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Der eigene Kinderspielplatz im Garten

Kinder brauchen viel Bewegung – am besten jeden Tag und an der frischen Luft. Wer einen eigenen Garten besitzt, kann die Rasenfläche mit ein paar Spielgeräten wie Rutsche, Schaukel oder Spielturm für Kinder noch attraktiver machen. So können Kinder ausgelassen und sicher in der Nähe ihres Zuhauses spielen. Was Sie bei der Gestaltung eines ansprechenden Kinderspielplatzes im Garten beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Wie viel Platz braucht man für einen Kinderspielplatz im Garten?

Eine Spielfläche für Kinder lässt sich eigentlich in jedem Garten realisieren, es sei denn, es handelt sich um einen Mini-Vorgarten mit Blumenbeeten. Voraussetzung für einen Kinderspielplatz im Garten ist eine Wiese bzw. eine Rasenfläche. Je nach Größe dieser Fläche können Sie sich für ein oder mehrere Spielgeräte entscheiden. Es ist nicht unbedingt die Menge an Spielgeräten, die einen Spielplatz für Kinder attraktiv macht: Auch ein einzelnes Spielgerät wie ein Sandkasten, ein Spielturm oder ein Baumhaus mit Kletterseil kann für Kinder zu einem echten Paradies werden.

Welche Geräte eignen sich für einen Kinderspielplatz im Garten?

Die Wahl für ein oder mehrere Garten-Spielgeräte hängt vor allem von drei Faktoren ab:

  • dem zur Verfügung stehenden Platz,
  • dem Alter der Kinder und
  • Ihrem Budget.

Der folgende Überblick erleichtert Ihnen die Entscheidung:

Sandhügel im Sandkasten

Der Sandkasten

Ein echter Klassiker ist die Sandkiste seit Generationen. Sie eignet sich besonders für Klein- und Kindergartenkinder und ist relativ einfach zu realisieren. Einen Sandkasten aus Holz oder eine Sandmuschel aus Kunststoff können Sie entweder auf dem Rasen oder auch auf der Terrasse aufstellen. Gefüllt wird der Sandkasten mit feinem Spielsand. Sandkisten finden Sie in den unterschiedlichsten Größen und Formen – mit oder ohne Abdeckung. Einige Sandkisten sind mit einem Dach ausgestattet, das sowohl bei Sonne als auch bei Regen gute Dienste leisten kann.

Echte Highlights sind auch sogenannte Matschkästen, die zusätzlich über einen Behälter für Wasser verfügen. Erweitert werden kann so ein Matschkasten mit Wasserspielen und -rinnen, wie man sie auf vielen öffentlichen Spielplätzen findet.

Kinder spielen im Garten

Die Schaukel

Vom Krabbelalter bis ins Teenageralter – alle Kinder schaukeln gerne. Eine Schaukel ist deshalb ein absolutes Muss für den Spielplatz im Garten.

Die einfachste Variante ist das Aufhängen einer Schaukel an einem Baum. Sie haben die Auswahl zwischen Babyschaukeln, Flexschaukeln, Brettschaukeln, Schaukelscheiben oder Nestschaukeln, in die sich mehrere Kinder gleichzeitig legen können.

Ältere Kinder freuen sich über ein Turngeräte-Set und/oder ein Kletterseil, an dem sie ihre Kletterkünste unter Beweis stellen können. Das Aufstellen eines Schaukelgerüsts für eine Einzel- oder Doppelschaukel ist etwas aufwendiger, aber es lohnt sich: Denn in der Regel wird so ein Schaukelgerüst der Mittelpunkt des Spielplatzes im Garten.

Die Rutsche

Ebenso beliebt wie die Schaukel ist die Rutsche: Doch da die meisten Gartenrutschen nicht mit Röhren- oder Wellenrutschen auf Abenteuerspielplätzen mithalten können, eignen sich die klassischen Rutschen nur für Kinder bis zum Grundschulalter. Sie können sich zwischen Einzelrutschen und Rutschen, die an einen Spielturm montiert werden, entscheiden.

Der Spielturm und das Spielhaus

Der Spielturm ist eine Art Allrounder: Er vereint mehrere Spielgeräte zu einem großen Ganzen, ist aber dafür auch eine echte Investition. Die meisten Spieltürme sind mit einer Rutsche, einer oder zwei Schaukeln, einem Spielhaus in der ersten Etage und einer Kletterwand ausgestattet. So ein Turm bietet Kindern unterschiedlichen Alters viele verschiedene Spielmöglichkeiten, braucht aber auch eine Menge Platz. Wenn Sie sich für einen Spielturm entscheiden, haben Sie spielplatztechnisch im Garten ausgesorgt.

Kleinkinder sollten Spieltürme nur in Anwesenheit eines Erwachsenen nutzen: Für sie eignen sich Spielhäuser, die fest auf der Erde stehen. Ob aus Holz oder Kunststoff, bunt oder naturbelassen – das Design ist für Kinder meist unwesentlich. Wichtiger hingegen ist, dass sich Fenster und Türen einfach öffnen und schließen lassen. Wer flexibel sein möchte, kann im Garten auch ein Spielzelt aufstellen. Das lässt sich schnell wieder abbauen, wenn es nicht mehr in Gebrauch ist.

Das Trampolin

Ein Trampolin zieht Kinder, Jugendliche und auch viele Erwachsene magisch an. Trampoline eignen sich aber erst für Kinder ab fünf Jahren und brauchen Platz. Achten Sie beim Kauf eines Trampolins unbedingt auf Qualität. Eine gute Federung, ein hochwertiges Sicherheitsnetz und eine feste Verankerung in der Erde sind Voraussetzungen für sicheres Springen. Grundsätzlich sollten maximal drei Kinder gleichen Alters und gleichen Gewichts gemeinsam auf einem großen Trampolin springen.

Die Wippe

Die Wippe gehört ebenfalls zu den klassischen Spielgeräten auf einem Kinderspielplatz: Sie fördert das Miteinander von Kindern, denn allein kann man nicht wippen. Es gibt Wippen für zwei, aber auch für mehrere Kinder mit entsprechend langen Sitzflächen. Eine Wippe braucht etwas Platz, sodass sie sich eher für größere Gartenflächen eignet. Wippen können schon Kinder ab zwei Jahren.

6 Tipps für den eigenen Spielplatz im Garten

Kinder spielen auf Spielplatz
  • Spielgeräte fördern die Bewegung und die soziale Interaktion, allerdings sollten Sie nicht den ganzen Garten damit zustellen. Lassen Sie unbedingt ausreichend Platz zum Toben oder für Ballspiele. Gerade ältere Kinder haben viel Spaß an Ballsportarten wie Fußball, Volleyball, Federball oder Tischtennis. Entsprechende Tore oder Netze lassen sich schnell aufstellen.
  • Kinder, die toben und spielen, stolpern auch mal, rutschen ab und fallen hin. Deshalb sollten Sie für einen entsprechenden Fallschutz unter den Spielgeräten sorgen. Als Fallschutz eignen sich beispielsweise Sand, Hackschnitzel oder Rindenmulch.
  • Beim Aufstellen der Spielgeräte sollten Sie darauf achten, dass ausreichend Platz zwischen den einzelnen Geräten, aber auch genug Abstand zu Bäumen oder Mauern besteht. Das reduziert das Verletzungsrisiko. Kinder brauchen immer viel Platz zum Rennen. Die Spielgeräte sollten nicht zum Hindernisparcours werden.
  • Entscheiden Sie sich ausschließlich für Spielgeräte, die den aktuellen europäischen Richtlinien für Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Spielgeräten entsprechen. Die Sicherheitsnorm von Spielgeräten für den häuslichen Gebrauch ist die DIN EN 71-8.
  • Für die Sicherheit ist vor allem auch das Fundament bzw. die Verankerung eines Spielgerätes im Boden verantwortlich. Führen Sie diese unbedingt immer fachgerecht aus und beachten Sie die Herstellerangaben zur Montage.
  • Kontrollieren Sie die Spielgeräte im Garten regelmäßig auf ihre Standfestigkeit und Abnutzungserscheinungen: Überprüft werden sollten Schrauben und Verankerungen sowie Seile und Schaukelsitze. Durch die Witterung können bei Holzspielzeugen Splitter entstehen, auch das sollten Sie kontrollieren.

Wer Kinder und einen eigenen Garten hat, sollte nicht lange zögern, sondern die Kids mit einem Kinderspielplatz vor der Haustür überraschen.

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