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Der große Gartenteich-Ratgeber

Ein still ruhender Gartenteich, an dem sich Gräser sanft wiegen und Libellen summen, ist für viele Menschen ein erstrebenswertes Ideal im eigenen Garten. Der Gartenteich strahlt Ruhe und Gelassenheit aus und bietet obendrein zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Rückzugsraum. Ob Miniteich für den kleinen Reihenhausgarten, asiatisch anmutender Koiteich oder ein Schwimmteich, der im Sommer zum erfrischenden Bad einlädt: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung eines Gartenteichs. Dieser Gartenteich-Ratgeber bietet eine Übersicht über verschiedene Varianten, Tipps zur Pflege und vieles mehr.

Verschiedene Lösungen für den Gartenteich

Gartenteich mit Teichfolie

Der klassische Gartenteich ist eine wassergefüllte Oase der Ruhe, die Ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Legen Sie Ihren Gartenteich schnell und kompliziert mithilfe einer fertigen Teichwanne an oder gestalten Sie die Form mit Teichfolien individuell. Sie können beispielsweise kleine Bäche oder Wasserfälle anlegen oder den Teich so gestalten, dass eine Brücke über eine besonders schmale Stelle führt.

Haben Sie nur wenig Platz für einen Gartenteich, ist der Miniteich die beste Lösung für Sie: Einen Miniteich können Sie sogar in einem halbierten Holzfass anlegen und auf den Balkon stellen. Für den Miniteich muss in der Regel kein Loch im Boden ausgehoben werden, da er als Hochteich in einem Gefäß angelegt wird. Vielleicht finden Sie eine alte Zinkwanne auf dem Flohmarkt oder einen Wassertrog für Nutzvieh. Daneben erhalten Sie praktische Hochteiche mit einer ansprechenden Holzverkleidung, die auf der Terrasse oder im kleinen Garten Platz finden.

Schwimmteiche für Mensch und Fisch

Immer beliebter werden sogenannte Schwimmteiche, eine Kombination aus idyllischem Gartenteich und Swimming Pool. Theoretisch können Sie hier sogar mit den eigenen Goldfischen oder Kois schwimmen. In der Praxis bestehen Schwimmteiche jedoch aus zwei unterschiedlichen Teilen, dem Schwimmbereich und dem Regenerationsbereich, den Sie bepflanzen. Fische werden sich eher in diesem Bereich aufhalten und bei Ausflügen in den Schwimmbereich das Weite suchen, wenn ihnen Homo sapiens Gesellschaft leistet.

Liebäugeln Sie mit einem Schwimmteich, beachten Sie bitte, dass diese meist eine Größe erreichen, für die eine Baugenehmigung erforderlich ist. Die Vorschriften sind dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und orientieren sich manchmal an der Wasseroberfläche und manchmal am Volumen. Meist wird die Baugenehmigung nötig, wenn der Gartenteich ein Volumen von 100 Kubikmetern oder eine Tiefe von 1,50 m überschreitet. Fragen Sie jedoch sicherheitshalber beim Amt vor Ort nach. Denken Sie auch an die vorgeschriebene Kindersicherung!

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Auf ausreichenden Platz und den richtigen Standort achten

Ehe Sie den Gartenteich anlegen können, sollten Sie über einige wichtige Dinge nachdenken. Das eine ist die Platzfrage: Sie haben im Kopf möglicherweise einen wunderschönen Gartenteich mit zusätzlichem Filterteich, Bachlauf und Brücke entworfen – und stellen erst nach dem Kauf der Teichwanne fest, dass dafür überhaupt kein Platz in Ihrem Garten ist.

Beherzigen Sie beim Anlegen des Gartenteichs Tipps zur Berechnung des erforderlichen Platzes und zum Standort: So darf der Teich nicht zu nah an Laubbäumen stehen, da das im Herbst herabfallende Laub den Teich förmlich ersticken dürfte. Wurzeln von Bäumen, Hecken und Sträuchern können außerdem die Teichwanne oder Teichfolie durchlöchern.

Seerose

Weiterhin sollte der Teich nicht direkt an der Grenze zum Nachbargrundstück angelegt werden: Kommt es beispielsweise nach Starkregen zu einer Überschwemmung Ihres Teiches, in der das Erdbeerbeet des Nachbarn ertrinkt, ist Ärger vorprogrammiert. Halten Sie etwa 2,0 bis 2,5 Meter Abstand zum Nachbarn, um auf der sicheren Seite zu sein.

Denken Sie bei der Standortwahl auch an Licht, Schatten und Wind: Der Gartenteich darf nicht vollständig im Windschatten liegen, da Wind den Gasaustausch fördert und frischen Sauerstoff ins Wasser bringt. Etwa sechs Stunden Sonnenscheindauer sind ideal für einen Gartenteich: Brennt die Sonne im Sommer 10 bis 12 Stunden auf den Teich, droht eine Algenblüte. Erreicht gar kein direktes Sonnenlicht den Gartenteich, leiden Ihre Teichpflanzen.

Suchen Sie also einen passenden Standort mit Halbschatten und leichtem Wind mit Abstand zu Laubbäumen und zum Nachbargrundstück. So wissen Sie, wie viel Platz Ihnen maximal zur Verfügung steht und können den Gartenteich entsprechend planen.

Gartenteich Ratgeber: Fertigteich oder Folie?

Die einfachste Methode zum Anlegen eines Gartenteichs ist die fertige Teichwanne, die in verschiedenen Größen und Formen erhältlich ist. Sie müssen nur ein entsprechend großes Erdloch ausheben und den Fertigteich einsetzen.

Möchten Sie freie Hand bei der Gestaltung haben, verwenden Sie Teichfolie. Sie können einen einzelnen Teich anlegen, zwei kleinere Teiche mit einem Bach verbinden oder mehrere Teiche terrassenförmig gestalten, über die ein Wasserfall plätschert. Beliebt sind auch sogenannte Filterteiche, die zusätzlich zum eigentlichen Teich angelegt werden. Diese Filterteiche sind mit Kies gefüllt und bepflanzt. Eine Umwälzpumpe pumpt das Wasser aus dem normalen Teich in den Filterteich, wo es gefiltert wird, um dann wieder auf natürliche Art in den großen Teich zurückzufließen. Verschiedene Sorten Kies und die Pflanzen übernehmen die Filterung des Wassers.

Teichfolie besteht in der Regel aus belastbarem PVC (Polyvinylchlorid) und ist in Schwarz oder Grün erhältlich. Daneben ist auch (teurere) Polyethylen-Teichfolie verfügbar, die als besonders umweltfreundlich gilt. Allerdings hat die Sache einen Haken: Das "biologisch abbaubare" Polyethylen löst sich mit der Zeit auf und lässt Ihren Gartenteich im Erdboden versickern. Achten Sie bei der Wahl der Teichfolie auf die Stärke: Bei einem größeren Gartenteich sollte diese bei mindestens einem Millimeter liegen, da der Wasserdruck die Folie auf Dauer belastet.

Ein weiterer Tipp: Legen Sie die Teichfolie nie direkt auf den Erdboden. Schaffen Sie eine Zwischenlage mit Sand und Teichvlies, damit die Folie besser vor Wurzeln und scharfen Steinchen im Erdboden geschützt ist. Mit dem Sand können Sie auch kleine Unebenheiten ausgleichen.

Ist der Gartenteich angelegt, können Sie ihn ganz nach Wunsch mit Gräsern und Wasserpflanzen verschönern. Hohe Gräser und Bambus sind ideal für die Umrandung des Teiches. Davor pflanzen Sie kleinere Uferpflanzen. Und was wäre ein Gartenteich ohne einige romantische Seerosen? Lesen Sie hier viele weitere Gartenteich-Tipps zur richtigen Bepflanzung.

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Fische im Gartenteich halten

Fische im Gartenteich

Für viele Menschen ist ein Gartenteich erst vollständig, wenn sich darin Fische tummeln. Auch hier ist sorgfältige Planung erforderlich. Damit sich die Fische im Gartenteich wohlfühlen, muss der Teich entsprechend groß ausfallen. Empfehlenswert ist ein Gartenteich von mindestens 1,20 Metern Tiefe. Bildet sich im Winter eine dicke Eisschicht auf dem Teich, ist darunter noch ausreichend Platz für die Fische.

Denken Sie an einen Teichfilter oder eine Filteranlage, um das biologische Gleichgewicht des Teiches zu erhalten, und an sauerstoffproduzierende Schwimmpflanzen. Verteilen Sie spezielles Fischfutter nur sparsam, da es die Algenbildung begünstigt. Die meisten Fische finden im Teich genügend Futter. Goldfische sind zum Beispiel dank ihres großen Appetits auf Mücken gern gesehene Fische im Gartenteich. In den Wintermonaten mögen Fische meist gar nichts fressen und eine Fütterung ist nicht erforderlich.

Denken Sie beim Kauf der Fische auch daran, dass weniger mehr ist: Zu viele Fische im Teich behindern sich gegenseitig und belasten die Wasserqualität. Wählen Sie am besten einen kleinen Schwarm, zum Beispiel Moderlieschen, Stichlinge oder Elritzen.

Beliebte Fische sind die asiatischen Kois, die aufgrund ihrer Größe jedoch mehr Platz benötigen und zugleich nur in Schwärmen mit mindestens 10 Exemplaren gehalten werden sollten. Ein echter Koiteich muss also entsprechend groß und tief sein. Einzuplanen sind eine Tiefe von zwei Metern und eine Oberfläche von 12 Quadratmetern. Weiterhin bevorzugt der Koi sehr sauberes, sauerstoffreiches Wasser, sodass Sie in ein entsprechend hochwertiges Filtersystem investieren sollten. Denken Sie bei einem so tiefen Teich auch an eine Kindersicherung, wenn Sie entweder selbst Kinder haben oder ab und zu Besuch von Familien mit Kindern bekommen.

Dauerhafte Freude am Gartenteich: Tipps zur Pflege

Der Gartenteich erfordert sorgfältige Pflege, damit Sie lange Freude an ihm haben. Zur Reinigung ist ein sogenannter Teichschlammsauger die beste Wahl: Das Gerät funktionieret ähnlich wie ein Staubsauger und befreit den Teichboden von Schlamm, Pflanzenresten und altem Laub. Indem Sie den Teichboden regelmäßig reinigen, verhindern Sie einen zu hohen Nährstoffgehalt des Wassers, der das Algenwachstum anregt. Um frische Blätter von der Wasseroberfläche zu fischen, können Sie täglich einen Kescher verwenden – dies hat durchaus etwas Meditatives an sich.

Teichpflege

Algenwachstum ist vor allem in den heißen Sommermonaten ein Problem und kann dazu führen, dass der Teich "umkippt". Gehen Sie mit einem UVC-Klärer gegen Algen vor und überprüfen Sie regelmäßig den pH-Gehalt des Wassers, um das Wohlergehen Ihrer Pflanzen und Fische zu sichern. Ideal sind neutrale (7,0) bis leicht alkalische (8,0) Werte. Ist das Wasser zu sauer (Werte unter 6,5), sollten Sie das Teichwasser teilweise gegen frisches Leitungswasser austauschen. Liegen die Werte über 9,0, müssen Sie das Wasser dagegen ansäuern, um das Algenwachstum auszubremsen. Dazu können Sie einen Torfzusatz für Ihren Teichfilter verwenden.

Selbst wenn das deutsche Sommerwetter nicht dafür bekannt ist, kann es tatsächlich lang anhaltende Schönwetterphasen ohne Regen geben. In diesem Fall sollten Sie Ihren Gartenteich tagsüber mit Schutzmatten bedecken. Auch dies bremst das Algenwachstum aus und verhindert eine zu starke Verdunstung.

Im Herbst schützen Sie Ihren Gartenteich mit einem Laubschutznetz vor herabfallendem Herbstlaub. Selbst wenn Sie alle Regeln zum richtigen Standort beachtet haben und der Gartenteich nicht in der Nähe eines Laubbaums steht, ist es doch unvermeidlich, dass der Wind das Herbstlaub zu Ihrem Teich trägt.

In den Wintermonaten kann der Gartenteich schließlich ruhen. Halten Sie Fische im Gartenteich, sollten Sie jedoch darauf achten, dass der Teich nicht vollständig zufriert. Dadurch können sich unter der Eisdecke Faulgase bilden, an denen die Tiere ersticken. Praktisch ist ein Eisfreihalter aus Styropor, der auf der Oberfläche schwimmt. Alternativ versorgen Sie das Wasser im Winter über einen Ozonisator auf dem Teichboden mit Sauerstoff.

Auf gar keinen Fall dürfen Sie in plötzlicher Angst um Ihre Fische ein Loch in die Eisdecke hacken. Der plötzliche Lärm kann die Tiere aus ihrer Winterruhe reißen und wortwörtlich zu Tode erschrecken. Schmelzen Sie lieber langsam mit heißem Wasser ein kleines Loch in die Eisdecke.

Zen im Garten: der japanische Gartenteich

Die asiatische Gartenbaukunst findet auch im Westen immer mehr Anhänger. Bedenken Sie dabei jedoch, dass die Anlage eines solchen Gartenteiches den strengen Regeln des Zen und des Feng Shui entsprechen sollte und die Dekoration einer bestimmten Symbolik folgt. Studieren Sie bekannte japanische Gartenanlagen und denken Sie stets daran, dass die Reduzierung auf das Notwendigste den Charme eines japanischen Gartens ausmacht. Überladen Sie ihn nicht mit Dekoartikeln wie Buddhafiguren, Steinlampen und anderen Skulpturen. Setzen Sie auf ausgewählte asiatische Pflanzen wie Bambus, Fächerahorn, Magnolie und Azalee. Vielleicht ist auch Platz für einen japanischen Kirschbaum in der Nähe des Teichs?

Von großer Bedeutung ist die richtige Platzierung von Steinen rund um den Gartenteich und als Trittsteine im Wasser, sowie eine kleine Brücke und ein Wasserfall, dessen sanftes Plätschern herrlich entspannt. Abgerundet wird der japanische Gartenteich mit einer geschmackvollen Umrandung mit hellem Zierkies.

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