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Fische im Teich – lebendige Farbtupfer im Wasser

Fische im Gartenteich unterstreichen die beruhigende Wirkung der Wasserfläche und wirken als zusätzliches gestalterisches Element. Für viele Teichbesitzer ist ein Gewässer ohne Fischbesatz undenkbar. Goldfische, wertvolle Koi-Karpfen und Goldorfen ziehen die Blicke an und wirken, wenn sie ihre ruhigen Bahnen ziehen, geradezu meditativ. Kommen die Fische begeistert zur Fütterung, geht ihren Besitzern das Herz auf. Doch Fische im Teich stellen hohe Ansprüche. Die Lebewesen sind von fachkundiger Pflege abhängig und vermehren den Arbeitsaufwand für den Teich deutlich.

Grundsätzliches zu Fischen im Teich

Die häufig vertretene Meinung, dass Fische im Gartenteich geradezu ein Muss sind, weil sie an der Spitze der Nahrungskette stehen und das biologische Gleichgewicht sichern, ist nicht zutreffend. Experten gehen davon aus, dass ein Gartenteich mit einer Oberfläche von 100 Quadratmetern bei geringer Pflege nach rund 14 Jahren kippt. Ein Filtersystem und regelmäßiges Absaugen des Mulms am Grund verlängern den Lebenszyklus des Gewässers um einige Jahre. Ein Besatz mit Fischen dagegen halbiert die Zeit bis zum Kippen des Gewässers. Kleine Teiche mit Fischbesatz bestehen ohne Pflege sogar nur maximal 4 Jahre, bevor das Milieu aus dem Ruder läuft. Fische im Teich bedeuten einen erheblichen Mehraufwand an Pflege und erfordern eine permanente Wasseraufbereitung. Je mehr Fische im Gartenteich leben, desto aufwendiger ist es, das biologische Gleichgewicht zu bewahren. Wer sich vor der Anschaffung der Tiere dieser Konsequenzen bewusst ist, lernt ein faszinierendes Hobby kennen, das Natur, Tiere und Technik vereint.

Wie viele Fische verträgt ein Gartenteich?

Mehrere Fische im Gartenteich

Die richtige Teichgröße bestimmen Sie anhand der Fischarten, die Sie später halten möchten. Als Faustformel gilt, dass Sie pro Kubikmeter Wasservolumen Fische mit einem Gesamtgewicht von 500 Gramm halten können. Bei einem Teich mit 2.000 Litern Inhalt sollten alle Fische zusammen nicht mehr als 1 Kilogramm wiegen. Je mehr Fische Sie im Teich halten, desto höher wird der Wartungsaufwand – denn die Ausscheidungen der Fische und die Futterreste fördern die Bildung von Faulschlamm und regen das Algenwachstum an. Zusätzlich benötigen einige Fischarten eine gewisse Mindestgröße des Teiches, um sich wohlzufühlen und gesund zu bleiben.

Als Faustregel rechnet man für einen Koi-Karpfen einen Mindestbedarf von 5.000 Litern Wasser. Mit jedem weiteren Exemplar sind jeweils 1.000 Liter zusätzlich erforderlich. Um 10 Kois zu halten, benötigen Sie einen Teich mit mindestens 15.000 Litern Wasser. Das gilt allerdings nur für den Einsatz von Jungfischen. Mit jedem Kilo, das die Fische zunehmen, wächst ihr Wasserbedarf um weitere 1.000 Liter. Das klingt überschaubar, aber das Wachstum von Koi-Karpfen verläuft rasant. Im Alter von einem Jahr sind die ostasiatischen Zierkarpfen knapp 20 Zentimeter lang und wiegen 100 Gramm. In diesem Alter sind sie zu attraktiven Preisen im Handel erhältlich. Nach einem Jahr haben diese Fische im Teich ihre Länge verdoppelt und wiegen je etwa 800 Gramm. Nun muss der Teich bereits 8 Kilogramm Fisch bewältigen. Drei Jahre später sind bereits 20 Kilogramm Fisch im Teich, denn die Tiere sind nun etwa 50 Zentimeter lang und 2 Kilogramm schwer. Im Alter von acht Jahren sind diese faszinierenden Tiere rund 80 Zentimeter lang und bringen 10 Kilogramm auf die Waage. Das bedeutet einen Doppelzentner Fisch im Teich, der Wasserbedarf der Tiere ist in nur 8 Jahren um das Hundertfache gewachsen. Daher sollte bei der Planung und der Auswahl der Fische für den Gartenteich immer die endgültige Größe der Tiere bedacht werden.

Fische im Teich überwintern

Fisch mit Fischfutter

Im Herbst warten einige Arbeiten auf den Teichbesitzer, die es zum Ziel haben, dass die Fische den Winter gut überstehen. Auch während der kalten Jahreszeit kann ein Eingreifen notwendig sein.

  • Von den Bäumen fallende Blätter sollten nicht im Teich bleiben. Sie sinken auf den Boden ab und verursachen bei der Verrottung eine starke Faulgasbildung. Außerdem erhöhen die Blätter den Nährstoffgehalt im Wasser und legen den Grundstein für eine Algenblüte im nächsten Sommer. Fischen Sie daher die Blätter mit einem Kescher aus dem Teich. Verzichten Sie auf spitze Werkzeuge, die die Teichfolie beschädigen könnten. Alternativ spannen Sie ein Netz, das die Blätter auffängt.
  • Schneiden Sie die Wasserpflanzen im Herbst zurück und entfernen sie abgestorbene Triebe. Die abgestorbenen Pflanzenteile sind ideal für den Komposter. Belassen Sie die überschüssigen Pflanzenteile im Wasser, führen Sie dem Teich die überschüssigen Nährstoffe, die die Pflanzen aufgenommen haben, wieder zu.
  • Reinigen Sie den Bodengrund mit einem Schlammsauger. Der Mulm führt zur Faulgasbildung, die den Fischen schadet.
  • Setzen Sie bei Frost einen Eisfreihalter ein, damit sich keine Faulgase unter dem Eis sammeln können.

Fische im Gartenteich sind eine echte Bereicherung für jeden Wasserliebhaber. Gestalten Sie jetzt Ihren Garten neu und planen Sie Ihren neuen Teich.

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Fische im Teich – der Naturteich

Die einfachste Möglichkeit Fische im Teich zu halten, ist ein Naturteich mit einem Besatz aus einheimischen Arten. Diese Lösung funktioniert auch bei kleinen Teichen und Fertigteichen. Wer zurückhaltend bei der Anzahl der Fische ist, kann auf einen Filter verzichten. Ein Teich mit einer 5 mal 3 Meter großen Oberfläche ergibt bei entsprechender Planung bis zu 6 Kubikmeter Wasserinhalt. Hier fühlen sich einheimische Arten, die in freier Natur oft vom Aussterben bedroht sind, wohl. Planen Sie eine Wassertiefe von mindestens einem Meter ein, damit die Fische frostfrei überwintern können. Dazu sollte der tiefste Bereich des Teiches mindestens 2 Quadratmeter groß sein. Die Aufteilung der Teichfläche in eine Feuchtzone, eine Sumpfzone, eine Zone für ausgemachte Wasserpflanzen und einen tieferen Bereich für Schwimmpflanzen schafft Raum für die nötigen Pflanzen. Der möglichst dichte Bewuchs nimmt die Nährstoffe aus dem Wasser auf und bietet Insekten, die gerne von Teichfischen gefressen werden, einen wertvollen Lebensraum. Geeignete Fische für einen Naturteich sind:

  • Elritzen
  • Moderlieschen
  • Bitterlinge
  • Gründlinge

Goldfische im Teich – der Klassiker

Goldfische

Während die kleinen, oft tarnend gefärbten Fische im Naturteich ein bereicherndes Element darstellen, sind Zierfische wie Goldfische das Highlight. Die prachtvoll gefärbten Zierfische sind der Hauptgrund zur Errichtung eines Gartenteichs. Die leuchtenden Karpfenfische aus dem Osten Chinas haben als Zierfisch in menschlicher Obhut eine lange Tradition. Ein artgerechter Goldfischteich bietet den Tieren ein Wasservolumen von 10 bis 15 Kubikmetern. Um dem Auge ein üppiges Bild zu bieten, kann pro 1.000 Liter Wasser ein Fisch gehalten werden. Das gilt allerdings nur bei exzellenter Filtertechnik, denn Goldfische haben einen hohen Energieumsatz. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Fischfutter und die anfallende Menge Kot. Ohne ausreichende Filterung sind Algenprobleme die Folge.

So beliebt Goldfische sind, als Fische für den Gartenteich haben sie einige Nachteile, die Sie kennen sollten. Goldfische neigen zum Gründeln. Sie bewegen ständig den Bodengrund und suchen nach Fressbarem. Der aufgewirbelte Bodengrund bleibt in Form kleinster Schwebeteilchen lange im Wasser erhalten und der Teich wirkt trüb. Dagegen können Sie mit einer leistungsstarken Teichpumpe und einem mehrkammerigen Filter vorgehen. Die Wasserpflanzen mit Pflanzkörben einzubringen, ist ebenfalls hilfreich. Ansonsten graben Goldfische die Pflanzen aus und zerstören die feinen Wurzeln.

Achten Sie bei der Auswahl der Fische im Teich auf geeignete Arten. Einige Goldfischvarianten können nicht im Gartenteich gehalten werden. Obwohl es sich um Kaltwasserfische handelt, sind sie nur für das Aquarium geeignet. Andere Arten, insbesondere Varianten mit auffällig gedrungenen Körpern und ausgeprägt geschleierten Flossen sind reine Sommerfische. Sie bedürfen im Winter der Unterbringung in einem Aquarium. Goldfische wachsen schnell und erreichen eine Größe von etwa 35 Zentimetern. In einem artgerechten Teich vermehren sie sich schnell. Eine Alternative zum Goldfisch können Goldorfen sein. Diese Fische sind robust und gründeln nicht. Allerdings werden sie bis zu 50 Zentimeter lang. Daher benötigen Sie entweder mehr Raum oder die Besatzdichte sollte geringer ausfallen.

Koi-Karpfen – der König der Fische für den Gartenteich

Koi im Teich

Koi-Karpfen erfreuen sich im Gartenteich immer größerer Beliebtheit. Dabei müssen es nicht immer die besonderen und nahezu unbezahlbaren Exemplare sein. Auch für den Kenner vermeintlich minderwertige Exemplare begeistern. Die prachtvollen Farben, das angenehme, dem Menschen zugewandte Wesen und die schiere Größe üben eine unvergleichliche Faszination aus. Doch der Koi ist ein sehr anspruchsvoller Teichfisch. Er benötigt eine exzellente Wasserqualität, um gesund und widerstandsfähig zu bleiben. Da große Kois Wasserpflanzen als leckeres Beifutter ansehen, sind Wasserpflanzen im Koiteich nur schwer zu realisieren. Daher benötigen die Fische im Teich eine besonders ausgeklügelte und wirksame Filtertechnik.

Ein Koiteich sollte ein Volumen von 50 oder 60 Kubikmetern nicht unterschreiten. Sinnvoll ist es, entlang einer Seite des Teiches einen Filtergraben anzulegen. Diesen Graben können Sie mit einem attraktiven Bachlauf im Teich kombinieren. Der künstliche Bach ist nicht nur ein zusätzliches gestalterisches Element, das die Attraktivität der Teichanlage steigert. Der muntere Lauf über die Steine reichert das Wasser auch mit lebenswichtigem Sauerstoff an und verbessert die Lebensqualität der Fische im Teich. Mit einer leistungsfähigen Teichpumpe bewegen Sie idealerweise einen Kubikmeter Teichwasser pro Stunde durch den Filter. Entscheiden Sie sich für einen Filtergraben, verkleinert sich das Umwälzvolumen. Dafür werden die überschüssigen Nährstoffe durch die erste mechanische und die abschließende biologische Aufbereitung des Wassers durch Pflanzen besonders gründlich entfernt. Da die Pflanzen als Sauerstofflieferant fehlen, können Sie mit einem Teichspringbrunnen Bewegung und somit Sauerstoff in das Wasser bringen.

Fische im Teich – die Planung

Wenn Sie sich einen Gartenteich mit Fischen wünschen, beginnt die Planung lange vor dem ersten Spatenstich. Ermitteln Sie zuerst den Platz, den Ihr Garten einem Teich bietet. Eine schattige Lage beugt Algenproblemen vor. Die mögliche Größe des Teiches entscheidet über den angemessenen Fischbesatz. Träumen Sie von prachtvoll leuchtenden Koi-Karpfen, opfern Sie sicher gern große Teile des Gartens für den Teich. Schwebt Ihnen dagegen eher ein romantischer Tümpel mit üppigem Bewuchs der Uferzone vor, ist ein Naturteich die bessere Wahl.

  • Wählen Sie eine robuste Teichfolie, um ein Auslaufen des Teiches sicher zu vermeiden. Ein Teichvlies unter der Folie schützt vor spitzen Steinen.
  • Planen Sie die verschieden tiefen Zonen ausreichend groß und achten Sie auf eine angemessen große und tiefe Grundebene, damit die Fische im Teich sicher überwintern können.
  • Suchen Sie die Filteranlage entsprechend des geplanten Besatzes aus. Wählen Sie den Filter eher zu groß als zu klein.
  • Lassen Sie dem Teich mit den Pflanzen mindestens 3 Monate Ruhe, bevor Sie die Fische einsetzen.
  • Die idealen Monate, um Fische im Teich auszusetzen, sind Juni, Juli und August.
  • Füttern Sie die Fische angemessen. Auf dem Bodengrund vermoderndes Futter mindert die Wasserqualität. Insbesondere Goldfische und Koi-Karpfen erscheinen immer hungrig. Halten Sie sich an die Futterempfehlung der Hersteller.
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