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Nutzgarten – Gemüse und Obst selbst anbauen

In einem Nutzgarten können Sie Ihr eigenes Gemüse und Obst anbauen. Welche Vor- und Nachteile bietet ein Nutzgarten? Für wen ist er geeignet? Der nachfolgende Nutzgarten-Ratgeber liefert Ihnen wertvolle Infos und Tipps für die Gartenpraxis.

Was ist ein Nutzgarten? Worin unterscheidet er sich vom Ziergarten?

Wie der Name schon sagt, dient ein Nutzgarten zum Anbau von Nutzpflanzen. Dazu zählen vor allem Gemüse, Kräuter und Obst. Obwohl ein Nutzgarten durchaus seine optischen Reize haben kann, stehen diese im Gegensatz zum Ziergarten nicht im Vordergrund. Auch der Erholungsaspekt oder eine möglichst naturnahe bzw. ökologische wertvolle Bepflanzung spielen bei einem Nutzgarten in der Regel keine entscheidende Rolle. Ziergärten mit Blumen- und Gräser-Stauden, Sträuchern und Gartendekoration sind oft sehr aufwendig und ansprechend gestaltet, Gemüsegärten und Kräuterbeete dagegen meist sehr zweckmäßig. Die typischen Elemente von Nutz- und Ziergärten können Sie jedoch durchaus reizvoll miteinander kombinieren. So setzt zum Beispiel ein mit Steinen umrandeter Kräutergarten zwischen Blumenbeeten einen erfrischenden optischen Kontrast.

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Vor- und Nachteile eines Nutzgartens

Je nach Bepflanzung kann ein Nutzgarten seine spezifischen Vor- und Nachteile haben:

Hochbeet im Nutzgarten
  • Vorteile:
    Ein Nutzgarten eignet sich hervorragend zum Anbau von pestizidfrei angebautem Gemüse. Kräuter und Obst lassen sich im eigenen Garten ebenfalls ökologisch erzeugen. Neben Umweltschutzaspekten gewinnt der ökologische Anbau von Lebensmitteln ebenfalls aus Gründen der Gesundheitsvorsorge immer mehr an Bedeutung. In Stichproben von Umweltschutzorganisationen oder Verbraucherzeitschriften werden bei Gemüse und Kräutern aus konventionellem Anbau immer wieder erhebliche Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel festgestellt. Mit einem eigenen Gemüse- oder Kräutergarten lässt sich zudem der ein oder andere Euro im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt sparen. Zudem können Sie zum Beispiel selbst angebautes Obst und Gemüse ganz frisch verzehren. Frische pflanzliche Nahrungsmittel enthalten meist deutlich mehr Vitamine als Ware aus dem Supermarkt, die bereits eine längere Lager- oder Transportzeit hinter sich hat. Aber auch bei einem relativ eingeschränkten Platzangebot können Sie Ihren eigenen kleinen Gemüsegarten pflanzen.

  • Nachteile:
    Ein Nutzgarten erfordert oft mehr Pflege als zum Beispiel ein Ziergarten mit Sträuchern und einigen Blumen. So benötigt flach wurzelndes Gemüse regelmäßig Wasser und Gemüsegärten müssen regelmäßig von Unkraut befreit werden. Außerdem machen sich Schädlinge wie Schnecken oder Raupen besonders gern über zarte Pflanzen im Gemüsegarten her. Vor allem bei feuchter Witterung müssen Sie Gemüsebeete daher oft mit Schneckenbarrieren umgeben, damit Sie überhaupt etwas von Ihrem Gemüse ernten können. Auch Obstbäume werden teilweise von Schädlingen heimgesucht. Insgesamt kann die Schädlingsbekämpfung in Nutzgärten Arbeitsaufwand und Kosten stark erhöhen. Schädlinge in einem Ziergarten sind dagegen eher ein rein optisches Problem. Zudem benötigen manche Pflanzen im Gemüsegarten wie Kohl, Tomaten oder Erdbeeren für gute Erträge eine aufwendige Bodenaufbereitung sowie eine regelmäßige Düngung.

Für wen ist ein Nutzgarten geeignet?

Gemüsekorb

Ein nicht gewerblicher betriebener Nutzgarten kann einen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten und ist deshalb für Gartenbesitzer geeignet, die gesundheitsbewusst leben. Werten Sie Ihre für den Garten nötige Arbeitsleistung als Hobby, können Gemüsegärten ebenfalls etwas zur Entlastung der Haushaltskasse beitragen. Das Anlegen von Beeten im Gemüsegarten, das Pflanzen von Obstbäumen und Obststräuchern sowie die Pflege des Nutzgartens erfordert etwas körperliche Fitness. Deshalb ist ein pflegeleichter Ziergarten bei Rückenleiden oder anderen körperlichen Einschränkungen vielleicht die bessere Alternative. Wenn Ihr Garten in erster Linie eine Wohlfühloase sein soll, ist ein reiner Nutzgarten ebenfalls nicht zu empfehlen. Dies gilt ebenso, falls Ihre Kinder im Garten spielen wollen. Der ökologische Wert eines Nutzgartens ist geringer als der eines Naturgartens.

Wollen Sie zum Beispiel Insekten, Vögeln und Kleinsäugern wie Igeln in Ihrem Garten einen Lebensraum bieten, ist daher ein naturbelassener Garten vorteilhaft. Einen Gemüsegarten zu pflanzen oder Obst anzubauen, ist zudem bei schadstoffbelasteten Böden oder starker Luftverschmutzung (Großstadt, Lage an verkehrsreichen Straßen) nicht empfehlenswert. Allerdings können Sie mit Hochbeeten ohne Kontakt zum belasteten Unterboden, auch in Gärten mit belasteten Böden Gemüse und Kräuter anpflanzen. Dazu müssen Sie die Hochbeete natürlich mit schadstofffreiem Boden bzw. Pflanzsubstrat befüllen.

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