professionell gepflegter Rasen

Um bei der Rasenpflege das beste Ergebnis zu erzielen, müssen Sie den passenden Rasenmäher einsetzen. Zur Auswahl stehen Elektro-Rasenmäher, Mäher mit Akku und Handrasenmäher sowie die autonom arbeitenden Mähroboter. Wir zeigen Ihnen, welches Modell wirklich zu Ihnen passt und geben wichtige Tipps zur Rasenpflege.

So finden Sie den richtigen Rasenmäher

Vor dem Kauf eines neuen Rasenmähers sollten Sie sich einige Gedanken über Ihre Anforderungen an das Gerät machen. Beantworten Sie sich folgende Fragen:

  • Wie groß sind die zu bearbeitenden Rasenflächen und welche Form weisen sie auf?
  • Welchen Antrieb wünsche ich mir für den Rasenmäher?
  • Muss ich auf Nachbarn Rücksicht nehmen?
  • Soll das Arbeiten auch während der Ruhezeiten möglich sein?
  • Befindet sich für den kabelgebundenen Rasenmäher eine Steckdose in der Nähe der Rasenfläche?
  • Habe ich es im Garten mit einem ebenen Untergrund zu tun?
  • Muss ich auch hohes und nasses Gras mähen können?
  • Ist mein Grundstück groß genug, um einen Rasentraktor einsetzen zu können?
RasenmähertypenRasengröße und HöheLautstärkeBesonderheiten
SpindelrasenmäherKleiner Rasen, geringe RasenhöhePraktisch unhörbarSehr glatter Schnitt; auch für Rasenkanten geeignet
Kabelgebundener ElektrorasenmäherMittelgroßer Rasen, mittlere RasenhöheLeiseKeine Unterbrechung der Arbeit, da Netzstrom immer zur Verfügung steht
BenzinrasenmäherGeeignet für große Rasenflächen und hohes GrasSehr lautExtrem durchzugsstark; hohe Schnittbreite
AkkurasenmäherGeeignet für mittlere Rasenflächen und mittelhohes GrasLeiseFlexibel überall im Garten einsetzbar dank des Verzichts auf Kabel
MähroboterGeeignet für jede Rasengröße und mittelhohes GrasLeiseMähen autonom

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Der Spindelrasenmäher ist der Klassiker unter den Rasenmähern

Spindelmäher

Bereits im 18. Jahrhundert wurden in England Spindelrasenmäher eingesetzt, um die Rasenflächen in großen Gartenanlagen zu pflegen. Technisch unterscheiden sich die heute erhältlichen Spindelmäher kaum von ihren Vorfahren aus England.

Die Vorteile des Spindelrasenmähers

Bei der Verwendung der Spindelrasenmäher benötigen Sie weder Strom noch Benzin. Sie betreiben die Rasenmäher alleine mit Ihrer Muskelkraft. Da kein Motor verbaut ist, sind diese Geräte fast unhörbar und wartungsarm. Zugleich können Sie kaum energieeffizienter arbeiten als mit einem Spindelmäher. Der gleichmäßige und präzise Schnitt verhilft zu einer saftig grünen Rasenfläche und ist Sichelrasenmähern ebenso überlegen wie den Benzin- und Elektro-Vertretern. Entscheiden Sie sich für ein günstigeres Modell ohne Fangkorb, müssen Sie den Rasenschnitt mit einem Rechen von der Rasen-Fläche entfernen. Da diese Rasenmäher sehr leicht und wendig sind, eignen sie sich für den Einsatz auf verwinkelten Rasenflächen. Die einzige Wartungsmaßnahme betrifft das Schärfen der Messer, ansonsten haben Sie mit diesen in der Anschaffung günstigen Rasenmähern wenig Arbeit.

Die Nachteile des Spindelrasenmähers

Ein Einsatz der Spindelmäher bei hohen Gräsern ist wenig sinnvoll. Hier gilt, dass das Gras die halbe Höhe der Spindel nicht überragen sollte. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie mit dem Spindelmäher häufig raus müssen. Ein Schnitt einmal pro Woche ist das Minimum, da der Rasen bei jedem Arbeitsdurchgang nur leicht gekürzt wird. Häufig geschnittene Rasenflächen benötigen mehr Wasser und trocknen leicht aus. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Einsatz eines Rasensprengers. Zudem ist der Handbetrieb anstrengend - setzen Sie diesen Rasenmäher nur auf kleinen Rasenflächen ein.

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Kabelgebundene Elektrorasenmäher – leise und günstig

Elektro-Rasenmäher

Zu den Stärken der kabelgebundenen Elektro-Rasenmäher gehört der leistungsfähige Motor. Der Rasenschnitt gelangt direkt in einen Fangkorb, ein zweiter Arbeitsschritt für das Aufsammeln des Rasens entfällt. Einsteiger-Modelle bieten eine Schnittbreite von 30 cm und eignen sich für Flächen bis 100 m². Der Preis liegt deutlich unter 100 Euro. Profi-Modelle sind mit deutlich stärkeren Motoren ausgestattet, weisen eine Schnittbreite von mehr als 40 cm auf und eignen sich damit auch für große Grundstücke mit Rasen-Flächen bis 800 m².

Die Vorteile von Rasenmähern mit Kabel

Elektro-Rasenmäher bieten eine komfortable Bedienung, der Start des Motors erfolgt per Knopfdruck. Handelt es sich um ein kompaktes Modell, profitieren Sie von einer guten Manövrierbarkeit. Den Rasen mähen Sie besonders kurz oder lassen ihn auf einer gewissen Schnitthöhe stehen. Dafür sorgt die variable Einstellung der Schnitthöhe. Besitzt der Fangkorb ein Sichtfenster, sehen Sie auf einen Blick, wann die nächste Leerung ansteht. Achten Sie auf ein Modell mit höhenverstellbarem und faltbarem Gestänge. So bringen Sie den Rasenmäher auf eine für Sie optimale Höhe und können ihn gleichzeitig problemlos verstauen. Wenn Sie Ihren Nachbarn akustisch so wenig wie möglich zur Last fallen möchten, sind kabelgebundene Elektro-Mäher ebenfalls empfehlenswert. Sie arbeiten nämlich recht leise.

Die Nachteile kabelgebundener Rasenmäher

Ohne Steckdose in der Nähe können Sie den kabelgebundenen Mäher nicht einsetzen. Außerdem müssen Sie ständig darauf achten, nicht über das Kabel zu stolpern oder gar mit dem Rasenmäher darüberzufahren. Gerade auf verwinkelten Grundstücken, auf denen Sie das Kabel immer wieder neu ausrichten müssen, sind Kabelmäher umständlich. Weit entfernte Stellen im Garten erreichen Sie gar nicht, da das Kabel die Reichweite begrenzt. Die Mäher sind nicht geeignet für große Rasen-Flächen und die bis zu 2.000 Watt starken Motoren kommen häufig trotzdem nicht mit hohem Rasen zurecht.

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Benzin-Rasenmäher – kraftvoll und unabhängig

Benzin-Rasenmäher

Sie haben eine hohe Weide vor sich und fragen sich, wie Sie durch das widerspenstige Gras schneiden sollen? Der Benzin-Rasenmäher ist genau für solche Aufgaben konzipiert. Die schweren Rasenmäher starten Sie über einen Seilzug oder bei moderneren Modellen über einen Elektro-Starter. Dann steht Ihnen sofort die hohe Leistungsfähigkeit dieser Rasenmäher-Modelle zur Verfügung.

Zu den wichtigen Komfortmerkmalen bei Benzin-Rasenmähern gehört der Radantrieb. Dieser nimmt Ihnen viel Arbeit beim Schieben der schweren Geräte ab. Die immense Schnittbreite von etwa 50 cm sorgt für ein zügiges Arbeiten, nur die Aufsitzmäher fühlen sich auf Flächen mit mehr als 1.000 m² noch wohler als der Benzinrasenmäher.

Die Vorteile der Benzinrasenmäher

Dank des Benzinmotors sind Sie von der Stromversorgung unabhängig und können überall im Garten und auf der Anlage arbeiten. Hohes und nasses Gras stellt für die Benzin-Rasenmäher kein Hindernis dar.

Die Nachteile der Benzinrasenmäher

Der Benzin-Motor produziert Abgase - diese Rasenmäher-Modelle sind daher wenig umweltfreundlich. Zudem kann die hohe Geräuschentwicklung zu einem Problem werden, wenn das Grundstück des Nachbarn direkt angrenzt. Zudem sind diese Rasenmäher in der Anschaffung recht teuer. Die großen Benzin-Rasenmäher benötigen viel Stauraum und lassen sich aufgrund ihres hohen Gewichts nur schwer transportieren. Nachteilig ist auch der hohe Wartungsaufwand, zudem müssen Sie stets Benzin und Öl vorrätig halten.

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Rasenmäher mit Akku – leistungsstark dank neuer Technik

Akkurasenmäher

Die moderne Akku-Technologie macht es möglich, Elektro-Rasenmähern ganz ohne Kabel zu einer hohen Leistungsfähigkeit zu verhelfen. Akku-Rasenmäher lassen sich flexibel überall im Garten einsetzen und stehen den kabelgebundenen Modellen in nichts nach.

Die Vorteile von Rasenmähern mit Akku

Mit dem Akku-Rasenmäher arbeiten Sie so unabhängig wie mit einem Benzin-Rasenmäher, gleichzeitig profitieren Sie von einem leisen Motor ohne Emissionen. Fortschrittliche Lithium-Ionen-Akkus sind leicht und weisen eine hohe Energiedichte auf. Der Akku-Rasennäher ist die richtige Wahl, wenn Sie auf Flächen bis zu 800 m² arbeiten möchten.

Die Nachteile von Rasenmähern mit Akku

Akku-Rasenmäher sind deutlich teurer als andere Elektro-Mäher. Stellen Sie sich auch darauf ein, dass Sie nach einigen Jahren einen neuen Akku anschaffen müssen.

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Mähroboter – automatische Rasenpflege

Mähroboter kümmern sich um den Rasen, während Sie auf der Arbeit oder im Urlaub sind. Regelmäßig fährt der Helfer los, mäht den Rasen runter und sorgt so für ein optimales Mähergebnis. Der Rasen wird dabei so fein zerschnitten, dass Sie ihn noch nicht einmal aufsammeln müssen: Der Schnitt bleibt liegen und dient als Dünger. Die Stromversorgung stellt ein Akku sicher, den der Mähroboter sogar selbstständig auflädt, indem er an die Ladestation fährt. Auch wenn es regnet, fährt der Roboter zum Auftanken gleich wieder an die Ladestation. Dank moderner Sensoren und cleverer Software erkennt der Mähroboter sogar Hindernisse und umfährt diese.

Die Vorteile der Mähroboter

Mähroboter

Die Rasenroboter bieten viele Vorzüge: Sie arbeiten leise und stören den Nachbarn nicht, halten den Rasen laufend auf der korrekten Länge und sind unermüdlich am Werk. Ebenso wie bei den Akku-Rasenmähern kommen auch hier fortschrittliche Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, die langlebig sind und den Roboter stets mit der benötigten Energie versorgen. Der Mähroboter nimmt Ihnen viel Arbeit im Garten ab und ist sogar wartungsarm. Eine Reinigung ist nur einmal in der Woche erforderlich. Neue Messer kosten wenig und müssen erst nach mehreren Monaten ersetzt werden.

Die Nachteile der Mähroboter

Durch einen Mähroboter gewinnen Sie viel Zeit, dafür sind aber auch die Anschaffungskosten relativ hoch. Leider müssen Sie erst einmal ein Begrenzungskabel verlegen, damit der Roboter weiß, wo er entlangfahren darf. Probleme bereiten die Mähroboter bei nicht miteinander verbundenen Rasenflächen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie vor und hinter dem Haus einen Rasen besitzen. In diesem Fall findet der Mähroboter nicht den Weg von der einen Zone zur anderen. Problematisch ist der Einsatz von Mährobotern, wenn Kinder und Haustiere auf dem Rasen spielen. Zwar sind die modernen Mähroboter mit Sicherheitsmechanismen ausgestattet, die sie Hindernisse umfahren lassen. Diese Systeme arbeiten aber nicht gänzlich fehlerfrei.

Hier geht's zum Sortiment "Mähroboter"
RasenmähertypRasenflächeRasenzustand und Mähbedingungen
Handspindel-Mäherbis 300 m²Geeignet für kleine Rasenfläche und niedrigen Rasen. Bei hohem Gras sollte ein Spindelmäher mit Fangkorb verwendet werden.
Benzin-Rasenmäher600 m² – 1500 m²Hohe Geräuschemission. Hier müssen Sie Rücksicht auf die Nachbarn nehmen.
Elektro-Rasenmäherbis 600 m²Geeignet für niedrigen Rasen. Auf verwinkelter Rasenfläche ergibt sich schnell ein Kabelsalat.
Akku-Rasenmäherbis 600 m²Für niedrigen und gut gepflegten Rasen geeignet. Erlaubt das Mähen um Hindernisse herum, z. B. um Zäune und Bäume.
Luftkissenmäher bis 1500 m²Komfortables Arbeiten an steilen Rasenflächen. Nicht geeignet für hohes Gras.
Aufsitzmäher 600 m² bis 1500 m²Selbst hohes Gras lässt sich problemlos mähen.
Rasentraktorab 1500 m²Selbst bei längsten Mäheinsätzen auf großen Rasenflächen geht die Arbeit nicht ins Kreuz.
Balkenmäherbis zu 3000 m²Gut geeignet für wild wuchernde Wiesen mit hohem Gras.

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